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solosunny hat geschrieben: ↑11. Apr 2025, 07:30
Danke , der Stanort ist quasi der Wurzelteller der Walnus, und wir haben hier um die 500 mm Jahresniederschlag. Das gilt es zu berücksichtigen . Ja der heimische Schneeball wäre was. Andererseits, es haben sich mir durch die Entfernung des Haufens Durchblicke eröffnet.. mal sehen.
Der Blick zum Nachbarn wird im Sommer milder, da auf der Grenze die Überbleibsel der Ehemalgen Sukzession als Hecke wächst ( Weißdorn, Hartriegel, wolliger Schneball, Felsenkirsche, Berberitze)
Außerdem ist der außer zum Rasenmähen praktisch nie da.
Ich suche aber weiterhin Stauden. Im angrenzenden Halbschatten der Esche und Felsenkirsche wachsen Helloborus, wilde Paeonien, Akelei, Aruncus, diverse Farne, Calamagrostis varia, Lathyrus venus und allerlei Geophyten , ich denke aber, dass es einigen davon an dieser Stelle zu dunkel werden könnte. Ich mach dann mal ein paar weitere Fotos.
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Cyclamen würden wahrscheinlich unter der Walnuss wunderbar wachsen. Hier tun sie das jedenfalls, sowohl die C. coum, als auch die C. hederifolium.
Außerdem wächst da auch eine goldlaubige Choysia. Ebenfalls gut wachsen hier diverse Euonymus japonicus, falls Du etwas Immergrünes suchst, womit Du strukturieren oder eben den Nachbarszaun etwas verdecken kannst etc. beide gut zu schneiden und in der gewünschten Form/Höhe zu halten.
Da wollte ich grade Cyclamen vorschlagen, aber RosaRot war schneller Wenn die humose Zone etwas tiefer reicht, könntest Du auch mit diversen Araceen experimentieren, also Arisaema oder Pinellia. (Bei Pinellia pedatisecta und P. ternata ist allerdings Vorsicht geboten, da die unter günstigen Bedingungen sehr vermehrungsfreudig und schwer wieder ausrottbar sein sollen. P. tripartita gilt als friedlicher.)
Wer Saaten sät, wird Ernten ernten. (Sander Bittner)
Cyclamwn wachsen schon, einen Meter entfernt, hab auch schon diverse Sämlinge entdeckt. Immergrün wäre noch eine Eibe auch was, hab ich auch schon überlegt . Die sind sowieso reichlich vorhanden und sollten mal, wenn sie in der Dichte zugelegt haben , wie eine Dominoschlange den Garten strukturieren. Hier in Verbindung mit der wunderbaren großen Sternmiere
Ansonsten. Da die Wegebauarbeiten im unten Teil abgeschlossen sind, darf sich jetzt meine Steppenfläche entwickeln. Momentan ist es, hüstel, noch recht übersichtlich obwohl
ich unmengen gepflanzt habe. Außerdem frage ich mich immer wieder, warum die gleichen Pflanzen bei mir gegenüber den Egapark um Wochen zurückhängen. ( gleiche Höhe , gleiche Ausrichtung, ca 800m Luftlinie entfernt) zum Beispiel treibt Adonis vernus bei mir gerade aus, mit Blüten freu, dort blüht es schon.
Im lichten Schatten treibt paeonia mloko. wunderbar. Diesen Sämling hatte ich mal am Zaun gefunden und ist jetzt vielleicht sechs Jahre alt, blüht übrigens dunkelrot und musste schon mehrfach umziehen.
solosunny hat geschrieben: ↑11. Apr 2025, 07:30
Ich suche aber weiterhin Stauden. Im angrenzenden Halbschatten der Esche und Felsenkirsche wachsen Helloborus, wilde Paeonien, Akelei, Aruncus, diverse Farne, Calamagrostis varia, Lathyrus venus und allerlei Geophyten , ich denke aber, dass es einigen davon an dieser Stelle zu dunkel werden könnte.
Ich habe mal unter die grossen Eiben geguckt, dunkler ist es hier nirgends. Ein paar versprengte Buschwindröschen, Ilex, Salomonssiegel (ich meine odoratum) und am Rand der Waldmeister (ich finde den hübsch mit seinen kleinen Blättern, und zäh sowieso. Muss man halt schauen, dass er nichts Kleines überrennt.)
Geranium nodosum: Nicht spektakulär, aber trägt zuverlässig über lange Zeit hier und da eine Blüte. Sämlinge in 4 Jahren einer.
Salvia glutinosa
Cardamine bulbifera wäre vielleicht auch einen Versuch wert.
P.S.: Auf dein Sonnenbeet darf man ja gespannt sein!
Danke. Das deckt sich so ziemlich mit meinen Vorstellungen. Alleskönner Calamagrostis varia kommt noch dazu. Wird zwar nicht blühen, aber erfreuliche grüne Büschel machen. Außerdem gucke ich noch mal bei den Seggen
Nur kurz nachgeschoben: Viburnum opulus wächst auch hier im Sand gut, mit Regenanlage werden die angeblich nur 1,50 hohen 'Compactum‘ locker 2,50 und mehr.
Für tiefen Schatten gibt es statt der bewährten, aber etwas steifen Carex morrowii die Varietät temnolepis mit sehr feinen Blättern und auf dem Bild oben, Aster divaricatus für den nicht ganz so tiefen. Lange und schöe Blüte, aber Hang zur Versamung.
Danke. Bei den Seggen habe ich meinen Faible für heimische gefunden. Die sind genau so schön und zicken nie. Carex alba und digitalis sehen immer super aus. Sind pflegefrei, Carex montana blüht gerade wunderschön.
Immer-grün hat geschrieben: ↑12. Apr 2025, 10:01...Geranium nodosum: Nicht spektakulär, aber trägt zuverlässig über lange Zeit hier und da eine Blüte. Sämlinge in 4 Jahren einer. ...
Ist hier rasch wieder rausgeflogen: hübsch, aber eine fürchterliche Samenschleuder. Noch jetzt, Jahre später, finde ich in einiger Distanz Sämlinge. (Gerne in anderen Staudenhorsten, wo sie richtig lästig sind .)
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hobab hat geschrieben: ↑12. Apr 2025, 11:22 ... Für tiefen Schatten gibt es statt der bewährten, aber etwas steifen Carex morrowii die Varietät temnolepis mit sehr feinen Blättern...
Die ist toll . Und hält es, ausreichend Wasser vorausgesetzt, auch in weniger schattigen Bereichen aus.
Zur Beschreibung muss ich das altmodische Wort "anmutig" bemühen . Pflegebedarf: so gut wie keiner.
. Ich find's immer wieder schade, wenn solche reizvollen Gewächse mit "Ich-mag's-lieber-heimisch"-Begründungen abgelehnt & gar nicht erst probiert werden. Gilt nicht nur Gräser & Co., sondern auch für (Klein-)Gehölze. Beim ökologischen Wert muss man gucken, aber sehr vieles ist heimischen Pflanzen absolut ebenbürtig - und dabei ästhetisch überlegen... Sie mit einzubeziehen bei der Planung, verhindert, dass naturnahe Gärten mehr oder weniger einförmige Pflanzenbilder ergeben.
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137
"Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein." (NICHT von Kurt Tucholsky)
Immer-grün hat geschrieben: ↑12. Apr 2025, 10:01...Geranium nodosum: Nicht spektakulär, aber trägt zuverlässig über lange Zeit hier und da eine Blüte. Sämlinge in 4 Jahren einer. ...
Ist hier rasch wieder rausgeflogen: hübsch, aber eine fürchterliche Samenschleuder. Noch jetzt, Jahre später, finde ich in einiger Distanz Sämlinge. (Gerne in anderen Staudenhorsten, wo sie richtig lästig sind .)
Wir gucken in 10 Jahren.
Ich habe eine Stelle im Garten, wo sich Pflanzen sehr gut Versamen. Dort würde ich G.nodosum nicht hinsetzen.
Am Waldrand geht es hier gemässigt zu mit Versamen, bisher.
( Mit G. endressii komme ich allerdings auch zurecht. Schlimmer als der kann nodosum nicht sein? Vermutlich habe ich eine recht hohe Toleranzschwelle, und der Garten ist sehr wildhaft.)
Querkopf hat geschrieben: ↑12. Apr 2025, 12:47
Ich find's immer wieder schade, wenn solche reizvollen Gewächse mit "Ich-mag's-lieber-heimisch"-Begründungen abgelehnt & gar nicht erst probiert werden. Gilt nicht nur Gräser & Co., sondern a(Klein-)Gehölze. Beim ökologischen Wert muss man gucken, aber sehr vieles ist heimischen Pflanzen absolut ebenbürtig - und dabei ästhetisch überlegen... Sie mit einzubeziehen bei der Planung, verhindert, dass naturnahe Gärten mehr oder weniger einförmige Pflanzenbilder ergeben. [/i]
Ich gebe dir recht, habe aber gerade bei Seggen das Gefühl, dass die unheimliche Vielfalt überhaupt nicht auf Gartenwürdigkeit getestet wurde. Und wenn es eine ästhetisch und auch sonst überzeugende heimische Alternative gibt, ja dann bevorzuge ich diese.
Die Gerantümer hab ich welche die sehr gute Bodendeckende Eigenschaften haben. Vor Jahren mal bei Aldi erstanden. Leider konnte ich es bis jetzt nicht bestimmen. Blüte lachsrosa , und ich habe es schon letztes Jahr vor den Haufen gepflanzt, mal sehen wie es sich entwickelt.
G. nodosum habe ich vor dem Haus.
Nordseite, staubtrocken, sofern ich nicht gieße, im Efeu verwurzelt, blüht von Ende April bis fast zum Frost. Schneidet man sie zwischendurch, treibt sie wieder hübsch aus und blüht nochmal richtig.
Und versamt sich, sogar im Y-Pflaster. Ich lasse die dort, weil da sonst kaum etwas wächst, aber ich mag sie nicht.
„Der Mensch hat viele Fähigkeiten, aber das größte Talent entwickelt er bei der Vernichtung der Natur.“ 🍃
Rumi