Gartenlady hat geschrieben: ↑6. Apr 2026, 19:25
Andreas' Sammlung ist eindrucksvoll, wenn das erst mal alles große Bäume sind
Dabei war das erst die Hälfte der Sammlung...

Zum Glück ist das Wachstum im Topf eher verhalten, und selbst wenn sie ausgepflanzt sind, bleiben die meisten Sorten im Rahmen. Es gibt ja unendlich viele Sorten, die nur schwach wachsen, z. B., weil das Laub extrem schmal ist (wie das von 'Fairy Hair'), oder weil es sich um Hexenbesen handelt ('Shaina' und 'Jerre Schwartz' sind so ein Fall). Auch 'Mikawa yatsubusa', 'Shishigashira' und 'Kurenai jishi' haben im Jahr nur einen sehr kleinen Zuwachs, das sieht man alleine schon daran, weil die Internodien (also die Abstände der Knospen entlang der Triebe) extrem klein sind, teils nur einen Zentimeter oder weniger. Im Prinzip kann man viele Ahorne im Kübel wie einen Bonsai halten, man kann eigentlich sogar komplett auf Dünger verzichten.
Jules "Tanzendes Huhn" hat in der Tat Format gewonnen! Das ist das Schöne an Fächerahornen, egal, wie seltsam sie anfangs aussehen, irgendwann werden sie ganz einfach wunderbar malerisch, und man muss eigentlich gar nicht die Schere ansetzen, sie schaffen das von ganz alleine. Ich hatte anfangs auch Sorgen, dass die langen, sparrigen Triebe von meinem 'Orange Dream' den Habitus ruinieren, aber als sich dann vermehrt Seitenzweige entwickelt haben und die anfangs noch bogigen Äste sich nach und nach aufrichteten, sah das schon wieder ganz anders aus. Ansonsten schneide ich eigentlich nur Totholz heraus, dass ab und zu ein Zweiglein abstirbt, ist ja normal. Ich staune auch, wie weit der Austrieb schon ist, mein 'Orange Dream' treibt gerade erst an den Spitzen (die bekommen zuerst Sonne) aus.