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Frau P hat geschrieben: ↑18. Mär 2026, 11:48
Ich suche auch nach leckeren Stachelbeeren..
Zu kaufen gibts auf folgender Webseite (eines Boardmitglieds) zwar schon etwas länger nichts (wg. größerer fami. bedingter Pause),
aber zum dazulernen über Sorten, Optik, Eigenschaften und Herkunft so einiger Stachels dürfte sie dir deutlich hilfreich sein: https://die-stachelbeeren.de/
Sind vor allem russische/ukrainische Sorten, da hab ich ja auch was. Wie schon öfter erwähnt, haben die alle einen Stil, der Richtung süss und wenig Aroma geht. Das eigentliche Stachelbeeraroma ist schwach. Das kann man sehr mögen und stattdessen die Süsse schätzen, oder halt nicht. Die Fruchtgrössen sind geringer. Wirken wie genetisch mit weiterhin viel ribes hirtellum Anteil, hat man überall eingekreuzt als der amerikanische Stachelbeermehltau importiert wurde und die guten uva-crispa Sorten niedermachte. In neuere neuere europäischen Sorten wurde noch ribes divaricatum eingekreuzt, damit bessere Rückkreuzbarkeit zu großen, schmackhaften Früchten, was hier für die Marktfähigkeit und Pflückleistung unumgänglich ist.
cydorian hat geschrieben: ↑19. Mär 2026, 12:02
In neuere neuere europäischen Sorten wurde noch ribes divaricatum eingekreuzt, damit bessere Rückkreuzbarkeit zu großen, schmackhaften Früchten, was hier für die Marktfähigkeit und Pflückleistung unumgänglich ist.
Damit sind Captivator, Spine Free etc. gemeint?
Ich habe aktuell einen -vom Nachbarn- aussortierten Stachelbeerbusch, einen kleinen Winzling, der bei mir zu finden war. Die Sorten beide unbekannt, grüne Früchte, süß, klein.
Diese und nächste Woche kommen dann eine Wildstachelbeere und 2 Achilles (das war ein Drama) dazu.
Gibt es eine nicht ganz so süße, aber dafür aromatische Sorte, die ihr Stachelbeerkenner:innen empfehlen würdet?
Ich finde Invicta nach wie vor nicht verkehrt.
Achilles würde ich eigentlich auch mal probieren wollen. Muss man die wöchentlich spritzen oder wie geht ihr mit dem Mehltau bei den anfälligen Sorten um?
Achilles, 250 Jahre alt, noch vor der Mehltauzeit. Kein Erbgut anderer Ribes-Arten drin. Die hat leider noch mehr Anfälligkeiten, Blattfallkrankheit. Hatten meine Eltern, Stachelbeermehltau machte dem ein Ende. Man liest oft von Schwefel gegen Mehltau, im Erwerbsanbau stimmt das auch, aber nur am Anfang. Danach hauen sie Proquinazid oder Tebuconazol drauf, sobald der Infektionsdruck zunimmt. Dürfte schwer sein, die im Garten anzubauen.
Unter den Resistenten kommt "Rolanda" kommt auch gut hinsichtlich des "klassischen" Stachelbeeraromas.
Proquinazid hat Stopwirkung, ist gerade für latente Infektionen gut. Tebuconazol, auch nur Schutzstufe 2, damit 12 Tage Wirkungsdauer wie Proquinazid, keine 14 wie zB Sercadis (Fluxapyroxad).
Die Erfahrung aus dem Bioanbau zeigt aber, dass Schwefel im maximal wöchentlichen Abstand mit guten Spritzfolgen der organischen Mittel mithalten kann. Also da hätte ich keine Berührungsängste.
Netzschwefel nervt mich. Gibt immer weniger Fenster für die Anwendung, weil oft zu schon zu warm, verbrennt dann die Pflanzen und verschwindet zu schnell. Kaufen ist auch Schmerz. Das Kilo 100-200 EUR und dann noch in 15g Einzeltütchen abgepackt. Das selbe Produkt kaufen die Bios (z.B. Netzschwefel Stulln) ab 2 EUR das Kilo.
Wie sieht es mit dem Kauf von Netzschwefel im Ausland aus? Habe z.B. das hier gefunden https://www.amazon.de/dp/B07B68XFCL/ aber weiß nicht, ob das was taugt.
Dann mache nicht die volle Aufwandmenge wenns verbrennt oder ersetze die ein oder andere Spritzung mit Natriumyhdrogencarbonat.
Wenn kein Mehltauwetter ist reicht auch Lecithin.
Mir ist mit Schwefel noch nichts verbrannt.
hqs, sehr dubios das Angebot. Netzschwefel ist 80%ig, nicht 92. Kann auch mit Dünger verwechselt sein. Also unklar, was man da bekommt und verboten ists eh.
cydorian hat geschrieben: ↑20. Mär 2026, 09:20
Achilles, 250 Jahre alt, noch vor der Mehltauzeit. Kein Erbgut anderer Ribes-Arten drin. Die hat leider noch mehr Anfälligkeiten, Blattfallkrankheit. Hatten meine Eltern, Stachelbeermehltau machte dem ein Ende. Man liest oft von Schwefel gegen Mehltau, im Erwerbsanbau stimmt das auch, aber nur am Anfang. Danach hauen sie Proquinazid oder Tebuconazol drauf, sobald der Infektionsdruck zunimmt. Dürfte schwer sein, die im Garten anzubauen.
Ich probiere es aus, der Selbstpflückbauer hat die Sorte im Anbau und da schmeckt sie uns sehr gut. Leider ist der Bauer aber zu weit weg für regelmäßige Fahrten.
Ich berichte dann.
Danke, ich habe es auch in Erwägung gezogen. Meine bekommen jetzt immer mehr Wurzelkonkurrenz vom nachbarlichen Pfaffenhütchen. Die Hölle, dieser Wurzelfilz, und der Schatten noch dazu. Es ist nur ne Frage der Zeit, wann sie sterben. Und wenn ich dünge und gieße, dünge und gieße ich das Pfaffenhütchen der Nachbarin - und diesen Gefallen möchte ich ihr nicht länger tun. Dort sollte man Glyphosat gießen, wenn es helfen würde...