News: Problem bei der Anmeldung? Bitte Mail über das Kontaktformular ganz unten! | garten-pur unterstützen mit einer Spende oder über das Partnerprogramm!

Sanddorn im Hausgarten? (Gelesen 5502 mal)

Obstgehölze, Beerensträucher und Wein (Veredlungen, Unterlagen, Schnitte und Selektionen) sowie Staudenobst (Erdbeeren)

Moderator: cydorian

Antworten
Wiesenschrat
Beiträge: 3
Registriert: 17. Feb 2018, 23:15
Region: Saale-Unstrut
Höhe über NHN: 170-210
Bodenart: Kalkschotter mit Lehmauflage
Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C

Re: Sanddorn im Hausgarten?

Wiesenschrat » Antwort #45 am:

Welches Tier die Beeren aberntet, ist mir schleierhaft.
Die Amseln gehen nicht ran, jedenfalls solange es noch Äpfel gibt. Bei mir hängt alles, was ich nicht ernte, ziemlich unverändert bis in den Winter und ist dann plötzlich binnen weniger Tage weggefressen - müssen irgendwelche Schwärme von Wintergästen aus den Norden sein.
Sind allerdings hellgelb.
Schon wenn sie noch orange sind, schmecken sie ab Oktober nicht mehr. Wenn sie gelb werden, sind sie richtig eklig.
Wenn sogar unter so guten Bedingungen mal 80% ausgefallen sind, hat der offenbar ein eingebautes Risiko. Probleme gibts ja überall
Ja, auf Rügen sind schon vor Jahren ganze Sanddorn-Gebüsche verschwunden. Hier im Binnenland sind die Probleme aber offenbar noch nicht angekommen. Meine Büsche - ich habe Leikora und Orange Energy, dazu Pollmix - sind seit 20 Jahren völlig gesund (wenn sie nicht gerade das Reh massakriert), das liegt vielleicht auch daran, dass hier im Umkreis von mehreren km sonst keiner Sanddorn hat. Aber auch um die Leipziger Seen, wo man viel Sanddorn angepflanzt hat, ist alles noch in Ordnung. Also ich denke, gerade wenn man dort pflanzt, wo Sanddorn natürlicherweise kaum vorkommt, hat man gute Chancen, dass er keine Probleme bekommt.
Zur Ernte wird ja manchmal empfohlen, dass man den Astteil mit den Früchten abschneiden und in die Gefriertruhe packen soll, sodass sich die Beeren dann besser lösen. Aber wie sich das auf das Wachstum auswirkt...?
Mache ich immer so. Ist sonst echt mühsam, die Beeren einzeln zu ernten - das kann man höchstens in den ersten paar Jahren machen, wenn sie noch klein sind. Und: die Büsche brauchen das. Die am dichtesten behangenen Zweige sind immer oben, da kommt man sonst garnicht ran, wenn man den bei der Ernte nicht auf der Höhe, die man gerade noch erreichen kann, ausdünnt.
Benutzeravatar
verwurzelt
Beiträge: 360
Registriert: 7. Jun 2022, 18:50
Wohnort: Estland
Höhe über NHN: 55 m
Winterhärtezone: 5b: -26,1 °C bis -23,4 °C

Re: Sanddorn im Hausgarten?

verwurzelt » Antwort #46 am:

Wiesenschrat hat geschrieben: 23. Feb 2026, 20:52 Mache ich immer so. Ist sonst echt mühsam, die Beeren einzeln zu ernten - das kann man höchstens in den ersten paar Jahren machen, wenn sie noch klein sind. Und: die Büsche brauchen das. Die am dichtesten behangenen Zweige sind immer oben, da kommt man sonst garnicht ran, wenn man den bei der Ernte nicht auf der Höhe, die man gerade noch erreichen kann, ausdünnt.
Das klingt einleuchtend, danke für die Erklärung. Unsere sind momentan noch so klein, dass wir die Beeren noch einzeln ernten können.
Antworten