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Arisaema 2010 - 2024 (Gelesen 234574 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR
- Kasbek
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Re: Arisaema 2010 - 2024
Ich lasse sie winters im Topf – da sie oberirdisch komplett einziehen, kann man die Töpfe platzsparend stapeln. Man muß nur aufpassen, die Frühaustreiber wie A. nepenthoides oben zu plazieren
A. fargesii dagegen kann im Stapel problemlos nach unten, da rührt sich vor Anfang Juni meist nix.
Wer Saaten sät, wird Ernten ernten. (Sander Bittner)
Re: Arisaema 2010 - 2024
Über dieses Stadium von Arisaema ringens muss ich jedes Jahr wieder schmunzeln: Hände hoch!!! Alle!!!
Bei mir im Topf. Weiß nicht, ob sie winterhart wäre, da sie früh austreiben.
Bei mir im Topf. Weiß nicht, ob sie winterhart wäre, da sie früh austreiben.
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- knorbs
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Re: Arisaema 2010 - 2024
Super Pflanzen, lustiges Foto 
A. ringens (von dir?) steht bei mir im Garten schon mehrere Jahre, blühte auch, wurde ab jedes Jahr schwächer... schau mer mal ob er heuer nochmal auftaucht. Das Foto wurde am 12.05.2023 aufgenommen
A. ringens (von dir?) steht bei mir im Garten schon mehrere Jahre, blühte auch, wurde ab jedes Jahr schwächer... schau mer mal ob er heuer nochmal auftaucht. Das Foto wurde am 12.05.2023 aufgenommen
sapere aude
Re: Arisaema 2010 - 2024
Im Topf wird sie jedes Jahr dicker. Wenn Du Nachschub brauchst, melde Dich im Herbst.
Gartenekstase!
- knorbs
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Re: Arisaema 2010 - 2024
Super, danke dir... melde mich im Herbst, zum tauschen wird sich bestimmt was finden.
sapere aude
Re: Arisaema 2010 - 2024
Michael Dreisvogt berichtete bei einem Vortrag von Peter Neumann, einem Mitarbeiter des Botanischen Gartens Bonn, dass größere Bestände von Arisaema im Garten bei ihm nach einigen Jahren völlig kollabieren, was Peter Neumann bestätigte. Sie scheinen ihren Standort auszuzehren - regelmäßig neu getopft passiert das ihrer Erfahrung nach nicht.
- knorbs
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Re: Arisaema 2010 - 2024
ergo...kräftig füttern müsste dann doch helfen? Oder in Einzelfällen dann doch besser ausbuddeln und an neuen Standort setzen. Ich hab im Garten so "Dauerstandorte", da stehen bestimmte Arten schon zig Jahre. Sind aber sehr robuste Arten wie fargesii, ciliatum, consanguineum.
Btw...wer hält candidissimum schon länger im Garten?
Btw...wer hält candidissimum schon länger im Garten?
sapere aude
Re: Arisaema 2010 - 2024
Ich habe sie sicher schon 20 Jahre im Garten. Ein paar Knollen, die ich seinerzeit im Herbst wiederfand, hatte ich bei unserem Umzug mitgenommen. Daraus habe ich wieder einen kleinen Bestand aufgebaut und davon auch schon etliche Pflanzen verschenkt. Hier ist der Boden sehr schwer, eher tonig, aber unter einer alten Buche ist der Boden locker und luftig, und dort fühlen sie sich im Laubhumus wohl. Gelegentlich verteile ich etwas Kompost über das verrottende Laub, und manchmal gibt's auch etwas Oscorna Animalin. Bisher ist der Bestand stabil geblieben, d.h. allmählich legen sie sogar etwas zu.
Reife Saat, vom Fruchtfleisch befreit und sofort in Töpfe ausgesät, keimt problemlos. Die Jungpflanzen bekommen nach dem Auflaufen eine Portion Knochenmehl, und wenn ich dann im Sommer keine Lust mehr habe zu gießen, pflanze ich sie aus.
Reife Saat, vom Fruchtfleisch befreit und sofort in Töpfe ausgesät, keimt problemlos. Die Jungpflanzen bekommen nach dem Auflaufen eine Portion Knochenmehl, und wenn ich dann im Sommer keine Lust mehr habe zu gießen, pflanze ich sie aus.
Re: Arisaema 2010 - 2024
Wegen der Staunässe und Wühlmäuse überleben die meisten Arten in meinem Garten nicht lange, nur A. amurense und ovale wachsen hier schon viele Jahre und säen sich auch aus. Allerdings bilden sie auch keine großen Klumpen, vermutlich, weil nicht gedüngt. In meine Komposterde getopft bestocken sich bis auf A. sikokianum alle in der Regel sehr stark, werden dann aber auch immer wieder beim neuen Topfen reduziert. In Michael Dreisvogts Arborteum wird sehr stark gedüngt, das könnte Teil des Problems sein. Die vielen Tochterknollen könnten dann aus Platzmangel den Bestand gefährden.
Re: Arisaema 2010 - 2024
Das wäre eine Erklärung. Mein schöner Horst Arisaema nepenthoides war nach etlichen Jahren plötzlich restlos verschwunden.Norna hat geschrieben: ↑2. Apr 2026, 21:15 Michael Dreisvogt berichtete bei einem Vortrag von Peter Neumann, einem Mitarbeiter des Botanischen Gartens Bonn, dass größere Bestände von Arisaema im Garten bei ihm nach einigen Jahren völlig kollabieren, was Peter Neumann bestätigte. Sie scheinen ihren Standort auszuzehren - regelmäßig neu getopft passiert das ihrer Erfahrung nach nicht.
- knorbs
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Re: Arisaema 2010 - 2024
oh ebbie...sehr schade. Um deine schönen großen nepenthoides habe ich dich immer bisschen beneidet. Was Norna berichtet ist interessant und der Hinweis auf die zunehmende Zahl der Tochterknollen leuchtet mir ein. In der Tat stelle ich schon fest, dass mancher der starken Kanditaten nicht mehr auftaucht, aber durch andere ersetzt wird und dann fällt das nicht so auf in einem größeren Horst, dass sich die Einzelexemplare mit der Zeit austauschen. Macht auch Sinn...anders als bei Samenvermehrung bleiben die Tochterknollen vor Ort im Boden und erhalten den Betand, zumindest solange bis sie in der Lage sind, sich wieder über Samen weiter zu verstreuen.
@tomma...wg. deiner candidissimum im Garten...gärtnerst du in wärmeren Gegenden der BRD? Meine candidissimum in unterschiedlichen Knollenstärken stehen alle in einer großen Styroporkiste zwecks Vermehrung. Sie produzierten bisher leider noch keine Samen. Daher warte ich noch sie im Garten auszuprobieren. Falls von deinen heuer Samen anfällt, wäre ich dir dankbar, wenn du was abgeben könntest.
@tomma...wg. deiner candidissimum im Garten...gärtnerst du in wärmeren Gegenden der BRD? Meine candidissimum in unterschiedlichen Knollenstärken stehen alle in einer großen Styroporkiste zwecks Vermehrung. Sie produzierten bisher leider noch keine Samen. Daher warte ich noch sie im Garten auszuprobieren. Falls von deinen heuer Samen anfällt, wäre ich dir dankbar, wenn du was abgeben könntest.
sapere aude