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Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte (Gelesen 99223 mal)

Natur und Umwelt erleben und schützen
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LadyinBlack
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

LadyinBlack » Antwort #705 am:

Obstliebhaber hat geschrieben: 2. Feb 2026, 11:18 ... Wer wissen möchte wie die Zukunft in Deutschland ausschaut soll Richtung verarmtes Königreich blicken, ein einst wohlhabendes, heute deindustrialisiertes Land voller sozialer Verwerfungen.
...
So pessimistisch bin ich noch nicht. Richtig ist leider, dass in unserem Land das Wissen um grundlegende ökonomische Zusammenhang kaum vorhanden ist oder schlicht ignoriert wird. Die ökonomische Machbarkeit ist nicht prioritär, für die Unternehmen sieht das anders aus.Günstiger, klimafreundlicher und eben jederzeit planbar verfügbarer Strom ist für unsere energieintensive Industrie Mangelware, also reagiert sie.Das muss allerdings nicht per se schlecht sein. Noch haben wir z.B. eine sehr hohe Bruttowertschöpfung hier im Land, obwohl die Produktion woanders stattfindet. Aber das muss und wird nicht so bleiben, wenn sich die Rahmenbedingungen für unternehmerisches Engagement nicht verbessern. Dass die Unternehmensinvestitionen noch unter dem Niveau von 2019 liegen, sagt bereits einiges. Und da braucht auch niemand eine teure Studie, dass Energiekosten, Überregulierung, Bürokratie und steuerliche Aspekte ganz wesentliche Hemmnisse sind.
Und gerade auch um auf dem Weg zu Klimaneutralität, auch zur Adaption an den Klimawandel voranzukommen, sind erhebliche private Investitionen erforderlich. Logischerweise sind es die Investitionen , die über die Erhöhung und Modernisierung der Produktionskapazitäten die Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit, für Wohlstand und Wachstum bilden.
Nach meinem Eindruck gibt es hier aktuell ein zaghaftes Umdenken. Denn ohne wirtschaftliche Leistungskraft bleiben viele Versprechen einfach hohl. Und das spüren die Menschen.
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

Gartenplaner » Antwort #706 am:

Staudo hat geschrieben: 2. Feb 2026, 17:10 Mir geht es doch gar nicht um ein Ranking sondern nur um die puren Fakten. "Grüne" Energie wird seit 30 Jahren subventioniert und für die nächsten mindestens 20 Jahre auch. Mittlerweile sind wir halt bei 20 Milliarden im Jahr angekommen.
China hat zwischen 2009 und 2023 allein nur die E-Autos mit ungefähr 16,5 Milliarden US-Dollar pro Jahr subventioniert.

Erneuerbare Energien dann noch zu den E-Autos im Jahr 2019 mit 12 Milliarden US-Dollar und dann 2020 mit 13 Milliarden US-Dollar.
In den Jahren davor sicher ähnlich, in den Jahren danach ebenfalls.
Ich mach mir nicht die Mühe, die Subventionen seit 2005 zusammen zu suchen, als China ein Förderungsgesetz für die Erneuerbaren verabschiedete.

Und mit diesem Förderungsgesetz für die Erneuerbaren auch festlegte, bis 2015 150 Milliarden US-Dollar in diese zu investieren... dann nur im Jahr 2017 wurden alleine 126,6 Mrd. USD investiert, Sprung nach fast heute - nur im Jahr 2024 allein hat China 625 Milliarden US-Dollar in Erneuerbare investiert.
Obstliebhaber hat geschrieben: 2. Feb 2026, 11:18... Wer wissen möchte wie die Zukunft in Deutschland ausschaut soll Richtung verarmtes Königreich blicken, ein einst wohlhabendes, heute deindustrialisiertes Land voller sozialer Verwerfungen. ...
Ja - die Folge der "marktliberalen" Ideologie und daraus resultierenden Politik, die Margaret Thatcher durchpeitschte.
LadyinBlack hat geschrieben: 2. Feb 2026, 20:07 ... Denn ohne wirtschaftliche Leistungskraft bleiben viele Versprechen einfach hohl. Und das spüren die Menschen.
...Die deutsche GreenTech-Branche wächst deutlich schneller als klassische Industriezweige, ist stark in den globalen Handel integriert und an vielen Stellen Innovationstreiber. In Deutschland werden nach den USA und Japan die meisten GreenTech-Patente angemeldet. Damit ist die GreenTech-Branche nicht nur wichtig für Klima und Umwelt, sondern auch ein essenzieller Teil der deutschen Wirtschaft, der zur Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland beiträgt. Das zeigt der GreenTech Atlas 2025, den Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt (UBA) heute in Berlin vorstellen.
...
Rund 7,5 Prozent der in Deutschland Erwerbstätigen, neun Prozent der deutschen Bruttowertschöpfung und 8,4 Prozent der Exporte sind mittlerweile auf die Branche zurückzuführen. Die Bruttowertschöpfung lag im Jahr 2023 bei 314 Milliarden Euro. Sie wuchs seit 2010 um durchschnittlich knapp fünf Prozent pro Jahr und damit deutlich dynamischer als in der Gesamtwirtschaft. Besonders dynamisch ist das Wachstum in den Bereichen erneuerbare Energiesysteme, umweltfreundliche Mobilität und Energieeffizienz.

Bundesumweltminister Carsten Schneider: „Klima- und Umweltschutz stärken den Wohlstand in unserem Land und beflügeln die Innovationskraft von Unternehmen. Das belegt der GreenTech Atlas 2025 eindrucksvoll: Die GreenTech-Branche hat sich stark entwickelt, sie ist heute ein Zugpferd für die deutsche Volkswirtschaft. Auf umweltschonende Produkte zu setzen, ist ein wirtschaftliches Erfolgsrezept. Darum ist eine ambitionierte Klima- und Umweltpolitik zugleich eine ökonomische Modernisierungs- und Wachstumsstrategie, die Deutschland so dringend braucht.
...
Die Zahl der Erwerbstätigen in der deutschen GreenTech-Branche wächst seit 2010 stärker als in der Gesamtwirtschaft. Im Jahr 2023 waren 3,4 Millionen Erwerbstätige in der Branche beschäftigt – etwa dreimal so viel wie in der Automobilindustrie. Besonders positiv entwickelten sich die Beschäftigungszahlen im Bereich der umweltfreundlichen Mobilität (plus fünf Prozent pro Jahr) und der Energieeffizienz (plus drei Prozent pro Jahr). Auch in den Krisenjahren der Corona-Pandemie und des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine konnte die GreenTech-Branche ihren Wachstumskurs fortsetzen, während klassische Industriezweige einen Rückgang bei den Erwerbstätigenzahlen verzeichneten.

Im Jahr 2023 exportierte die deutsche GreenTech-Branche Waren im Wert von 132 Milliarden Euro, das sind mehr als acht Prozent der deutschen Exporte. Seit 2019 wachsen die deutschen GreenTech-Exporte im Vergleich zu den deutschen Gesamtexporten überproportional stark. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der GreenTech-Exporte liefert die Branche in andere EU-Staaten, aber auch die USA (9,9 Prozent) und China (fünf Prozent) sind zentrale Handelspartner.
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

Gartenplaner » Antwort #707 am:

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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

Gartenplaner » Antwort #708 am:

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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

thuja thujon » Antwort #709 am:

Heute gab es hier Rundungsbedingt 0mm Niederschlag.
Ohne Klimawandel hätte es nicht geregnet.

Die Woche solls warm werden. Dass kann ich so nicht gebrauchen, das gibt wieder Stress pur für die Pflanzen.
Sollte man den Anti-Stressdünger Photon spritzen?
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

Rokko21 » Antwort #710 am:

Ich möchte, dass es 4 Grad wärmer wird. Dann wären Grönland und die Antarktis wieder grün. Wie es schon mal war. 😁
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

Sonnenscheinplatz » Antwort #711 am:

Das wäre mir an sich auch Recht, nur steigt dann der Meeresspiegel. Und ich wohne am Meer. :-X
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

DerTigga » Antwort #712 am:

Der Meeresspiegel steigt so oder so.
Alleine schon über die Meerwasser verdrängenden zig Kubikmeter Sediment, das weltweit Stunde um Stunde von mehr oder weniger großen Flüssen ins Meer verfrachtet wird. Vermehrt durch / bei Extremwetter Ereignissen.
Küstenerosion noch obendrauf.
Vergangene, noch auf dem Weg ins Meer befindliche und noch kommende Müllentsorgung noch obendrauf. ..

Was wir für nen Extremwetter kriegen, welche Massen an Menschen umziehn wollen, es regelrecht müssen, sollte es sich z.B. bewahrheiten, das der Golfstrom unter Mithilfe einer stark abtauenden Polkappe massiv schwächer wird, gar zum erliegen kommt, das kann glaube ich noch keiner ermessen.

Zumindest theoretisch könnte man evt. auch drüber philosophieren, ob Trumps Austritt aus Klimaschutzvereinbarungen was damit zu tun hat, das es günstig für sicherlich angedachten Bodenschatz-Raubbau wäre, wenn ein anektiertes Grönland viel weitergehender / langfristiger Schnee und Eisfrei wäre, als heutzutage.. :P
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

Leiro » Antwort #713 am:

Rokko21 hat geschrieben: 23. Feb 2026, 07:57 Ich möchte, dass es 4 Grad wärmer wird. Dann wären Grönland und die Antarktis wieder grün. Wie es schon mal war. 😁
Klar, wäre schön! Meeresspiegel ca. 60m (!) höher, Ostseenküste bei Guben, Nordseeküste in etwa bei Dessau, Osnabrück - da wären wir Küstennah!
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

Rokko21 » Antwort #714 am:

Klasse hätte es dann nicht mehr so weit bis zum Meer. Aber erleben würde ich es ohnehin nicht. 😁
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Sonnenscheinplatz
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

Sonnenscheinplatz » Antwort #715 am:

Hier sind es 700 Meter bis zum Meer. Mit 60 habe ich noch etwa 20- 25 Jahre zu leben und werde dann eines natürlichen Todes sterben, durch Ertrinken vor dem Fernseher.
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

Rokko21 » Antwort #716 am:

Du bist opimistisch einmal was das Alter angeht und zum anderem dass das Meer so weit steigt.
Ich vermute, das die allermeisten, die hier schreiben nicht das erleben werden. Problematisch wird es für die, die jetzt schon unterhalb des Meeresspiegel leben oder nur wenige Meter darüber.
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

Gartenplaner » Antwort #717 am:

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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

555Nase » Antwort #718 am:

Da gefrorenes Wasser (Eisberg) ein größeres Volumen hat und beim Auftauen schrumpft, wird wohl eher der Meeresspiegel sinken, statt steigen.
Gruß aus Karl-Chemnitz-Murx
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Sonnenscheinplatz
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Re: Klimawandel, Extremwetter und Schutzkonzepte

Sonnenscheinplatz » Antwort #719 am:

Da mag zutreffen auf Eisberge, die im Meer schwimmen. Eis, das auf Land liegt, fliesst allerdings als Wasser ins Meer.
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