Hallo
Ich hätte mal eine Frage an die erfahrenen Gärtner.
Ich habe in den letzten Tage an einigen Jungpflanzen gerollte und gewellte Blätter entdeckt.
Beim genaueren betrachten sind mir dann an der Blattunterseite solche Knubbel aufgefallen.
Zuerst dachte ich an Schildläuse oder dergleichen nit der Lupe hat sich das jedoch nicht bestätigt...es ähnelt salzkristallen und es ist keinerlei Bewegung erkennbar.
Man kann es auch nicht wegwischen, höchstens mit dem Fingernagel abkratzen.
Ich hab die Pflanzen vor knapp 2 Wochen in Blumenerde umgetopft( vorher Anzuchterde) und sie stehen unter Kunstlicht.
Gegossen wird nur von unten und ich lasse es erst richtig trocken werden( wegen Trauermücken)
Kann mir jemand einen Tip geben was die Ursache ist und was ich gutes für die kleinen tun kann?
News: Problem bei der Anmeldung? Bitte Mail über das Kontaktformular ganz unten! | garten-pur unterstützen mit einer Spende oder über das Partnerprogramm!
Was ist mit meinen Chili und Parikapflänzchen (Gelesen 168 mal)
Moderator: Nina
- jardin
- Beiträge: 846
- Registriert: 5. Jul 2015, 12:22
- Wohnort: östl. Ruhrgebiet
- Höhe über NHN: 157
- Bodenart: lehmig
- Winterhärtezone: 8a: -12,2 °C bis -9,5 °C
Re: Was ist mit meinen Chili und Parikapflänzchen
Ich glaube ,dieses Problem wurde schon mehrfach angesprochen.
Diese Knubbel scheinen mit der Nährstoffzufuhr zusammenzuhängen.
Diese Knubbel scheinen mit der Nährstoffzufuhr zusammenzuhängen.
- Erdmännchen
- Beiträge: 425
- Registriert: 18. Mär 2009, 17:19
- Wohnort: Hessen
- Region: Taunus
- Höhe über NHN: 300m
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Was ist mit meinen Chili und Parikapflänzchen
Das sind Oedeme.Geplatzte Pflanzenzellen, meist ausgelöst durch zuviel wässern.
Ich würde mal von oben wässern.
Ich würde mal von oben wässern.
Liebe Grüße
Erdmännchen
Erdmännchen
-
Hyla
- Beiträge: 5674
- Registriert: 4. Sep 2018, 14:57
- Wohnort: Östliches Niedersachsen
- Region: Norddeutsche Tiefebene
- Höhe über NHN: 43 m
- Bodenart: Lehmiger Sand
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
Re: Was ist mit meinen Chili und Parikapflänzchen
@Musikgoas
Die Infos reichen nicht aus. Kannst du noch was sagen zu Temperatur, Belüftung, Licht?
Trat das schon mal auf oder hast du Paprikas zum ersten Mal?
Die Infos reichen nicht aus. Kannst du noch was sagen zu Temperatur, Belüftung, Licht?
Trat das schon mal auf oder hast du Paprikas zum ersten Mal?
Liebe Grüße!
Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
-
Musikgoas
- Newbie
- Beiträge: 4
- Registriert: 23. Okt 2025, 20:16
- Region: Mittelgebirge
- Höhe über NHN: 550
- Bodenart: Lehm
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
Re: Was ist mit meinen Chili und Parikapflänzchen
Hallo
Ich baue schon länger Paprika an, aber das ist mir so noch nicht aufgefallen.
Ich habe so 20-22grad ...kühler schaff ich es kaum.
5xtäglich für 5min Ventilator.
Kunstlicht 12,5 Std LED Wachstumslampen mit ca 40cm Abstand.
Ich baue schon länger Paprika an, aber das ist mir so noch nicht aufgefallen.
Ich habe so 20-22grad ...kühler schaff ich es kaum.
5xtäglich für 5min Ventilator.
Kunstlicht 12,5 Std LED Wachstumslampen mit ca 40cm Abstand.
-
Hyla
- Beiträge: 5674
- Registriert: 4. Sep 2018, 14:57
- Wohnort: Östliches Niedersachsen
- Region: Norddeutsche Tiefebene
- Höhe über NHN: 43 m
- Bodenart: Lehmiger Sand
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
Re: Was ist mit meinen Chili und Parikapflänzchen
Die können ruhig noch wärmer stehen. 25 Grad mögen die durchaus.
Das Licht auf deinem Foto sieht aber so pink aus, wie ich es nur unter der rosa Puffbeleuchtung (Pflanzenleuchte) hatte. Da musst du mal gucken, ob das überhaupt ausreicht, wenn man mehr Wärme gibt oder ob die dann spargeln.
Laut Link verstopfen die Stomata und darum kommt es zu den Ödemen, weil das Wasser nicht aus dem Gewebe kann. Ich würde vermuten, daß zu viel Dünger ein Problem sein kann. Also Werte der Erde laut Beutel kontrollieren. Da sollte Kalium immer deutlich unter 1000 mg liegen. Gut wären 500 mg und weniger. Was du düngst, wirst du selber wissen.
Um die Trauermücken zu bekämpfen, brauchst du nicht immer so stark austrocknen lassen. Es reicht, wenn du welche siehst, das Substrat dann mal trocken zu halten. Ich mache das auch so und das klappt ganz gut.
Das Licht auf deinem Foto sieht aber so pink aus, wie ich es nur unter der rosa Puffbeleuchtung (Pflanzenleuchte) hatte. Da musst du mal gucken, ob das überhaupt ausreicht, wenn man mehr Wärme gibt oder ob die dann spargeln.
Laut Link verstopfen die Stomata und darum kommt es zu den Ödemen, weil das Wasser nicht aus dem Gewebe kann. Ich würde vermuten, daß zu viel Dünger ein Problem sein kann. Also Werte der Erde laut Beutel kontrollieren. Da sollte Kalium immer deutlich unter 1000 mg liegen. Gut wären 500 mg und weniger. Was du düngst, wirst du selber wissen.
Um die Trauermücken zu bekämpfen, brauchst du nicht immer so stark austrocknen lassen. Es reicht, wenn du welche siehst, das Substrat dann mal trocken zu halten. Ich mache das auch so und das klappt ganz gut.
Liebe Grüße!
Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
- thuja thujon
- Beiträge: 22908
- Registriert: 28. Apr 2016, 21:50
- Region: Gemüsegarten Vorderpfalz
- Höhe über NHN: 90
- Winterhärtezone: 8b: -9,4 °C bis -6,7 °C
Re: Was ist mit meinen Chili und Parikapflänzchen
Wir hatten das Thema doch erst letzte Woche.
Es liegt nicht an einer normal gedüngten Blumenerde, auch nicht am wässern. Die Lampe ist das Problem.
Bzw das fehlende Spektrum, das fehlende UV Licht.
Siehe: viewtopic.php?p=4417383#p4417383
Es liegt nicht an einer normal gedüngten Blumenerde, auch nicht am wässern. Die Lampe ist das Problem.
Bzw das fehlende Spektrum, das fehlende UV Licht.
Siehe: viewtopic.php?p=4417383#p4417383
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität