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Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans (Gelesen 280777 mal)

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Moderator: cydorian

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555Nase
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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans

555Nase » Antwort #1200 am:

Kannst du machen. Hat bis jetzt immer geklappt.
Gruß aus Karl-Chemnitz-Murx
kittekat
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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans

kittekat » Antwort #1201 am:

Auch bei 4 Grad?
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cydorian
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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans

cydorian » Antwort #1202 am:

Wärmer machen kannst du das Wetter jetzt nicht mehr. Dir bleibt sowieso nur, jetzt zu behandeln, besser bei 4° wie gar nicht. Problematischer wäre der Starkwind der letzten Tage gewesen. Da geht wirklich gar nichts, jede Spritzbrühe wird weggeblasen statt appliziert. Das ist eine ganz allgemeine Sache beim ausbringen von Mitteln, nichts Peressigsäure-spezifisches.
kittekat
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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans

kittekat » Antwort #1203 am:

Im Endeffekt war s jetzt bei 1-2° trotz Sonnenscheins. Welchen Einfluss hat die Temperatur dabei?
Vielleicht wiederhole ich das die nächste Tage nochmals, es geht ja relativ schnell. oder Kupfer im Februar.
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555Nase
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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans

555Nase » Antwort #1204 am:

Kupfer nützt nichts und im Februar auch nicht. PES dürfte bis Januar funktionieren, ich hatte es mal im Februar gemacht und hatte auch keine Kräusel.
Gruß aus Karl-Chemnitz-Murx
kittekat
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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans

kittekat » Antwort #1205 am:

555Nase hat geschrieben: 26. Dez 2025, 23:29 Kupfer nützt nichts und im Februar auch nicht. PES dürfte bis Januar funktionieren, ich hatte es mal im Februar gemacht und hatte auch keine Kräusel.
Naja, ich hatte es letztes Jahr in der 1.-2. Jännerwoche gespritzt und es hatte nichts geholfen.
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cydorian
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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans

cydorian » Antwort #1206 am:

Peressigsäure ist bis -40°C anwendbar, bei Niedrigtemperatur wird höhere Konzentration empfohlen. Die anderen Stoffe beim Selbstansatz, Essigsäure und H2O2 haben auch bessere fungizide Wirkung bei höheren Temperaturen, aber es ist nicht so dass ab X Grad plötzlich schlagartig nix mehr wirkt. Die genannten 10°C sind der Optimalbereich und eine einfache Faustregel für die vorgeschlagenen Konzentrationen, nach der man sich ohne weiteren Denkaufwand richten kann.

Wenns halt kalt ist so wie jetzt, nimmt man die wärmste Stunde des Tages, mehr kann man nicht machen als einfach losbehandeln und hoffen. Also raus damit. Vielleicht wirds ja nochmal wärmer, dann halt nochmal. Die Diskussion kommt jedes Jahr, weil jemand die Behandlung bisher verpasst hat, sie hilft aber wie jedesmal nichts: Weder lässt sich die Zeit zurückdrehen noch das Wetter ändern. Mehr hilft ein guter Vorsatz fürs nächste Jahr: Pfirsiche rechtzeitig behandeln. Kann man auch in einen Kalender eintragen.
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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans

Ariticu » Antwort #1207 am:

Hallo und freues Neues! Ich habe einen alten Pfirsichbaum, gelbe Sorte aus der Ukraine, die ich jedes Jahr erst Ende Januar, Anfang Februar mit PES behandele, mit gutem Erfolg. Kann den Erfolg nicht quantifizieren, aber ein Jahr hatte ich den Baum nicht behandelt und die Kräuselkrankheit war deutlich schlimmer.
Mit Behandlung, auch im zeitigen Frühjahr, ist der Befall minimal (<5%)
TomMeier
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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans

TomMeier » Antwort #1208 am:

Vereinzelt hatte einige wenige von Euch in den vergangenen Jahren hin und wieder vom Fruteria geschrieben. Gibt es mittlerweile weitere Erfahrungen zu dieser Sorte? Sie klingt kräuselkrankheitstechnisch ja vielversprechend.

Und hat vielleicht auch jemand Erfahrungen mit Marpesia gemacht? Diese relativ neue Sorte soll auch sehr resistent sein
kolumbus
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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans

kolumbus » Antwort #1209 am:

Ich habe meinen Fruteria extra im Herbst/Winter nicht mit PES behandelt, sondern nur die Pfirsicose und die Nektarine (2x).
Der Fruteria hat "im Moment augenscheinlich" keine Anzeichen von Kräuselkrankheit :), die Blätter sind jedoch erst 3-5cm groß.
In 2-3 Wochen würde ich dann mal den aktuellen Stand mit Fotos zeigen. Ich bin auch sehr gespannt.... :) .
Trotz PES hat der Pfirsicose (starke) und die Nektarine leichte Anzeichen von Kräuselkranheit, d.h. kleine rote Blätter. Ich bin nicht so der Profi beim ausbringen der PES ;) , aber dadurch sind sie meine Kontrollgruppe (Infektionsdruck), da die Bäume nur ca. 5m auseinander stehen :) .

Bei Artevos "artevos_de/bye-bye-peach-leaf-curl/" werden Fruteria, Marpesia und MAJORITA nochmal etwas genauer dazu beschrieben.

Grüsse
Kolumbus
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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans

kolumbus » Antwort #1210 am:

Hier ein aktuelles Bild von meinem Fruteria Pfirsich ohne PES behandelt. Ich konnte nur 5 kleine Blätter mit Kräuselkrankheit entdecken :).
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Granate
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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans

Granate » Antwort #1211 am:

Wann kann man denn sagen, dass der Baum nicht mehr an der Kräuselkrankheit erkrankt?

Mein Mandelbaum schaut im Moment so aus, die Blätter scheinen soweit in Ordnung. Er wurde nicht bespritzt. Der Baum wurde letztes Jahr gepflanzt, allerdings stand vor drei/vier Jahren an gleicher Stelle ein sehr junger Pfirsichbaum, der an unbehandelter Kräuselkrankheit gestorben ist.
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kittekat
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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans

kittekat » Antwort #1212 am:

Ich denke auch dass es noch zu früh ist für die Kräuselkrankheit. Das kommt doch erst etwas später, dann wenn die Triebe bereits ordentlich ausgetrieben sind.
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Starking007
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Im Nordosten Bayerns - kalt und Kalk.

Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans

Starking007 » Antwort #1213 am:

2te Generation Pfirsichbäume, unter Dach, Kräusel unbekannt:
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Gruß Arthur
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Re: Kräuselkrankheit bei Pfirsichen, Taphrina deformans

thuja thujon » Antwort #1214 am:

Hier ist mit Behandlung deutlicher Befall sichtbar.
Kräuselkrankheit detail 20260412.jpeg
Kräuselkrankheit 20260412.jpeg
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
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