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uliginosa hat geschrieben: ↑23. Jul 2025, 16:12
Jetzt will ich es erst mal ohne Antibiotika versuchen, Abwehrkräfte stärken und Wermut könnte helfen: Wermutwein könnte milder sein, ich habe Wermuttropfen, von einer Freundin bekommen, der ich den Wermut (Artemisia absinthium) dafür aus dem Gelände mitgebracht habe.
Ich empfehle dieses Vorgehen ausdrücklich nicht zur Nachahmung.
GG hatte nie eine Wanderröte, aber Fieberschübe und Gelenkbeschwerden. Er musste damals erst die Hausärztin wechseln um überhaupt einen Test zu bekommen. Geholfen hat dann schließlich ein Antibiotikum zusammen mit Artemisia annua.
Geholfen hat das Antibiotikum. Nicht Artemisia annua.
Bis jetzt ist es gut gegangen, sagte der Mann, als er am 13. Stockwerk vorbei fiel.
Ja meine erste Massen Begegnung dieses Jahr hatte ich Ende Februrar, wo es etwas wärmer ware. Nach einer offroad Tour sicherlich an die 15 Zecken auf meiner Hose, aber keine festgebissen.
Hier sind auch schon massenhaft Zecken unterwegs. Da hier doch einiger Unsinn bei steht: gegen Borreliose kann man sich nicht impfen in Deutschland. Der Zeckenticker sagt nichts über eine akute Erkrankung, nur DAS man mal erkrankt war, oder eben grade ist. Nymphen sind in der Regel harmlos, da sie noch nicht lange genug die Erreger aufgenommen haben um wirklich genug ins menschliche Blut zu bringen, zudem steigt mit jedem der vielen Stadien der Zeckenentwicklung, das Risiko ausreichend Bakterien in den eigenen Kreislauf kommen.
Das einzige Mittel gegen die Krankheit ist eine Antibiotikakur. Und schließlich: ich habe genug Menschen sterben gesehen (nicht direkt, sondern in der Folge - und nicht gut), oder welche die ihren Beruf aufgeben mussten wegen Borreliose. Schön wenn die geringen Prozentzahlen sagen, dass das Risiko gering sei - wenn man es aber hat, helfen die schönen Zahlen einem nichts.
Unterschreibe ich, nur die Aussage, dass die Nymphen relativ ungefährlich sind, leider nicht. Ich kenne zwei Menschen, die sich eine klassische Borreliose durch Nymphen eingefangen haben. Die waren so klein, dass sie erst bei auftreten des roten Rings gefunden wurden.
Würde ich auch so sehen. Richtig ist: Zeckeneier sind frei von Borrelien. Nymphen sind aber bereits das zweite Entwicklungsstadium. Die Larven, die aus den Eiern schlüpfen, sind zunächst ebenfalls borrelienfrei, können die Erreger jedoch nach ihrer ersten Blutmahlzeit aufnehmen und später als Nymphen in sich tragen.
Gerade bei Nymphen ist das Problem, dass sie so klein sind, dass Stiche oft unbemerkt bleiben. Da die Übertragungswahrscheinlichkeit auch mit der Saugdauer steigt, kann das Risiko dadurch sogar relevant werden. Als grobe Faustregel kann man also sagen, dass Nymphen im Durchschnitt seltener Borrelien tragen als spätere Entwicklungsstadien – harmlos sind sie deshalb aber keineswegs.
Richtig ist auch, dass es in Deutschland derzeit keinen Impfstoff gegen Borreliose gibt. Der Vollständigkeit halber sollte man aber erwähnen, dass daran geforscht wird. Das Problem ist unter anderem, dass es verschiedene Borrelienarten und -stämme gibt, sodass es vermutlich keine einfache ‚One-fits-all‘-Impfung geben wird. Denkbar ist aber durchaus, dass es in Zukunft Impfstoffe gegen die hier relevanten Arten oder Stämme geben könnte.
Außerdem sollte man nicht vergessen, dass Zecken noch weitere Krankheiten übertragen können. Manche davon sind möglicherweise noch wenig erforscht, andere werden derzeit als weniger schwerwiegend eingestuft, und grundsätzlich können Zecken auch künftig als Vektoren für weitere Krankheiten relevant werden. FSME würde ich persönlich sogar als das größere Risiko ansehen als Borreliose.
Ich hatte tatsächlich selbst noch im Oktober letzten Jahres Borreliose und habe mich in dem Zusammenhang intensiver mit Therapie, möglichen Folgen und der Datenlage beschäftigt. Vieles wirkt widersprüchlich, was aber auch daran liegen dürfte, dass es unterschiedliche Manifestationsformen der Erkrankung und verschiedene Borrelienarten gibt.
Ich hatte schon 3mal Borreliose, immer gut ausgegangen dank noch wirkender Antibiotika.
Es ist nicht korrekt, dass B. erst nach 12 oder mehr Stunden von der Zecke übertragen wird. Meine erste hatte ich nach dem Pilzesammeln, trotz Duschen fand ich ungefähr 6 Stunden später 4 Zecken an meinem Bauch ... und wenige Tage später 2 rote Ringe.
Die letzte bekam ich von einer Nymphe, die ich auch relativ spät entdeckt hatte ... ich beobachte daher schon seit längerem alle Zeckenbisse bis zu 6 Wochen lang.
In 2026 soll ein Antrag auf die Zulassung einer Impfung gegen Lyme-Borreliose und weitere Serotypen in Europa und den USA gestellt werden. Das ist schon seit ein paar Jahren im Gespräch, ich warte darauf, dass es endlich kommt.
Die auf den Fotos oben sind aber nicht die Art, die es hier gibt. 'Unsere' haben nicht diese Streifen.
GsD mögen mich Zecken nicht besonders. Die krabbeln meist ewig auf mir rum und durch dieses Kitzeln auf der Haut erwische ich sie rechtzeitig. Also wenn's irgendwo auf einmal killert, sofort auf die Suche gehen!
Jedenfalls reisen wir deshalb gern in den Norden, da hatten wir noch nie Zecken.
Liebe Grüße!
Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her.
Wenn du meine Zeckenfotos meinst die habe ich alle in Deutschland gemacht. Aber ja sehen teils unterschiedlich aus hätte es jetzt auf Stadium und Geschlecht bezogen.
Aber gibt ja auch andere Arten.
@rocambole danke für den Link, interessant mit den Serotypen also sozusagen eine „6 Fach Impfung“ in einer Dosis
sempervirens hat geschrieben: ↑7. Apr 2026, 15:33
@rocambole danke für den Link, interessant mit den Serotypen also sozusagen eine „6 Fach Impfung“ in einer Dosis
vielleicht ist sie dann ja nächstes allgemein erhältlich ...