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Brot backen (Gelesen 319316 mal)
Moderator: Nina
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Re: Brot backen
Danke 
Ich verstehe nicht, wie man an einem Baum vorübergehen kann, ohne dabei glücklich zu sein. (Fjodor Dostojewskij)
- Mottischa
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Re: Brot backen
Heute backe ich nochmal Brot nach dem Rezept von Chad Robertson, werde aber den Wasseranteil verringern, da 75% auf die Gesamtmenge - und da ist der Wasseranteil des Sauerteiges nicht mal eingerechnet - für mein Mehl zuviel war. Der Teig war einfach viel zu weich und ich konnte ihn kaum bearbeiten, auch behielt er später nicht die Form.
Ich gehe dieses Mal planvoll vor und schreibe mir die Parameter auf, d.h. wann der Sauerteig angesetzt wurde, wie lange und bei welcher Temperatur er stand, dann das Gleiche mit dem Teig, die verwendeten Mehle usw.. Ich möchte einfach mal sehen, wie ich die Zeiten und Umstände für meinen Tagesablauf (wenn ich wieder arbeite) anpassen kann, das Rezept muss ja alltagstauglich sein. Auch werde ich jetzt immer 2 Brote backen und eins davon einfrieren. Mein Mann mag die Brote sehr - nicht die mit den riesigen Löchern - Geschmack und Konsistenz gefallen ihm gut, mir auch. Mein Wunschbrot ist eines aus der Gorillabäckerei in Berlin, das habe ich vor ein paar Jahren mal gegessen, meine Tochter brachte mir dann 2 Brote zu Weihnachten mit, eine tolle Bäckerei, tolle Brote, unglaublich lecker. Seitdem versuche ich mich an verschiedenen Rezepten und Backarten um letztendlich gestern zu einer Erkenntnis zu gelangen:
Es bringt mir nichts, 100 Rezepte nachzubacken um dann festzustellen "das ist es nicht", weil ich das Rezept vielleicht 1 oder 2x backe, es nicht gut klappt, mich die Vorgaben nerven, mich dann dem nächsten Rezept zuwende. Für mich ist es viel sinnvoller, wenn ich mich auf ein Rezept (bei dem das Brot gut schmeckt, mit dem ich gut zurechtkomme) konzentriere und dieses immer wieder backe, schaue wo ich Fehler gemacht habe, was sich verbessern, oder verändern lässt. Die Art des "no knead" finde ich super, das Ergebnis ebenso, damit kann ich arbeiten und für mich verschiedene Brote (mit Saaten, mit Oliven usw.) backen. Und dabei wird letztendlich mein Brot entstehen und das ist mir wichtig, weil ich nicht aus der Notwendigkeit heraus backe, sondern weil ich es gerne mache, das ist für mich totale Entspannung und Freude, wenn es ein tolles Ergebnis bringt - die ewige Suche stresst mich dabei nur und schafft keine Routine.
Aus diesem Grunde verkaufe ich auch meine Brotbackbücher bei Booklookerund behalte nur den Teubner, weil dort ganz, ganz viel sehr gut erklärt wird und gerade im Bereich Brezen, Baguettes usw.. auch tolle Rezepte enthalten sind. Meine Brotzeitschriften behalte ich vorerst auch - eine gebe ich allerdings ab (doppelt) und natürlich das Buch von Chad R. und bei Buch von Marcel Paa bin ich nicht so sicher. Insgesamt bekommt man eh alle Rezepte online, wenn man möchte.
Also mache ich mich jetzt auf um meine Kenntnisse in dem Bereich noch weiter auszubauen
Heute backe ich zum ersten Mal in meinem emailierten Gänsebräter, ich bin gespannt.
Ich gehe dieses Mal planvoll vor und schreibe mir die Parameter auf, d.h. wann der Sauerteig angesetzt wurde, wie lange und bei welcher Temperatur er stand, dann das Gleiche mit dem Teig, die verwendeten Mehle usw.. Ich möchte einfach mal sehen, wie ich die Zeiten und Umstände für meinen Tagesablauf (wenn ich wieder arbeite) anpassen kann, das Rezept muss ja alltagstauglich sein. Auch werde ich jetzt immer 2 Brote backen und eins davon einfrieren. Mein Mann mag die Brote sehr - nicht die mit den riesigen Löchern - Geschmack und Konsistenz gefallen ihm gut, mir auch. Mein Wunschbrot ist eines aus der Gorillabäckerei in Berlin, das habe ich vor ein paar Jahren mal gegessen, meine Tochter brachte mir dann 2 Brote zu Weihnachten mit, eine tolle Bäckerei, tolle Brote, unglaublich lecker. Seitdem versuche ich mich an verschiedenen Rezepten und Backarten um letztendlich gestern zu einer Erkenntnis zu gelangen:
Es bringt mir nichts, 100 Rezepte nachzubacken um dann festzustellen "das ist es nicht", weil ich das Rezept vielleicht 1 oder 2x backe, es nicht gut klappt, mich die Vorgaben nerven, mich dann dem nächsten Rezept zuwende. Für mich ist es viel sinnvoller, wenn ich mich auf ein Rezept (bei dem das Brot gut schmeckt, mit dem ich gut zurechtkomme) konzentriere und dieses immer wieder backe, schaue wo ich Fehler gemacht habe, was sich verbessern, oder verändern lässt. Die Art des "no knead" finde ich super, das Ergebnis ebenso, damit kann ich arbeiten und für mich verschiedene Brote (mit Saaten, mit Oliven usw.) backen. Und dabei wird letztendlich mein Brot entstehen und das ist mir wichtig, weil ich nicht aus der Notwendigkeit heraus backe, sondern weil ich es gerne mache, das ist für mich totale Entspannung und Freude, wenn es ein tolles Ergebnis bringt - die ewige Suche stresst mich dabei nur und schafft keine Routine.
Aus diesem Grunde verkaufe ich auch meine Brotbackbücher bei Booklookerund behalte nur den Teubner, weil dort ganz, ganz viel sehr gut erklärt wird und gerade im Bereich Brezen, Baguettes usw.. auch tolle Rezepte enthalten sind. Meine Brotzeitschriften behalte ich vorerst auch - eine gebe ich allerdings ab (doppelt) und natürlich das Buch von Chad R. und bei Buch von Marcel Paa bin ich nicht so sicher. Insgesamt bekommt man eh alle Rezepte online, wenn man möchte.
Also mache ich mich jetzt auf um meine Kenntnisse in dem Bereich noch weiter auszubauen
Ich verstehe nicht, wie man an einem Baum vorübergehen kann, ohne dabei glücklich zu sein. (Fjodor Dostojewskij)