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Dürregejammer (Gelesen 973716 mal)

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Kasbek
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Re: Dürregejammer

Kasbek » Antwort #6885 am:

Ich bin aus dem Jammermodus vorerst auch raus. Am 12./13.4. 5 mm als Aperitif, jetzt das Hauptgericht mit 15 mm von Samstagabend bis Montagmorgen, und es könnte noch bissel was dazukommen. Die Waldbrandgefahr sinkt also erstmal wieder, und die am Samstag gelegte zweite Erbsensaat kann fröhlich vor sich hin quellen.
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Tempel-Hof-Gärtner
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Re: Dürregejammer

Tempel-Hof-Gärtner » Antwort #6886 am:

Dürregejammer war gestern!
Man traut ja fast den eigenen Augen nicht: Der Zähler machte seit Spät-Nachmittag einen exponentiellen Sprung: 4,5 Kannen pro Quadratmeter sind es inzwischen: Zur allerbesten Aussaat- & Pflanzzeit ein wahres Geschenk des Himmels - ein Träumchen... :D
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Re: Dürregejammer

Antida » Antwort #6887 am:

Gestern ein kleines Gewitterchen mit 2 mm, Gesamtmenge im April jetzt 10 mm.
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Mediterraneus
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Re: Dürregejammer

Mediterraneus » Antwort #6888 am:

Noch jemand in der Wüstenzone.

Ich bin ja bei 8 mm im April nicht so viel darunter.

Hier mal die Deutschlandkarte April. Auffällig wieder, dass die großen flächigen Regen nicht (mehr) in Süddeutschland stattfinden. Also wieder der Nasse Osten, bei V b-Wetterlagen im Sommer sieht es ja auch oft so aus, es sei euch gegönnt: https://kachelmannwetter.com/de/regensu ... 0550z.html
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Re: Dürregejammer

Mediterraneus » Antwort #6889 am:

Und ratet mal, wer im blauen Fleck wohnt ::)
Es ist echt langsam nimmer schön :P

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Re: Dürregejammer

thuja thujon » Antwort #6890 am:

Die 5mm von Samstag früh sind weg, anderen Niederschlag gabs nicht. Ich bin froh nicht die 45mm von Tempelhof bekommen zu haben. Das hätte nur die Bodenoberfläche verschlämmt, damit wären keine Erbsen gekeimt. Die Erbsen quellen auch ohne Niederschlag nach dem säen, deswegen legt man die ja tief auf Wasserführende Bodenschichten ab. Regen ist nach der Saat doppelt hinderlich, weil er das keimen vom Unkraut fördert.

Habe jetzt 2 mal gegossen in den bepflanzten Beeten, das Defizit muss zumindest ein bisschen ausgeglichen werden. Die letzten beiden Monate kamen da schon -90mm zusammen.
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Hobelia
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Re: Dürregejammer

Hobelia » Antwort #6891 am:

Mediterraneus hat geschrieben: 20. Apr 2026, 14:32 Und ratet mal, wer im blauen Fleck wohnt ::)
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Aber die Regensumme seit Jahresbeginn ist bei dir größer als hier. ;)
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Re: Dürregejammer

Mediterraneus » Antwort #6892 am:

Hobelia hat geschrieben: 20. Apr 2026, 15:33
Mediterraneus hat geschrieben: 20. Apr 2026, 14:32 Und ratet mal, wer im blauen Fleck wohnt ::)
Es ist echt langsam nimmer schön :P

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Aber die Regensumme seit Jahresbeginn ist bei dir größer als hier. ;)
Im Winter haben wir ja Regen. Nur im Sommerhalbjahr nicht. Januar und Februar waren ungewohnt feucht. Ab letzter Februarwoche wie abgestellt, kein Regen mehr.
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Re: Dürregejammer

Rokko21 » Antwort #6893 am:

Im Südraum von Leipzig, haben wir jetzt knapp 50 mm im April, das sind etwa 30% mehr als üblich. Das meiste am Sonntag und Montag.
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Re: Dürregejammer

Kürbisprinzessin » Antwort #6894 am:

thuja thujon hat geschrieben: 20. Apr 2026, 15:30 Ich bin froh nicht die 45mm von Tempelhof bekommen zu haben.

Regen ist nach der Saat doppelt hinderlich, weil er das keimen vom Unkraut fördert.
Ich hatte extra am Samstag noch eine Aussaat-Aktion gemacht (Sonnenblumen, Dill, Mangold), weil es hier Sonntag und Montag großzügig regnen sollte. Und ich dachte mir, dass ich mir so das angießen sparen kann.
Oder war das falsch gedacht? Hätte ich lieber bis heute damit warten sollen? Die nächsten zwei Wochen ist wieder regenfrei angesagt.
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Re: Dürregejammer

thuja thujon » Antwort #6895 am:

Warum muss man Samen angießen? Man sät die doch auf festen, also feuchten Unterboden. Das reicht zum keimen.
Angießen und Nachts kalt lässt viele Samen verfaulen, wenn zusätzlich noch die Bodenoberfläche verkrustet wars das für den Keimling.
Mais Ablage 20260416.jpeg
Zuckerrübe Saatkorn Ablage.jpeg
Screenshot 2026-04-21 121545.png
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Re: Dürregejammer

thuja thujon » Antwort #6896 am:

Die meisten Hobbygärtner arbeiten mit zu viel Wasser.

Das Saatbett vom Mais sieht aktuell so aus, das grobkrümelige oben hält auch mal einen Starkregen/Gewitterguss aus ohne zu verschlämmen. Das ist schon recht fein bereitet, könnte gröber sein.
Mais Saatbett Oberfläche.jpeg
Solche Krusten sind tödlich für die Keimlinge.
Bohnen Kruste.jpeg
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Re: Dürregejammer

Kasbek » Antwort #6897 am:

thuja thujon hat geschrieben: 21. Apr 2026, 12:16 Warum muss man Samen angießen? Man sät die doch auf festen, also feuchten Unterboden. Das reicht zum keimen.
Nicht immer. Wenn ich hier Futterrüben säe (auf verfestigten, also angedrückten, aber nicht zusätzlich gewässerten Unterboden), und es regnet danach wochenlang nicht, ist die Keimquote suboptimal. Das könnte dann auch bei Mangold so sein.

Beim erwähnten zweiten Erbsenbeet ist die Sondersituation, daß ich dort zwischen den neuen Samen einigen von 2015 gemischt habe, der noch nicht vom Erbsenkäfer befallen war. Beim Erbsensäen gieße ich den verfestigten Unterboden vorher an, aber es könnte halt sein, daß das für den alten Samen nicht reicht, so daß ich über die auf ca. 48 Stunden verteilt gefallenen 21 mm nicht unfroh bin (auch aus anderen Gründen natürlich nicht, angesichts der Quasi-Dürre vorher).

Verschlammung und anschließende Krustenbildung darf natürlich nicht passieren, das ist klar.
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Re: Dürregejammer

thuja thujon » Antwort #6898 am:

Dem will ich nicht widersprechen, erlaubt ist was funktioniert. Ein alter Samen braucht aber auch nicht mehr Wasser als ein jüngerer, 2-4 Tropfen sind für eine Erbse zum quellen genug und damit keimt sie auch. Die Frage die sich danach stellt, ist wo die Keimwurzel hinsoll und was sie da findet.

Wenn ich hier Lücken in der Untergrundfeuchte habe beregne ich wenn möglich ein paar Tage oder eine Woche (je nach Temperatur) vorher. Wenn es ausreichend abgetrocknet ist, dass der Boden wieder bricht, säe ich.
Problem bei 45mm ist, dass man auf den Böden hier für über 2 Wochen kaum was machen kann. Und 2 Wochen im Frühjahr sind ziemlich viel, wenn das Zeug rein soll, bevor es später im Sommer vertrocknet weil zu spät gesät wurde und so dem Wasservorrat im Untergrund nicht mehr hinterherwachsen kann, weil die Verdunstung für die Wuchsgeschwindigkeit zu hoch ist.

Also lieber staubts bei der Saat als das es schmiert.
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Re: Dürregejammer

Kasbek » Antwort #6899 am:

thuja thujon hat geschrieben: 21. Apr 2026, 12:48 Problem bei 45mm ist, dass man auf den Böden hier für über 2 Wochen kaum was machen kann.
Das Problem habe ich zum Glück hier nicht (und die ganzen Sandgärtner weiter nördlich/östlich erst recht nicht ;) ).
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