Vermutlich eine Rebenblattzikade (Erasmoneura vulnerata) auf Helleborus viridis. Hatte in jedem fall sehr zackige Hinterbeine wie auf diesem Bild auf Wikipedia auch zu sehen: https://commons.wikimedia.org/wiki/File ... 40269a.jpg
Die aus Nordamerika stammende Rebenblattzikade wurde wohl erst 2004 zum ersten Mal in Italien nachgewiesen. Seitdem hat sie sich rasant Richtung Norden ausgebreitet. Wie der Name andeutet bevozugt sie Weinreben ist aber sehr flexibel. In Weinbau Regionen gilt sie Schädling und teilweise als invasiv.
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Insekten 2026 (Gelesen 92 mal)
Moderator: partisanengärtner
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Re: Insekten 2026
Auch wieder auf einer Helleborus dieses mal auf H. foetidus "sopron":
Oulema duftschmidi bzw. Oulema melanopus zu deutsch Rothalsiges Getreidehähnchen. Denn rein äußerlich sind die beiden Arten leider nicht voneinander zu unterscheiden. Eine sichere Bestimmung ist ausschließlich durch die mikroskopische Untersuchung der Genitalien oder mittels DNA-Analyse möglich.
Die Larven verfügen über einen speziellen Schleimschutzmechanismus und erinnern daher optisch an kleine Nacktschnecken. Die Larven verursachen n Fensterfraß, vor allem an Getreidearten wie Weizen, Gerste, Hafer und Roggen sowie an verschiedenen Wildgräser. Gelten daher als Schädlinge in der Landwirtschaft.
Auch die erwachsenen Tiere fressen an den Getreideblättern. Im Gegensatz zu den Larven, die den "Fensterfraß" verursachen, fressen die Käfer schmale, längliche Schlitze komplett durch das Blatt hindurch. Dieser Schaden ist für die Ernte aber meistens viel unbedeutender als der massive Fraß der Larven.
Auch die erwachsenen Tiere fressen an den Getreideblättern. Im Gegensatz zu den Larven, die den "Fensterfraß" verursachen, fressen die Käfer schmale, längliche Schlitze komplett durch das Blatt hindurch. Dieser Schaden ist für die Ernte aber meistens viel unbedeutender als der massive Fraß der Larven.