Naja, die farbkräftige Romulea ist, im Kasten zwischen Erdorchideen stehend, durchaus grenzwertig vermehrungsfreudig, also alles in allem eher ein liebenswertes Unkraut.
Echte Problembären sind da eher
Oxalis megalorrhiza und
Melasphaerula graminea - beide haben durchaus ihren Reiz, aber bei denen muss ich immer hart durchgreifen.

Dabei wurde die
Oxalis früher öfters als Mini-Caudiciforme von den Sukku-Gärtnern für meiner Meinung nach etwas überzogene 8 oder 10 € angeboten, oft unter dem Namen
Oxalis carnosa. Man sollte, wenn überhaupt, aber nur eine Pflanze haben und diese
niemals auch nur ein einziges Mal unkontrolliert verblühen lassen ...
Aus der Familie der
Tecophilaeaceae hatte ich bislang außer
Tecophilaea nur
Cyanella und
Conanthera in Kultur. An eine Blüte der letzteren kann ich mich nicht erinnern, aber
Cyanella lutea schob regelmäßig ihre an
Gagea erinnernden Blütenstände. Sie war allerdings, besonders in Anbetracht ihres kleinen Habitus, ziemlich düngerhungrig, genauso wie der Chilekrokus.