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Garteneinblicke 2026 (Gelesen 8771 mal)
- cydora
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Re: Garteneinblicke 2026
Hier nochmal der Überblick. Das Foto musste ich erstmal komprimieren, hoffentlich ist es jetzt nicht zu klein.
Liebe Grüße - Cydora
- cydora
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Re: Garteneinblicke 2026
Hier halten gerade Primeln und Tete a tete Narzissen die Stellung, bevor das Scharbockskraut alles gelb werden lässt
Vorher bimmeln da am Rand „Diggory“
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Liebe Grüße - Cydora
- cydora
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Re: Garteneinblicke 2026
Ach ja, Primeln sind hier das andere Unkraut. Ich liebe sie, aber die vermehren sich hier wie die Pest und mir fällt auch da das Jäten so schwer, aber die überrennen hier auch alles…
Liebe Grüße - Cydora
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Re: Garteneinblicke 2026
Aber schön sind sie... 
Wenn immer der Kluge nachgibt, regieren die Dummen die Welt.🙄
- Gartenlady
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Re: Garteneinblicke 2026
Die tun's bei mir leider überhaupt nicht.
- Gartenlady
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Re: Garteneinblicke 2026
Ein bisschen Pachyphragma Unkraut, es verdeckt jetzt das nach der Blüte zurückgebliebene Märzenbecherlaub. Alle Beide sind gern gesehenes Frühlingsunkraut.
- Mediterraneus
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Re: Garteneinblicke 2026
Pachyphragma wächst hier leider sehr verhalten, ich vermute, es liegt an den trockenen Sommern. Wirklich ein schönes Unkraut 
Hier blüht es momentan oft in Grün, die Helleborus Wild-Arten bzw. deren meist verkreuzten Nachkommen. Viele sieht man erst auf den zweiten Blick.
Hier blüht es momentan oft in Grün, die Helleborus Wild-Arten bzw. deren meist verkreuzten Nachkommen. Viele sieht man erst auf den zweiten Blick.
LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus
Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung
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- cydora
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Re: Garteneinblicke 2026
Gartenlady, die flächig wachsende Pachyphragma mit dem Märzenbecherlaub sieht aber auch sehr schön aus.
Mediterraneus, üppige Helleborushorste, die sehr natürlich wirken. Ob hier oder im anderen Faden weiß ich nicht mehr, aber du hattest zur Glöckchenblüte ja auch schon so tolle Bilder gezeigt mit Massen Schneeglöckchen und blühender Hamamelis, wenn ich mich recht entsinne. War sehr eindrucksvoll
Mediterraneus, üppige Helleborushorste, die sehr natürlich wirken. Ob hier oder im anderen Faden weiß ich nicht mehr, aber du hattest zur Glöckchenblüte ja auch schon so tolle Bilder gezeigt mit Massen Schneeglöckchen und blühender Hamamelis, wenn ich mich recht entsinne. War sehr eindrucksvoll
Liebe Grüße - Cydora
- AndreasR
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Re: Garteneinblicke 2026
Ich bin mit meinen Garteneinblicken sehr hintendran, die letzten paar Wochen war ich auch beruflich und privat sehr eingespannt, im Februar war das Wetter fast durchgängig scheußlich, bis dann endlich Ende Februar/Anfang März das Wetter komplett umschaltete und innerhalb von einer Woche alles durchblühte, was zuvor wochenlang auf wärmere Temperaturen gewartet hat. Mittlerweile sind die Winterlinge, Schneeglöckchen und Krokusse vollständig verblüht, ebenso die Zwiebeliris (abgesehen von ein paar im November gesteckten Nachzüglern von der Resterampe), auch die Leberblümchen lassen bereits teilweise schon ihre Blütenblätter fallen, dafür blühen nun immer mehr Primeln und Narzissen im Garten auf.
Ich habe natürlich trotzdem versucht, regelmäßig Fotos zu machen, zuerst hole ich einmal das nach, was in den letzten Wochen liegengeblieben ist. Meine bisher gezeigten Fotos reichen nur bis Anfang Januar, dazu hatte ich die Gruselbilder von Mitte Februar gezeigt. Zunächst kommt hier also eine Rückschau auf die schönen Einblicke von Ende Januar/Anfang Februar. Später komme ich dann auch noch zu den aktuellen Fotos aus dem März, aber der eine oder andere mag sich vielleicht noch an den Spätwinter-Impressionen erfreuen (und im Norden der Republik sind solche Eindrücke vielleicht noch aktuell
).



Ende Januar gab es ein paar trockene und sogar recht sonnige Tage, da wirkten die noch nicht zurückgeschnittenen Stauden sehr schön im Licht der tiefstehenden Wintersonne am späten Nachmittag. Viel Frost gab es diesen Winter ja nicht, hauptsächlich in den Tagen nach Weihnachten, Schnee war bis auf die erste Januarwoche auch keiner mehr gefallen, daher standen viele Stauden und Gräser zum Glück auch noch aufrecht. Der Rasen ist zu dieser Jahreszeit zwar etwas struppig, aber erstaunlich grün, und bildet so auch einen netten Kontrast zu den Brauntönen in den Staudenbeeten.



In meiner "Zaubernuss-Ecke" blühte nur Hamamelis 'Jelena' schon üppig seit Weihnachten, nun legten auch 'Twilight' und 'Feuerzauber' los. Auch die bunte Rinde der Hartriegel leuchtet schön zu dieser Jahreszeit, und schon seit dem Herbst machen vor allem die Silbertaler unter meiner Tanne viel Freude, bringen sie doch viel Struktur in diese dunkle, etwas trostlose Ecke.



Viele Blüten gibt es neben den Zaubernüssen zu dieser Jahreszeit nicht, hauptsächlich blühen die Christrosen, auch die Winterheckenkirsche hinterm Gartenhaus hat bereits einige Knospen geöffnet, und die ersten Winterlinge und Schneeglöckchen zeigten schon Farbe. Zusammen mit den Vorfrühlingsalpenveilchen und Krokussen kommt ihre große Stunde aber in der Regel erst im Februar.



Auch im Vorgarten sind es eher die Strukturen, welche im milden Sonnenlicht für schöne Konturen sorgen, dank der nicht ganz so heftigen Regenfälle letzten Sommer blieben die Fetthennen einigermaßen aufrecht, ansonsten wirkt vor allem das Gerippe der Bartblume samt dem herrlichen Miscanthus im Nachbargarten (hier wollen die Miscanthus leider nicht so, warum auch immer), nur die Blüten der Christrosen leiden immer sehr im Winterregen, wahrscheinlich muss ich denen wirklich mal ein Dach bauen, um sie besser genießen zu können...



Zwei Wochen später gab es dann den ersten Frühlingshauch, mit Temperaturen um die 10°C, und an einem einzigen Tag schien auch einmal die Sonne, leider war ich da nicht zu Hause und hatte die erste Blüte von Schneeglöckchen, Winterlingen und Krokussen hier im Garten verpasst. Aber immerhin, mein Schattenbeet unter der Kolkwitzie hielt dem Regen einigermaßen stand, und die ersten Schneeglöckchen-Sorten blühten oder zeigten zumindest dicke Knospen, wie 'Godfrey Owen', 'Lapwing', 'Kildare', 'Warei' und ein paar andere.



Im Vorgarten zeigte sich der erste Krokus (C. sieberi 'Firefly'), und auch Eranthis 'Schwefelglanz' im Schattenbeet hatte dicke Knospen, ein einziges Foto im Sonnenschein ist mir gelungen, bevor der Himmel wieder dicht war. Die sonnigen Momente im Februar waren wie gesagt ausgesprochen rar gesät, und mit knapp 100 Litern Regen kam etwa das Dreifache des üblichen Februar-Niederschlags herunter, und immer noch das Doppelte eines Monatsdurchschnitts.
Fortsetzung folgt...
Ich habe natürlich trotzdem versucht, regelmäßig Fotos zu machen, zuerst hole ich einmal das nach, was in den letzten Wochen liegengeblieben ist. Meine bisher gezeigten Fotos reichen nur bis Anfang Januar, dazu hatte ich die Gruselbilder von Mitte Februar gezeigt. Zunächst kommt hier also eine Rückschau auf die schönen Einblicke von Ende Januar/Anfang Februar. Später komme ich dann auch noch zu den aktuellen Fotos aus dem März, aber der eine oder andere mag sich vielleicht noch an den Spätwinter-Impressionen erfreuen (und im Norden der Republik sind solche Eindrücke vielleicht noch aktuell



Ende Januar gab es ein paar trockene und sogar recht sonnige Tage, da wirkten die noch nicht zurückgeschnittenen Stauden sehr schön im Licht der tiefstehenden Wintersonne am späten Nachmittag. Viel Frost gab es diesen Winter ja nicht, hauptsächlich in den Tagen nach Weihnachten, Schnee war bis auf die erste Januarwoche auch keiner mehr gefallen, daher standen viele Stauden und Gräser zum Glück auch noch aufrecht. Der Rasen ist zu dieser Jahreszeit zwar etwas struppig, aber erstaunlich grün, und bildet so auch einen netten Kontrast zu den Brauntönen in den Staudenbeeten.



In meiner "Zaubernuss-Ecke" blühte nur Hamamelis 'Jelena' schon üppig seit Weihnachten, nun legten auch 'Twilight' und 'Feuerzauber' los. Auch die bunte Rinde der Hartriegel leuchtet schön zu dieser Jahreszeit, und schon seit dem Herbst machen vor allem die Silbertaler unter meiner Tanne viel Freude, bringen sie doch viel Struktur in diese dunkle, etwas trostlose Ecke.



Viele Blüten gibt es neben den Zaubernüssen zu dieser Jahreszeit nicht, hauptsächlich blühen die Christrosen, auch die Winterheckenkirsche hinterm Gartenhaus hat bereits einige Knospen geöffnet, und die ersten Winterlinge und Schneeglöckchen zeigten schon Farbe. Zusammen mit den Vorfrühlingsalpenveilchen und Krokussen kommt ihre große Stunde aber in der Regel erst im Februar.



Auch im Vorgarten sind es eher die Strukturen, welche im milden Sonnenlicht für schöne Konturen sorgen, dank der nicht ganz so heftigen Regenfälle letzten Sommer blieben die Fetthennen einigermaßen aufrecht, ansonsten wirkt vor allem das Gerippe der Bartblume samt dem herrlichen Miscanthus im Nachbargarten (hier wollen die Miscanthus leider nicht so, warum auch immer), nur die Blüten der Christrosen leiden immer sehr im Winterregen, wahrscheinlich muss ich denen wirklich mal ein Dach bauen, um sie besser genießen zu können...



Zwei Wochen später gab es dann den ersten Frühlingshauch, mit Temperaturen um die 10°C, und an einem einzigen Tag schien auch einmal die Sonne, leider war ich da nicht zu Hause und hatte die erste Blüte von Schneeglöckchen, Winterlingen und Krokussen hier im Garten verpasst. Aber immerhin, mein Schattenbeet unter der Kolkwitzie hielt dem Regen einigermaßen stand, und die ersten Schneeglöckchen-Sorten blühten oder zeigten zumindest dicke Knospen, wie 'Godfrey Owen', 'Lapwing', 'Kildare', 'Warei' und ein paar andere.



Im Vorgarten zeigte sich der erste Krokus (C. sieberi 'Firefly'), und auch Eranthis 'Schwefelglanz' im Schattenbeet hatte dicke Knospen, ein einziges Foto im Sonnenschein ist mir gelungen, bevor der Himmel wieder dicht war. Die sonnigen Momente im Februar waren wie gesagt ausgesprochen rar gesät, und mit knapp 100 Litern Regen kam etwa das Dreifache des üblichen Februar-Niederschlags herunter, und immer noch das Doppelte eines Monatsdurchschnitts.
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- AndreasR
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Re: Garteneinblicke 2026



Am 20. Februar kam dann nochmal kurz der Winter zurück mit etwas Schneefall in der Nacht, so dass der Garten wieder hübsch überzuckert aussah. Am frühen Morgen kam sogar für ein paar Minuten die Sonne heraus, so dass vor allem die Blüten der Zaubernüsse wunderbar vor dem weißen Hintergrund des schneebedeckten Gartens aufleuchteten.



Auch die nun immer zahlreicher in den Startlöchern stehenden Krokusse wurden noch einmal kurz vom Schnee bedeckt oder schauten durch kleine Lücken durch die Schneedecke. Unter den Gehölzen blieb es schneefrei, und so konnte ich auch noch einen Blick auf die ebenfalls auf Sonne wartenden Winterlinge erhaschen.



Schneeglöckchen und Vorfrühlings-Alpenveilchen machen solche Wetterbedingungen wenig aus, die warten geduldig, bis es wieder wärmer wird. Die ersten Lenzrosen waren nun ebenfalls am Aufblühen, und auch ein paar vorwitzige Primeln zeigten sich nun. Es blieb aber noch ein paar Tage nass, kalt und ungemütlich, erst Ende Februar sollte sich die Wetterlage grundlegend ändern...




Knapp eine Woche später machten die Temperaturen dann einen Satz nach oben, die Tageshöchswerte wurden deutlich zweistellig, und endlich ließ sich auch die Sonne wieder blicken, nachdem sie für vier Wochen lang fast ständig hinter dicken Wolken verborgen blieb. Überall im Garten blühte es nun rasant auf, wie hier die Schneeglöckchen im Vorgarten, neben den zahlreichen "normalen" G. nivalis auch verschiedene Sorten wie die grünspitzigen 'Warei', die dicht gefüllten "Greatorex"-Sorten, die auch aus der Ferne noch auffällig sind, sowie die hübschen 'S. Arnott', hier mit den ersten Blüten von Lungenkraut und Leberblümchen.



Auch in den Schattenbeeten leuchtete es nun überall weiß, zusammen mit dem immergrünen Laub der Farne, Seggen, Helleboren und Co. war die Wintertrübnis nun wie weggeblasen. Gerade das Beet unter der Kolkwitzie und des Runzelblättrigen Schneeballs ist eigentlich rund ums Jahr schön, bis auf ein einziges sind auch alle Galanthus-Sorten gut wiedergekommen und haben sich schon schön vermehrt. Auch Eranthis 'Schwefelglanz' und 'Schlyters Orange' setzen kleine Glanzpunkte zwischen dem dunkellaubigen Schlangenbart. Es ist ein bisschen mühsam, das große Laub des Schneeballs immer wieder aus dem Beet zu klauben, aber die Arbeit wertet die Optik doch deutlich auf.



Die weiter oben gezeigten noch knospigen Schneeglöckchen um die rosarote Lenzrose herum sind nun ebenfalls aufgeblüht, und das Leberblümchen von Kasi öffnet gerade eine große Anzahl von Knospen. Offenbar scheint es den Platz zu mögen, letztes Jahr sind mir zum ersten Mal Sämlinge aufgefallen, die wohl allerdings noch ein paar Jahre brauchen, bis sie zum ersten Mal blühen. Eine Etage tiefer blüht ein weißblütiges Cyclamen, eine nette Überraschung, die ich letztes Jahr blütenlos im Gartencenter erstanden habe. Leider sind nicht alle der Gartencenter-Cyclamen wieder ausgetrieben, über die Gründe kann ich nur spekulieren...
Fortsetzung folgt...
- AndreasR
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Re: Garteneinblicke 2026



Auch unten im Garten blühten nun immer mehr Schneeglöckchen auf, wobei ich den Eindruck habe, dass die Bestände in dieser Ecke etwas ausgedünnt erscheinen. Vermutlich haben die Dürresommer hier doch so ein paar Zwiebeln auf dem Gewissen, vielleicht ist das Wurzelwerk der Astern auch etwas zu dicht. Aber es blüht immer noch hübsch, und die weißen Tupfer sorgen für ein bisschen "Schnee" im ansonsten noch so kahlen Einerlei. Die weißen Krokusse sind übrigens 'Snowbunting', ebenfalls ein passender Name. Die Zaubernüsse ließen ihren süßen Duft weit streichen, und auch an der Terrasse stand die große Hasel in Vollblüte, durchaus ein beeindruckendes Bild für ein ansonsten eher unscheinbares Gehölz.



Vor allem die kleine Hamamelis 'Twilight' beeindruckt mich mich zahlreichen, sehr großen Blüten, die von Rot nach Orange changieren. Sie sind deutlich weniger "zerknittert" als die der anderen Zaubernüsse und wirken dadurch extrem auffällig. Als dann die Sonne herauskam, konnte ich ein paar Gegenlicht-Aufnahmen machen, und man erkennt, warum sie diesen Namen trägt, gleicht ihr Leuchten doch dem der Dämmerung, wenn sich der Himmel blutrot-orange färbt. Hamamelis 'Feuerzauber' hat eine ähnliche Farbgebung, ist allerdings gelblicher, die Blüten sind kleiner und unregelmäßiger, und sie duften auch anders.



Der Sonnenschein hat dann auch die Krokusse animiert, ihre Blüten zu öffnen, in Wartestellung waren sie ja schon lange, und so kam es geradezu zu einer Blütenexplosion. Überall im Garten blühten die Elfenkrokusse, die eigentlich erst ein, zwei Wochen später aufblühenden 'Ruby Giant', die es hier selbst durch dichte Gras- und Moospolster schaffen, und natürlich die verschiedenen Crocus chrysanthus wie 'Snowbunting', 'Romance', 'Goldilocks' und ein paar andere. Vor allem letztere landen leider nur allzu gerne in den Mägen der Mäuse, die Elfenkrokusse scheinen weniger gut zu schmecken und bleiben meist verschont.




Insgesamt scheinen sich die Krokusse in meinen kleinen Baumscheiben auch besser zu halten als im Beet, wo sich die Mäuse zwischen all den Stauden gut verstecken und nach Herzenslust unbemerkt ihre Gänge graben können. Ich habe jede der Baumscheiben etwas anders bepflanzt, teils mit Bodendeckern, teils mit niedrigen Stauden, die auch zu unterschiedlichen Zeiten blühen. Es dauert ein, zwei Jahre, bis alles gut eingewachsen ist und den Boden bedeckt, die Geophyten sind dann eine willkommene Ergänzung zu dieser Jahreszeit. Aber auch das Lungenkraut ist eine perfekte "Tankstelle" für alle Insekten, die in diesen Tagen überaus zahlreich um die Blüten summten.




Das milde Morgenlicht und der strahlendblaue Himmel waren an diesem Tag Ende Februar wirklich zauberhaft, und die Strahlen der Sonne wärmten bereits schön, denn es war zu dieser frühen Tageszeit noch sehr frisch. Aber endlich war der Frühling ins Land gezogen, und tagsüber war es bereits angenehm mild, teils sogar schon etwas zu warm, so dass die Blütenpracht der Vorfrühlingsblüher leider nicht allzu lange anhielt. Da nun auch jede Menge Arbeit im Garten anstand, kam ich kaum dazu, die Pracht ausgiebig zu genießen, geschweige denn, viele Fotos zu machen, aber bei Gelegenheit werde ich auch diese Impressionen noch zusammenfassen und dann auch auf Eure wunderbaren Fotos eingehen.
- cydora
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Re: Garteneinblicke 2026
Da sind ja viele schöne Gartenszenen dabei
Die Samenstände der Lunnaria sind bei dir ja ein Traum
hier kippen viele schon in der Blüte, so dass ich nur einen Teil ausreifen lasse. Ausserdem fehlt der Platz…Aber vielleicht klappt es dieses Jahr besser. Hängt ja immer auch von den Plätzen ab, die sie sich aussuchen.
Die Samenstände der Lunnaria sind bei dir ja ein Traum
Liebe Grüße - Cydora
- cydora
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Re: Garteneinblicke 2026
Hyazinthenduft liegt in der Luft
Hier habe ich alle Hyazinthenzwiebeln aus der Frühlingsdeko der letzten 3 Jahre versenkt. Offensichtlich gefällt ihnen der Standort
Als Kombipartner versuche ich den gewöhnlichen Lerchensporn anzusiedeln. Ein paar kleine tauchen im Beet auch immer mal wieder auf, aber so richtig funktioniert es noch nicht. Vermutlich ist da noch zu viel Unruhe im Beet, da ich da noch unzufrieden und immer wieder am ändern bin.
Die Knospe im dunklen Günsellaub finde ich auch schon sehr attraktiv
Hier habe ich alle Hyazinthenzwiebeln aus der Frühlingsdeko der letzten 3 Jahre versenkt. Offensichtlich gefällt ihnen der Standort
Als Kombipartner versuche ich den gewöhnlichen Lerchensporn anzusiedeln. Ein paar kleine tauchen im Beet auch immer mal wieder auf, aber so richtig funktioniert es noch nicht. Vermutlich ist da noch zu viel Unruhe im Beet, da ich da noch unzufrieden und immer wieder am ändern bin.
Die Knospe im dunklen Günsellaub finde ich auch schon sehr attraktiv
Liebe Grüße - Cydora