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Ist' Percy Wiseman' nicht auch ein Rh. yakushimanun?
Sie sind sehr frosthart und haben mit Sonne überhaupt kein Problem!
Deswegen sind sie im Austrieb beidseitig weiß-filzig behaart, später ist dann nur noch die Unterseite von einem hellbraunen Filz überzogen.
Meine sahen bis gestern so aus.
Die braune Unterseite ist deutlich zu sehen. Vielleicht ist bei einer jungen Pflanze die Färbung noch nicht so ausgeprägt.
Aber es gibt hier Kenner
"Ökonomie besteht darin, dem Menschen vor Augen zu führen, wie wenig er wirklich über das weiß, was er planen zu können glaubt."
Hm, ich dachte, bei Frosttrocknis vertrocknen die Blätter, anstatt sich "nur" zu verfärben?
Könnte die braune Fläche in der Blattmitte vielleicht daran liegen, dass die Blätter durch die Kälte die letzten zwei Monate fast die ganze Zeit eingerollt waren? Dadurch waren sie vielleicht nicht in voller Breite der Sonne ausgesetzt.
Interessanterweise haben sich nur die Blätter von 'Lord Roberts' hauptsächlich mittig verfärbt, bei beiden 'Percy Wiseman' sind die Verfärbungen großflächiger.
LadyinBlack hat geschrieben: ↑22. Feb 2026, 20:23
Ist' Percy Wiseman' nicht auch ein Rh. yakushimanun?
Ich glaube ja, aber meine haben zumindest keine deutliche Färbung auf der Blattunterseite. Frosthart sollten sie aber schon sein, auch hier bei uns, sonst hätte ich sie nicht gepflanzt. Nur war jetzt leider gerade der erste Winter schon sehr extrem, mit mehrmals fast grenzwertigen Tiefsttemperaturen.
Ich glaube nicht, dass es mit Frost und Sonne zu tun hat. Die inneren Blätter sehen ja auch schlecht aus. Vielleicht ein Pilz oder ist der Boden ungeeignet?
Wenn es eine spezialisierte Gärtnerei in der Nähe gibt, würde ich ein Zweig abschneiden und dort fragen.
Am Boden sollte es eigentlich nicht liegen, einen Pilz kann ich natürlich nicht ausschließen.
Hier nochmal die zwei 'Percy Wiseman' im Vergleich, auf beiden Bildern ist der Süden rechts, der erste (und von allen dreien am meisten geschädigte) steht außerdem südlicher.
Mir fällt auf, dass es sich bei den flächig verfärbten Blättern um junge, noch nicht ausgereifte Triebe handelt. Ich würde einfach mal abwarten, wie die Pflanze weiterwächst. Scheint mir keine Krankheit zu sein.
Dann gebe ich auch noch meinen Senf dazu. Ich schließe mich Nox an. So schlimm sieht das alles nicht aus, dass irgendwelche Maßnahmen erforderlich wären. Das ist auf ein Zusammenwirken von von Frost (gefrorenem Boden), Sonne und Wind zurück zu führen. Zu 'Percy Wiseman': obwohl es eine Hybride zwischen R. yakushimanum und 'Fabia Tangerine' sein soll, haben die Blätter kein Indumentum. (Beide Eltenteile haben Indumentum!) Sorten mit deutlichem Indumentum sind keine 'Percy Wiseman'.
Danke für die vielen Rückmeldungen und vor allem die ermutigenden Einschätzungen!
Ich hab inzwischen mal bei den Finnen nachgelesen, die gärtnern ja in ähnlichem bzw teils noch extremerem Klima. Deren Forum klorofylli.com ist generell leider etwas eingeschlafen, aber es gibt dort einen eigenen Thread zum Thema "Rhododendren und Winterschäden" mit Bildern der letzten 20 Jahre. Die dort gezeigten Bilder sehen meinen sehr ähnlich und werden als Frostschäden und/oder Sonnenbrand beschrieben. Gerade, wenn die Blätter auf der sonnenzugewandten Seite stärker verfärbt sind, ist wohl die starke Frühlingssonne Schuld. Die Rhododendren scheinen sich davon aber relativ gut zu erholen. Schattiernetze sollen helfen, ich werde es wohl auch damit probieren.
Ansonsten sollte der Standort eigentlich passen, sie stehen halbschattig (hauptsächlich Abendsonne) und Zugluft gibt es auch keine. Nur kommt gerade jetzt im Frühjahr durch das fehlende Laub leider auch etwas Mittagssonne durch.