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adiclair hat geschrieben: ↑5. Apr 2026, 08:33Einfach in die Erde rein, feucht halten (nicht nass!) bei 20 - 25° C und dann max. drei Wochen Geduld haben.
Was anderes mache ich normal auch nicht.
Die Keimbeutelmethode hab ich, nachdem nach zwei Wochen Warterei nix gekeimt ist, mit den restlichen Sämchen versucht.
Gleiches gilt auch bei der "saarländischen" Berner Rose.
Da hab ich wenigstens zwei Pflänzchen mit der Beutelmethode "retten" können .
Das Problem mit diesen Kleinstunternehmen ist doch das:
es wird fleißig gesammelt, Saatgut gereinigt und steht dann über Jahre in Schuhkartons in einem Regal neben dem Schreibtisch. Bei 200 Sorten im Webshop wird nicht jedes Jahr eine Pflanze jeder Sorte gesät. Wenn das Saatgut einer Sorte 7 oder 8 Jahre alt ist und keiner hats bis dahin leergekauft, wird es ausgesät, damit es nicht verloren geht. Keimtests werden nicht gemacht, was nicht mehr kommt weil zu lange im Schuhkarton im Regal steht wird trotzdem verkauft.
Ist bei Deaflora und fast allen anderen Tomatenmessishops doch immer das gleiche. Je nach dem welche Charge man erwischt ist sie gut keimfähig oder nicht, das ist alle paar Jahre im gleichen Shop mit der gleichen Sorte anders.
@Thuja
Ganz unrecht hast Du sicherlich nicht!
Jedoch...vor drei oder vier Jahren hab ich von einem 80-jährigen Bekannten rund 15 Jahre alte Sämchen der Sorte "Harzfeuer" bekommen.
Die gingen alle ab wie 'ne rote Kreidler, trotz des Alters.
Ah, im Dünger-Thread hab ich Dir auf Deinen Post mit Fragen meinerseits geantwortet.
Glowworm hat geschrieben: ↑5. Apr 2026, 08:41nachdem nach zwei Wochen Warterei nix gekeimt ist
Finde den Fehler.
Und wenn du 'mit Samen aus dem Saarland' nicht zufrieden bist, dann wechsel halt mal zu 'bobby' und/oder 'Klever...' - dort kostet allerdings ein Samenkorn 40 Cent (+ Porto).
Aber 'die Regungen' müssen dann in max. fünf Tagen passieren?
Soll ich das dann ab nächstes Jahr auch so machen - was (z.B. Tomatensamen) auf nassem Küchenpapier nach max. fünf Tagen nicht gekeimt ist ab in die Tonne?
Für eine Keimprobe am besten 100 Samen aufs Papier und zählen was nach 7 Tagen grün ist.
Wenn die Quote gut ist, kann die Saatgutpartie noch gesät werden.
Mich würde aber trotzdem mal interessieren, woher die kommerziellen Pflanzenbetriebe (Gärtnereien etc.) die Samen (z.B. Tomatensamen) beziehen. Denn ich glaube nicht, dass die sich eine Ausfallquote von 70 % (um mal eine hohe Zahl zu nennen - und wie es ja hier unter den 'privaten Gärtnern' größtenteils bei vielen Sorten beschrieben wird) erlauben können...
Zuletzt geändert von adiclair am 5. Apr 2026, 09:40, insgesamt 2-mal geändert.
Naja zwei Wochen kann man den Samen schon Zeit geben, denke ich. Hier ist es noch zu früh für ein Fazit, aus welcher Quelle sie gut oder schlecht gekeimt sind. Ich hoffe ja noch auf Whippersnapper von Tomaten-Bohnen-Pfirsich, die aus der frühen Aussaat nicht gekeimt ist (19 Tage), da hatte ich nochmal gesät. Wer sich auch noch nicht zeigen wollte, ist Cherokee Lime Stripes vom Tomatenkönig (11 Tage). Naja und eben die bekannte Orange Russian 117 aus dem STP.
Von der dritten Aussaat-Runde schauen jetzt die ersten raus, die schnellste war Nagina F1 von Bobby (4,5 Tage und 2/2 gekeimt), aber auch viele andere sind schon zu sehen.
adiclair hat geschrieben: ↑5. Apr 2026, 09:36Mich würde aber trotzdem mal interessieren, woher die kommerziellen Pflanzenbetriebe (Gärtnereien etc.) die Samen (z.B. Tomatensamen) beziehen.
Die kaufen sie bei den Züchtern. Abgepackt wird das Saatgut in Konservendosen. Für jede Charge gibts eine Keimprobe, die Regelmäßig wiederholt wird. So kann man beim Züchter zB 2 Jahre nach Kauf anfragen, wie hoch die Keimquote der Rückstellmuster beim Züchter ist.
Wenn man die Bedienungen seines Saatgutraumes kennt bekommt man auch schnell Erfahrungswerte, wie die Keimquoten beim/vom Züchter zu interpretieren und auf die eigenen Bedienungen übertragbar sind.
Ein MHD wie auf den Hobbygärtnertüten hat Saatgut nicht, da es fachlich keinen Sinn ergibt.
Produziert wird das Saatgut in der Regel in Afrika, weil dort bessere Klimatische Bedienungen herrschen und die Arbeitslöhne wirtschaftlicher sind.
thuja thujon hat geschrieben: ↑5. Apr 2026, 08:41
Wenn das Saatgut einer Sorte 7 oder 8 Jahre alt ist und keiner hats bis dahin leergekauft, wird es ausgesät, damit es nicht verloren geht. Keimtests werden nicht gemacht, was nicht mehr kommt weil zu lange im Schuhkarton im Regal steht wird trotzdem verkauft.
Ist bei Deaflora und fast allen anderen Tomatenmessishops doch immer das gleiche.
Was mich viel mehr an Deaflora stört ist, daß kein Erntejahr oder so drauf steht.
Ja, das nervt mich auch. Gerade mit Samen von denen hatte ich massive Probleme.
Vor ein paar Jahren habe ich da gern gekauft, weil sie ein umfangreiches Sortiment haben, aber inzwischen kaufe ich dort nichts mehr.
Vielleicht geht mit dieser Angabe irgendeine Verpflichtung einher?
Liebe Grüße!
Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her.