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Stachelbeersorten: taugen diese? (Gelesen 888 mal)

Obstgehölze, Beerensträucher und Wein (Veredlungen, Unterlagen, Schnitte und Selektionen) sowie Staudenobst (Erdbeeren)

Moderator: cydorian

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Felcofan
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Stachelbeersorten: taugen diese?

Felcofan »

Liebe alle
ich wollte mir zum Herbst noch 2 Stachelbeersträucher zulegen,
zur Zeit ist ja alles mal eher schwierig zu kriegen,

ich hab etwas rumgemacht, fand bei Hor*tmann ein paar

ich suche eine rote Sorte
Mehltauresistent
für Lehmboden, vollsonnig
heißen Sommer

Erziehung als Spalier, also mit ca. 2-3 Haupttrieben

ich hab ein Hinnonmäki rot-Stämmchen, der hält sich tapfer, mit dem Schnitt werd ich besser, die Früchte find ich in Ordnung, die KEF scheint sie nicht allzu arg zu belagern.

könntet ihr die Spinefree
und
Redeva empfehlen?

Eine Captivator hab ich auch, allerdings ein "Baby", der hatte einen schweren Start und wächst diese Saison endlich zum ersten Mal nennenswert, deswegen keine Früchte bisher (eher ein Pflege- als Sortenproblem, denk ich)


ich wollt nicht ewig rumsuchen, aber wenn ihr noch eine andere Obstbaumschule mit Versand empfehlen könnt, die die Sachen ein ganz ein bischen größer versenden, gerne.

schöne Grüße, F

ach, und Achilles bietet H*mann auch an, der erste Suchtreffer zu Mehltauresistenz beschrieb die etwa so: "extrem anfällig für amerikanischen Mehltau" zusammen mit folgenden Sorten X X X gar nicht zu empfehlen...
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Rib-2BW
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Re: Stachelbeersorten: taugen diese?

Rib-2BW » Antwort #1 am:

Achilis ist eine alte Sorte, die haben meist starke Probleme mit dem amerikanischen Mehltau.

Dieser ist aber weniger relevant, wenn der Standort sowieso sonnig und warm sein soll. Wenn dazu noch der Schnitt stimmt, hat man damit selten Probleme.

Moderne Sorten haben wegen der Einkreuzung von amerikanischen Arten sehr selten Probleme mit dem amerikanischen Mehltau. Bon daher kann man nicht wirklich etwas falsch machen wenn man neuere Sorten wählt und die Krankheitsanfälligkeit in den Fokus nimmt.

Eine detaillierte Empfehlung kann ich aber nich abgeben da ich die Sorten nicht habe.

Spinefree ist aber sehr stachelarm und kommt von Lubera.
Blödsinn, Sie stammt nicht von Lubera.
Rieke
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Re: Stachelbeersorten: taugen diese?

Rieke » Antwort #2 am:

Ich habe Redeva und bin sehr zufrieden mit der Sorte, guter Ertrag, große Früchte, schmeckt uns, kein Mehltau. Ob sie mit voller Sonne zurecht kommt, dazu kann ich nichts sagen, sie steht hier eher schattig. Die Hitze der letzten Berliner Sommer hat sie gut überstanden.
Chlorophyllsüchtig
Wild Obst
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Re: Stachelbeersorten: taugen diese?

Wild Obst » Antwort #3 am:

Redeva ist normalerweise bei mir im Halbschatten auch sehr gut, nur dieses Jahr hatte sie einen Aussetzer. Vielleicht passt ihr im Halbschatten das feuchtere und kühlere Jahr nicht. Spinefree habe ich an sonnigerem, trockenerem Standort und da enttäuscht sie mich, meistens eine recht magere Ernte, trotz regelmäßigem Mulchen mit Kompost und/oder Grasschnitt.
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Ayamo
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Re: Stachelbeersorten: taugen diese?

Ayamo » Antwort #4 am:

Wild hat geschrieben: 19. Aug 2021, 19:58
...Spinefree habe ich an sonnigerem, trockenerem Standort und da enttäuscht sie mich, meistens eine recht magere Ernte, trotz regelmäßigem Mulchen mit Kompost und/oder Grasschnitt.


Einen ähnlichen Standort habe ich. Hier funktioniert 'Süße Lea' vergleichsweise gut - ich habe noch Dr. Bauers Resistenta, Reflamba und Remarka. Lea würde ich empfehlen, schmeckt von den 4 Sorten auch am besten. Remarka hatte zuletzt immer Sonnenbrand und muss vor MIttagssonne geschützt stehen.

Alle stehen nur mäßig offen (Nähe Waldrand, viel Obststräucher in der Anlage), haben aber kein Problem mit Mehltau.
Es sind nicht die sorten, nach denen du gefragt hast, aber vielleicht hilft es dir ja trotzdem weiter.
Im schlechtesten Raum/ pflanz einen Baum/ und pflege sein!/ er bringt dir's ein. (J. L. Christ)                    (Stimmt das wirklich?)
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555Nase
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Re: Stachelbeersorten: taugen diese?

555Nase » Antwort #5 am:

Die Süße Lea suche ich auch noch, ist der Zeit nirgens zu finden.
Gruß aus Karl-Chemnitz-Murx
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