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Sternrußtau hinsichtlich Kübelhaltung (Gelesen 3038 mal)
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freiburgbalkon
Sternrußtau hinsichtlich Kübelhaltung
Hallo,meine Mutter (leider ebenfalls ohne Garten) soll nun zum Geburtstag im Dezember ebenfalls eine Rose für den Balkon in einem Kübel bekommen. Da ich Ihr ungern eine schenken möchte, die später Sternrußtau bekommt und deren Blätter häßlich werden und abfallen, frage ich mich jetzt: Wie werden Rosen eigentlich mit dieser Krankheit angesteckt? Scheint ja wohl ein Pilz zu sein, habe auch schon aufgeschnappt, dass man die kranken Blätter daher entsorgen soll. Aber wie kommt der Pilz an die Rose? Fliegen Sporen durch die Luft? Kommt er über die Erde? Dann dürften Rosen im Kübel ja keinen SRT bekommen, wenn man keine Gartenerde verwendet sondern z.B. gekaufte Rosenerde. Wie ist das?Was mich auch noch sehr verdutzt hat: Habe bei HelpMeFind eingegeben: ziemlich oder total resistent gegen "Blackspot" (ist doch SRT in englisch, oder) und englische Rosen (Austin) und da gab es keine!! Sind die wirklich ALLE so empflindlich gegen SRT? :oIch liebäugele nämlich mit Kathrin Morley/Ausvariety als Geschenk für meine Mutter. Evt. auch noch mit Evelyn für eine gleichnamige Freudin. Ich freue mich auf Eure geschätzten Antworten!
Re:Sternrußtau hinsichtlich Kübelhaltung
wenn der topf im garten in der nähe von wiese, offenem boden oder ähnlichem steht, bekamen unsere rosen durchaus sternrußtau. meine getopften rosen(terasse/balkon) hatten dagegen noch nie einen schwarzen punkt an den blättern.(v.a. evelyn ist sehr gesund, auch wenn ich sie wegen ihrem wuchsverhalten ev nicht mehr als hochstamm, sondern lieber als busch haben wollte)bei den anderen fragen weiß ich nichts genaues nicht
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tapir
Re:Sternrußtau hinsichtlich Kübelhaltung
Hallo Freiburgbalkon!Bisher habe ich meine Rosen in großen Behältern auf meiner Dachterrasse im 7.Stock gehalten. Man sollte annehmen, dass sie in so luftiger Höhe von Krankheiten und Schädlingen verschont blieben. Ist aber leider nicht so!Voriges Jahr hatte im Herbst jede meiner Rosen (Austins, historische und moderne Strauchrosen) eine zumindest leichte STR-Infektion. Heuer sind sie bis auf eine davon verschont geblieben, was ich einerseits auf Spritzungen mit Pflanzenstärkungsmittel (Schachtelhalm-Tee und Biplantol) andererseits auf den trockenen Herbst zurückführe. Mehltau zeigen bei mir nur ganz junge, wurzelnackt gepflanzte bei ungünstigem Wetter (und die aus Mitleid weiterkultivierten "Wegwerf-Tischschmuck-Stecklinge"), Rost habe ich mir intelligenterweise selbst eingeschleppt, weil ich Hagebutten von befallenen Wildrosen zu Dekozwecken in der Nähe meiner Heritage aufgehängt hatte.An Schädlingen kann ich (außer den berühmten W-Tieren) alles bieten, womit auch Garten-Rosen befallen werden können. Beispielsweise: Blattläuse, Nester-bauende Ameisen, Mottenschildläuse, Miniermotten, diverse blattzernagende Raupen, Dickmaulrüsselkäfer, etca...Nach diesen Schilderungen könnte es nun den Anschein haben, als ob meine kübelgetopften Rosen fürchterlich krank und zernagt seien - also im Vergleich zu den Rosen in den umliegenden Gärten und Parks kann ich nur sagen: sie sehen wesentlich gesunder als diese aus, obwohl ich keine Hardcore-Chemie anwende.Liebe Grüße, Barbara
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Raphaela
Re:Sternrußtau hinsichtlich Kübelhaltung
Die Sporen kommen immer irgendwoher, wahrscheinlich können sie auch vom Wind verweht werden. Ob es leichten, starken oder gar keinen Befall gibt ist vor allem eine Standortfrage: Rosen die optimale Bedingungen haben sind wesentlich resistenter (bzw. werden schneller und leichter mit Parasiten fertig - wirkliche Resistenz gibt es bei k e i n e r Sorte).Wenn du eine besonders robuste rosa Austin Rose suchst die auch noch duftet versuch´s doch mal mit Redouté. Die macht sich hier sehr gut und mußte bis vorletzte Woche jahrelang mit einem Haushaltseimer (10 l) als Pflanzgefäß vorliebnehmen was sie nicht gestört hat. Stärker duften tut allerdings z.B. Mme Boll die hier auch sehr robust ist.
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freiburgbalkon
Re:Sternrußtau hinsichtlich Kübelhaltung
Hallo, danke für die Antworten.Sehr interessant, also Sternrußtau auch im 7. Stock.Raphaela, danke Redouté werde ich mir als dankbare Sorte merken. Ich habe aber nicht vor weiterhin Rosen einzupferchen. Hat mir gestern so leid getan, meine Rosen sind gekommen und ich habe sie eingesetzt, die Albéric barbier hat von der Höhe her noch gepasst (hatte winzige hellgrüne weiche Triebe, wohl weils noch so warm war), aber die GdD musste ich etwas runterdrücken, so lang waren die Wurzeln, bzw, so niedrig der Kübel. knapp 40 eben, ich tröste mich damit, dass der Kübel halt breit ist. Aber in Zukunft habe ich mir geschworen, wenn es noch mehr Rosen werden, bekommen sie mindestens 50 Tiefe oder mehr. Sogar für die Isabel Autissier wer der ca. 45 cm hohe Topf eigentlich auch schon nicht tief genug, die Wurzeln stiessen schon fast an die Drainageschicht. War mir ein Lehre, aber ich fange ja erst an...Übrigens Raphaela, hat man Dir schon mal die Rose mit Deinem Namen geschenkt? Habe gesehen, dass es Da eine rote Schnitt-Rose gibt.Werde Euer Forum weiter interessiert verfolgen und hoffentlich nicht allzuoft wegen künftiger Rosenkrankheiten Euren Rat brauchen. Noch ne Frage: Habe das Angehäufelte etwas festgedrückt, weil es gestern so gewindet hat, damit es nicht gleich wegfliegt, macht das was? Die Rosen sind z.T. komplett mit dem kleinen Haufen bedeckt.
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Raphaela
Re:Sternrußtau hinsichtlich Kübelhaltung
Jürgen Weihrauch hat einen weißen Rambler in Arbeit der "Raphaela´s Dream" heißen soll
Hier mußte ich die Anhäufelungen auch andrücken, wär ebenfalls sonst alles weggeflogen. Glaub nicht daß das schadet solange man nicht mit dicken Stiefeln drauf rumtrampelt.Vielleicht könnte man die Wurzeln und die ganze Pflanze etwas schräg einpflanzen?
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freiburgbalkon
Re:Sternrußtau hinsichtlich Kübelhaltung
ja Raphaela, wenn ich wieder mal in zu kleine Gefäße pflanzen muss (kommt nicht mehr vor, schwör, dann also schräg, (viele Pflanzanleitungen sagen halt: gerade), muss noch viel lernen, habe ja dazu hier, in diesem sympathischen Umfeld Gelegenheit dazu. Habe heute folgenden Link entdeckt: http://www.rosen-stange.de/rosenshop.htm Leider zu spät, denn dort gibt es viele schöne "kleinere" Kletterrosen (z.B. Blossomtime oder auch Janet oder Leopold Ritter) und Rambler, die man sonst kaum wo sieht, und auch gut beschrieben. Lt. dortigen Angaben gibt es auch eine "verbesserte" GdD: Mme Bérard. Jetzt im nachhinein denke ich, die wäre für mich besser geeignet gewesen. Und Alister Stella Gray wäre vermutlich auch geeigneter gewesen als Alberic Babier, wenn auch immer noch zu groß für meine Zwecke...Habe eben beim Suchen nach dem Namen des Anbieters hier im Forum gesehen, dass Du da auch schon bestellt hast, wenn das mal keine gute Empfehlung ist... Schließlich bist Du ja sowas wie ein Forums-Promi hier. Ich mache mir immer noch pessimistische Gedanken, dass meine GdD sofort tierisch Sternrußtau bekommen wird, kaum dass es Frühling wird, habe mich schon über Biplantol u.ä informiert... Das mit dem positiv Denken klappt bei mir nicht so, ich kann es ja auch als fürsorglich/vorsorgend bezeichnen. Muss wohl auch in kommenden Jahren viel mehr Rosen haben, damit ich wegen 2 oder 3 nicht mehr so ein Gedöns veranstalte... Bei vielen Rosen reletiviert sich wohl alles wieder ein bisschen und man kann wieder Roromäßig-lässiger werden (so bezeichnet er sich zumindest selbst).Aber die ganze Rosenliebhaberei hier ist schon ansteckend, habe besorgt bei mir festgestellt, dass ich Bekannten und Verwandten schon Rosen schenken möchte und sie beschwatzen möchte, auch welche zu kaufen...
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Raphaela
Re:Sternrußtau hinsichtlich Kübelhaltung
"Forums-Promi"
- Bloß weil ich zuviel quatsche, bzw. schreibe ;)Von Roro können wir wirklich alle noch viel lernen!
Aber mit den Rosen isses wahrscheinlich ähnlich wie mit den Kindern: Beim/bei den ersten ist man noch sehr ängstlich und nervös bei jedem Anlass und bei den späteren ist man dann schon wesentlich kuhler 8)Soooo sternrußtauempfindlich ist Gloire de Dijon eigentlich gar nicht und ob Mme Bérard wirklich viel frosthärter ist muß sich (zumindest hier) auch erst noch zeigen. Du hast dir schon sehr schöne Sorten ausgesucht
Und die Gattung ist grundsätzlich zäh: Hab schon "empfindliche" Sorten an Standorten wachsen sehen die ich niiiiemals für möglich gehalten hätte und sie waren gesund und munter :)Ich bin ganz sicher daß du alles tun wirst damit es auch deinen Rosenkindern gut geht und sollte sich nach einigen Jahren (bischen Geduld braucht man schon) herausstellen daß sie im Kübel doch nicht so gedeihen und erhofft gibt es bis dahin bestimmt eine Möglichkeit sie ins Freiland auszupflanzen (und sei es im Garten von Freunden oder Verwandten).Aber jetzt kannst du dich erstmal beruhigt auf die Blüten freuen 
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freiburgbalkon
Re:Sternrußtau hinsichtlich Kübelhaltung
Neinnein, doch auch weil wohl schon Zeitungen über Deinen Garten schreiben und öfter Leute zum Gartengucken kommen. Und dann auch noch eine nach Dir benannte Rose..."Forums-Promi"- Bloß weil ich zuviel quatsche, bzw. schreibe
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freiburgbalkon
Re:Sternrußtau hinsichtlich Kübelhaltung
Entspann, inGeduldübSoooo sternrußtauempfindlich ist Gloire de Dijon eigentlich gar nicht ...
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Raphaela
Re:Sternrußtau hinsichtlich Kübelhaltung
" inGeduldüb" - Das ist die wichtigste Gärtnertugend 
- Potted Rose
- Beiträge: 26
- Registriert: 1. Jan 2007, 14:04
Re:Sternrußtau hinsichtlich Kübelhaltung
Hallo,bin neu hier, hab aber seit letztem Jahr auch Rosen im Topf - leider haben mittlerweile alle Sternrußtau und ich mach mir Sorgen, ob das nächstes Jahr noch was wird... :oHat jemand Erfahrung mit Austin: Noble Antony, The Alnwick Rose und Winchester Cathedral? Letztere hatte auch schon Mehltau, den ich mit Verdünnung aus "Oranex" behandelt hab - ging gut ;DAber jetzt haben meine Rosen fast alle keine Blätter mehr -und hier ist gar nicht kalt. Ich glaub ich hab zu spät eingepackt - hatten schon ein wenig Frost im November... und der Sternrußtau hat sein Bestes getan.Woran erkenn ich denn, dass die Wurzel erfroren ist? Und warum färbt sich manches Holz so dunkel? Schon erfroren?Ach ja... Auf jeden Fall haben die meisten sehr schön geblüht, besonders meine Parole von Kordes, riesige Blüten und ein umwerfender Duft. Die letzte Blüte leuchtet jetzt noch.Ich mach mir wirklich Sorgen...Vielleicht kauf ich nur noch Super Angebote für 1,50.€, die sehen jetzt auch nicht anders aus als die Teuren im Fachhandel.Ich würd mich über einen regen Erfahrungsaustausch freuen. Liebe Grüße und ein frohes neues Jahr 
Re:Sternrußtau hinsichtlich Kübelhaltung
gegen den spätherbst bekommen alle rosen etwas mit pilzkrankheiten zu tun. sternrußtau haben meine getopften auf der terasse allerdings nicht.ich spritz meine rosen überhaupt nicht.prinzipiell würd ich erstmal die bedingungen für die rosen optimieren, wie zb keine allzu pralle sonne, wirklich tiefe töpfe, gute erde, nicht zuviel stickstoffanteil im dünger(macht anfällig für pilze) etcwinchester cathedral wär eigentlich eine sehr robuste sorte, da läßt sich sicher mit etwas rumprobieren das problem beheben.
- Potted Rose
- Beiträge: 26
- Registriert: 1. Jan 2007, 14:04
Re:Sternrußtau hinsichtlich Kübelhaltung
Liebe Matilda,herzlichen Dank für die Tipps. Das macht Hoffnung. Ich hab schon tiefe Töpfe - ab 30cm aufwärts. Die ganz Großen haben 60cm - aber alle aus Plastik, leider. Ich spritz auch nicht, überleg aber, ob ich das mal mache im Frühjahr. Vielleicht muss ich auch etwas gegen die Sonne machen, aber so viel haben wir ja eigentlich nicht davon. Vielleicht eher ein Topfproblem, dass die Erde zu heiß wird? Ich hab an heißen Tagen morgens und abends gegossen - vielleicht war das übertrieben?Ich hoffe auf jeden Fall, dass ich noch eine Chance habe es besser zu machen. Ich hab mal gelesen, dass Rosen (in freier Wildbahn) sich ganz gut erholen können, auch vom Sternrußtau.