Darf ich mir gerade mal Luft machen?
Unsere eigentlich netten Nachbarn haben ungefragt einen großen Platanenast über den Maschendrahtzaun gehievt, dabei ist der Haltedraht gerissen, die Halterungen zerbröselt und und musste gerade für 30€ Ersatz bestellen.
Ich hatte einmal! ja gesagt zu Ästen von einer Lärche bei ihnen, seit dem schmeißen sie dauernd sowas rüber.
(Wir haben einen Ofen.)
Besonders ärgerlich für mich, da man zu feige war, Bescheid zu sagen, dass da was schiefgegangen ist, und ihnen eigentlich hätte klar sein müssen, dass man keinen 4m langen, armdicken Ast so einfach da drüber bekommt.
.
So, nun ist gut.
Ich geh jetzt den Eierbaum schmücken.
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Gartenarbeiten im April (Gelesen 163 mal)
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Gartenarbeiten im April
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Re: Gartenarbeiten im April
Mach eine Kopie der Rechnung und wirf sie ihnen kommentarlos in den Briefkasten. Nette Nachbarn hin oder her, Sachbeschädigung geht gar nicht, auch wenn's mit der Holz-Spende gut gemeint war...
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Re: Gartenarbeiten im April
Da das Haus GGs Mutter gehört, hab ich da nicht viel zu melden.
GG wird bezahlen und mit etwas Glück sagen, wir möchten keine Äste mehr. Er ist da immer sehr gutherzig.
Ich durfte auch nicht meckern, als die Jungs dauernd den Fußball in meine Beete schossen und beim Rausholen die Stauden beschädigten.
Meine Antwort waren dann Rosenbüsche. Mit schönen Dornen, überall dazwischen.
GG wird bezahlen und mit etwas Glück sagen, wir möchten keine Äste mehr. Er ist da immer sehr gutherzig.
Ich durfte auch nicht meckern, als die Jungs dauernd den Fußball in meine Beete schossen und beim Rausholen die Stauden beschädigten.
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Re: Gartenarbeit im April
Tomaten pikiert, blaue und weiße Kohlrabi sowie rote Bete ins Hochbeet gepflanzt, Deckel wieder zu
LG Heike
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Re: Gartenarbeit im April
Ab heute ist April 
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Re: Gartenarbeiten im April
Ah, ok, bei der Verwandtschaft ist es natürlich etwas schwierig, da muss GG wohl die richtigen Worte finden, wenn Du nicht darfst...
Heute war der Wind zwar noch ziemlich eisig, aber endlich schien wieder die Sonne, und es gab keinen Regen mehr, also konnte ich wieder etwas im Garten machen.
Zuerst habe ich zwei Helleborus-Sämlinge ausgebuddelt, die vor ein paar Jahren mal bei einem Purler-Paket dabei waren und die ich mangels Platz recht achtlos hinter eine üppige Bergenie gepflanzt hatte. Die haben dieses Jahr das erste Mal geblüht, ein wunderschönes, fast schwarzes Dunkelrot, was dort aber so gar nicht zur Geltung kam. Also sind sie an den Beetrand umgezogen, dazu habe ich noch einen weißen Sämling vom Pflanzentausch bei den Schneeglöckchentagen in Mannheim gesetzt, das sieht in der Kombination sicher sehr schön aus, wenn die noch ein wenig zugelegt haben.
Danach habe ich vom Dachboden einen intakten Reserve-Dachziegel, meine Leiter, den Akkuhochentaster von meinem Vater, eine Schutzbrille und meine Astschere geholt, die Leiter am Gartenhaus angestellt und zunächst den neulich vom Sturm zerdepperten Ziegel ausgetauscht. Danach habe ich die Äste der Tanne, die dem Dach zu nahe kommen, abgesägt (vom Boden aus, auf der Leiter mit einer drei Meter langen Stange hantieren war mir zu gefährlich), das Geäst mit der Astschere zerkleinert und weggeräumt. Ein Ast hängt noch, weiß nicht, ob genau das der Übeltäter gewesen ist, aber der ist so hoch, da komme ich so nicht dran. Vielleicht, wenn mein Vater mal da ist und die Leiter festhält... Da ich die Leiter schon mal draußen hatte, habe ich auch noch die letztjährigen Blüten aus der Kletterhortensie geschnitten und dabei erfreut festgestellt, dass sie dieses Jahr noch mehr Blüten haben wird.
Ansonsten habe ich noch ein bisschen herumgepuzzelt, hier und da etwas ausgeputzt, Blattläuse von den Austrieben meiner Fächerahorne geschubst, und eine Zaunrübe mit dem Root Slayer gerodet, die hatte schon eine enorm lange Rübenwurzel gebildet. Den allerletzten Rest habe ich nicht erwischt, aber wohl das meiste. Beim Graben fand ich dann auch noch Zaunwindenwurzeln, die habe ich so gut wie möglich ausgegraben, aber auch da werde ich vermutlich nicht alles erwischt haben. Irgendwie ist alles, was Zaun... im Namen hat, ziemlich nervig, so wie auch die Zaunwicke mit ihren endlos langen Wurzeln, die man nie vollständig aus dem Boden bekommt. Natürlich habe ich auch noch viel geguckt, genossen und geschaut, was sonst noch so anliegt. Jetzt habe ich vom Hantieren mit dem Hochentaster ein wenig "Rücken", nicht schlimm, aber man merkt es halt, wenn mal mal wieder eine Weile nichts im Garten tun konnte, dann rostet man sofort ein.
Heute war der Wind zwar noch ziemlich eisig, aber endlich schien wieder die Sonne, und es gab keinen Regen mehr, also konnte ich wieder etwas im Garten machen.
Danach habe ich vom Dachboden einen intakten Reserve-Dachziegel, meine Leiter, den Akkuhochentaster von meinem Vater, eine Schutzbrille und meine Astschere geholt, die Leiter am Gartenhaus angestellt und zunächst den neulich vom Sturm zerdepperten Ziegel ausgetauscht. Danach habe ich die Äste der Tanne, die dem Dach zu nahe kommen, abgesägt (vom Boden aus, auf der Leiter mit einer drei Meter langen Stange hantieren war mir zu gefährlich), das Geäst mit der Astschere zerkleinert und weggeräumt. Ein Ast hängt noch, weiß nicht, ob genau das der Übeltäter gewesen ist, aber der ist so hoch, da komme ich so nicht dran. Vielleicht, wenn mein Vater mal da ist und die Leiter festhält... Da ich die Leiter schon mal draußen hatte, habe ich auch noch die letztjährigen Blüten aus der Kletterhortensie geschnitten und dabei erfreut festgestellt, dass sie dieses Jahr noch mehr Blüten haben wird.
Ansonsten habe ich noch ein bisschen herumgepuzzelt, hier und da etwas ausgeputzt, Blattläuse von den Austrieben meiner Fächerahorne geschubst, und eine Zaunrübe mit dem Root Slayer gerodet, die hatte schon eine enorm lange Rübenwurzel gebildet. Den allerletzten Rest habe ich nicht erwischt, aber wohl das meiste. Beim Graben fand ich dann auch noch Zaunwindenwurzeln, die habe ich so gut wie möglich ausgegraben, aber auch da werde ich vermutlich nicht alles erwischt haben. Irgendwie ist alles, was Zaun... im Namen hat, ziemlich nervig, so wie auch die Zaunwicke mit ihren endlos langen Wurzeln, die man nie vollständig aus dem Boden bekommt. Natürlich habe ich auch noch viel geguckt, genossen und geschaut, was sonst noch so anliegt. Jetzt habe ich vom Hantieren mit dem Hochentaster ein wenig "Rücken", nicht schlimm, aber man merkt es halt, wenn mal mal wieder eine Weile nichts im Garten tun konnte, dann rostet man sofort ein.
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Re: Gartenarbeiten im April
Das ist ja so richtig ärgerlich!Mufflon hat geschrieben: ↑1. Apr 2026, 15:11 Darf ich mir gerade mal Luft machen?
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Besonders ärgerlich für mich, da man zu feige war, Bescheid zu sagen, dass da was schiefgegangen ist, und ihnen eigentlich hätte klar sein müssen, dass man keinen 4m langen, armdicken Ast so einfach da drüber bekommt.
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Ich habe heute die Kettensäge angeschmissen und die halbe Blutpflaume portioniert.
- AndreasR
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Re: Gartenarbeiten im April
Stimmt, ich hab's mal verschoben.