Die Amseln gehen nicht ran, jedenfalls solange es noch Äpfel gibt. Bei mir hängt alles, was ich nicht ernte, ziemlich unverändert bis in den Winter und ist dann plötzlich binnen weniger Tage weggefressen - müssen irgendwelche Schwärme von Wintergästen aus den Norden sein.Welches Tier die Beeren aberntet, ist mir schleierhaft.
Schon wenn sie noch orange sind, schmecken sie ab Oktober nicht mehr. Wenn sie gelb werden, sind sie richtig eklig.Sind allerdings hellgelb.
Ja, auf Rügen sind schon vor Jahren ganze Sanddorn-Gebüsche verschwunden. Hier im Binnenland sind die Probleme aber offenbar noch nicht angekommen. Meine Büsche - ich habe Leikora und Orange Energy, dazu Pollmix - sind seit 20 Jahren völlig gesund (wenn sie nicht gerade das Reh massakriert), das liegt vielleicht auch daran, dass hier im Umkreis von mehreren km sonst keiner Sanddorn hat. Aber auch um die Leipziger Seen, wo man viel Sanddorn angepflanzt hat, ist alles noch in Ordnung. Also ich denke, gerade wenn man dort pflanzt, wo Sanddorn natürlicherweise kaum vorkommt, hat man gute Chancen, dass er keine Probleme bekommt.Wenn sogar unter so guten Bedingungen mal 80% ausgefallen sind, hat der offenbar ein eingebautes Risiko. Probleme gibts ja überall
Mache ich immer so. Ist sonst echt mühsam, die Beeren einzeln zu ernten - das kann man höchstens in den ersten paar Jahren machen, wenn sie noch klein sind. Und: die Büsche brauchen das. Die am dichtesten behangenen Zweige sind immer oben, da kommt man sonst garnicht ran, wenn man den bei der Ernte nicht auf der Höhe, die man gerade noch erreichen kann, ausdünnt.Zur Ernte wird ja manchmal empfohlen, dass man den Astteil mit den Früchten abschneiden und in die Gefriertruhe packen soll, sodass sich die Beeren dann besser lösen. Aber wie sich das auf das Wachstum auswirkt...?