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Farne - filigrane Vielfalt (IV) (Gelesen 854459 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR
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Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)
Klasse, dass du uns daran teilhaben lässt und vielen Dank für die Beschreibung. Ich hätte die Pflanze auch nicht als Farn erkannt.
Ohne Winter ist ein Frühling nur halb so schön.
- Schnäcke
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Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)
Schattenreiche mag ich auch besonders gern. Als Begleitung zu den Farnen bieten sich auch kleine Hostas oder Arum italicum an. Letztere erscheinen im Herbst und sind im Winter wegen ihrer frischen grünen Blätter ein Hingucker.sempervirens hat geschrieben: ↑31. Dez 2025, 13:23 Das sind gute Einwände! Vielleicht nehme ich lieber mehr, aber dafür kleinere Farne, die einen stärkeren Kontrast bieten. Da die Stelle recht geschützt liegt, ergeben südeuropäische Arten dort absolut Sinn. Polypodium cambricum ist zum Beispiel wirklich schön und eine Überlegung wert.
Ich habe heute die Stelle nochmal untersucht und Schneeglöckchen gedeihen dort auch gut könnte also eig ein paar Frühjahrsaspekte unterbringen, dann wären kleinere Farne vermutlich besser
Ohne Winter ist ein Frühling nur halb so schön.
- Gartenplaner
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Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)
Ich hab heute einen Cyrtomium umgesetzt, der wohl incognito von Van Driel mit kam.
Er wurde letztes Jahr von einem ebenso in meinen Garten gekommenen Athyrium plattgewalzt.
Spannend war, dass dieser Cyrtomium anscheinend eine Art unterirdisches Rhizom ausbildet:



Er wurde letztes Jahr von einem ebenso in meinen Garten gekommenen Athyrium plattgewalzt.
Spannend war, dass dieser Cyrtomium anscheinend eine Art unterirdisches Rhizom ausbildet:



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Erich Kästner, (1933/46), Ein alter Mann geht vorüber
“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela
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- AndreasR
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Re: Farne - filigrane Vielfalt (IV)
@Gartenplaner: Die Sporlinge (sagt man das so?) sehen vielversprechend aus!
Was das "Rhizom" vom Sichelfarn angeht, ist das sicher so ähnlich wie die kleinen "Stämme", die der Wurmfarn mit der Zeit ausbildet. Hier kriechen die am Boden entlang, am Kopfende entspringen dann jeweils die neuen Wedel.
Apropos Wedel, so langsam regt sich bei einigen Exemplaren der Austrieb, wie hier bei Adiantum pedatum. "Filigrane Vielfalt" trifft es bei diesem auf jeden Fall:

Geradezu dinosauriermäßig monströs hingegen entrollen sich die Wedel von Polystichum polyblepharum:

Bei einigen Farnen brachte ich es noch nicht übers Herz, sie herunterzuschneiden, weil die alten Wedel immer noch super aussehen, wie hier bei Polystichum munitum und Polystichum setiferum 'Nantes', der einen perfekten "Seestern" ins Beet zaubert:


Apropos Wedel, so langsam regt sich bei einigen Exemplaren der Austrieb, wie hier bei Adiantum pedatum. "Filigrane Vielfalt" trifft es bei diesem auf jeden Fall:

Geradezu dinosauriermäßig monströs hingegen entrollen sich die Wedel von Polystichum polyblepharum:

Bei einigen Farnen brachte ich es noch nicht übers Herz, sie herunterzuschneiden, weil die alten Wedel immer noch super aussehen, wie hier bei Polystichum munitum und Polystichum setiferum 'Nantes', der einen perfekten "Seestern" ins Beet zaubert:

