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Wo war von Puntarelle und Cappelleti die Rede?
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Angefixt von borragines und Gartenladys Radiccio-Orangen-Kombinationen und weil noch Hühnersuppe da war, wollte ich damit heute eigentlich ein Risotto machen. Fand aber dann im Bio-SM noch einnen schönen frischen Hokkado, der schien mir zum graukalten Wetter wärmender, deshalb gab es nochmal ein Kürbis-Orangen-Safran-Risotto. Und gut wars borragine, also doch noch nix mit Ablöse
Nachdem Thomas gestern doch nicht zum Essen gekommen ist , blieb einiges vom Schweinsrollbraten übrig. Das gibt es jetzt gleich mit frischen Knödeln, bevor ich mich ab morgen drei Tage lang mit feinen Menüs bekochen lasse .
Liebe Grüße von der Apfelbäuerin
Das Schöne zieht einen Teil seines Zaubers aus der Vergangenheit.
Hermann Hesse
martina 2 hat geschrieben: ↑16. Mär 2026, 15:13
Wo war von Puntarelle und Cappelleti die Rede?
Das war in der Seelodge II, sorry.
Heute bestelle ich im Restaurant Coniglio (Kaninchen) in Porchetta. Da ist kein Schwein dran, wird nur zubereitet wie die Porchetta, also ein entbeintes, gut gewürztes und kross gegrilltes Jungschwein. Die besten soll es in Ariccia geben, einem Städtchen bei Rom. Könnte mal ein Ausflug sein.
Da war noch Brokkoli, und es sollte heute Fisch sein, so wurde es (m)eine Art Chinapfanne mit Kabeljau, Brokkoli, Paprika, Zwiebel und Jungzwiebel. Dazu Basmati, für mich in kohlehydratreduzierter Menge. Geht gut
Eigentlich stand etwas anderes auf dem Speiseplan, nämlich Pellkartoffeln mit Kräuterquark (heute mit jungem Bärlauch) und Salat, aber Ninas Penne Puttanesca hatten mich dermaßen angelacht, dass ich die kochen musste. Es schmeckte gut, aber meine Lieblingssauce ist eine Tomatensauce mit Thunfisch in Olivenöl aus dem Glas und schwarzen Oliven. Zu meiner Verwunderung lese ich, dass diese Sauce, die ich schon ewig lange gerne koche, auch Puttanesca heißt
Gschwollne gebraten sowie Karoffelpüree mit Schnittlauch zum alkoholfreien HackerPschorr Hell naturtrüb.
Die Wollwürste heißen in Bayern "Gschwollne", weil sie sich beim Braten noch etwas erweitern, in Schwaben "Nackerte", weil sie keine Darm- oder Kunsthülle haben. Sie sind praktisch Weißwürste ohne Haut und ohne deren Kräuterbeigaben.
Ich war beim Einkaufen, als ich ein halbes Jahr in München wohnte, als württemberger Schwabe sehr verwundert, dass es dort "Oberländer" gibt. Geschlagene war mir noch ein Begriff. Als ich Wollwurst an der Theke las, war ich etwas unschlüssig, was das nun genau ist. Aber der freundliche Metzger hat mir weiter geholfen und war auch mit den in Württemberg üblichen Begriffen vertraut. Geschmeckt haben sie genauso gut.
Letzte woche hab ich das erste mal Gnocchi gemacht. Sind sehr gut geworden. Mit einer Kürbissauce mit Gorgonzola. Darüber Parmesan und Bärlauchpesto. Salädle dazu. Ein Gedicht.
Ja, den Schweinsrollbraten hätte ich schon gerne gekostet! - Pasta alla puttanesca kenne und liebe ich, aber Thunfisch dazu ist mir neu. Wie auch immer: In Italien kocht man nicht so streng nach Rezept, sondern man / Frau verwendet, was da ist und passt.
Ja, die Gnocchi sind gelungen, ich esse so gerne Gnocchi, fertig aus der Frischetheke sind, na ja, aber ans Selbermachen habe ich mich noch nicht getraut.
Die Pastasauce mit Thunfisch mache ich nicht wie eine Puttanesca, eher wie eine Bolognese, nur mit Thuinfisch und Oliven. Als ich das Rezept vor vielen Jahren gefunden habe, wurde es als ligurische Spezialität bezeichnet, das scheint aber nicht zu stimmen.