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Aussaat & Anzucht 2026 (Gelesen 2114 mal)
- Apfelbaeuerin
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Re: Aussaat & Anzucht 2026
Danke ringelnatz, das gibt mir auch noch Bestätigung.
Liebe Grüße von der Apfelbäuerin
Das Schöne zieht einen Teil seines Zaubers aus der Vergangenheit.
Hermann Hesse
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- Tempel-Hof-Gärtner
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Re: Aussaat & Anzucht 2026
Echt jetzt...!?
Wie lange ist "länger" denn?
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Wer einen Tag lang glücklich sein will, der betrinke sich.
Wer einen Monat lang glücklich sein will, der schlachte ein Schwein und esse es auf.
Wer ein Jahr glücklich sein will, der heirate.
Wer ein Leben lang glücklich sein will, der werde Gärtner.
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ringelnatz
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Re: Aussaat & Anzucht 2026
Zum Beispiel so lange, bis die Jungpflanzen minimal "schlappen". Vorsicht: wenn das von zu viel Feuchtigkeit kommt, ist gießen kontraproduktiv.
Soo lange warte ich meist nicht (es passiert aber und macht nichts), aber jetzt mal logisch gedacht: ich pikiere in rechteckige 7er Töpfe, wenn das erste echte Blatt erscheint. Zu dem Zeitpunkt ist das Wurzelwerk noch recht überschaubar. Das heißt, alles Substrat, was noch nicht durchwurzelt ist, und Feuchtigkeit hat, steht dem Jüngling zur Verfügung. Er muss nur reinwurzeln und das soll er ja möglichst zügig.
Ergänzung: nach dem Pikieren gieße ich Tomate, Paprika, Aubergine mindestens eine Woche nicht.
Soo lange warte ich meist nicht (es passiert aber und macht nichts), aber jetzt mal logisch gedacht: ich pikiere in rechteckige 7er Töpfe, wenn das erste echte Blatt erscheint. Zu dem Zeitpunkt ist das Wurzelwerk noch recht überschaubar. Das heißt, alles Substrat, was noch nicht durchwurzelt ist, und Feuchtigkeit hat, steht dem Jüngling zur Verfügung. Er muss nur reinwurzeln und das soll er ja möglichst zügig.
Ergänzung: nach dem Pikieren gieße ich Tomate, Paprika, Aubergine mindestens eine Woche nicht.
- Tempel-Hof-Gärtner
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Re: Aussaat & Anzucht 2026
Klingt recht logisch...
Die Macht der Gewohnheit sagt aber: Nach dem Umpflanzen ist zwecks "Wurzelschluss" anzugießen...
Mal sehen, ob Lesen bildet... *gg*
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ringelnatz
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Re: Aussaat & Anzucht 2026
es hängt immer von der Substratfeuchte ab. Wie war die Daumenregel? Substrat in die Hand, fest zudrücken, dann darf gerade kein Wasser raustropfen?
- thuja thujon
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Re: Aussaat & Anzucht 2026
Man sollte für Bodenschluss sorgen. Das kann auch ein Pikierstäbchen oder die Fingerspitze machen. Angießen funktioniert nur, wenn man das ganze überlockerte Substrat aufschwemmt und es sich danach setzt. Damit ist alles nass, es herrscht beim falschen Substrat Sauerstoffmangel, das macht die Pflanzen anfällig für Krankheiten wie Umfallkrankheit.
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- Tempel-Hof-Gärtner
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Re: Aussaat & Anzucht 2026
Söderle, und was heißt das jetzt PRAKTISCH für die Komposition des genau richtigen Anzucht-Substrats...?
Das IST ja oftmals pulvertrocken, gerade auch dann, wenn man z.B. als Selbermacher die Komponenten zuvor backofen-sterilisiert hat: Wie dann die gerade-nicht-mehr-Raustropf-Feuchtigkeit herstellen...?
Das IST ja oftmals pulvertrocken, gerade auch dann, wenn man z.B. als Selbermacher die Komponenten zuvor backofen-sterilisiert hat: Wie dann die gerade-nicht-mehr-Raustropf-Feuchtigkeit herstellen...?
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- thuja thujon
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Re: Aussaat & Anzucht 2026
Vorher leicht/passend befeuchten, dicht verschließen, paar Tage ziehen lassen.
Wenn es schnell gehen muss, ausbreiten und sprühen.
Der Vorteil von Torf ist die lange Faser, die gut drainiert, aber auch gut quillt, also viel Wasser speichert (so lange er nicht komplett austrocknet, dann wirds weniger).
Pulvertorf aus dem Vorjahr (von Kübeln) ist deshalb ungeeignet, das ist die `verbrauchte Erde´. Die gebrochene Faser und das tiefe austrocknen kann kein Dünger der Welt reparieren.
Da Torfsubstrate weniger werden: eigene Erfahrungen machen. Ein Substrat, dass vor Benutzung in den Backofen muss, ist ungeeignet. Testen ob geschlossener Plastikbeutel und Mikrowelle auch passen. Oder vernünftige Substrate kaufen/herstellen.
Wer einfach nicht auf Kompost mit Krankheiten, Schädlingen und Unkrautsamen oder falsch gelagerte Torffreisubstrate verzichten möchte: dämpfen
Apparate gibts zB hier: https://bega-garten.de/bega-daempfgerae ... nnBtP_e2zq
Wenn es schnell gehen muss, ausbreiten und sprühen.
Der Vorteil von Torf ist die lange Faser, die gut drainiert, aber auch gut quillt, also viel Wasser speichert (so lange er nicht komplett austrocknet, dann wirds weniger).
Pulvertorf aus dem Vorjahr (von Kübeln) ist deshalb ungeeignet, das ist die `verbrauchte Erde´. Die gebrochene Faser und das tiefe austrocknen kann kein Dünger der Welt reparieren.
Da Torfsubstrate weniger werden: eigene Erfahrungen machen. Ein Substrat, dass vor Benutzung in den Backofen muss, ist ungeeignet. Testen ob geschlossener Plastikbeutel und Mikrowelle auch passen. Oder vernünftige Substrate kaufen/herstellen.
Wer einfach nicht auf Kompost mit Krankheiten, Schädlingen und Unkrautsamen oder falsch gelagerte Torffreisubstrate verzichten möchte: dämpfen
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Re: Aussaat & Anzucht 2026
Thanks!
Das mit dem Backofen war jetzt noch nichtmal eigene Lage, sondern nur mal coram publico gedacht / gefragt... *gg*
Habe aber z.B. gerade selber nen Eimer mit Mix aus viel Maulwurfserde + ein bisserl Kompost & Perlite (so 8:1:1) für Aussaaten im Bad stehen, der auch alles andere als idealfeucht ist, da die "eigentlich" schon vor 2 Wochen gemacht sein wollte, aber wg. der extremen Winter-Endlosschleife hintangestellt wurde.
Die Dämpferei bewegt sich ja in preislichen Regionen, die selbst im allergünstigesten Fall Hobbygärtner nicht massenhaft überzeugen dürfte...
Warum soll Backofen schlechter sein als Mikrowelle oder 'geschlossener Plastikbeutel'?
Und: Was ist damit eigentlich gemeint...??
Das mit dem Backofen war jetzt noch nichtmal eigene Lage, sondern nur mal coram publico gedacht / gefragt... *gg*
Habe aber z.B. gerade selber nen Eimer mit Mix aus viel Maulwurfserde + ein bisserl Kompost & Perlite (so 8:1:1) für Aussaaten im Bad stehen, der auch alles andere als idealfeucht ist, da die "eigentlich" schon vor 2 Wochen gemacht sein wollte, aber wg. der extremen Winter-Endlosschleife hintangestellt wurde.
Die Dämpferei bewegt sich ja in preislichen Regionen, die selbst im allergünstigesten Fall Hobbygärtner nicht massenhaft überzeugen dürfte...
Warum soll Backofen schlechter sein als Mikrowelle oder 'geschlossener Plastikbeutel'?
Und: Was ist damit eigentlich gemeint...??
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-
hqs
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- Registriert: 30. Jan 2024, 20:00
- Wohnort: Kassel, Nordhessen
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- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
Re: Aussaat & Anzucht 2026
Würde mich auch mal interessieren, wie man das in der Mikrowelle vernünftig macht ohne Sauerei, habe mich bisher nicht getraut.
Ich hatte mir jetzt erstmal alte relativ trockene Kübelerde von draußen gesiebt, dann mit Wasser durchgemischt. Völlig hydrophob war sie aber noch nicht, dann würde großflächiges einsprühen meiner Erfahrung nach helfen. Die habe ich in einer großen Metallschüssel in den Backofen gepackt bei 150 Grad. Aber ich schätze bei so einer kompakten, nicht ausgebreiteten Form muss man das dann auch mindestens eine Stunde im Ofen lassen, kostet natürlich einiges an Energie.
Danach war die Erde immer noch ordentlich feucht. Habe sie mit Kokosfasern, Spielsand und Perlit gemischt. Mal sehen, wie gut es klappt. Eine ähnliche Mischung funktionierte letztes Jahr ganz gut. Durch den Sand ist das ganze aber etwas schwerer als gekaufte Anzuchterde.
Ich hatte mir jetzt erstmal alte relativ trockene Kübelerde von draußen gesiebt, dann mit Wasser durchgemischt. Völlig hydrophob war sie aber noch nicht, dann würde großflächiges einsprühen meiner Erfahrung nach helfen. Die habe ich in einer großen Metallschüssel in den Backofen gepackt bei 150 Grad. Aber ich schätze bei so einer kompakten, nicht ausgebreiteten Form muss man das dann auch mindestens eine Stunde im Ofen lassen, kostet natürlich einiges an Energie.
Danach war die Erde immer noch ordentlich feucht. Habe sie mit Kokosfasern, Spielsand und Perlit gemischt. Mal sehen, wie gut es klappt. Eine ähnliche Mischung funktionierte letztes Jahr ganz gut. Durch den Sand ist das ganze aber etwas schwerer als gekaufte Anzuchterde.