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Ratte? (Gelesen 94162 mal)

Tiere beobachten, schützen und erkennen

Moderator: partisanengärtner

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Lou-Thea
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Re: Ratte?

Lou-Thea » Antwort #405 am:

Ja, hattest Du schonmal gezeigt, das könnte funktionieren. Aber was machst Du dann mit den gefangenen Tierchen? Ich könnte die nicht töten.

Aktuell haben wir zum Glück eine sehr geschickte Nachbarskatze... ;)
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dmks
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Re: Ratte?

dmks » Antwort #406 am:

Lou-Thea hat geschrieben: 16. Feb 2026, 20:06 Aber was machst Du dann mit den gefangenen Tierchen?
...da kommen wir zurück zum Luftgewehr 8)

Oder ein "Betäubungsbrett" (senkrecht) und dann die Katze

Besonders zimperlich sollte man nicht sein - wenn man Tiere fängt... da kommt immer noch was danach.
Hyla
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Re: Ratte?

Hyla » Antwort #407 am:

Da bist du genau bei meinem Problem. Ist es denn überhaupt erlaubt, Ratten selber mit dem Luftgewehr zu töten?
Eigentlich müssen Wirbeltiere fachmännisch getötet werden, was sich aber mit den Giftködern absolut beisst. Das heißt aber in Deutschland nicht automatisch, daß das Abschießen erlaubt ist. :P
Warum sollte man human und schnell töten, wenn's auch langsam und qualvoll geht... :-X >:(
Liebe Grüße!


Wenn du denkst es geht nicht mehr,
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dmks
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Re: Ratte?

dmks » Antwort #408 am:

Man kann auch solange überlegen und diskutieren - bis sie verhungert! ;D
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Re: Ratte?

Hyla » Antwort #409 am:

Das Problem kriegen wir schon gelöst, so ist das nicht, aber wir sprechen nicht drüber. ;D
Wollt's einfach nur wissen.
Liebe Grüße!


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dmks
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Re: Ratte?

dmks » Antwort #410 am:

Bin da eher pragmatisch:
Fachmännisch ist - wenn sie tot ist.
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thuja thujon
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Re: Ratte?

thuja thujon » Antwort #411 am:

Da gibts schon Unterschiede. Wenn wir in der Firma mit Guillotine töten müssen, braucht das einen langen Atem beim Amt und viel Papier. Sonst geht auch betäuben mit CO2 oder Narkosemitteln, danach erst töten.

Gegen Gift sein und Luftgewehr nicht anwenden wollen ist toll, sehe ich auch so, bis man mal selbst ein Rattenproblem hat, um das man sich zu kümmern hat.
Halten wir mal fest: so lange die Ratten im Garten rumlaufen und es keiner mitbekommt, ist alles gut.
Wenn es einer mitbekommt, ist natürlich der Nachbar mit den Hühnern oder Hasen dran schuld. Nicht die eigene Vogelfuttersäule.
Und die Schalen mit den Walnüssen auch nicht, die knackt man ja nur für die Eichhörnchen.
Und wenns dunkel ist, guckt da eh keiner mehr hin.

Der Italiener oder Grieche in der Innenstadt, der sollte natürlich Rücksicht auf die Raubvögel nehmen, genauso wie der Brezelstand an der vierspurigen Straße. Sonst hat der Nabu bei der Vogelzählung um Mitternacht eine Krähe weniger zu verzeichnen. Man kann Brot mit Rattenkot ja auch als Körnerbrot mit probiotischen Bakterien verkaufen, 20% teurer machen und das findet schon seine Abnehmer.

Eine Lösung ist das aber auch nicht. :-\
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dmks
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Re: Ratte?

dmks » Antwort #412 am:

Ratte tot - klingt nicht so toll - ist aber eine Lösung! ;)
Oder?
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thuja thujon
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Re: Ratte?

thuja thujon » Antwort #413 am:

Naja, Sid war meine Ratte als ich Kind war. Die war dann auch irgendwann tot, das war allerdings keine Lösung.
Problem gelöst wollen wohl die meisten hören, der Rest geht zu weit ins Detail.

Auch kein schöner Tod:
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Re: Ratte?

markoxyz » Antwort #414 am:

Ich hatte vor ein paar Jahren mal eine Ratten Familie im Winterhalbjahr im Garten und da habe ich mehrere mit so einer einfachen China Mausefalle, etwas größer, transparent, mit schwarzer Klappe vorne, gefangen. Das ist dann auch gut transportfähig.

Die hier wollte weder in die Lebendfalle noch durch die Schlagfallen die ich täglich neu justiert hatte,...

Bild

... schon klar, wenn man jede Nacht 10-15 halbfertige Radieschen verschleppen kann ::)
Hyla
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Re: Ratte?

Hyla » Antwort #415 am:

Die Ratten kriegen wir hier sowieso nicht weg. Einfach zuviele Gewässer und Viehhaltungen in der Gegend. Der Landkreis hat seit dem Spätsommer 2023 ein massives Rattenproblem.
Bei uns sind's die Hühner, wo wir aber immer dran sind, die Nager zu entfernen. Meist haben wir dann ein paar Monate Ruhe, bis wieder welche zuwandern. :-\
Liebe Grüße!


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Re: Ratte?

Amur » Antwort #416 am:

Das Verbot von Rattengift ist total daneben. Es wird dem privaten die letzte wirklich wirksame Möglichkeit genommen gegen hin und wieder vorkommende kleinräumige Probleme vorzugehen.
Die großen Anwender (Gemeinden und Städte in den Kanalisationen) dürfen das Gift ja weiter anwenden. D. h. die aus den Kanälen und Schächten kommenden halbtoten Ratten wird es weiter geben.
Wie mit dem Glyphosat: Die 3% von Privatanwender verbrauchten Glyphosats hat man verboten. Die große Masse wird weiter eingesetzt. Von daher viele verärgert aber wenig verhindert. Und dann wundert man sich warum extreme Randparteien immer mehr Zustrom bekommen.
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Re: Ratte?

Lou-Thea » Antwort #417 am:

dmks hat geschrieben: 16. Feb 2026, 20:11
Lou-Thea hat geschrieben: 16. Feb 2026, 20:06 Aber was machst Du dann mit den gefangenen Tierchen?
...da kommen wir zurück zum Luftgewehr 8)
Um Himmels Willen, viel zu gefährlich, ich könnte nicht garantieren, dass ich sowas nicht bevorzugt gegen gewisse Nachbarn einsetzen würde... :-X ;D
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Re: Ratte?

IrisLost » Antwort #418 am:

;D 8)

Thuja, der geschilderte Kater hat fast nur von Wühlmäusen gelebt, Dosenfutter war unter seiner Würde. Daß da kein Gerinnungshemmer im Mäusegift war haben weder er noch die vielen (komplett aufgefressenen) Wühlmäuse gewußt. Alle paar Wochen war sein Zahnfleisch blaß und nach Verabreichung einer, manchmal sogar zwei, Vitamin K-Spritze/n war er wieder normal durchblutet und fit.

Und hier auf dem Land ist es nur verboten, Hunde im Wald oder anderen NSG frei laufen zu lassen. Wenn sie sich in abrufbarer Nähe auf Wegen bewegen, nicht jagen und niemanden belästigen, ist das in Ordnung. - Hunde nur angeleint laufen zu lassen ist nicht artgemäß und daher m. E. Tierquälerei.
Ansonsten ist die Umgebung hier ähnlich wie die bei Lou-Thea: Auch bei uns wäre es unmöglich, den Garten gegen einwandernde Ratten und/oder (in unserem Fall überwiegend Wühl- und Scher-) Mäuse abzudichten. Letztere sind hier das größere Problem, das ist aber ein anderes Thema...

Die immer noch geschlossene Schneedecke ist eine gute Möglichkeit, eventuelle Rattenein- und Unterwanderung festzustellen: Mann kann nach jedem neuen Schneefall früh morgens nach eventuellen Spuren suchen. Da wir vor vielen Jahren mal Wanderratten hier hatten weiß ich wie die aussehen und würde dann ggf. Lebendfallen besorgen und einsetzen. Zum Glück gibt es hier aktuell keine, das Nachdenken über eine Tötungsmethode ist also zur Zeit nicht nötig.
- Käme man noch an Chloroform würde ich sowas bevorzugen, ansonsten evtl. einen Jäger bitten...Sie mit einem Spaten zu köpfen, wie mein Vater das früher tat, wäre nicht so meins: Wenn man mal erlebt hat, welche netten und klugen Tiere Hausratten sind (unsere Kinder hatten früher welche) ist man i. d. R. nicht mehr in der Lage, wilden Ratten gegenüber noch dieselbe Wut zu entwickeln wie zuvor :-\

In den Städten setze ich Hoffnung in immigrierende Füchse: Davon soill es da ja schon mehr geben als auf dem Land.
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