Sehr beeindruckend!
Ich hab Fragen zu meiner weniger bilderbuchhaften Veredelung -siehe Foto.
Das ganze soll ein wildes Fächerspalier, also quasi eine zweidimensionale Öschbergkrone am Ostgiebel meines Wohnhauses werden.
Unterlage ist eine gut angewachsene Virutherm 2, die Reiser sind Robert de Neuville.
Ich hatte nur einen Reiser, der gerade so für die 3 Veredlungen gereicht hat. Daher wollte ich keine Experimente mit Geißfuß etc. machen sondern zog es vor, 3mal die geübte Gegenzungenkopulation anzuwenden. Mit dem Nachteil, dass die Mitte eigentlich viel zu lang ist.
Jetzt treibt natürlich die Mitte viel stärker als die künftigen Leitäste. Und auch die Virutherm 2 welche offenbar ziemlich früh im Jahr austreibt, hat gute Chancen durch Seitentriebe die Leitäste abzuhängen.
Was mach ich jetzt?
Alle Unterlagentriebe radikal wegschneiden? Oder noch warten?
Und dann evtl sogar im Winter 26/27 die Mitte abschneiden und mit dem so gewonnenen Reiser weiter unten neu veredeln, damit die Leitäste nachziehen können?
Und warum schauen die Blätter eigentlich so pickelig aus? Schädlinge sind keine zu sehen. War das auch der Frost ? (So wie in dem Parallel-thread mit den Apfeltrieben:
viewtopic.php?t=76228)