Das sieht echt schlimm aus
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Garteneinblicke 2026 (Gelesen 4305 mal)
- Apfelbaeuerin
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Re: Garteneinblicke 2026
Na ja, jetzt übertreibt mal net. Hier sieht es genauso aus. Der Unterschied ist bloß, dass wir das in Bayern gewohnt sind. Frühlingsbeginn ist erst in einem Monat
Liebe Grüße von der Apfelbäuerin
Das Schöne zieht einen Teil seines Zaubers aus der Vergangenheit.
Hermann Hesse
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Re: Garteneinblicke 2026
Genau, es ist wahrscheinlich überall so richtig nass! @ Apfelbäuerin
Hier auch...
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Wenn immer der Kluge nachgibt, regieren die Dummen die Welt.🙄
- Lady Gaga
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Re: Garteneinblicke 2026
*zeig auf* Hier auch!
Im alten Garten habe ich vor dem Wintereinbruch schon Stauden zurückgeschnitten und Laub entfernt, der andere Garten sieht wie bei Andreas aus.
Habe heute die Gummistiefel gesucht, damit ich nicht selbst auch noch naß werde. Es liegt noch der Schnee, kann also noch nicht viel im Garten tun.
Im alten Garten habe ich vor dem Wintereinbruch schon Stauden zurückgeschnitten und Laub entfernt, der andere Garten sieht wie bei Andreas aus.
Habe heute die Gummistiefel gesucht, damit ich nicht selbst auch noch naß werde. Es liegt noch der Schnee, kann also noch nicht viel im Garten tun.
Grüße aus dem Burgenland, dem Land der Sonne!
- AndreasR
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Re: Garteneinblicke 2026
Dann bin ich ja froh, dass ich nicht alleine bin mit meinen verschimmelten Christrosen und Euphorbien und den zermatschten Krokussen.
Es traut sich offenbar nur niemand, auch mal das Elend im Garten zu zeigen...
- thuja thujon
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Re: Garteneinblicke 2026
Ich verstehe ja, dass man wenn es zu nass ist im Garten nichts schaffen kann. Das betrifft aber Erdarbeiten, um die Bodenstruktur nicht übers Maß raus zu strapazieren.
Das ist aber obsolet wenn man Trittplatten hat und eh nicht im Boden rumwühlt.
Auf den Bildern sehe ich einen nassen Garten. Den gibts hier auch, hindert mich nicht an der Arbeit.
Ja, manchmal hat man nach der Gartenarbeit Schlamm auf der Kapuze und unter den Achselhöhlen, aber das hindert einen doch nicht an der Arbeit.
Das ist aber obsolet wenn man Trittplatten hat und eh nicht im Boden rumwühlt.
Auf den Bildern sehe ich einen nassen Garten. Den gibts hier auch, hindert mich nicht an der Arbeit.
Ja, manchmal hat man nach der Gartenarbeit Schlamm auf der Kapuze und unter den Achselhöhlen, aber das hindert einen doch nicht an der Arbeit.
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- AndreasR
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Re: Garteneinblicke 2026
Ich habe ja geschrieben, warum ich aktuell keine Gartenarbeit mache; ich würde viel zu viel kaputtmachen, da überwucherte, glitschige Trittplatten keinen sicheren Stand garantieren, und mein Häcksler funktioniert nicht mit nassem Staudenrückschnitt. Ob ich dabei nass oder dreckig werde, ist zweitrangig, dafür gibt's ja eine Waschmaschine, aber zertretene Krokusse und Narzissen brauche ich jetzt nicht auch noch...
- Immer-grün
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Re: Garteneinblicke 2026
Der Garten ist hier auch unheimlich nass, so nass wie ich ihn länger nicht erlebt habe. Das viele Moos bei dir, Andreas, finde ich schon auffällig. Wir haben ja ähnlichen Boden. Aber vermutlich zieht das Wasser bei dir schlechter ab.
Ich gestehe, dass ich mit dem Abräumen des Gartens inzwischen früh beginne, gemächlich Stück für Stück. Die ersten Schneeglöckchenspitzen geben den Startschuss. Ich hasse Stress im Garten und alles auf einmal.
Rückschnitt und gleichzeitig noch Häckseln wollen ist vielleicht ein zu hoher Anspruch. Ich käme dann nirgends hin. Im kleinen Garten habe ich zwei grosse Säcke, wo ich auch mal was zwischenlagern kann. Braucht halt ein bisschen Platz zum trocken stellen und ein ganzer Garten hat natürlich nicht darin Platz.
Frühlingshaftes Wetter steht jetzt an der Startlinie.
Gestern nur drei schüchterne Sonnenmomente; die Märzenbecher haben einen erwischt. (Die Schnecken waren dort auch schon unterwegs, aber in anderen Jahren war es schon schlimmer.)
Eher Impression als Einblick.
Ich gestehe, dass ich mit dem Abräumen des Gartens inzwischen früh beginne, gemächlich Stück für Stück. Die ersten Schneeglöckchenspitzen geben den Startschuss. Ich hasse Stress im Garten und alles auf einmal.
Rückschnitt und gleichzeitig noch Häckseln wollen ist vielleicht ein zu hoher Anspruch. Ich käme dann nirgends hin. Im kleinen Garten habe ich zwei grosse Säcke, wo ich auch mal was zwischenlagern kann. Braucht halt ein bisschen Platz zum trocken stellen und ein ganzer Garten hat natürlich nicht darin Platz.
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ist ein Vers der unaufhörlich Leben, Welt und Dasein preist.
Konstantin Wecker
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Rokko21
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Re: Garteneinblicke 2026
Ich räume die Staudenbeete im Dezember und Januar ab. Später macht man zu viel Schaden bei den Geophyten. Da ich keine Kompostierung habe, schaffe ich alles in die Kompostieranlage und hole dort meinen Humus.
- AndreasR
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Re: Garteneinblicke 2026
Das Moos ist eigentlich immer hier im Garten, und es stört mich auch nicht, ich bilde mir sogar ein, dass es ein guter Bodendecker ist und so das Keimen von allerlei Wurzelunkräutern verhindert oder zumindest begrenzt. Es überwuchert hier auch regelmäßig Betonmauern, Steine, meine Gartentreppe usw., was letztere bei Dauernässe leider auch recht glitschig macht. Ich habe ja auch schon früh mit dem Staudenrückschnitt angefangen, irgendwann im November/Oktober, als es mal ein paar trockene Tage gab. Auch den Gehölzschnitt bin ich angegangen, als das Laub von Haselnuss und Co. unten war und ich die Zweige besser sehen konnte.
Früher dachte ich auch "dann schneide ich mal, bis ich einen Berg Rückschnitt habe, und häcksele später". Natürlich hat es dann immer auf den Rückschnitt draufgeregnet. Nächster Schritt: Eine Plane draufgelegt, um den Regen abzuhalten. Die hat der Wind dann heruntergerissen, oder sie war irgendwo undicht, weil verrutscht, und es war wieder alles nass. Unterm Vordach am Gartenhaus ist leider auch nur begrenzt Platz, irgendwann ist es halt voll. Es sind ja nicht nur zwei Säcke, sondern eher zwanzig. Klar, ich könnte auch das nasse Zeug schneiden, aber wohin damit? An der Wäscheleine aufhängen, damit es trocknet? Aufgeschichtet auf einen Haufen trocknet es leider nur oberflächlich ab.
Wir haben auch einen Grünschnittplatz im Ort, der ist im Dezember und Januar aber geschlossen. Zudem möchte ich meinen Rückschnitt ja häckseln, um Kompost zu gewinnen. Das Kompostwerk gibt leider keinen an Privatleute ab, sondern nur an Landwirte. Und meinen triefnassen Rückschnitt meine glitschigen Treppen nach oben tragen, irgendwie ins Auto stopfen und dann in die Stadt fahren, um Kompost in Säcken im Baumarkt zu kaufen, ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss, von der Arbeit und den Kosten mal ganz abgesehen. Fazit: Ich muss warten, bis es mal trocken ist, dann gehen alle Arbeiten leicht von der Hand.
Aber dieses Jahr wird es einfach nicht trocken, an 40 von 50 Tagen hat es geregnet oder geschneit, und kaum ist der Garten mal ein bisschen abgetrocknet, kommt der nächste Regenschauer und macht den minimalen Fortschritt wieder kaputt. Es ist wirklich zum Mäusemelken, in all den Jahren gab es im Januar oder Februar immer wieder mal eine Schönwetterperiode, in der man solche Arbeiten erledigen konnte. Dieses Jahr konnte ich ca. Mitte Januar mal drei, vier Tage im Garten arbeiten, da habe ich auch etliche Quadratmeter geschafft. Mittlerweile ärgere ich mich, dass ich das sonnige Wetter nach Weihnachten nicht genutzt habe, da war's zwar kalt, aber so eine Stunde hätte ich jeden Tag arbeiten können. Aber ich dachte halt, dass ich im Herbst ja schon ganz vorgelegt hatte und mir auch mal eine Pause gönnen könnte...
Wie dem auch sei, ich hatte gar nicht die Absicht, meine Beiträge zu einem Rant werden zu lassen, ich wollte eigentlich nur illustrieren, dass im Garten nicht immer nur alles eitel Sonnenschein ist, quasi als Kontrastprogramm zu Eueren wunderbar verschneiten Gärten, teil sogar mit strahlend blauem Himmel. Tatsächlich gab es den hier auch an sehr wenigen Tagen, meist nur für wenige Minuten, so dass ich meine Kamera schnappte und in den Garten hinunter rannte, und nach wenigen Minuten war der Himmel wieder dicht. Einen einzigen richtig schönen Sonnentag gab es am 7. Februar, aber da hat meine Mutter ihren 75. Geburtstag gefeiert - wirklich ein schönes Geschenk von Petrus.
Ansonsten war das Tal hier selbst im Februar oft nebelverhangen wie sonst nur im November, da kann wirklich so gar nichts abtrocknen...



Es wäre auch schade gewesen, im November/Dezember schon alles abzuschneiden, denn am 3. Januar hat es geschneit, und der Schnee blieb hier eine ganze Woche lang liegen. Das ist wirklich selten, zuletzt gab es sowas vor vielleicht zehn Jahren, ansonsten ist der nach ein, zwei Tagen schon wieder weg. Im verschneiten Garten sind die Staudenreste schöne Strukturgeber, ansonsten wäre es ja nur eine öde, leere Fläche, und selbst ohne Sonne sieht alles deutlich schöner aus als das braune Einerlei, was hier ansonsten über Wochen und Monate zu sehen ist.


Beim Fotografieren an diesem Morgen kam auch mal ganz kurz die Sonne heraus, so konnte ich ein Stückchen blauen Himmel über dem Haus ablichten, und die Nachbarhäuser leuchten im goldenen Licht der Morgensonne, die zu dieser Zeit erst gegen 9:30 Uhr hinterm Hügel aufsteigt und um 15:00 Uhr schon wieder verschwindet. Aber es war eben nur ein kurzer Moment, schon bald verschluckten dicke Wolken wieder die Sonnenstrahlen.



Wunderbar finde ich jedes Mal die Schneehäubchen auf den Staudenstängeln, wie hier den Rudbeckien, oder auf dem kleinen Acer palmatum 'Dissectum Garnet' am Teich, oder auch auf den Zweigen von Acer palmatum 'Orange Dream' neben dem Gartenhaus, der nach neun Jahren mittlerweile die 2 m-Marke geknackt hat. Auf jedem der feinen Zweige liegt ein bisschen Schnee, jetzt fehlt wie gesagt nur noch ein bisschen Sonne, die alles zum Glitzern bringt.



Auch auf den hoch aufgeschossenen, dann aber regengebeugten Stängeln der Chrysantheme haben die Schneeflocken kleine "Mäuerchen" gebaut, ebenso auf der Scheinhasel, und die gerade aufgeblühte Hamamelis 'Jelena' scheint richtig von innen heraus zu glühen, so dass man geradezu meint, das Leuchten der orangegelben Blüten würde Anstalten machen, den Schnee zu schmelzen.



Im Vorgarten leuchten die blutroten Zweige von Cornus sanguinea 'Annie's Winter Orange' unter der Schneehaube hervor, die anderen Sträucher beugen sich unter der Schneelast bis fast auf den Boden. Vor allem am Abend sah der Vorgarten mit Weihnachtsbeleuchtung an den Sträuchern und auf der Oberseite der Gartenmauer entlang wirklich bezaubernd aus. Beim Blick vom Eingang in den Garten hinunter kann man schon ein bisschen vom Wintermärchen hinterm Haus erhaschen.



Einen Tag später gab es am Morgen auch noch einmal etwas Sonnenschein, also habe ich noch ein paar Details des verschneiten Gartens eingefangen, die restlichen Tage bis zum Schmelzen des Schnees waren dann leider wieder ziemlich trüb. Aber im Streiflicht der morgendlichen Sonnenstrahlen leuchteten die schneebedeckten Halme von Hakonechloa, die Farne und Seggen ganz wunderbar. Leider sind Schnee und Sonnenschein hier eine unglaublich rare Kombination, die man nur für wenige Stunden im Jahr, wenn überhaupt, erleben kann.



Auch die vom ständigen Regen gebeutelten Christrosen mit ihren fleckigen, vergammelten Blüten hat der Schnee gnädig abgedeckt, und die im Frost nach Weihnachten braun gewordenen und abgeknickten Wedel des Wurmfarns leuchten für einen Moment kupferfarben aus der weißen Schneedecke. Im Schattenbeet unter meiner Kolkwitzie und dem Runzelblättrigen Schneeball spitzen bereits die Schneeglöckchen, hier sorgen Gräser, Farne und schwarzer sowie grüner Schlangenbart für Struktur. Die Bruchsteine sind teilweise schon dick mit Moos überzogen, hier sieht das natürlich besonders hübsch aus.



Auch die umgekippten Staudenstängel am Hangbeet deckt der Schnee gnädig zu, leider sind die Aufräumarbeiten in so einem Gewirr dann immer sehr aufwändig, wobei ich jetzt, sieben Wochen später, noch kein Stück weitergekommen bin. Aber für diesen kurzen Moment mit strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel erfreue ich mich an der Szenerie, wohlwissend, dass sie nur von kurzer Dauer ist. Bisher gab es dann nur Mitte/Ende Januar noch ein paar trockene Tage, an denen ich alle Stellen freigeschnitten habe, wo Schneeglöckchen und Märzenbecher wachsen. Im Februar konnte ich bisher so gut wie nichts machen, weil es bis auf diesen einen sonnigen Tag am 8. wirklich immer schlechtes Wetter war...


Früher dachte ich auch "dann schneide ich mal, bis ich einen Berg Rückschnitt habe, und häcksele später". Natürlich hat es dann immer auf den Rückschnitt draufgeregnet. Nächster Schritt: Eine Plane draufgelegt, um den Regen abzuhalten. Die hat der Wind dann heruntergerissen, oder sie war irgendwo undicht, weil verrutscht, und es war wieder alles nass. Unterm Vordach am Gartenhaus ist leider auch nur begrenzt Platz, irgendwann ist es halt voll. Es sind ja nicht nur zwei Säcke, sondern eher zwanzig. Klar, ich könnte auch das nasse Zeug schneiden, aber wohin damit? An der Wäscheleine aufhängen, damit es trocknet? Aufgeschichtet auf einen Haufen trocknet es leider nur oberflächlich ab.
Wir haben auch einen Grünschnittplatz im Ort, der ist im Dezember und Januar aber geschlossen. Zudem möchte ich meinen Rückschnitt ja häckseln, um Kompost zu gewinnen. Das Kompostwerk gibt leider keinen an Privatleute ab, sondern nur an Landwirte. Und meinen triefnassen Rückschnitt meine glitschigen Treppen nach oben tragen, irgendwie ins Auto stopfen und dann in die Stadt fahren, um Kompost in Säcken im Baumarkt zu kaufen, ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss, von der Arbeit und den Kosten mal ganz abgesehen. Fazit: Ich muss warten, bis es mal trocken ist, dann gehen alle Arbeiten leicht von der Hand.
Aber dieses Jahr wird es einfach nicht trocken, an 40 von 50 Tagen hat es geregnet oder geschneit, und kaum ist der Garten mal ein bisschen abgetrocknet, kommt der nächste Regenschauer und macht den minimalen Fortschritt wieder kaputt. Es ist wirklich zum Mäusemelken, in all den Jahren gab es im Januar oder Februar immer wieder mal eine Schönwetterperiode, in der man solche Arbeiten erledigen konnte. Dieses Jahr konnte ich ca. Mitte Januar mal drei, vier Tage im Garten arbeiten, da habe ich auch etliche Quadratmeter geschafft. Mittlerweile ärgere ich mich, dass ich das sonnige Wetter nach Weihnachten nicht genutzt habe, da war's zwar kalt, aber so eine Stunde hätte ich jeden Tag arbeiten können. Aber ich dachte halt, dass ich im Herbst ja schon ganz vorgelegt hatte und mir auch mal eine Pause gönnen könnte...
Wie dem auch sei, ich hatte gar nicht die Absicht, meine Beiträge zu einem Rant werden zu lassen, ich wollte eigentlich nur illustrieren, dass im Garten nicht immer nur alles eitel Sonnenschein ist, quasi als Kontrastprogramm zu Eueren wunderbar verschneiten Gärten, teil sogar mit strahlend blauem Himmel. Tatsächlich gab es den hier auch an sehr wenigen Tagen, meist nur für wenige Minuten, so dass ich meine Kamera schnappte und in den Garten hinunter rannte, und nach wenigen Minuten war der Himmel wieder dicht. Einen einzigen richtig schönen Sonnentag gab es am 7. Februar, aber da hat meine Mutter ihren 75. Geburtstag gefeiert - wirklich ein schönes Geschenk von Petrus.



Es wäre auch schade gewesen, im November/Dezember schon alles abzuschneiden, denn am 3. Januar hat es geschneit, und der Schnee blieb hier eine ganze Woche lang liegen. Das ist wirklich selten, zuletzt gab es sowas vor vielleicht zehn Jahren, ansonsten ist der nach ein, zwei Tagen schon wieder weg. Im verschneiten Garten sind die Staudenreste schöne Strukturgeber, ansonsten wäre es ja nur eine öde, leere Fläche, und selbst ohne Sonne sieht alles deutlich schöner aus als das braune Einerlei, was hier ansonsten über Wochen und Monate zu sehen ist.


Beim Fotografieren an diesem Morgen kam auch mal ganz kurz die Sonne heraus, so konnte ich ein Stückchen blauen Himmel über dem Haus ablichten, und die Nachbarhäuser leuchten im goldenen Licht der Morgensonne, die zu dieser Zeit erst gegen 9:30 Uhr hinterm Hügel aufsteigt und um 15:00 Uhr schon wieder verschwindet. Aber es war eben nur ein kurzer Moment, schon bald verschluckten dicke Wolken wieder die Sonnenstrahlen.



Wunderbar finde ich jedes Mal die Schneehäubchen auf den Staudenstängeln, wie hier den Rudbeckien, oder auf dem kleinen Acer palmatum 'Dissectum Garnet' am Teich, oder auch auf den Zweigen von Acer palmatum 'Orange Dream' neben dem Gartenhaus, der nach neun Jahren mittlerweile die 2 m-Marke geknackt hat. Auf jedem der feinen Zweige liegt ein bisschen Schnee, jetzt fehlt wie gesagt nur noch ein bisschen Sonne, die alles zum Glitzern bringt.



Auch auf den hoch aufgeschossenen, dann aber regengebeugten Stängeln der Chrysantheme haben die Schneeflocken kleine "Mäuerchen" gebaut, ebenso auf der Scheinhasel, und die gerade aufgeblühte Hamamelis 'Jelena' scheint richtig von innen heraus zu glühen, so dass man geradezu meint, das Leuchten der orangegelben Blüten würde Anstalten machen, den Schnee zu schmelzen.



Im Vorgarten leuchten die blutroten Zweige von Cornus sanguinea 'Annie's Winter Orange' unter der Schneehaube hervor, die anderen Sträucher beugen sich unter der Schneelast bis fast auf den Boden. Vor allem am Abend sah der Vorgarten mit Weihnachtsbeleuchtung an den Sträuchern und auf der Oberseite der Gartenmauer entlang wirklich bezaubernd aus. Beim Blick vom Eingang in den Garten hinunter kann man schon ein bisschen vom Wintermärchen hinterm Haus erhaschen.



Einen Tag später gab es am Morgen auch noch einmal etwas Sonnenschein, also habe ich noch ein paar Details des verschneiten Gartens eingefangen, die restlichen Tage bis zum Schmelzen des Schnees waren dann leider wieder ziemlich trüb. Aber im Streiflicht der morgendlichen Sonnenstrahlen leuchteten die schneebedeckten Halme von Hakonechloa, die Farne und Seggen ganz wunderbar. Leider sind Schnee und Sonnenschein hier eine unglaublich rare Kombination, die man nur für wenige Stunden im Jahr, wenn überhaupt, erleben kann.



Auch die vom ständigen Regen gebeutelten Christrosen mit ihren fleckigen, vergammelten Blüten hat der Schnee gnädig abgedeckt, und die im Frost nach Weihnachten braun gewordenen und abgeknickten Wedel des Wurmfarns leuchten für einen Moment kupferfarben aus der weißen Schneedecke. Im Schattenbeet unter meiner Kolkwitzie und dem Runzelblättrigen Schneeball spitzen bereits die Schneeglöckchen, hier sorgen Gräser, Farne und schwarzer sowie grüner Schlangenbart für Struktur. Die Bruchsteine sind teilweise schon dick mit Moos überzogen, hier sieht das natürlich besonders hübsch aus.



Auch die umgekippten Staudenstängel am Hangbeet deckt der Schnee gnädig zu, leider sind die Aufräumarbeiten in so einem Gewirr dann immer sehr aufwändig, wobei ich jetzt, sieben Wochen später, noch kein Stück weitergekommen bin. Aber für diesen kurzen Moment mit strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel erfreue ich mich an der Szenerie, wohlwissend, dass sie nur von kurzer Dauer ist. Bisher gab es dann nur Mitte/Ende Januar noch ein paar trockene Tage, an denen ich alle Stellen freigeschnitten habe, wo Schneeglöckchen und Märzenbecher wachsen. Im Februar konnte ich bisher so gut wie nichts machen, weil es bis auf diesen einen sonnigen Tag am 8. wirklich immer schlechtes Wetter war...


- Miss.Willmott
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Re: Garteneinblicke 2026
Wir haben wegen der für Februar geplanten Knie-OP meines Lebensgefährten schon alle wichtigen Gartenarbeiten im Dezember erledigt. Die OP wurde allerdings verschoben, wegen der vielen Unfälle hier bei Eis und Schnee. Wir haben die Platanen also ausnahmsweise im Dezember beschnitten und um das Häckselgut verteilen zu können, musste ich viele Stauden schon da zurückschneiden.
Zum Glück! Zu Neujahr hat es geschneit und bis auf eine Woche Mitte Januar lag hier immer Schnee. Ich hätte wenig tun können. Jetzt ist der Schnee weg, es regnet, aber ich bin sehr froh, dass ich vieles schon erledigt ist. So einen langen harten Winter hatten wir schon lange nicht!
Zum Glück! Zu Neujahr hat es geschneit und bis auf eine Woche Mitte Januar lag hier immer Schnee. Ich hätte wenig tun können. Jetzt ist der Schnee weg, es regnet, aber ich bin sehr froh, dass ich vieles schon erledigt ist. So einen langen harten Winter hatten wir schon lange nicht!
Auch ein kleiner Garten ist eine endlose Aufgabe.
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Re: Garteneinblicke 2026
Apfelbaeuerin hat geschrieben: ↑21. Feb 2026, 18:32Na ja, jetzt übertreibt mal net. Hier sieht es genauso aus. Der Unterschied ist bloß, dass wir das in Bayern gewohnt sind. Frühlingsbeginn ist erst in einem Monat. Also nicht jammern
!
Das wollte ich auch gerade schreiben, als ich eine Seite vorher gelesen habe.
So siehts bei mir regelmäßig aus, immer nach Schnee eigentlich. Eine trockene und milde Woche später ist dann alles wieder ok, die Krokusse blühen wieder und alles niedergedrückte steht wieder.
Die Stauden hau ich mit der Staudensichel ab und lagere die Bündel geschichtet entweder auf einer Totholzhecke neben dem Kompost oder auf einem grossen Haufen für Tiere, den ich zwischen Gehölzen angelegt habe. Das nimmt mir einen Haufen Arbeit und Zeit ab und wenn man will, sieht das auch nicht unordentlich aus.
LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus
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Re: Garteneinblicke 2026
Staudenschnitt kann ich hier leider nicht einfach so ablegen und verrotten lassen, dazu habe ich keinen Platz. Frühling in einem Monat? Krokusse in einer Woche? Nee, Frühling ist jetzt, es sind 15°C draußen, und die Krokusse blühen gerade zu hunderten auf. Die Schneeglöckchen richten sich wieder auf, zerfledderte Krokusse aber nicht (zum Glück hat es bisher nur die vorwitzigen erwischt). Die Stauden bleiben natürlich auch liegen, sie liegen teils schon seit dem Herbst, da wird sich nichts mehr dran ändern. Die verschimmelten Helleborusblüten schneide ich ab und hoffe, dass es nur oberflächliche Schäden sind. Es ist windig, und der Garten trocknet gerade ab, aber auf dem Regenradar werden gerade wieder Regenwolken aus Nordwest auf dem Weg hierher angezeigt. Vielleicht habe ich Glück, und sie werden weitergepustet, dann gehe ich in den Garten und mache weiter. 
- Buddelkönigin
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Re: Garteneinblicke 2026
@ Andreas: Einfach mal mit dem Jammern aufhören... positiv denken hilft auch da schon ein wenig.
Es geht uns allen gerade ähnlich...
.
Aktuell im strömenden Regen, der Frühling lässt sich hier nicht mehr aufhalten.
.
.
Es geht uns allen gerade ähnlich...
.
Aktuell im strömenden Regen, der Frühling lässt sich hier nicht mehr aufhalten.
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Re: Garteneinblicke 2026
Oh, ich denke durchaus positiv, und ich freue mich auf den Frühling, der steht nämlich schon auf der Türschwelle! Foto von vorhin, so sieht es gerade überall im Garten aus, und gefühlt werden es stündlich mehr:

Aber ich finde, anstatt immer nur locker-flockig schöne Gartenfotos à la "Mein schöner Garten" und Co. zu zeigen, darf man auch mal die Schattenseiten des Gärtnerns aufzählen, und die waren hier in den letzten Wochen leider in der Überzahl.

Aber ich finde, anstatt immer nur locker-flockig schöne Gartenfotos à la "Mein schöner Garten" und Co. zu zeigen, darf man auch mal die Schattenseiten des Gärtnerns aufzählen, und die waren hier in den letzten Wochen leider in der Überzahl.