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Schmarotzerpflanzen - Orobanchen + Co (Gelesen 88503 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR
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Re: Schmarotzerpflanzen - Orobanchen + Co
Nachdem ich in der „Ruine“ Schneckenkorn verteilt hatte, nutzte Orobanche hederae alle Chancen:


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Erich Kästner, (1933/46), Ein alter Mann geht vorüber
“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela
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Wild Obst
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Re: Schmarotzerpflanzen - Orobanchen + Co
Heute habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich Lathraea squamaria bei mir gefunden habe. Fünf Blütenstände, in Gruppen von zwei und drei. Unten ein Bild von der schönen Dreiergruppe. Standort ist an einer halbschattigen, etwas feuchteren Böschung zwischen Weg und meiner Wiese, nebenan sind eine alte Hasel und eine jüngere Hainbuche, beide etwa 50 cm entfernt.

Von Lathraea clandestina, die ich eigentlich einmal anzusiedeln versucht habe (aber nicht an der Stelle), weiterhin keine Spur... Man muss nicht alles verstehen, oder?
Von Lathraea clandestina, die ich eigentlich einmal anzusiedeln versucht habe (aber nicht an der Stelle), weiterhin keine Spur... Man muss nicht alles verstehen, oder?
- knorbs
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Re: Schmarotzerpflanzen - Orobanchen + Co
Tolle Pflanze und beneidenswerter Erfolg im eigenen Garten, egal ob geplant oder die Natur es einfach so wollte.
. Welcher Boden? Dauerfeucht?
sapere aude
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Wild Obst
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Re: Schmarotzerpflanzen - Orobanchen + Co
Der Boden (toniger Lehm, da sicherlich auch eher humos in der Hecke) ist sicherlich nicht dauerfeucht, aber es ist eine der feuchteren Ecken. Eher so wechselfeucht, im Sommer tendenziell trocken (er). Bekommt aber auch mal Wasser, das bei Regen vom geteerten Weg abläuft.
- Gartenplaner
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Re: Schmarotzerpflanzen - Orobanchen + Co
Ich frage mich, ob der wesentlichste und kniffligste Moment nicht das „Andocken“ an den Wirtswurzeln ist 

Wenn man gut schaut….an der Betonmauer
Da müssen sich wohl Haselwurzeln am Beton entlang schlängeln.
Jetzt begleitet/besetzt mit Lathraea clandestina


Ich frage mich, ob ein Nachgraben der Haselwurzeln transplantierbare Rhizome von Lathraea zum Vorschein bringen könnte……oder sind blühende sowieso nicht geeignet zum transplantieren?
Ich würde halt zu gerne noch Teilstücke an Weiden umbetten…..


Wenn man gut schaut….an der Betonmauer
Da müssen sich wohl Haselwurzeln am Beton entlang schlängeln.
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Ich frage mich, ob ein Nachgraben der Haselwurzeln transplantierbare Rhizome von Lathraea zum Vorschein bringen könnte……oder sind blühende sowieso nicht geeignet zum transplantieren?
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Re: Schmarotzerpflanzen - Orobanchen + Co
Ich hab damals mit Rhizomstückchen von Ashwood Nurseries einfach mal probiert 
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Wild Obst
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Re: Schmarotzerpflanzen - Orobanchen + Co
Deine sehen sehr schick aus, Gartenplaner!
An den Rhizomstücken, die ich mal käuflich erworben hatte, waren teilweise auch Blütenknospen zu sehen. Zumindest diese Gärtnerei (Name fällt mir gerade nicht mehr ein) hat das also nicht für ein Problem gehalten.
Ich denke schon, dass es gehen sollte. Aber ich würde in deinem Fall noch ein paar Jahre warten, bis die Kolonie ein bisschen größer ist und Störungen besser verkraften kann. Oder sind es schon mehr als die gezeigten 5 Stellen, an denen Blüten kommen? Ist auf Fotos schwer einzuschätzen.Gartenplaner hat geschrieben: ↑7. Apr 2026, 21:21 ...
Ich frage mich, ob ein Nachgraben der Haselwurzeln transplantierbare Rhizome von Lathraea zum Vorschein bringen könnte……oder sind blühende sowieso nicht geeignet zum transplantieren?
Ich würde halt zu gerne noch Teilstücke an Weiden umbetten…..
...
An den Rhizomstücken, die ich mal käuflich erworben hatte, waren teilweise auch Blütenknospen zu sehen. Zumindest diese Gärtnerei (Name fällt mir gerade nicht mehr ein) hat das also nicht für ein Problem gehalten.
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Re: Schmarotzerpflanzen - Orobanchen + Co
Ashwood?
Von denen hatte ich die Rhizome, die ich an den Haseln gepflanzt hatte.
2014 glaube ich.
Und bei einem der letzten Vor-Brexit-Besuche in Nettetal aufm Pflanzenmarkt nochmal, aber an den Weiden zeigt sich bis jetzt leider kein Ergebnis….
Das sind schon recht viele Blütenstände über die Jahre, allerdings fluktuiert es, dieses Jahr scheinen weniger aufzutauchen als letztes Jahr, es ist aber auch noch früh in der Blütezeit.
Von denen hatte ich die Rhizome, die ich an den Haseln gepflanzt hatte.
2014 glaube ich.
Und bei einem der letzten Vor-Brexit-Besuche in Nettetal aufm Pflanzenmarkt nochmal, aber an den Weiden zeigt sich bis jetzt leider kein Ergebnis….
Das sind schon recht viele Blütenstände über die Jahre, allerdings fluktuiert es, dieses Jahr scheinen weniger aufzutauchen als letztes Jahr, es ist aber auch noch früh in der Blütezeit.
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Re: Schmarotzerpflanzen - Orobanchen + Co
Irgendeine englische Gärtnerei war es, die mir die bestellten Rhizome auf einen Gartenmarkt mitgebracht hat. Gepflanzt hatte ich die auch auf/an Haselwurzeln.
Ashwood weckt aber keine Erinnerungen. Es ist aber auch schon lange her, vor Brexit(ich meine sogar der Abstimmung), also von vor (mehr als) 10 Jahren.
Ashwood weckt aber keine Erinnerungen. Es ist aber auch schon lange her, vor Brexit(ich meine sogar der Abstimmung), also von vor (mehr als) 10 Jahren.
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Re: Schmarotzerpflanzen - Orobanchen + Co
Ich hab mich getraut 
Vorsichtig grabend konnte ich die Stränge der beiden Blütenstände in die Tiefe verfolgen:



Mir scheint, so ein „Knoten“ könnte vielleicht am ehesten ein Anwachskandidat sein - alles, was blüht und dann Samen ansetzt verschwindet bei mir danach komplett, ob da dann noch Wachstum möglich ist?
Die „Rhizome“ von Ashwood waren jedenfalls bei mir immer nur Stücke, die wenig strukturiert waren, also ohne Gnubbel, also ohne „Blättchen“ oder solche bläschenartige Strukturen dran.






Ich hab auch sämtliche Blüten/die Blütenstände komplett abgeschnitten.
Vorsichtig grabend konnte ich die Stränge der beiden Blütenstände in die Tiefe verfolgen:



Mir scheint, so ein „Knoten“ könnte vielleicht am ehesten ein Anwachskandidat sein - alles, was blüht und dann Samen ansetzt verschwindet bei mir danach komplett, ob da dann noch Wachstum möglich ist?
Die „Rhizome“ von Ashwood waren jedenfalls bei mir immer nur Stücke, die wenig strukturiert waren, also ohne Gnubbel, also ohne „Blättchen“ oder solche bläschenartige Strukturen dran.






Ich hab auch sämtliche Blüten/die Blütenstände komplett abgeschnitten.
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Re: Schmarotzerpflanzen - Orobanchen + Co
Ich hätte beim Verpflanzen auch die Blüten(Knospen) entfernt. Sie müssen sich ja erst einmal auf das anwachsen konzentrieren und keinen Blödsinn machen wie "Blühen" oder gar Samen produzieren.
An solche Knoten/Knubbel kann ich mich nicht erinnern von meiner Pflanzung. Aber das ist wie geschrieben schon einige Jahre her.
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- knorbs
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Re: Schmarotzerpflanzen - Orobanchen + Co
sehr interessant... was ist der Wirtsbaum? Weide? Schabst du die Wurzeln des Wirtsbaums an?
sapere aude
Re: Schmarotzerpflanzen - Orobanchen + Co
Interessant deine Fotos! Da sieht man wie sie wächst. Ich habe sie hier durch Aussaat angesiedelt. Die großen Samen einzeln an bleistift- bis fingerdicke Weiden- und Haselwurzeln gelegt. 7 Jahre sah man nichts seitdem blüht sie alljährlich. Leider verpasst man leicht die Samenernte. Die werden bei Reife gleich weggeschleudert.
Gartenekstase!
- Gartenplaner
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Re: Schmarotzerpflanzen - Orobanchen + Co
Ja, eine Kopfweide aus Salix alba ‚Britzensis‘, letztes Foto.
Ich hab da ein Büschel jüngerer Wurzeln gefunden und ein Teilstück Lathraea da ran genestelt.
Und mit Draht den „Strang“ an der mitteldicken Wurzel festgebunden.
Dickere Wurzeln drunter hatte ich da versehentlich auch angeschabt, es aber nicht gezielt genutzt.
Bei den großen Trauerweiden, die ich nun auch „beimpfen“ wollte, hab ich dann auch dünnere Wurzeln gesucht und erstaunlicherweise auch bei dicken Starkwurzeln gefunden.
Diese Starkwurzeln hab ich dann aber auch gezielt angeschabt - die Lathraea-Teilstücke dann teils an die dünneren Wurzeln festgebunden und teils in die Spalten zwischen angeschabter Rinde und Kambium geklemmt.
Nun hatte ich noch kürzere, kleinere Bruchstücke.
An der Mauer zum Gartenhof steht eine Hasel, wo ich in dem kleinen Streifen zwischen Strauch und Mauer sehr einfach mitteldicke Wurzeln finden kann und hab an 3 Stellen wieder die „Festbindetechnik“ genutzt.
Schlußendlich hab ich beim Umtopfen einer Fagus-Sorte und einer Taxus baccata ‚Dovastoniana Aurea‘ auch noch je zwei Bruchstücke in die beiden Wurzelballen gefummelt, mal schauen….
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