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Cuproxat Verdünnung (Gelesen 725 mal)

Pflanzenstärkung, Krankheiten und physiologische Störungen

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thuja thujon
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Re: Cuproxat Verdünnung

thuja thujon » Antwort #15 am:

Man könnte auch einfach nur so viel anrühren, wie man benötigt.

Wie auch immer, hier mal eine Applikationsqualität, die es in jedem Fall zu verhindern gilt.
Eine gute Applikationsqualität zu erkennen fällt den meisten Hobbygärtnern ziemlich schwer. Es gibt auch kaum jemand, der zeigt, wie es richtig geht.
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cat1
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Re: Cuproxat Verdünnung

cat1 » Antwort #16 am:

thuja thujon hat geschrieben: 1. Apr 2026, 09:14 Man könnte auch einfach nur so viel anrühren, wie man benötigt.
Es gibt auch kaum jemand, der zeigt, wie es richtig geht.
Völlige Zustimmung!
Würdest du uns bitte mal belehren, wie es richtig geht? Voll benetzen, oder doch nur ein bisschen einnebeln ??? Welches Sprühgerät wäre, deiner Erfahrung nach, empfehlenswert?
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thuja thujon
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Re: Cuproxat Verdünnung

thuja thujon » Antwort #17 am:

Eigentlich steht es ja auf der Gebrauchsanweisung, da steht die genehmigte Wassermenge für die jeweilige Fläche in der jeweiligen Anwendung.
Die Menge ist je nach Anwendung auch unterschiedlich.
Nehmen wir mal Blattläuse in Salat als Beispiel.
Ich habe sagen wir mal 2 Mittel zur Auswahl, Zucker, also Maltodextrin, und Schmierseife.
Schmierseife braucht feuchtes Wetter um zu wirken, man kennt es vom lange Händewaschen, das trocknet die Haut aus, also muss möglichst lange die Blattlaus darin eingeweicht werden, das passiert bei feuchtem Wetter besser.
Zucker soll die Laus verkleben, damit sie Bewegungsunfähig wird. Das passt bei Sonnenschein besser, weil sie so nicht genug Zeit hat um sich zu putzen.
Das Wetter bestimmt also erstmal mit was gespritzt wird und wann. Zucker zB Tagsüber, Seife könnte Nachts oder Abends auch Vorteile haben.

Jetzt zur Wasseraufwandmenge: Beides sind Kontaktmittel, es muss die Laus also direkt getroffen werden. Damit sind höhere Wasseraufwandmengen nötig. Würde für ein systemisches Mittel 30ml pro Quadratmeter bei mittel bis grobtropfiger Applikation völlig ausreichend sein, muss im Salat die Spritzbrühe der Kontaktmittel nach innen ins Herz zu den versteckt sitzenden Läusen laufen. Das kann man mit 50 bis 70ml Spritzbrühe pro Quadratmeter erreichen.
Da das Wasser mehr oder weniger schnell verdampft, ist nur die tatsächlich applizierte Menge Wirkstoff relevant. Deshalb ist auch die Konzentrationsangabe in % für Spritzbrühen grundverkehrt.
Die hilft zwar beim anmischen, aber man sollte halt vorher schon wissen, wie viel Spritzbrühe sinnvoll ist. Geht auch, wenn man weiß, was man vor hat. Siehe Beispiel oben, 30ml vs 70ml.

Bezüglich voll benetzen oder einnebeln: man geht einmal mit der passenden Düse über die Fläche. Das wars. Einmal, fertig. Nix rumwedeln, eine Spritzlanze ist kein Degen zum rumfuchteln im Nahkampf. Bei Verwendung von Flachstrahldüsen sollten sich die jeweiligen Spritzfächer ein kleines Stück überschneiden, um die geringeren Mengen an den Rändern des Spritzfächers auszugleichen.
Also: es gibt kein voll benetzen und kein einnebeln.
Bitte mal 3 Liter Wasser in eine Spritze machen und 100m² damit gleichmäßig benetzen. Wenn man nach 30m² einen leeren Tank hat, benutzt man zu viel, die Spritzbrühe tropft ab, kommt nicht dort hin, wo sie hin soll. 3 Liter reichen für 100m², 300ml für 10m², ansonsten an die Packungsbeilage halten.

Mit Sprühgeräten habe ich nicht viel Erfahrung, das von Stihl ist gängig und bewährt, gibts mittlerweile bestimmt auch mit Akku, ohne Verbrennermotor.
Spritzgeräte nutze ich verschiedene von unter 1Liter bis 10Liter und bin für die meisten bei Gloria gelandet. Drucksprüher heißen die oft im Handel. Wenn ich damit sprühen möchte, weil ich die Gebläseunterstützung brauche, kombiniere ich das mit einem Laubbläser.
Zuletzt geändert von thuja thujon am 2. Apr 2026, 14:22, insgesamt 1-mal geändert.
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thuja thujon
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Re: Cuproxat Verdünnung

thuja thujon » Antwort #18 am:

PS: wenn die 3 Liter Wasser leer sind bevor die 100m² geduscht sind, entweder eine Düse mit weniger Durchfluss nehmen oder wenn das nicht vernünftig geht wie bei den Hohlkegeldüsen der Spritzgeräte im Gartenfachhandel, die Geschwindigkeit erhöhen.
Hier in der Tabelle ist die ausgebrachte Spritzbrühemenge in Abhängigkeit der Geschwindigkeit angegeben. Die gelben Düsen sind für Fußgänger und die meisten Anwendungen die passende Wahl. 2 bar sind ausreichend, 3 bar erhöht den Anteil zu feiner Tropfen und damit die ungewollte Abdrift.
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Re: Cuproxat Verdünnung

ringelnatz » Antwort #19 am:

weißt du, ich hab schon mit der Quadratmeterzahl ein Problem. Ich spritze keinen Rasen oder Äcker, sondern Bäume. Soll das dann die Summe der Blattfläche sein, oder was? Wie soll ich die denn bitte ermitteln?
Wir sind uns wohl einig, dass ein Hektar Spindeln nicht die gleiche Blattoberfläche hat wie ein Hektar Hochstämme..also haut es mit dem Boden als Richtwert auch nicht hin.
Gibt es da brauchbare Fausformeln?
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Re: Cuproxat Verdünnung

Bruno3120 » Antwort #20 am:

Bei Profimitteln wird nach folgender Formel berechnet: Mittelmengen bei Baumobst je ha und m Kronenhöhe. Die Wassermenge ist bei vielen Mitteln mit 500l je ha und m Kronenhöhe angegeben. Dazu dann das jeweilige PSM, angegeben in z.B. kg oder l auf die 500l.
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thuja thujon
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Re: Cuproxat Verdünnung

thuja thujon » Antwort #21 am:

Das wurde schon wieder geändert, zum aktuellen Laubwandflächenmodel.

Das geht gefühlt auch bei Hochstämmen, wichtig ist nur einmal kurz drüberhuschen, so wie wenn einem eine Eule nachts über den Kopf fliegt oder das Spritzflugzeug über der Bananenplantage.
Als Näherung: Hochstamm a 4 Leitäste, diese 5m hoch, 3m breit, Mitte 6x1m sowas kann man schon grob abschätzen.
Und wenns immer die gleichen Hochstämme sind, einmal mit Wasser auslitern, wie viel man tatsächlich braucht. Also 5 Liter in die Spritze und gucken wie weit man damit kommt bzw wie viel hinterher noch übrig ist.
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Rib-2BW
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Re: Cuproxat Verdünnung

Rib-2BW » Antwort #22 am:

Bei Klein und Kleinstmengen die anzumischen sind (bei flüssigen Präparaten), lohnt sich der Kauf von 1 ml Spritzen. Oft sind die beigelegten Messbecher für größere Mengen vorgesehen und ungenau wenn man es kleiner haben will. Die kann man ruhig mehrmals aber nur für ein Mittel verwenden. So ist das Anmischen für passende Kleinstmengen unproblematisch.
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