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Gartenarbeiten im Februar (Gelesen 6694 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, cydorian, partisanengärtner, AndreasR
- Gersemi
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Re: Gartenarbeiten im Februar
Tiefgrau und wenig einladend, aber 12 Grad ! Also bin ich nach der Hunderunde gleich raus in den Garten und habe weiter Stauden zurückgeschnitten. Dabei Wühlmausaufwürfe und eine komplett abgefressene Kletterrose gefunden, die sich einfach rausziehen ließ. All meine Salvia pratensis sind auch abgefressen, alle...Gsd die Gamander nicht.
Hab nur noch wenige Kübelrosen, die ihr Winterquartier verlassen haben und geschützt draußen stehen. Eine fliederfb. hat komplett braune, trockene Triebe und sieht schlecht aus, die andern vier sind gut.
Meine Kübelfeigen kamen auch raus - jetzt erstmal Pause.
Hab nur noch wenige Kübelrosen, die ihr Winterquartier verlassen haben und geschützt draußen stehen. Eine fliederfb. hat komplett braune, trockene Triebe und sieht schlecht aus, die andern vier sind gut.
Meine Kübelfeigen kamen auch raus - jetzt erstmal Pause.
LG
Gersemi
Gersemi
Re: Gartenarbeiten im Februar
Hab das gute Wetter genutzt und eine Zierkirsche gepflanzt.
Grün ist die Hoffnung
- Mediterraneus
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Re: Gartenarbeiten im Februar
Heute geht nix, 25 mm Regen und fast 20 cm Schnee sind geschmolzen, alles steht voll Wasser.
LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus
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- Lady Gaga
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Re: Gartenarbeiten im Februar
Ist hier leider ähnlich, nur etwas weniger Regen, aber alles noch weiss. Also nur interne Arbeit, einige Lilien in Töpfe pflanzen, die endlich gekeimten Auberginen mehrmals am Tag durchzählen und die mickrigen Staudenwurzeln vom Supermarkt checken - sie sind klein, aber man sieht schon Leben.
Grüße aus dem Burgenland, dem Land der Sonne!
- Apfelbaeuerin
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Nordbayern, Winterhärtezone 7a
Re: Gartenarbeiten im Februar
Ich kann draußen auch nichts tun, es ist viel zu nass. Sobald nichts Neues mehr von oben kommt, kann ich wenigstens die Gewächsgausscheiben von außen putzen, dann drinnen Boden lockern & düngen und schließlich säen/pflanzen.
Liebe Grüße von der Apfelbäuerin
Das Schöne zieht einen Teil seines Zaubers aus der Vergangenheit.
Hermann Hesse
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- AndreasR
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Re: Gartenarbeiten im Februar
Hier hatte der Wind gegen Mittag den Garten ganz gut "trockengefönt", so dass ich endlich mal wieder ein wenig Gartenarbeit machen konnte. Ich habe die Baumscheiben der Zaubernüsse ausgeputzt, und der süße Duft der Zaubernüsse wehte mir um die Nase, während die Vögel zwitscherten und sich zwei Eichhörnchen in meiner großen Tanne rauften. Ich wusste gar nicht, dass die so einen Krach machen können, eins davon ist nach einer Weile jedenfalls recht unsanft aus ein paar Metern Höhe auf dem Boden gelandet und hat schnell das Weite gesucht.
Nun haben die Krokusse unter Zaubernuss und Fächerahorn wieder freie Bahn, auch die vergammelten Blätter des Lungenkrauts habe ich ausgeputzt. An der Trockenmauer unterhalb der Terrasse waren ein paar Steine herausgefallen, offenbar ist der dauernasse Lehm etwas in Bewegung geraten. Bevor die Mauer noch mehr zusammenbricht und womöglich Nachbars Zaun demoliert, habe ich die Steine, so gut es ging, wieder aufgeschichtet, was gar nicht so einfach war, denn ich musste mit einem Fuß auf der moosbewachsenen Mauer und mit dem anderen im nassen Laubteppich stehen.
Leider fing es gegen 16:30 Uhr dann wieder an zu regnen, und ziemlich schnell wurde klar, warum Gartenarbeiten bei nassem Wetter hier einfach nicht funktionieren. Binnen weniger Minuten verwandelte sich die Wiese in eine glitschige Bahn, bei jedem Schritt gibt die Grasnarbe nach und löst sich ab, man geht quasi wie auf Schmierseife. Auch Trittplatten und Staudenstängel werden schmierig und es macht schlichtweg keinen Spaß mehr, wenn alles rutschig ist oder aneinander klebt. Aber immerhin, ein bisschen habe ich wieder geschafft, und wenn es nächste Woche wenigstens mal zwei, drei Tage trocken bleibt, schaffe ich bestimmt noch einiges.
Nun haben die Krokusse unter Zaubernuss und Fächerahorn wieder freie Bahn, auch die vergammelten Blätter des Lungenkrauts habe ich ausgeputzt. An der Trockenmauer unterhalb der Terrasse waren ein paar Steine herausgefallen, offenbar ist der dauernasse Lehm etwas in Bewegung geraten. Bevor die Mauer noch mehr zusammenbricht und womöglich Nachbars Zaun demoliert, habe ich die Steine, so gut es ging, wieder aufgeschichtet, was gar nicht so einfach war, denn ich musste mit einem Fuß auf der moosbewachsenen Mauer und mit dem anderen im nassen Laubteppich stehen.
Leider fing es gegen 16:30 Uhr dann wieder an zu regnen, und ziemlich schnell wurde klar, warum Gartenarbeiten bei nassem Wetter hier einfach nicht funktionieren. Binnen weniger Minuten verwandelte sich die Wiese in eine glitschige Bahn, bei jedem Schritt gibt die Grasnarbe nach und löst sich ab, man geht quasi wie auf Schmierseife. Auch Trittplatten und Staudenstängel werden schmierig und es macht schlichtweg keinen Spaß mehr, wenn alles rutschig ist oder aneinander klebt. Aber immerhin, ein bisschen habe ich wieder geschafft, und wenn es nächste Woche wenigstens mal zwei, drei Tage trocken bleibt, schaffe ich bestimmt noch einiges.
- Konstantina
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Re: Gartenarbeiten im Februar
Heute habe ich Staudenrückschnitt abgeschlossen. Die Beete mit einheimischen Stauden bleiben bis April stehen.
In einen Beet lag noch sehr viel Platanenlaub. Und drunter gammelten die Primeln. Das mache ich nicht mehr, werde im Herbst alle Platanenblätter sehr minutiös entfernen. Jetzt war es zu mühsam, weil doch schon einiges blüht oder in Knospe steht.
Die Kinder waren wieder da und haben mir geholfen. Wir haben Heuchera Stecklinge gemacht und getopft. Blümchen angeschaut und die haben mir Ohr abgekaut
In einen Beet lag noch sehr viel Platanenlaub. Und drunter gammelten die Primeln. Das mache ich nicht mehr, werde im Herbst alle Platanenblätter sehr minutiös entfernen. Jetzt war es zu mühsam, weil doch schon einiges blüht oder in Knospe steht.
Die Kinder waren wieder da und haben mir geholfen. Wir haben Heuchera Stecklinge gemacht und getopft. Blümchen angeschaut und die haben mir Ohr abgekaut
- thuja thujon
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Re: Gartenarbeiten im Februar
Staudenrückschnitt habe ich noch gar nicht angefangen. Da ist auch noch etwas Zeit, die vielen Insekten, die überwintert haben, sind nach dem einen Tag warm noch nicht alle flügge.
Habe also zuhause eine Platte Petersilie gesät, zudem Knollensellerie und Basilikum.
Später im Garten kam die Diskussion mit Stangenbohnen auf, da muss ich einen Keimtest machen, was die Saatguternte von vor ein paar Jahren noch an Lebenskraft intus hat.
Nebenbei habe ich Crocus angeguckt. Da war heute Apis mellifera unterwegs.
Habe also zuhause eine Platte Petersilie gesät, zudem Knollensellerie und Basilikum.
Später im Garten kam die Diskussion mit Stangenbohnen auf, da muss ich einen Keimtest machen, was die Saatguternte von vor ein paar Jahren noch an Lebenskraft intus hat.
Nebenbei habe ich Crocus angeguckt. Da war heute Apis mellifera unterwegs.
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
- Apfelbaeuerin
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Nordbayern, Winterhärtezone 7a
Re: Gartenarbeiten im Februar
Exakt. Ich hab auch noch keine Stauden zurückgeschnitten. Man darf halt nicht so eigennützig seinthuja thujon hat geschrieben: ↑22. Feb 2026, 18:37 Staudenrückschnitt habe ich noch gar nicht angefangen. Da ist auch noch etwas Zeit, die vielen Insekten, die überwintert haben, sind nach dem einen Tag warm noch nicht alle flügge.
Liebe Grüße von der Apfelbäuerin
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Hermann Hesse
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- AndreasR
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Re: Gartenarbeiten im Februar
Hmm, also in Astern-, Rudbeckien- oder Goldrutenstängeln überwintern sicher keine Insekten, die sind ja komplett verholzt. Bei markhaltigen oder hohlen Stängeln sieht das natürlich anders aus, die lässt man besser noch eine Weile stehen oder stellt sie an einem geschützten Platz auf. Beim Ausputzen des Lungenkrauts krabbelte mir allerdings ein Marienkäfer entgegen, der findet sicher wieder ein regengeschütztes Plätzchen. Und eine Hummelkönigin ist über meinem Kopf irgendwohin gebrummt, ich hoffe sehr, dass sie sich an den leicht geöffneten Krokussen stärken konnte, bevor wieder der Regen eingesetzt hat...
- Konstantina
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Re: Gartenarbeiten im Februar
Deswegen bleiben die einheimische Stauden bis zum April stehen. Ich denke nicht, dass auf meine Phlox und co. Jemand überwintert hat.
Markhaltige Stängel habe ich kniehoch stehen gelassen, vielleicht wird es diesen Sommer benutzt.
Markhaltige Stängel habe ich kniehoch stehen gelassen, vielleicht wird es diesen Sommer benutzt.
Re: Gartenarbeiten im Februar
Für Gartenarbeit reichte es heute nicht, dafür in zwei fremden Gärten Schneeglöckchen und anderes geguckt und mir netten Leuten geschwätzt.
- IrisLost
- Beiträge: 387
- Registriert: 31. Mai 2023, 21:04
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Re: Gartenarbeiten im Februar
Hier sind seit heute mittag in einer Phase mit weniger Regen auch die letzten Stauden zurückgeschnitten. Unter dem zermatschten Laub gammelte es schon gewaltig. Jetzt können die darunter freigelegten knospigen Schneeglöckchen und Helleboren aufblühen und die Primeln neue Blätter treiben.
Der Schnee ist endlich weg aber der Boden erst in den oberen 1 bis 2 cm aufgetaut. Insekten sind mir keine begegnet, zum Glück aber auch keine Schnecken. Um den nassen Lehmboden nicht zu verdichten benutze ich kleinere, "strategisch verteilte" Trittsteine. Und es tut soooo gut, draußen wieder ein bißchen was machen zu können
Der Schnee ist endlich weg aber der Boden erst in den oberen 1 bis 2 cm aufgetaut. Insekten sind mir keine begegnet, zum Glück aber auch keine Schnecken. Um den nassen Lehmboden nicht zu verdichten benutze ich kleinere, "strategisch verteilte" Trittsteine. Und es tut soooo gut, draußen wieder ein bißchen was machen zu können