Nochmal grundsätzlich zur Entwicklung der Katze.
Winzkätzchen ist abhängig von Fürsorge und läuft hinter der Mutter her. Im Alter von ca. 12 Wochen beginnt die
Mutter ihre Jungen anzufauchen und mit Kralleneinsatz auf Abstand zu bringen. Damit beginnt die Ablösephase. Einerseits.
Andererseits entdeckt die kleine Miez zunehmend ihre Umwelt.
Beispiel: ein knapp 4 Monate altes Kätzchen sitzt auf der Mauer vorm Haus. Kommen Menschen vorbei, sprechen die kleine an. Die geht begeistert aus reiner Entdeckungslust mit. Es folgt die Trennung von den neu entdeckten
Menschen, Kätzchen findet den Rückweg nicht, ist hilflos. Wird hoffentlich aufgesammelt. Muss sich in der
neuen Umgebung erst zurecht finden.
Erst mit zunehmender Reife entwickeln sich bestimmte Eigenschaften u.A. Revierverhalten und der Willen, dieses für sich zu beanspruchen. Eine kastrierte Katze, egal ob männlich oder weiblich, ist immer (körperlich und auch im Durchsetzungswillen) schwächer als wenn sie unkastriert wäre. Eine sehr früh kastrierte Katze macht diese Reifephase nicht durch. Sexualhormone in der Zeit der Pubertät sind wichtig für die Entwicklung des Körpers und der Psyche. Ein frühkastriertes Tier ist als erwachsener Freigänger in der Rangordnung der Katzen ziemlich weit unten.
Dass Tierärzte heute öfter Hund und Katze frühkastrieren, hat eigentlich mehr mit den Besitzern der Tiere zu tun. Tiere werden heutzutage manchmal sehr gedankenlos angeschafft. Da sagen sich die TÄ, wenn der Mensch mit dem Tier jetzt in der Praxis ist, dann ist eine frühe Kastra für das Tier immer noch besser, als wenn wegen nachlassendem Interesse dieses später nicht mehr vorbeigebracht wird.
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Gartentiger und ihr Personal 2026 (Gelesen 7482 mal)
Moderator: Nina
Re: Gartentiger und ihr Personal 2026
Drinnen die Kammern und die Gemächer,
Schränke und Fächer flimmern und flammern.
Alles hat mir unbezahlt Schmetterling mit Duft bemalt. (F. Rückert)
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Rokko21
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Re: Gartentiger und ihr Personal 2026
Junis Rolligkeit scheint heute zu Ende zu gehen. Es hat dann 4 bis 5 Tage gedauert.
Die frühe Kastration unser vorigen Miez hat sich vermutlich wie folgt ausgewirkt sie blieb ziemlich klein, sie hat meine Frau immer als Mutterersatz angesehen und sich nie abgenabelt. Ist immer in der Nähe geblieben aus Angst vor anderen Katzen.
Die frühe Kastration unser vorigen Miez hat sich vermutlich wie folgt ausgewirkt sie blieb ziemlich klein, sie hat meine Frau immer als Mutterersatz angesehen und sich nie abgenabelt. Ist immer in der Nähe geblieben aus Angst vor anderen Katzen.
- rocambole
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Re: Gartentiger und ihr Personal 2026
Die Piepsstimme will nichts heißen, Nelson und Pippin waren Brüder, in welchem Alter sie kastriert wurden, weiß ich nicht, aber sie waren ca. 9 Monate alt, als man sie einfing. Nelson war größer und hatte eine Piepsstimme, Pippin brüllte schon, als er noch gut hören konnte. So laut, dass selbst Katzenkenner erschraken und fragten, was das für ein Geräusch war
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Sonnige Grüße, Irene
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spatenpaulchen
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- Registriert: 10. Mär 2023, 21:16
Re: Gartentiger und ihr Personal 2026
Willie, und ich denke, der ist jetzt bestimmt etwas über zwei Jahre alt, hat eine absolute Babystimme. Und der ist seit einer Woche kastriert.
- IrisLost
- Beiträge: 353
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- Region: südliches SH
- Bodenart: Lehm mit Humusanteil
Re: Gartentiger und ihr Personal 2026
Vor Jahrzehnten habe ich einige Jahre lang ehrenamtlich in einem mittelgroßen TH mitgeholfen. Alle, die Kitten adoptiert hatten, mußten bei der Übergabe eine Verpflichtung bzgl. sofortiger Kastratation nach der ersten Rolligkeit (bzw. Eintritt der Geschlechtsreife bei Katern) unterschreiben. Trotzdem bekamen wir nicht nur ständig ausgesetzte - und Fund-Kitten sondern auch solche, deren Mütter mitsamt Verpflichtungserklärung aus dem TH selbst stammten, nicht selten mitsamt den Müttern.
Die Quarantänestation war immer überfüllt, die Infektionen, speziell der vielen Kitten, hatten nicht nur großes Leiden - und eine prozentual hohe Todezahlquote - zur Folge sondern auch astronomische Tierarztkosten. Wegen der vor allem dadurch zu Stande gekommenen Budget-Überschreitungen gab es mehrfach Bestrebungen seitens der Stadtverwaltung, ältere und wilde/halbwilde, "nicht vermittelbare" Katzen euthanasieren zu lassen, was wir als Verein keinesfalls zulassen wollten.
Die damalige Vereins-Tierärztin schlug deshalb Frühkastrationen bei weiblichen Katzen vor um den Teufelskreis zu durchbrechen. Sie hatte dazu recherchiert und festgestellt, daß das in angelsächsischen Ländern damals schon (Anfang der 80er) länger üblich war und es keine negativen Langzeitfolgen bei den betreffenden Katzen gab.
Wir haben es also gewagt und auch drei Monate alte weibliche Kitten durch die o. g. Tier#rztin kastrieren lassen. Die erste Feststellung war, daß diese OP und Narkose wesentlich besser und schneller überstanden als erwachsene Katzen: Sie waren sehr schnell wieder völlig wach, zeigten keinen sonst typischen Narkose-"Kater", wollten stattdessen sofort wieder fressen und spielen, die Wundheilung verlief ebenfalls erstaunlich schnell und unkompliziert. Wir waren sehr erleichtert und konnten bei der Abgabe dieser Kitten sicher sein, sie später nicht als "ledige Mütter mit Nachwuchs" zurück zu bekommen, bzw. sie einem Schicksal als weitere Nachwuchsproduzentinnen instabiler Neubesitzer zu überlassen.
So weit so gut, hätte es da nicht einen oder mehrere andere Tierärzte gegeben, von denen zumindest einer das Ganze so kritisch sah, daß er (m. W. zusammen mit dem Veterinäramt) unsere Tierärztin (m. W. auch den Verein) wg. Tierquälerei angezeigt hat: Es war die Rede von "unproprtioniertem Körperbau" als eine von mehreren negativen Folgen, "Katzen mit großen Körpern und winzigen Köpfen" und ähnlichem. Wenn ich mich recht entsinne, ging das damals sogar durch die regionalen Zeitungen. Der sehr engagierten Tierärztin drohte dadurch auch die Entziehung der Approbation.
Jedenfalls gab es einige Zeit später dann einen Termin, ob vor Gericht oder bei einer außerordentlichen Klärung weiß ich nicht mehr. Unsere Tierärztin hatte dazu Studien amerikanischer und englischer Tierärzte und -Organisationen besorgt. Sie und unser Verein wurden jedenfalls rehabilitiert und die weitere Jungkatzenkastration verbreitete sich in der Folgezeit in der ganzen Region.
Schon im darauf folgenden Jahr hatte sich die Anzahl der Kitten im TH halbiert, die Tierarztkosten für deren Behandlung waren entsprechend zurück gegangen und zumindest in den Jahren, wo ich das (dann von ferne) noch mitbekommen habe, gab es weder weitere Forderungen seitens des Stadtrats zur Euthanasierung "unvermittelbarer" Katzen, noch überquellende Räume und Stationen mit triefäugigen, fiebrigen Kitten mehr.
Neben anderen Maßnahmen wie dem Einfangen, Kastrieren und Vermitteln auf Höfe u. a. von Streunern z. B., hatte auch die Einführung der Frühkastration im TH meßbar positive Auswirkungen auf die Zahlen der regionalen Katzenpopulation. Was, wie jeder bestätigen kann, der schon mit Tierschutz zu tun hatte, eine massive Verringerung von Elend und Leid bedeutet.
Schon umgezogen, bekam ich Jahre später eine dieser Frühkastrierten aus dem TH, die in da schon höherem Alter ein neues Zuhause brauchte, und kann nicht bestätigen, daß sie irgendwie infantil oder unerwachsen wirkte. Klein war sie auch nicht, eher im Gegenteil, auch nicht mißproportioniert.
Noch viel später habe ich drei (dann nur noch halbwilde) Kitten, für die es keine temporäre Einsperrmöglichkeit gab, im Alter von grade sechs Monaten kastrieren lassen damit sie sich nicht vermehren konnten. Eine davon hatte ich, bis sie im Alter von siebeneinhalb Jahren überfahren wurde, dann noch als Freigänger im Haus.
Bei den beiden leider schon vorher durch Straßenverkehr umgekommenen, bzw. verschwundenen Schwestern kann ich keine Aussagen zum mittel- bis langfristigen Verhalten machen, dafür waren sie zum jeweils betreffenden Zeitpunkt noch zu jung. Allerdings waren auch diese beiden, wohl wegen der besseren Ernährung und Versorgung ab ca. siebter Lebenswoche, schon damals (im Alter von 10 1/2 bzw. 16 1/2 Monaten) größer als ihre Streuner-Mutterkatze (die erst nach dem übernächsten Wurf eingefangen und kastriert werrden konnte). Infantileres oder unselbständigeres Verhalten o. ä. im Verhältnis zu später kastrierten Kätzinnen war an ihnen auch nicht beobachtbar.
Die Dritte, die dann ab einem Alter von 1 1/2 hier als Freigänger lebte (und später leider auch der Landstraße zum Opfer gefallen ist), war das krasse Gegenteil von "nicht durchsetzungsfähig", "unselbständig" oder "infantil": Sie blieb manchmal mehrere Wochen lang weg und ließ immer durchblicken, daß sie sehr genau um ihre Fähigkeiten wußte, auch alleine zurecht zu kommen. Auch sie war erheblich größer als ihre wilde Mutter und von kräftiger Statur.
Soviel zu meinen persönlichen Erfahrungen bzgl. Frühkastration. Tierheim und Tierärztin hatten damals die weitere Entwicklung der im/über das TH Frühkastrierten soweit möglich auch verfolgt und von deren Seite gab es dabei ebenfalls keine Auffälligkeiten zu berichten.
Bzgl. Rolligkeit und Kastrationstermin gibt es noch andere Probleme aber ich hab schon genug bildlosen Text verfaßt ;-)
Die Quarantänestation war immer überfüllt, die Infektionen, speziell der vielen Kitten, hatten nicht nur großes Leiden - und eine prozentual hohe Todezahlquote - zur Folge sondern auch astronomische Tierarztkosten. Wegen der vor allem dadurch zu Stande gekommenen Budget-Überschreitungen gab es mehrfach Bestrebungen seitens der Stadtverwaltung, ältere und wilde/halbwilde, "nicht vermittelbare" Katzen euthanasieren zu lassen, was wir als Verein keinesfalls zulassen wollten.
Die damalige Vereins-Tierärztin schlug deshalb Frühkastrationen bei weiblichen Katzen vor um den Teufelskreis zu durchbrechen. Sie hatte dazu recherchiert und festgestellt, daß das in angelsächsischen Ländern damals schon (Anfang der 80er) länger üblich war und es keine negativen Langzeitfolgen bei den betreffenden Katzen gab.
Wir haben es also gewagt und auch drei Monate alte weibliche Kitten durch die o. g. Tier#rztin kastrieren lassen. Die erste Feststellung war, daß diese OP und Narkose wesentlich besser und schneller überstanden als erwachsene Katzen: Sie waren sehr schnell wieder völlig wach, zeigten keinen sonst typischen Narkose-"Kater", wollten stattdessen sofort wieder fressen und spielen, die Wundheilung verlief ebenfalls erstaunlich schnell und unkompliziert. Wir waren sehr erleichtert und konnten bei der Abgabe dieser Kitten sicher sein, sie später nicht als "ledige Mütter mit Nachwuchs" zurück zu bekommen, bzw. sie einem Schicksal als weitere Nachwuchsproduzentinnen instabiler Neubesitzer zu überlassen.
So weit so gut, hätte es da nicht einen oder mehrere andere Tierärzte gegeben, von denen zumindest einer das Ganze so kritisch sah, daß er (m. W. zusammen mit dem Veterinäramt) unsere Tierärztin (m. W. auch den Verein) wg. Tierquälerei angezeigt hat: Es war die Rede von "unproprtioniertem Körperbau" als eine von mehreren negativen Folgen, "Katzen mit großen Körpern und winzigen Köpfen" und ähnlichem. Wenn ich mich recht entsinne, ging das damals sogar durch die regionalen Zeitungen. Der sehr engagierten Tierärztin drohte dadurch auch die Entziehung der Approbation.
Jedenfalls gab es einige Zeit später dann einen Termin, ob vor Gericht oder bei einer außerordentlichen Klärung weiß ich nicht mehr. Unsere Tierärztin hatte dazu Studien amerikanischer und englischer Tierärzte und -Organisationen besorgt. Sie und unser Verein wurden jedenfalls rehabilitiert und die weitere Jungkatzenkastration verbreitete sich in der Folgezeit in der ganzen Region.
Schon im darauf folgenden Jahr hatte sich die Anzahl der Kitten im TH halbiert, die Tierarztkosten für deren Behandlung waren entsprechend zurück gegangen und zumindest in den Jahren, wo ich das (dann von ferne) noch mitbekommen habe, gab es weder weitere Forderungen seitens des Stadtrats zur Euthanasierung "unvermittelbarer" Katzen, noch überquellende Räume und Stationen mit triefäugigen, fiebrigen Kitten mehr.
Neben anderen Maßnahmen wie dem Einfangen, Kastrieren und Vermitteln auf Höfe u. a. von Streunern z. B., hatte auch die Einführung der Frühkastration im TH meßbar positive Auswirkungen auf die Zahlen der regionalen Katzenpopulation. Was, wie jeder bestätigen kann, der schon mit Tierschutz zu tun hatte, eine massive Verringerung von Elend und Leid bedeutet.
Schon umgezogen, bekam ich Jahre später eine dieser Frühkastrierten aus dem TH, die in da schon höherem Alter ein neues Zuhause brauchte, und kann nicht bestätigen, daß sie irgendwie infantil oder unerwachsen wirkte. Klein war sie auch nicht, eher im Gegenteil, auch nicht mißproportioniert.
Noch viel später habe ich drei (dann nur noch halbwilde) Kitten, für die es keine temporäre Einsperrmöglichkeit gab, im Alter von grade sechs Monaten kastrieren lassen damit sie sich nicht vermehren konnten. Eine davon hatte ich, bis sie im Alter von siebeneinhalb Jahren überfahren wurde, dann noch als Freigänger im Haus.
Bei den beiden leider schon vorher durch Straßenverkehr umgekommenen, bzw. verschwundenen Schwestern kann ich keine Aussagen zum mittel- bis langfristigen Verhalten machen, dafür waren sie zum jeweils betreffenden Zeitpunkt noch zu jung. Allerdings waren auch diese beiden, wohl wegen der besseren Ernährung und Versorgung ab ca. siebter Lebenswoche, schon damals (im Alter von 10 1/2 bzw. 16 1/2 Monaten) größer als ihre Streuner-Mutterkatze (die erst nach dem übernächsten Wurf eingefangen und kastriert werrden konnte). Infantileres oder unselbständigeres Verhalten o. ä. im Verhältnis zu später kastrierten Kätzinnen war an ihnen auch nicht beobachtbar.
Die Dritte, die dann ab einem Alter von 1 1/2 hier als Freigänger lebte (und später leider auch der Landstraße zum Opfer gefallen ist), war das krasse Gegenteil von "nicht durchsetzungsfähig", "unselbständig" oder "infantil": Sie blieb manchmal mehrere Wochen lang weg und ließ immer durchblicken, daß sie sehr genau um ihre Fähigkeiten wußte, auch alleine zurecht zu kommen. Auch sie war erheblich größer als ihre wilde Mutter und von kräftiger Statur.
Soviel zu meinen persönlichen Erfahrungen bzgl. Frühkastration. Tierheim und Tierärztin hatten damals die weitere Entwicklung der im/über das TH Frühkastrierten soweit möglich auch verfolgt und von deren Seite gab es dabei ebenfalls keine Auffälligkeiten zu berichten.
Bzgl. Rolligkeit und Kastrationstermin gibt es noch andere Probleme aber ich hab schon genug bildlosen Text verfaßt ;-)
- Brezel
- Beiträge: 1218
- Registriert: 19. Mär 2010, 20:14
- Höhe über NHN: 43 m
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
-
Brandenburg, TF Nord / Lehm- und Sandboden
Re: Gartentiger und ihr Personal 2026
Ganz herzlichen Dank für Eure ausführlichen Schilderungen. Ist wohl auch deshalb kein ganz einfaches Thema, weil vielen Tierärzten die langjährige Erfahrung mit frühkastrierten Katzen fehlt.
Ein Problem ist auch, dass manche Tiere schon mit 4-6 Monaten geschlechtsreif sind. So einen Fall hatten wir hier mal im Forum... ich meine mich zu erinnern, dass die Rolligkeit gar nicht bemerkt worden war, der Deckakt lief wohl voller Harmonie unter den Geschwistern ab...
.
Die beiden frühkastrierten Schwestern, die ich mal vom Tierschutz bekommen hatte, blieben immer Mini-Kätzchen, die man normalerweise auf etwa 4 Monate geschätzt hätte. Aber das lag an Inzucht in der x-ten Generation, die ganze Auffangstation war voller solcher Tiere, die ein Bauer auf den Misthaufen zu werfen pflegte und die dann von Tierschützern gesichert wurden. Meine beiden hatten auch noch angeborene gesundheitliche Probleme und wurden damit nicht alt. Aber wenn es um ihr Revier ging - da verstanden sie keinen Spaß! Es waren sehr gewitzte kleine Katzen, die ihren Alltag als Freigänger sehr gut bewältigten.
.
Meine beiden Kater bis 2024 und 2025, Mäxchen und Moritz, stammten aus der Auffangstation einer Tierärztin und sind sicherlich auch sehr früh kastriert worden. Insbesondere Mäxchen, der mit seinem BKH-Einschlag ein stattlicher Kater war, hatte im Umgang mit Menschen eine hohe Piepsstimme.
Aber wenn er draußen seinen Gesang anstimmte... dann meinte man, einen kleinen Löwen zu hören
Die Sicherung ihres Reviers war den beiden heilig. Sie ließen nur Mädchen in ihren Garten.
Ein Problem ist auch, dass manche Tiere schon mit 4-6 Monaten geschlechtsreif sind. So einen Fall hatten wir hier mal im Forum... ich meine mich zu erinnern, dass die Rolligkeit gar nicht bemerkt worden war, der Deckakt lief wohl voller Harmonie unter den Geschwistern ab...
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Die beiden frühkastrierten Schwestern, die ich mal vom Tierschutz bekommen hatte, blieben immer Mini-Kätzchen, die man normalerweise auf etwa 4 Monate geschätzt hätte. Aber das lag an Inzucht in der x-ten Generation, die ganze Auffangstation war voller solcher Tiere, die ein Bauer auf den Misthaufen zu werfen pflegte und die dann von Tierschützern gesichert wurden. Meine beiden hatten auch noch angeborene gesundheitliche Probleme und wurden damit nicht alt. Aber wenn es um ihr Revier ging - da verstanden sie keinen Spaß! Es waren sehr gewitzte kleine Katzen, die ihren Alltag als Freigänger sehr gut bewältigten.
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Meine beiden Kater bis 2024 und 2025, Mäxchen und Moritz, stammten aus der Auffangstation einer Tierärztin und sind sicherlich auch sehr früh kastriert worden. Insbesondere Mäxchen, der mit seinem BKH-Einschlag ein stattlicher Kater war, hatte im Umgang mit Menschen eine hohe Piepsstimme.
Aber wenn er draußen seinen Gesang anstimmte... dann meinte man, einen kleinen Löwen zu hören
Die Sicherung ihres Reviers war den beiden heilig. Sie ließen nur Mädchen in ihren Garten.