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Garteneinblicke 2026 (Gelesen 4024 mal)
- Mediterraneus
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Re: Garteneinblicke 2026
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- Mediterraneus
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Re: Garteneinblicke 2026
Und fast schon sommerlich
, der Blick von der Terrasse
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Re: Garteneinblicke 2026
brrrrr
“I love science, and it pains me to think that so many are terrified of the subject or feel that choosing science means you cannot also choose compassion, or the arts, or be awed by nature. Science is not meant to cure us of mystery, but to reinvent and reinvigorate it.”
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- Lou-Thea
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Re: Garteneinblicke 2026
Ja, total! Was so 'ne Palme doch gleich ausmacht! Bloß wo soll ich sowas hier noch unterbringen...Mediterraneus hat geschrieben: ↑20. Feb 2026, 10:03 Und fast schon sommerlich, der Blick von der Terrasse
Die Hamamelis machen sich gut mit Schneemäntelchen.
Hoffentlich die letzten Schneebilder dieses Jahr. Das ewige Grau, die Schipperei und das Rumgerutsche auf ungeräumten Straßen zehren an den Nerven. Zumindest an meinen.
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- Buddelkönigin
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Re: Garteneinblicke 2026
Es soll ja nun zügig wärmer werden... dann wieder fast zu schnell! 
Wenn immer der Kluge nachgibt, regieren die Dummen die Welt.🙄
- Mediterraneus
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Re: Garteneinblicke 2026
Ja, endlich. Ich vermisse die ganzen Blüten am Boden.
Lou-Thea, tolle Gehölzkulisse, so ganz ohne gelb
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Re: Garteneinblicke 2026
Beneidenswert, soviel Sonne, mediterranneus ! Hier hat's endlich aufgehört mit den täglichen 6mm, aber es ist trüb (seit Wochen).
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Re: Garteneinblicke 2026
Stimmt - geht gar nicht!Mediterraneus hat geschrieben: ↑20. Feb 2026, 11:29 Lou-Thea, tolle Gehölzkulisse, so ganz ohne gelb![]()
Also... finde den gelben Krokus.
(Für die 150m zur Hamamelis war ich morgens zu faul)
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Re: Garteneinblicke 2026
Toll, wie die Blüten leuchten!Mediterraneus hat geschrieben: ↑20. Feb 2026, 10:01 Hamamelis 'Orange Beauty', 'Diane' und 'Aphrodite'
Gefunden. Hat sich aber gut versteckt.
- Mediterraneus
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Re: Garteneinblicke 2026
OK, ich nehms zurück 
Auch ein Stück Helleborus foetidus? ist gelbgrün sichtbar.
Auch ein Stück Helleborus foetidus? ist gelbgrün sichtbar.
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Mediterraneus
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Re: Garteneinblicke 2026
Wunderschöne Winterbilder zeigt ihr.
Ehrlich gesagt, schaue ich mir diese aktuell lieber am PC als im heimischen Garten an. Derzeit ist ja Fastenzeit. Da verzichte ich freiwillig auf Schnee.
Mit zunehmendem Alter fält mir das auch gar nicht mehr schwer. 
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Re: Garteneinblicke 2026
Gutes Auge, Medi. Ja, die laufen hier auf der Südseite inzwischen unter Unkraut, jäte jährlich etliche aus den Gemüsebeeten. Sind aber einfach unschlagbar unter Gehölzen wie der Quitte, unter der sonst fast nichts mehr wächst.
Gleiches Beet wie oben um 7:00 jetzt um 13:00, zum Glück schmilzt der Schnee recht flott und das Gelb wird mehr.
Von der anderen Seite Ich verzichte auch außerhalb der Fastenzeit immer gerne auf Schnee.
Aber man wird ja nicht gefragt...
Gleiches Beet wie oben um 7:00 jetzt um 13:00, zum Glück schmilzt der Schnee recht flott und das Gelb wird mehr.
Von der anderen Seite Ich verzichte auch außerhalb der Fastenzeit immer gerne auf Schnee.
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- AndreasR
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Re: Garteneinblicke 2026
Auch wenn der eine oder die andere vermutlich keinen Schnee mehr sehen kann, finde ich Eure winterlich verschneiten Gärten wirklich bezaubernd. Und wenn die Eiskristalle dann noch in der Sonne glitzern, ist es doch egal, ob man etwas im Garten tun kann oder nicht, ob die Frühlingsblüher noch versteckt sind oder nicht. 
Ihr habt vielleicht gemerkt, dass ich dieses Jahr noch gar keine Garteneinblicke gepostet habe. Zwar habe ich hin und wieder Fotos gemacht, und es sind auch ein paar schöne darunter, aber in 99% der Zeit war der Rundgang durch den Garten einfach nur deprimierend. Triefende Nässe, Schlamm, von Schnecken zerfressene Blüten, vergammelte Christrosenblüten, schmierige Staudenreste, überall umgekippt, so dass die Beete ein reinstes Chaos sind, begrabene Frühlingsblüher, sofern sie im Dauerregen nicht gleich zermatscht sind. Daher heute mal ein Rundgang der etwas anderem Art...

Aus der Ferne sieht es ja eigentlich noch ganz hübsch aus, die Zaubernüsse blühen, der Rasen ist sattgrün, hier und da spitzen Schneeglöckchen und Krokusse aus dem Boden, ein paar Immergrüne sorgen für Struktur, und die Blüte der Haselnuss verkündet den nahenden Frühling. Dass die Blüten dauernass sind und so keinerlei Pollen abgeben können, ergo auch keine Befruchtung stattfinden kann und die nächste Haselnussernte vermutlich eher mager ausfällt und die Eichhörnchen nächsten Winter leer ausgehen, drückt dann bereits die Stimmung.



Deutlicher wird das Elend, wenn man näher herangeht, überall umkippende Staudenreste, nur ein paar wenige Stängel zeigen noch Haltung, keine Chance, mit dem Rückschnitt weiterzumachen, weil es wirklich jeden Tag regnet und alles triefnass ist, und selbst wenn ich es irgendwie halbwegs ohne Kollateralschäden schaffen würde, die Stängel abzuschneiden, wären sie immer noch klatschnass, so dass ich sie nicht häckseln und auf den Kompost verfrachten kann.




Überall treiben nun die Frühlingsblüher aus, und es wird zunehmend schwerer, die kreuz und quer liegenden Stängel ohne Schäden aus dem Chaos herauszuziehen, meine Trittplatten sind völlig überwuchert, so dass ich gar nicht mehr weiß, wo ich hintreten soll, und alles ist von einem dicken Moosteppich überzogen. Hier und da blitzen ein paar Schneeglöckchen und Krokusse hervor, wirklich sichtbar sind sie leider nicht.




Der Pappschnee hat die Gräser geplättet, hier bleibt auch nur noch die Schere, die matschigen Reste der Taglilien kleben aber so auf der Erde und auf meinen Trittplatten, dass eine Entfernung völlig unmöglich ist. Man kann dort nicht mehr entlanggehen, alles ist rutschig wie Schmierseife. Auch die Euphorbien sind völlig niedergedrückt und sehen wirklich erbärmlich aus. Ich hatte in den letzten Jahren vermehrt trockenheitsverträgliche Stauden gesetzt, vielen davon setzt die ewige Nässe leider stark zu.



Die anstehende Blüte der Euphorbien wird wohl auch zum Teil ausfallen, mehrere Knospen sind einfach weggegammelt. Die Christrosen sehen genauso schlimm aus, glasige Blüten und Grauschimmel überall, manche Knospen sind erst gar nicht aufgeblüht, sondern haben sich in schleimige braune Klumpen verwandelt. Helleboris x ericsmithii hatte ich wohlweislich regengeschützt unter meine Tanne gepflanzt, teilweise sieht sie sehr proper aus, aber teilweise sind einzelne Stängel auch vollkommen vergammelt. Ich hoffe nur, dass die Pilze nicht auch in den Wurzelballen gelangen...


Der Rasen sieht an einigen Stellen auch nicht sehr prickelnd aus, die Grasnarbe wird mit jedem Schritt schütterer, aber zumindest ist das Gras hier so robust, dass sich solche Schadstellen im Frühling bald schließen. Hier unter der Tanne scharrt auch ständig irgendein Tier, ich habe noch nicht herausgefunden, was es ist. Auf der Terrasse vor dem Gartenhaus steht nach jedem Regen ein See, der nur langsam wieder versickert, erstaunlicherweise hält das in den Töpfen geparkte Sedum album und S. reflexum tapfer durch.
Ihr habt vielleicht gemerkt, dass ich dieses Jahr noch gar keine Garteneinblicke gepostet habe. Zwar habe ich hin und wieder Fotos gemacht, und es sind auch ein paar schöne darunter, aber in 99% der Zeit war der Rundgang durch den Garten einfach nur deprimierend. Triefende Nässe, Schlamm, von Schnecken zerfressene Blüten, vergammelte Christrosenblüten, schmierige Staudenreste, überall umgekippt, so dass die Beete ein reinstes Chaos sind, begrabene Frühlingsblüher, sofern sie im Dauerregen nicht gleich zermatscht sind. Daher heute mal ein Rundgang der etwas anderem Art...

Aus der Ferne sieht es ja eigentlich noch ganz hübsch aus, die Zaubernüsse blühen, der Rasen ist sattgrün, hier und da spitzen Schneeglöckchen und Krokusse aus dem Boden, ein paar Immergrüne sorgen für Struktur, und die Blüte der Haselnuss verkündet den nahenden Frühling. Dass die Blüten dauernass sind und so keinerlei Pollen abgeben können, ergo auch keine Befruchtung stattfinden kann und die nächste Haselnussernte vermutlich eher mager ausfällt und die Eichhörnchen nächsten Winter leer ausgehen, drückt dann bereits die Stimmung.



Deutlicher wird das Elend, wenn man näher herangeht, überall umkippende Staudenreste, nur ein paar wenige Stängel zeigen noch Haltung, keine Chance, mit dem Rückschnitt weiterzumachen, weil es wirklich jeden Tag regnet und alles triefnass ist, und selbst wenn ich es irgendwie halbwegs ohne Kollateralschäden schaffen würde, die Stängel abzuschneiden, wären sie immer noch klatschnass, so dass ich sie nicht häckseln und auf den Kompost verfrachten kann.




Überall treiben nun die Frühlingsblüher aus, und es wird zunehmend schwerer, die kreuz und quer liegenden Stängel ohne Schäden aus dem Chaos herauszuziehen, meine Trittplatten sind völlig überwuchert, so dass ich gar nicht mehr weiß, wo ich hintreten soll, und alles ist von einem dicken Moosteppich überzogen. Hier und da blitzen ein paar Schneeglöckchen und Krokusse hervor, wirklich sichtbar sind sie leider nicht.




Der Pappschnee hat die Gräser geplättet, hier bleibt auch nur noch die Schere, die matschigen Reste der Taglilien kleben aber so auf der Erde und auf meinen Trittplatten, dass eine Entfernung völlig unmöglich ist. Man kann dort nicht mehr entlanggehen, alles ist rutschig wie Schmierseife. Auch die Euphorbien sind völlig niedergedrückt und sehen wirklich erbärmlich aus. Ich hatte in den letzten Jahren vermehrt trockenheitsverträgliche Stauden gesetzt, vielen davon setzt die ewige Nässe leider stark zu.



Die anstehende Blüte der Euphorbien wird wohl auch zum Teil ausfallen, mehrere Knospen sind einfach weggegammelt. Die Christrosen sehen genauso schlimm aus, glasige Blüten und Grauschimmel überall, manche Knospen sind erst gar nicht aufgeblüht, sondern haben sich in schleimige braune Klumpen verwandelt. Helleboris x ericsmithii hatte ich wohlweislich regengeschützt unter meine Tanne gepflanzt, teilweise sieht sie sehr proper aus, aber teilweise sind einzelne Stängel auch vollkommen vergammelt. Ich hoffe nur, dass die Pilze nicht auch in den Wurzelballen gelangen...


Der Rasen sieht an einigen Stellen auch nicht sehr prickelnd aus, die Grasnarbe wird mit jedem Schritt schütterer, aber zumindest ist das Gras hier so robust, dass sich solche Schadstellen im Frühling bald schließen. Hier unter der Tanne scharrt auch ständig irgendein Tier, ich habe noch nicht herausgefunden, was es ist. Auf der Terrasse vor dem Gartenhaus steht nach jedem Regen ein See, der nur langsam wieder versickert, erstaunlicherweise hält das in den Töpfen geparkte Sedum album und S. reflexum tapfer durch.
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Die Schneeglöckchen sind einigermaßen regenfest, aber auf der Suche nach Sonnenlicht werden die Blütenstängel immer länger, so dass die Knospen regenschwer herunterhängen oder gar auf dem Boden liegen. Standfester sind die Alpenveilchen und die ersten sich hervorwagenden Zwiebeliris, die aber in der Dauernässe ebenfalls sehr zerzaust aussehen und zwischen all dem Chaos in den Beeten kaum auffallen.




Richtig übel sehen auch die Krokusse aus, die Wärme der letzten Tage hat sie zahlreich hervorgelockt, aber nun sind sie schutzlos dem Regen, der Nässe und den Schnecken ausgesetzt. Ich hatte zwar schon Schneckenkorn gestreut, aber das hilft im Dauerregen leider auch nicht wirklich. Einige Knospen wurden abgefressen, bevor sie überhaupt aufgeblüht sind, und einige liegen bereits zermatscht auf dem Boden. Ich hoffe, dass es am Montag endlich einmal trockener und sonniger wird, damit der Rest noch eine Chance hat...



Auch ein paar Blüten der Märzenbecher hat es erwischt, hier wurden schon die Knospen soweit zerfressen, dass fast nichts mehr von den Blütenglocken übrig blieb. An den Iris habe ich einen der Übeltäter auf frischer Tat erwischt, wie er sich an dem saftigen neuen Laub gütlich tut. Ich würde ja gerne mehr Schneckenkorn streuen, aber schon in der kommenden Nacht soll es wieder regnen. So manche Iris sieht ohnehin übel aus, mal sehen, ob da überhaupt noch etwas austreibt. Die Primel links auf dem dritten Bild ist hingegen geradezu explodiert und hat einen salatkopfgroßen Horst gebildet, der die Iris schon teilweise überwuchert hat.



Auch Sedum 'Herbstfreude' ist fast völlig unter dicken Moospolstern verschwunden, so sieht es quasi überall im Garten aus. Immerhin, 'Herbstfreude' ist so robust, dass ihm das nichts ausmacht, meine niedrigen Sedum in den Schalen am Eingang sind teilweise aber ganz schön zugerichtet worden, obwohl sie unterm Vordach stehen. Aber der Wind hat dafür gesorgt, dass es auch hier ständig draufgeregnet oder draufgeschneit hat, und so sind einige Pflanzen teilweise weggegammelt, eine andere gar vollständig. Die etwas geschützter stehenden Exemplare sehen immerhin noch ganz gut aus, und selbst beschädigte werden sich im Frühling wieder regenerieren.
Ich habe wie gesagt auch ein paar schöne Impressionen, z. B. als hier Anfang Januar mal Schnee lag und wenigstens für ein, zwei Tage mal kurz die Sonne herauskam, an fast allen anderen Tagen der letzten zwei Monate bot der Garten aber einen ziemlich traurigen Anblick, und nur einige kleine Ecken wie die auf Sonne wartenden Knospen von Schneeglöckchen und Winterlingen und die wunderbar blühenden Zaubernüsse haben für kleine Lichtblicke gesorgt. Manchmal war der eine oder andere Wochentag trocken, aber ausgerechnet zum Wochenende war bis auf ein einziges Mal immer Mistwetter, so dass ich mit Rückschnitt und Co. weit im Rückstand bin...