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wir haben vor knapp 3 Jahren einige Obstbäume gepflanzt. U.a. eine Butterbirne. Bei der kam es im letzten Jahr zu einem starken Befall und schlussendlich wurde Birnengitterrost diagnostiziert.
Beim jetzigen Beschnitt sind uns Ameisen in den Blüten aufgefallen und evtl. ein komisches, flaumiges Erscheinungsbild.
Könnte mir jemand weiterhelfen, was das ist? Bilder anbei.
Sieht gesund aus, keine der bekannten Schädlinge vor der Blüte erkennbar. Ameisen stören nicht, die suchen Zucker oder ähnliches.
Der Flaum auf den Blättern ist normal.
Birnengitterrost kann erst ab etwa Mitte April in frühen Lagen infizieren, in normalen lagen entsprechend später, dazu muss es aber regnen.
Chronisch kann er sich nicht einnisten. Er ist wirtswechselnd, deshalb biologisch dazu nicht in der Lage.
Ob dein Baum befallen ist hängt von der Witterung im April ab und was du bei für dem Pilz passendem Wetter wirksames dagegen unternimmst. zB den Baum mit einem Fungizid schützen.
Es gibt aber weit schlimmere Krankheiten und Schaderreger an einem Birnbaum. Birnengitterrost ist nur ein kosmetisches Problem (wenn auch auffallend), kann in der Regel ignoriert werden.
Bei starkem Befall gibt es an der Williams Christ nur Krüppelfrüchte bis Walnußgröße, wie sich andere Sorten verhalten, hab ich noch nicht gesehen. Für eine normale Ernte war nur spritzen mit Fungizid nötig.
Wir hatten früher 2 schöne Frühbirnen, die im Lauf der Zeit eingegangen sind, auch starken Befall vom Gitterrost hatten. Wir hatten auch einen Kriechwachholder über der Abwassergrube, beides gibts nicht mehr. Also wieder Birnen versucht anzupflanzen...
Der Nachbar hat aber noch Wachholderartiges.
An der jungen Giffards Butterbirne (dies Frühjahr gepflanzt) sind die Pusteln an den Trieben. Nachdem erst die Triebspitzen eingegangen waren, von diesem Birnentriebstecher vermutlich, und wahrscheinlich das ganze Bäumchen noch nicht recht angekommen ist. Ist das jetzt nur ein optisches Problem oder schneide ich die Zweige besser ab? Vielleicht ist es sowieso besser, nochmal stark zurück zu schneiden.
Wenn sie dieses Frühjahr gepflanzt wurde, würde ich sie diesen und nächsten Winter auf jeden Fall schneiden.
Alles kranke oder von der Birnentriebwespe zurückgetrocknete abschneiden. Aufbauschnitt ist wichtig, wenn das Bäumchen was werden soll, nicht nur Früchte ernten in den ersten Jahren. Starker Schnitt gibt später einen starken Baum.
Pusteln an den Trieben vom Birnengitterrost sind selten, es hindert mich aber nicht dran, neue Bäume zu pflanzen. Heute Mittag habe ich den letzten gepflanzt.