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Duftende, stachelarme Rosen für ungünstige Standorte - Halbschatten, Sand (Gelesen 632 mal)

A rose is a rose is - Erfahrungen, Pflege und Schnitt von Rosen
Historische Rosen, Strauchrosen, Kletterrosen, Wildrosen ...

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Mediterraneus
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Re: Duftende, stachelarme Rosen für ungünstige Standorte - Halbschatten, Sand

Mediterraneus » Antwort #15 am:

martina 2 hat geschrieben: 17. Feb 2026, 11:09 Vielleicht ist es bei euch zu heiß? Bei mir macht sie wohl Ausläufer, ist aber eine der gesündesten Rosen.
Als Damaszener sollte sie doch Hitze mögen ;)

Sie war anfangs gesund, die letzten 8 Jahre oder so aber jedes Jahr krank. Hat trotzdem geblüht, zäh isse ja schon.
Bei mir im Garten an der Nordseite vom Haus, nicht soo sonnig. Daneben stand 'Kathleen Harrop', die seht immer noch.
Eine andere Rose d Resht vollsonnig, zusammen mit 'Sidonie' und 'Rose Lelieur', die de Resht war die fleckigste und wucherndste und stachelbiestigste
LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus

Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung
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martina 2
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Re: Duftende, stachelarme Rosen für ungünstige Standorte - Halbschatten, Sand

martina 2 » Antwort #16 am:

In Syrien und im Iran gibt es ja auch Berge und neben mediterranem auch kontinentales Klima, aber Ihre wahre Herkunft beruht eh auf einer Legende, ebenso ist die Zuordnung nicht eindeutig: ausführlich bei Schmid Gartenpflanzen, wo ihre Vorzüge hervorgeoben werden. Jedenfalls ist sie in meinem Klima eine der ganz wenigen stark duftenden Alten, die verläßlich remontieren. Ich habe generell die Erfahrung gemacht, daß Rosen durch Ausläufer schwächer werden, so auch RdR.
.
Schöne Grüße aus Wien!
Hyla
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Re: Duftende, stachelarme Rosen für ungünstige Standorte - Halbschatten, Sand

Hyla » Antwort #17 am:

Meine hat bisher kaum Ausläufer gemacht. In fast zwanzig Jahren fünf Stück und erst nachdem ich Pferdeäpfel gegeben habe.
Ich bin da nicht böse drum, denn sonst machen sich hier immer die Unterlagen auf und wollen die Welt erobern. :-\
Liebe Grüße!


Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
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Kasbek
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Re: Duftende, stachelarme Rosen für ungünstige Standorte - Halbschatten, Sand

Kasbek » Antwort #18 am:

martina 2 hat geschrieben: 16. Feb 2026, 23:52
Kasbek hat geschrieben: 16. Feb 2026, 20:20 ...
Ketzerische Frage: Wenn GG Rosen haßt, wieso müssen dann unbedingt welche gepflanzt werden, wo es doch Hunderte andere schöne Sträucher gibt, von denen viele nicht stacheln und einige auch duften?
Weil er erstens gar nicht weiß, was ihm entgeht und zweitens die Dame des Hauses sich welche wünscht und drittens Rosen nicht irgendwelche Sträucher sind. Ein Garten ohne Rosen ist wie ein Fest, auf dem der interessanteste Gast schon gegangen ist (co Martina 8) )
Naja, ich bin nicht Chelidonias Paartherapeut ;D Ich hab' mich halt nur gefragt, inwieweit es nötig ist, da eventuell 'ne zwischenmenschliche Baustelle aufzumachen, oder ob man vielleicht doch zumindest für den einen oder anderen Standort über Alternativen nachdenken möchte.

Falls letzteres, werfe ich eine für diese Situation ins Feld (OT ein):
Chelidonia hat geschrieben: 16. Feb 2026, 18:00 Halbschatten zwischen Garageneingang, Holzstapel, Sichtschutzzaun des Nachbarn, morgens knallt die Sonne, nachmittags Schlagschatten der Häuser. Beim Nachbarn ist gepflastert, aber zu viel Ausläufer wären da blöd wegen des Durchgangs, auf keinen Fall Stacheln
Das klingt nach von zwei, vielleicht sogar drei Seiten geschützter Lage. Da könnte Lonicera fragrantissima in 7a klarkommen (bei mir in 7a an der Grenze zu 6b wächst sie bei nur anderthalb geschützten Seiten und Sonne bis zum frühen Nachmittag prima). Hat keine Stacheln, macht keine Ausläufer und ist problemlos beschneidbar, wenn sie zu weit in Richtung Garageneingang wächst. In Nicht-Wintern kann es Blüten von November bis April geben, in Wintern wie diesem dann „nur“ von März bis April – aber jedenfalls zu Zeiten, wo so gut wie keine Rose blüht. Ach ja, und Duft gibt's auch reichlich. Im Sommer steht dort dann freilich nur ein grünblättriger Strauch, aber wenn man 'ne zartere Clematis z.B. aus dem alpina-Umfeld reinranken läßt, könnte es auch da eine „Zweitblüte“ geben. Was ich nicht einschätzen kann, ist, ob das unter den gegebenen oder herstellbaren Bodenverhältnissen funktioniert. (OT aus)
Wer Saaten sät, wird Ernten ernten. (Sander Bittner)
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Re: Duftende, stachelarme Rosen für ungünstige Standorte - Halbschatten, Sand

Buddelkönigin » Antwort #19 am:

Zu den Lieblingsrosen im alten Garten gehörten für mich- insbesondere auch am halbschattigen Standort- die Alba Rosen. Allen voran Königin von Dänemark, Maidens Blush oder Felicite Parmentier. Diese Albas sind überaus pflegeleicht und duften fantastisch. Sie bilden dichte, üppige Sträucher mit gesundem, graugrünem Laub. Klar haben Sie auch Stacheln, sind aber unkompliziert beim Rückschnitt nach der Blüte. ;)
Wem sage ich das... Ihr wißt, was ich meine, oder? :D
Aber ich weiß ja nicht, wie eine schöne Rose für Dich @ Chelidonia, aussehen sollte. ;)
Wenn immer der Kluge nachgibt, regieren die Dummen die Welt.🙄
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Re: Duftende, stachelarme Rosen für ungünstige Standorte - Halbschatten, Sand

Starking007 » Antwort #20 am:

Jaques Cartier hab ich mal einige für 99ct bekommen, knapp, dass es die wert ist....
RdR ist super, muss man halt mal umpflanzen nach 20 Jahren, evtl. sogar düngen?!!

"Mein GG haßt Rosen.."
Was meine Partnerin liebt, das mag ich, automatisch, und umgekehrt, sonst geht es nicht - meine Meinung nach 46Jahren....
Gruß Arthur
Chelidonia
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Re: Duftende, stachelarme Rosen für ungünstige Standorte - Halbschatten, Sand

Chelidonia » Antwort #21 am:

Ihr seid ganz umwerfend! 1000 Dank für die Infos und Anregungen. Und ja - mein GG erträgt mir zuliebe schon die Rosen, keine Sorge. Die OT - Lonicera ist sicher auch was Schönes... der Garten reicht nicht für alles.

Jetzt muss ich mir das sortieren... diese Louise Bugnet ist hübsch, eigentlich mag ich Kartoffelrosen sonst nicht so. Aber dort, am Garageneingang hätte ich gerne etwas höheres, was noch bißchen die Sichtschutzwand des Nachbarn überdeckt und unsren Holzstapel, deswegen hatte ich an die Zephirine Drouhin gedacht. Anspruchsvoll in welcher Richtung, bezüglich des Bodens? Wie war das mit Kathleen Harrop an der Nordwand, die hat auch nicht so viele Stacheln und klettert auch etwas?

Ghisleine würde ich nicht nehmen; sie soll schon stark duften und ich weiß nicht so recht mit dem Gelb bei Rosen, ob ich das mag.
Sutters Gold ist, glaube ich, zu edel für meine Standorte. Witziger Name, nach Johann August Sutter, "Kaiser von Kalifornien" aus Kandern / Baden. Bei den Anbietern steht gar nicht, dass sie keine Stacheln hat.

Die Alfred Carriere könnte in die Kiefer wuchern, wenn sie es an dem Standort schafft, da hätte sie 8 m, wenn sie möchte...An der Stelle hatte ich alternativ an Mme Plantier gedacht, das wäre eine R. alba, die angeblich mit Halbschatten und schlechtem Boden zurecht kommen? Oder Mme Legras de St Germain?

Chloris ... auch hübsch. Etwas mehr Platz heißt, sie geht mehr in die Breite? Würde die was unter meiner Kiefer??
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Konstantina
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Re: Duftende, stachelarme Rosen für ungünstige Standorte - Halbschatten, Sand

Konstantina » Antwort #22 am:

Ghislaine de Féligonde Ist doch gar nicht gelb. Die Knospen und jünge Blüten etwas kräftiger apricot und mit zunehmender Alter cremefarben.
Sie hat bei mir einen schwierigen Standort, wächt kaum und blüht ein mal und nicht üppig. Sie ist erst vier Jahre alt. Alle meine Rosen noch sehr jung. Aber ich sehe schon, welche mit schwierigen Standortbedingungen klar kommen und welche nicht.
Meine Königin of Dänemark hat Halbschatten neben eine Fichte und kommt nicht vom Fleck. Auch Maidens Blushim im Halschatten blüht kaum. Dagegen Galica blühen viel üppiger bei gleichen Bedingungen.
Rugosa Art hat bei mir in fünf Jahren im Halbschatten keine einzige Blüte gebracht. Ich denke, die mögen sauere Boden. Sie waren am Ende des Sommers immer chlorotisch.
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