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Zitiere mal Gaissmayer:
" Päonien brauchen zwar Nährstoffe, um alljährlich Blätter und Blüten aufzubauen, reagieren aber auf zu viel Stickstoff, frischen Mist oder Kunstdünger empfindlich. Am besten streut man um die Pflanzen im Frühling
organischen, Kali-betonten Dünger.
Im Herbst kann noch zusätzlich eine zentimeterdünne Schicht von reifem Kompost – mit oder ohne beigemischtem, gut abgelagertem Mist– um die
Pflanze herum aufgebracht werden."
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Bei mir hier im Lehm gibt es z.B.Oscorna und/oder etwas Kompost im Frühjahr. Der Austrieb ist aber hier noch nicht so weit wie bei Euch... sortenabhängig maximal vielleicht bei 10 cm.
Wenn immer der Kluge nachgibt, regieren die Dummen die Welt.🙄
Auf meinem schweren und oft nassen Boden neigen die Päonien zu Pilzbefall, deshalb dünge ich nur schwächelnde Exemplare, genau wie du. Ein Gärtner auf der Raritätenbörse in Essen schimpfte einmal, dass man im Frühjahr nur Kunstdünger verwenden dürfe, organischen allenfalls im Herbst. Unter welchen Bodenbedingungen das gelten soll, erwähnte er allerdings nicht.
in der Hinsicht sind die Bodenbedingungen egal. Im Frühjahr ist der Pilzbefall auf frischen Austrieb ein großes Risiko. Frisches Gewebe ist einfach lecker. Im Herbst bilden sich neue Knospen an den Rhizomen und das, was noch oberirdisch übrig ist wird sowieso nicht mehr gebraucht und abgestoßen. Die Leitbahnen schließen sich. Die alten Triebe trocknen ein. Da ist kein Pilzbefall mehr zu erwarten, da kommen dann andere Pilze, die sich auf abgestorbenes Laub spezialisiert haben.
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Im Frühjahr ist mineralischer Mulch um die Pflanzen essentiell, ich verwende Jurakalksplitt aus dem Grund. Erhöht den pH nachhaltig, was für die Schadpilze suboptimal ist.
“I love science, and it pains me to think that so many are terrified of the subject or feel that choosing science means you cannot also choose compassion, or the arts, or be awed by nature. Science is not meant to cure us of mystery, but to reinvent and reinvigorate it.”
Ich erinnere mich an eine Leserzuschrift in Gartenpraxis, in der ein Gartenbesitzer im Raum Kiel berichtete, dass er die Triebe üppig wachsender Päonien auslichten muss damit sie nicht zu pilzanfällig sind. Hier am Niederrhein kann das auf den tonigen Lagen wegen der hohen Luftfeuchtigkeit auch ein Problem sein, ebenso bei Helleborus. In den milden, nassen Wintern hier trocknen die Päonientrieb auch nicht so ein wie in anderen Lagen. Je nach Region wird man sein Vorgehen wohl anpassen müssen.
was für eine Idee! Entweder hat man gute Bedingungen für Päonien oder man hat sie nicht. Wenn man den Ansprüchen einer Pflanze nicht entsprechen kann, dann kultiviert man besser Pflanzen, denen man was bieten kann. "... Päonien auslichten ..." Schon die Vorstellung! Mit einem Werkzeug zwischen die Triebe ... und in die Verletzungen, die dabei entstehen, siedelt sich dann alles mögliche an.
“I love science, and it pains me to think that so many are terrified of the subject or feel that choosing science means you cannot also choose compassion, or the arts, or be awed by nature. Science is not meant to cure us of mystery, but to reinvent and reinvigorate it.”
Nach dem nächtlichen Regen funkelte mich heute eine frisch geöffnete Blüte an. Diese Pflanze habe ich von Leonid Bondarenko als Paeonia caucasica erhalten.
Die Farbe ist viel brillianter und gefällt mir deutlich besser als die einiger Paeonia caucasica, die ich aus Saat gezogen habe.
Paeonia obovata habe ich vor Jahren aus Saat gezogen, dieses Jahr fand ich einen Überraschungsgast in einer Blüte.