News:Problem bei der Anmeldung? Bitte Mail über das Kontaktformular ganz unten! | garten-pur unterstützen mit einer Spende oder über das Partnerprogramm!
Hm, ich habe einen für mich, nicht so ganz geschmackvollen Apfelbaum (Baya Marisa) auf einer M25 Unterlage schon recht groß gewachsen.
Den würde ich gerne umveredeln. Der Stamm hat am Anfang der Krone ca. 12 cm Durchmesser.
Leider habe ich keine Edelreiser im Winter geschnitten.
Kann ich jetzt noch frische Triebe von vorhandenen Bäumen verwenden? Oder besser bis zum nächsten Jahr warten?
schnagga hat geschrieben: ↑7. Mär 2026, 21:01
Leider habe ich keine Edelreiser im Winter geschnitten.
Kann ich jetzt noch frische Triebe von vorhandenen Bäumen verwenden? Oder besser bis zum nächsten Jahr warten?
Ich habe als spät entschlossener Suchtveredler gestern erst hier bestellt:
Die Edelreiser 2021 waren alle sehr gut, frisch und kräftig.
Davon abgesehen sind die Preise außergewöhnlich günstig und dürften geradeso die Selbstkosten tragen.
hat jemand eine Ahnung ob neben Pfirsich Blütenknospen noch schlafende Blattknospen sind? Hab ich überhaupt noch eine chance dass hier etwas wächst?
Dummerweise offenbar eine alleinstehende Blütenknospe erwischt ;((
Bei Pfirsich gibt es zwar grundsätzlich schlafende Augen, aber die treiben nicht wirklich einfach aus. Immer wieder mal treiben Pfirsiche mal aus älterem Holz aus.
Und ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, wie die schlafenden Augen verteilt sind. Üblicherweise kommt allerdings bei Blütenknospen nichts Vegetatives nach.
thuja thujon hat geschrieben: ↑14. Mär 2026, 23:00
Wenn Schub hinten dran ist, treiben da auch 3 schlafende Knospen aus. Abwarten, nicht mit den Fingern kaputt spielen.
dann gebe ich die Hoffnung noch. nicht auf. Die Blüte entfernt man dann zwischenzeitlich oder wartet bis sie verblüht ist und abfällt?
Wie geht man mit doppeleten Okulationen um? Auf das Auge schneiden, das besser aussieht und ggf. das darunterliegende ausbrechen? Beide wachsen lassen und später entscheiden? ADs Beispiel sieht gut aus, beide gut angewachsen, beide treiben sichtbar.
Ich bin Verfechter von einem Wundfreiem Stammaufbau, wenn es möglich ist.
Im Zweifelsfall bedeutet das, oben wegschneiden und das schwächere unten stehen lassen.
Wächst sich meist aus, denke an die Leitungsbahnen, die auch in 3 Jahren noch kollabieren können, wenn was dreimal durchs Knie ins Auge umgelenkt wurde.
Also thuja meint, aufs untere Auge schneiden, so verstehe ich das. Dann könnte ich mir aber auch Grundsätzlich eine zweite Okulation sparen. Müsste für die Sicherheit dann eine Pflanze mehr je Veredelung ziehen.
Und Nase meint, mit dem Verweis auf die Wuchsgesetze auf das obere Auge schneiden, weil oben mehr wächst? Oder das gleiche wie thuja? Ganz schlau werde ich nicht draus.
Ein okuliertes Auge ist nun ja auch keine große Wunde würde ich behaupten. Für das Stadium schon, in ein zwei Jahren vernachlässigbar... nicht?
Dass was wachsendes später als ein Jahr noch eingegangen ist, hab ich noch nicht erlebt. Dass mal was vor sich hin vegetiert, auch über zwei oder mal drei Jahre und dann los legt schon eher.
Das Problem könnte man evtl damit lösen, die beiden Okulationen gegenüberliegend zu machen, wie man es bei einem Bibaum macht. Eine links, eine rechts, nicht übereinander.
Monti hat geschrieben: ↑18. Mär 2026, 21:41
Also thuja meint, aufs untere Auge schneiden, so verstehe ich das. Dann könnte ich mir aber auch Grundsätzlich eine zweite Okulation sparen. Müsste für die Sicherheit dann eine Pflanze mehr je Veredelung ziehen.
Und Nase meint, mit dem Verweis auf die Wuchsgesetze auf das obere Auge schneiden, weil oben mehr wächst? Oder das gleiche wie thuja? Ganz schlau werde ich nicht draus.
Ein okuliertes Auge ist nun ja auch keine große Wunde würde ich behaupten. Für das Stadium schon, in ein zwei Jahren vernachlässigbar... nicht?
Dass was wachsendes später als ein Jahr noch eingegangen ist, hab ich noch nicht erlebt. Dass mal was vor sich hin vegetiert, auch über zwei oder mal drei Jahre und dann los legt schon eher.
Hi Monti,
aus Sicherheitsgründen mache ich selbst Okulationen und Chipveredelungen auch sehr oft zwei- bis dreifach pro Unterlage. Meistens treiben alle aus und ich werfe die Unterlage nach zwei bis drei Wochen auf die am tiefsten liegende Veredelung ab. In deinem konkreten Fall wäre mir hierzu jedoch der Abstand zum Bodenniveau zu knapp, sind ja nur ein paar Zentimeter. Deshalb würde ich hier zunächst beide Austriebe deiner Birne wachsen lassen und wenn alles im Grünen Bereich ist die untere im Mai oder so auf 4 Blätter abschneiden, den oberen Austrieb stehen lassen. Später den unteren Austrieb bis auf Astring weg.
P.S.: Gegenüber okulieren und chippen geht nicht immer wenn man nur von einer Seite vernünftig hinkommt. Außer man legt sich bäuchlings auf einen niedrigen Couchtisch und veredelt kopfüber. So machts wahrscheinlich der Thuja ;-)