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Apfeltriebsucht - Hexenbesen (Gelesen 268 mal)
Moderator: Nina
- thuja thujon
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Apfeltriebsucht - Hexenbesen
Hallo in die Runde,
ich habe aktuell einen Kandidaten mit Apfeltriebsucht. Wie geht ihr damit um? Lohnt sich das zurückschneiden und man wird es bei guter Pflege mit den Jahren wieder los oder sollte gleich gerodet werden?
Dooferweiße ist der Baum noch klein und die Leitäste erst am aufbauen.
ich habe aktuell einen Kandidaten mit Apfeltriebsucht. Wie geht ihr damit um? Lohnt sich das zurückschneiden und man wird es bei guter Pflege mit den Jahren wieder los oder sollte gleich gerodet werden?
Dooferweiße ist der Baum noch klein und die Leitäste erst am aufbauen.
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
- Bruno3120
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Re: Apfeltriebsucht - Hexenbesen
LTZ KA empfiehlt so schnell wie möglich zu roden wegen Übertragug.
- thuja thujon
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Re: Apfeltriebsucht - Hexenbesen
Ja, ich weiß. Es wurde schon übertragen, der Baum war seit der Veredlung vor 4-5 Jahren ok. Sprich, irgendwo in der weiteren Nähe steht noch mindestens ein Kandidat rum, den ich wohl nicht roden kann. Das ist das doofe Problem mit den Nachbarn.
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-
Hyla
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Re: Apfeltriebsucht - Hexenbesen
Da steht aber auch, daß man betroffene Bereiche herausschneiden kann und gering befallene Bäume die Krankheit innerhalb von zwei Jahren überstehen können.
Mir fehlt der Blick dafür, den Befallsgrad beurteilen zu können. Das kannst du sicher viel besser.
Mir fehlt der Blick dafür, den Befallsgrad beurteilen zu können. Das kannst du sicher viel besser.
Liebe Grüße!
Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
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Re: Apfeltriebsucht - Hexenbesen
Ich habe null Ahnung von Apfeltriebsucht und würde den kompletten Zweig bis zum Stamm zurücknehmen und hoffen.
„Am Ende entscheidet die Wirklichkeit.“ Robert Habeck
- Rib-2BW
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Re: Apfeltriebsucht - Hexenbesen
Hast du dir die Nebenblätter angesehen? Ja ich weiß, jetzt ein wenig unpassend. Ich hatte ein Verdachtsfall an einem Trieb. Ich Schnitt es weg. Bisher keine weiteren Probleme.
- thuja thujon
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Re: Apfeltriebsucht - Hexenbesen
Die vergrößerten Nebenblätter sind gut für die Diagnostik, aber jetzt erst im Winter das rumgeeiere vom Trieb ist so eindeutig, da kann man sich nicht mehr rausreden.
Ich schneids mal raus. Eigentlich müsste der dünne Seitenast obendrüber an der Stammverlängerung, welcher zu der Seite zeigt, weg, muss mir das mal angucken, vielleicht bleibt der als Ersatz. Dann ist der Kronenaufbau hoffentlich nicht ganz so verhunzt.
Ich schneids mal raus. Eigentlich müsste der dünne Seitenast obendrüber an der Stammverlängerung, welcher zu der Seite zeigt, weg, muss mir das mal angucken, vielleicht bleibt der als Ersatz. Dann ist der Kronenaufbau hoffentlich nicht ganz so verhunzt.
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Re: Apfeltriebsucht - Hexenbesen
So einen Kandidaten hab ich auch. Sicher bin ich mir allerdings nicht. Habe es diesen Herbst auch verpasst, mal nach den Nebenblättern zu schauen. (Bilder von Januar 25)
Roden würde ich wohl nur, wenn der Wuchs/Ertrag/Qualität nicht mehr zufriedenstellend ist. Ist wie beim Birnenverfall. Irgendwann ist der Erreger so verbreitet, dass das keinen Sinn mehr macht zu roden.
Ich sehe das wie beim bekämpfen der Asiatischen Hornisse, es hat nur verlangsamenden Effekt (wenn überhaupt). Der Zug ist abgefahren, irgendwann ist es einfach Realität.
Deiner hat doch noch gute Chancen, den Trieb entfernen und einen neuen als Ersatz ziehen. In dem Alter geht das doch noch gut.
Übrigens interessantes Merkblatt:
https://www.fructus.ch/wp-content/uploa ... 2_2022.pdf
Wenn in der Schweiz zwischen 10 und 35 % der Hochstämme befallen sind, wird es bei uns in BW vermutlich nicht sehr viel anders aussehen. Auffallen wird es nicht so richtig, da die allermeisten Hochstämme ohnehin keinen nennenswerten Triebzuwachs haben.
Ich sehe das wie beim bekämpfen der Asiatischen Hornisse, es hat nur verlangsamenden Effekt (wenn überhaupt). Der Zug ist abgefahren, irgendwann ist es einfach Realität.
Deiner hat doch noch gute Chancen, den Trieb entfernen und einen neuen als Ersatz ziehen. In dem Alter geht das doch noch gut.
Übrigens interessantes Merkblatt:
https://www.fructus.ch/wp-content/uploa ... 2_2022.pdf
Wenn in der Schweiz zwischen 10 und 35 % der Hochstämme befallen sind, wird es bei uns in BW vermutlich nicht sehr viel anders aussehen. Auffallen wird es nicht so richtig, da die allermeisten Hochstämme ohnehin keinen nennenswerten Triebzuwachs haben.
- thuja thujon
- Beiträge: 22486
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Re: Apfeltriebsucht - Hexenbesen
Danke für das pdf.
So ganz sicher bin ich mir übrigens nicht mehr, hatte heute einen auch noch belaubten Trieb von einer anderen Apfelsorte gefunden, Trieb mit den Internodien ebenso verkrüppelt (Zickzackwuchs).
Das Stämmchen bei mir ist Gewürzluiken, neigt extrem zu Seitentrieben, das Bild mit dem noch hängenden Laub der recht Golden Delicious geprägten Sorte, da kommt wohl eher die mehlige Apfellaus in Frage, jedenfalls ist im ersten Jahr keine ausgeprägte Vergrößerung der Nebenblätter erkennbar.
Mhh, wieder ein Argument für Rückschnitt und Leitast neu ziehen.
So ganz sicher bin ich mir übrigens nicht mehr, hatte heute einen auch noch belaubten Trieb von einer anderen Apfelsorte gefunden, Trieb mit den Internodien ebenso verkrüppelt (Zickzackwuchs).
Das Stämmchen bei mir ist Gewürzluiken, neigt extrem zu Seitentrieben, das Bild mit dem noch hängenden Laub der recht Golden Delicious geprägten Sorte, da kommt wohl eher die mehlige Apfellaus in Frage, jedenfalls ist im ersten Jahr keine ausgeprägte Vergrößerung der Nebenblätter erkennbar.
Mhh, wieder ein Argument für Rückschnitt und Leitast neu ziehen.
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- cydorian
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Re: Apfeltriebsucht - Hexenbesen
Ist nicht klar. Klarheit bringt nur der molekularbiologische Nachweis (PCR) der Phytoplasmen im Labor.