Der Gartenhof, der direkt an die ehemaligen Stallungen anschließt, war bis 2013 mit einer Betonplatte versehen und einem Wasserablauf in der Ecke.
Ich ließ sämtlichen Beton aufbrechen, abtransportieren bis auf eine Schotterschicht.
Darauf kam eine Splittschicht und schließlich Mint-Quarzit-Platten in großem, römischem Verband auf Sandbett.
Richtung Garten, 3 Stufen höher, schließt eine Gemengelage aus Splitt, Laubhumus, Erde, Schiefersplitt an, die sich einfach über 50-60 Jahre abgelagert hat - wahrscheinlich war das ursprüngliche Bodenniveau da auch wie das das Gartenhofs.
Um nun aber zu dem zu kommen, was mir besonders letzte Woche extrem aufgefallen ist:
Es gibt Unmengen an Regenwürmern zwischen/unter den Terrassenplatten, warum auch immer
An dem Dauerregentag letzten Donnerstag bin ich nochmal in den blauen Stall - und entdecke auf dem trockenen Betonboden schon 2 Regenwürmer, leicht sandig, die da ohne meine Hilfe vertrocknet wären.
Als ich die Tür aufgemacht habe, um sie rauszuschmeissen, waren grad 2 weitere auf dem Weg rein
Der einzelne, der schon etwas Weg auf dem Beton zurück gelassen hatte.

Der 2. in der Ecke der Tür

Die 2 unter der Tür

Ich hab dann draußen auf den Platten gut 10 Stück eingesammelt, genauso viel nochmal im Gartenhofbereich mit Schotter, und sie auf die Wiese befördert.
Am anderer Morgen wieder ein Regenwurm im Stall und 5 oder 6, die ich in dem Schälchen eingesammelt hatte und an einen lebensfreundlicheren Ort verfrachtete.
Die Regenwürmer drücken mir ja regelrecht kleine Pflanzen aus den Pflasterfugen und den Fugen der Lavatuffmauer - was ist der Hintergrund?
Auch in der Wiese gibt’s Unmengen Regenwurmköttel im Winter, da kann ich’s aber vollkommen nachvollziehen, Lehmboden, abgestorbenes organisches Material, das sie umsetzen können……
Aber auf den Platten???


