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Anwendung von Fetrilon-13 bei Birne (Gelesen 1050 mal)
Moderator: Nina
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Anwendung von Fetrilon-13 bei Birne
Zu welchem Zeitpunkt der Anwendung, eine oder mehrmals, lässt sich der beste Nutzen erzielen?
a) Birne, hauptsächlich [b) Zwetschge]
Mir wurde von einem Forenteilnehmer geraten die Anwendung durchzuführen wenn die Blätter noch jung sind.
Somit jetzt kurz nach dem Austrieb. Da die Blüten zum großen Teil noch nicht abgehend sind stellt sich die Frage ob das Eisenpräparat die Blüten schädigen, verfärben oder etwa auch unattraktiv für Bestäuberinsekten machen kann.
Bedingt möglich wäre das Aussparen der Blüten beim Spritzen mit Fetrilon, was jedoch bei Birne nicht gut funktionieren kann da die Blütenbüschel ja stets von einem Kranz Blätter umgeben sind. Diese Blätter wiederum versorgen die Jungbirnen und dann wäre es natürlich gut wenn diese Blätter auch hocheffektiv Photosynthese betreiben können.
Nachtrag: Die Bäumchen sind zwischen 1,5 und 3 m hoch.
a) Birne, hauptsächlich [b) Zwetschge]
Mir wurde von einem Forenteilnehmer geraten die Anwendung durchzuführen wenn die Blätter noch jung sind.
Somit jetzt kurz nach dem Austrieb. Da die Blüten zum großen Teil noch nicht abgehend sind stellt sich die Frage ob das Eisenpräparat die Blüten schädigen, verfärben oder etwa auch unattraktiv für Bestäuberinsekten machen kann.
Bedingt möglich wäre das Aussparen der Blüten beim Spritzen mit Fetrilon, was jedoch bei Birne nicht gut funktionieren kann da die Blütenbüschel ja stets von einem Kranz Blätter umgeben sind. Diese Blätter wiederum versorgen die Jungbirnen und dann wäre es natürlich gut wenn diese Blätter auch hocheffektiv Photosynthese betreiben können.
Nachtrag: Die Bäumchen sind zwischen 1,5 und 3 m hoch.
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Re: Anwendung von Fetrilon-13 bei Birne
https://www.myagrar.de/pub/media/MyAGRA ... Pkvn0dlXUJ
Blattdünger auf Blatt, nicht Knospe & nicht in Blüte. Anwendung nach bedarf.
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- thuja thujon
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Re: Anwendung von Fetrilon-13 bei Birne
Ich habe bis jetzt immer erst nach der Blüte behandelt. Die Kranzblätter können ruhig etwas älter sein, die werden eh mit den Holzreserven aufgebaut. Wichtig sind die neuen Blätter der Langtriebe.
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Re: Anwendung von Fetrilon-13 bei Birne
Danke Euch Jungs, dann warte ich noch ein paar Tage oder decke die Blüten ab.
P.S.: Das ist auch mal wirklich ein sehr informatives PDF.
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- thuja thujon
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Re: Anwendung von Fetrilon-13 bei Birne
Früher wurden noch Düngeversuche gemacht, Fetrilon war auch sowas, was auf Herz und Nieren getestet wurde, deshalb viele Anwendungshinweise. Mittlerweile keine Düngeversuche mehr und eh ganze Düngersparte verkauft.
Ein gutes pdf zu Eisen ist auch das von G. Baab, es ist Teil einer Serie über die meisten relevanten Nährelemente.
https://www.foeko.de/wp-content/uploads ... -eisen.pdf
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- thuja thujon
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Re: Anwendung von Fetrilon-13 bei Birne
Ich finde an diesem Blattbüschel (Kiwi) kann man gut erkennen, was mit noch jungen Blättern gemeint ist.
Links das große war schon fast fertig entwickelt, als es mit Fetrilon geduscht wurde. Nur die Basis vom Blattnerv wurde noch etwas grün. Rechts das große, da ists schon etwas mehr. Das jüngere unten im Bild, da sind schon größere Teile grün geworden.
Es findet also keine Verlagerung zu älterem Blattgewebe statt. Das ist der Grund für die Applikation auf junge, noch nicht vollständig entwickelte Blätter.
Links das große war schon fast fertig entwickelt, als es mit Fetrilon geduscht wurde. Nur die Basis vom Blattnerv wurde noch etwas grün. Rechts das große, da ists schon etwas mehr. Das jüngere unten im Bild, da sind schon größere Teile grün geworden.
Es findet also keine Verlagerung zu älterem Blattgewebe statt. Das ist der Grund für die Applikation auf junge, noch nicht vollständig entwickelte Blätter.
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Re: Anwendung von Fetrilon-13 bei Birne
Vorgestern gabs für die vier Birnbäumchen etwas Spray tropfnass auf die jungen Kranzblätter sowie auf die noch nicht entfalteten Blätter an den Trieben.
1 l Wasser darin gelöst 0,5 g Fetrilon 13. Davon übrig blieben ca 0,4 l Lösung für die Zweitbehandlung.
1 l Wasser darin gelöst 0,5 g Fetrilon 13. Davon übrig blieben ca 0,4 l Lösung für die Zweitbehandlung.
- thuja thujon
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Re: Anwendung von Fetrilon-13 bei Birne
Ein halbes Gramm pro Liter ist nicht viel. Ich gehe oft auf 2g hoch, auch 2,5g werden noch gut vertragen.
Ist kein Fehler in der sensiblen Zeit mit junger Frucht vorsichtig zu sein. Ich würde so aber zügig Nachbehandeln, also 4 Tage Abstand. Hier ists aktuell recht sonnig, dementsprechend stark ausgeprägt die Wachsschicht auf den Blättern und da es kaum feuchte Luft gibt sind auch die Antrockenzeiten kurz. Damit wird Behandlung in den späten Abendstunden zur Pflicht, wenn die Luftfeuchtigkeit oben ist. Netzmittelzusatz nicht vergessen, etwas Harnstoff dabei sorgt auch für langsameres abtrocknen und damit längere Einwirkzeit.
Angerührte Spritzbrühen nie in den Spritzbehältern lagern, sondern aufbrauchen. Das schont die Dichtungen, die Düse verknastert nicht und es zersetzt sich nichts.
Ist kein Fehler in der sensiblen Zeit mit junger Frucht vorsichtig zu sein. Ich würde so aber zügig Nachbehandeln, also 4 Tage Abstand. Hier ists aktuell recht sonnig, dementsprechend stark ausgeprägt die Wachsschicht auf den Blättern und da es kaum feuchte Luft gibt sind auch die Antrockenzeiten kurz. Damit wird Behandlung in den späten Abendstunden zur Pflicht, wenn die Luftfeuchtigkeit oben ist. Netzmittelzusatz nicht vergessen, etwas Harnstoff dabei sorgt auch für langsameres abtrocknen und damit längere Einwirkzeit.
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- cydorian
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Re: Anwendung von Fetrilon-13 bei Birne
Auf 2–2,5 g/L würde ich nicht gehen.
Das wäre für junge Birnenblätter eher hoch, gerade bei frisch ausgetriebenen Blättern, in Blüte oder junge Früchte, bei sonnigem Wetter. EDTA-Chelate sind blattaktiv und relativ aggressiv, besonders auf dünner Wachsschicht. Viele Praxisempfehlungen liegen eher bei 0,5–1 g/L, besser mehrfach wiederholt statt einmal viel.
Vor allem mit Zusatz Harnstoff plus Netzmittel. Das Netzmittel durchbricht die Wachsschicht, deshalb mehr Aufnahme Harnstoff, was die Penetration zusätzlich erhöht.
Wird gut vertragen stimmt, aber nicht allgemein, es hängt stark von Sorte, Witterung und Blattalter ab.
Vorsicht mit der Sprühtechnik. Blattdüngung sollten fein benetzen, nicht tropfnass auf dem Blatt sein. Höhere Salzkonzentration an Blattspitzen führen zu Verbrennungen und unnötigen Wirkstoffverlusten.
Fetrilon wirkt ohnehin nur kurzfristig. Bei Birne liegt Eisenmangel fast immer an Kalkboden, Staunässe, kalter Boden, Wurzelstress. Bodendüngung mit Eisen-EDDHA überlegen. Ist bei deinen Birnen tatsächlich und eindeutig Chlorose sichtbar (gelbe Blätter mit grünen Adern), oder blattdüngst du prophylaktisch?
Das wäre für junge Birnenblätter eher hoch, gerade bei frisch ausgetriebenen Blättern, in Blüte oder junge Früchte, bei sonnigem Wetter. EDTA-Chelate sind blattaktiv und relativ aggressiv, besonders auf dünner Wachsschicht. Viele Praxisempfehlungen liegen eher bei 0,5–1 g/L, besser mehrfach wiederholt statt einmal viel.
Vor allem mit Zusatz Harnstoff plus Netzmittel. Das Netzmittel durchbricht die Wachsschicht, deshalb mehr Aufnahme Harnstoff, was die Penetration zusätzlich erhöht.
Wird gut vertragen stimmt, aber nicht allgemein, es hängt stark von Sorte, Witterung und Blattalter ab.
Vorsicht mit der Sprühtechnik. Blattdüngung sollten fein benetzen, nicht tropfnass auf dem Blatt sein. Höhere Salzkonzentration an Blattspitzen führen zu Verbrennungen und unnötigen Wirkstoffverlusten.
Fetrilon wirkt ohnehin nur kurzfristig. Bei Birne liegt Eisenmangel fast immer an Kalkboden, Staunässe, kalter Boden, Wurzelstress. Bodendüngung mit Eisen-EDDHA überlegen. Ist bei deinen Birnen tatsächlich und eindeutig Chlorose sichtbar (gelbe Blätter mit grünen Adern), oder blattdüngst du prophylaktisch?
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Re: Anwendung von Fetrilon-13 bei Birne
Die Benetzung sollte wie beim Pflanzenschutz sein, die Tropfen dürfen auf dem Blatt nicht zusammenlaufen. An der Blattspitze hängt kein Tropfen, sonst ist Phytotox wirklich ein Thema.
Die 2g gelten für die aktuelle Wachsschicht im Südwesten, nach ein paar Tagen Wolkenlosem Himmel mit Wind ist die aktuell ziemlich derb. Um Mitternacht war vorhin keine Feuchtigkeit in den Beständen erkennbar. Harnstoff hatte aber gerade Wasser gezogen, ich hatte einen Volldünger auf Harnstoffbasis zum trocknen ausgebreitet. Morgen früh sieht die Welt wieder anders aus.
Die 2g gelten für die aktuelle Wachsschicht im Südwesten, nach ein paar Tagen Wolkenlosem Himmel mit Wind ist die aktuell ziemlich derb. Um Mitternacht war vorhin keine Feuchtigkeit in den Beständen erkennbar. Harnstoff hatte aber gerade Wasser gezogen, ich hatte einen Volldünger auf Harnstoffbasis zum trocknen ausgebreitet. Morgen früh sieht die Welt wieder anders aus.
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- cydorian
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Re: Anwendung von Fetrilon-13 bei Birne
Bei Blattdüngern oder systemischen Mitteln klar.
Generell im Pflanzenschutz jedoch nicht. Es gibt auch im Pflanzenschutz viele Situationen, in denen die Blätter tropfnass sein müssen. Austriebs- und Winterspritzungen (z.B. mit Rapsöl) gegen überwinternde Stadien etwa. Kontaktfungizide ohne systemische Wirkung, PES gegen Kräuselkrankheit (Pfirsich), Schorfbehandlungen im frühen Stadium, Ölbehandlungen gegen Milben oder Läuse während der Vegetation...
Vorsicht bei Wind, dann keine Behandlung. Und die Frage, ob wirklich Chlorose vorliegt sollte vorher geklärt werden. Gibts Fotos der Blätter?
Generell im Pflanzenschutz jedoch nicht. Es gibt auch im Pflanzenschutz viele Situationen, in denen die Blätter tropfnass sein müssen. Austriebs- und Winterspritzungen (z.B. mit Rapsöl) gegen überwinternde Stadien etwa. Kontaktfungizide ohne systemische Wirkung, PES gegen Kräuselkrankheit (Pfirsich), Schorfbehandlungen im frühen Stadium, Ölbehandlungen gegen Milben oder Läuse während der Vegetation...
Vorsicht bei Wind, dann keine Behandlung. Und die Frage, ob wirklich Chlorose vorliegt sollte vorher geklärt werden. Gibts Fotos der Blätter?
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Re: Anwendung von Fetrilon-13 bei Birne
Die Blätter waren vergangenes Jahr in der Tat bei Williams auf Quitte A aber auch bei der Boscs auf Pyrodwarf noch lange nach dem Austrieb relativ gelb. Auch bei der Zwetschge nebenan waren die Blätter auffallend gelblich.
Bei der vorangegangenen Anwendung vor ca. 11 Monaten blieben Rückstände in Form von braunen Flecken auf den Blättern zurück, die der Regen später abgewaschen hatte.
Bei der Birne Condo meine ich im Reifestadium etwas Schorf auf der Schale gehabt zu haben. Deshalb wollte ich sichergehen und auf keinen Fall überdosieren. Die Condo war jetzt noch voll in Blüte, die Williams abgeblüht und der Kümmerling von Boscs auf Pyrodwarf weigert sich erneut zu blühen nachdem er ewig mit dem Austrieb gewartet hatte. Die Blüten der Condo wurden beim Sprühen abgedeckt. Da es vorgestern eine Dusche mit ... gab, möchte ich jetzt noch 1 Woche warten mit der Zweitanwendung von Fetrilon-13.
Hier die kleinere Williams von vor einer Woche. Sie brachte letztes Jahr sogar circa dreißig Früchte hervor. Oben drauf thront die Gräfin, auf dieser sitzt noch ein Halm von Boscs
.
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Die Bestäubung war wohl auch dank der Gräfin wieder hervorragend.
Trotz meiner Dezimierung der Blütenknospen um circa die Hälfte hat die kleine Williams wieder gut angesetzt und schiebt dieses Mal wenigstens auch ein paar Triebe. Bin gespannt.
Dasselbe Bäumchen vergangenes Jahr am 20. Mai
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Williams, 20. Mai 2025
Bei der vorangegangenen Anwendung vor ca. 11 Monaten blieben Rückstände in Form von braunen Flecken auf den Blättern zurück, die der Regen später abgewaschen hatte.
Bei der Birne Condo meine ich im Reifestadium etwas Schorf auf der Schale gehabt zu haben. Deshalb wollte ich sichergehen und auf keinen Fall überdosieren. Die Condo war jetzt noch voll in Blüte, die Williams abgeblüht und der Kümmerling von Boscs auf Pyrodwarf weigert sich erneut zu blühen nachdem er ewig mit dem Austrieb gewartet hatte. Die Blüten der Condo wurden beim Sprühen abgedeckt. Da es vorgestern eine Dusche mit ... gab, möchte ich jetzt noch 1 Woche warten mit der Zweitanwendung von Fetrilon-13.
Hier die kleinere Williams von vor einer Woche. Sie brachte letztes Jahr sogar circa dreißig Früchte hervor. Oben drauf thront die Gräfin, auf dieser sitzt noch ein Halm von Boscs
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Die Bestäubung war wohl auch dank der Gräfin wieder hervorragend.
Trotz meiner Dezimierung der Blütenknospen um circa die Hälfte hat die kleine Williams wieder gut angesetzt und schiebt dieses Mal wenigstens auch ein paar Triebe. Bin gespannt.
Dasselbe Bäumchen vergangenes Jahr am 20. Mai
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- thuja thujon
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Re: Anwendung von Fetrilon-13 bei Birne
Irgendwie fehlt mir da der Neutrieb vom letzten Jahr. Ich würde da sehr konsequent ausdünnen, die Frucht bringt den Baum noch um, der Holzkörper scheint ziemlich leergesaugt zu sein. Sowas fördert Chlorose ziemlich stark, ich denke da muss noch mehr passieren wie Eisen. Also möglichst viele Früchte abmachen, Laub gesund halten, für Wachstum/Langtriebe sorgen.
Cydorian, ja, aber Kontaktmittel spritze ich auch nicht tropfnass und sollten sie auch nicht. Öl nicht während der Vegetation, und vorher ehrlich gesagt auch nicht, wenn kein konkret bewiesener Befall vorliegt.
Cydorian, ja, aber Kontaktmittel spritze ich auch nicht tropfnass und sollten sie auch nicht. Öl nicht während der Vegetation, und vorher ehrlich gesagt auch nicht, wenn kein konkret bewiesener Befall vorliegt.
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Re: Anwendung von Fetrilon-13 bei Birne
Danke. Wie schon geschrieben hat das Bäumchen immer sehr übertrieben geblüht und so gut wie keine Neutriebe gebildet.
Der erste nennenswerte Fruchtansatz der es bis zur Reife brachte war vergangenes Jahr. Aktuell habe ich mindestens die Hälfte aller Blütenknospen, noch vor dem Mausohrstadium, dezimiert. Es war auch eine sofortige vegetative Reaktion zu erkennen, inform kräftigem Schieben und Austreiben aus (schlafenden) Blattknospen. Dieses erfreuliche Verhalten hat es zumindest die vergangenen drei Jahre nicht gezeigt. Ich hätte keine Probleme damit das Bäumchen heuer erneut zu beernten, zumal es die Überladung vom letzten Jahr erstaunlich gut überstand. Williams auf Quitte A ohne Zwischenveredelung noch dazu auf Kalkboden, was will man da erwarten? Ersatzbäumchen, diesmal mit Zwischenveredelung auf BA29, ist bereits in Vorbereitung, die Veredelungen treiben aus. Die einzige Frage die sich aktuell stellt ist ob ich nach Insektizidbehandlung nach der Blattdüngung mit Fetrilon noch eine Woche oder weniger lang warte bis zur Folgebehandlung mit Fetrilon.
Der erste nennenswerte Fruchtansatz der es bis zur Reife brachte war vergangenes Jahr. Aktuell habe ich mindestens die Hälfte aller Blütenknospen, noch vor dem Mausohrstadium, dezimiert. Es war auch eine sofortige vegetative Reaktion zu erkennen, inform kräftigem Schieben und Austreiben aus (schlafenden) Blattknospen. Dieses erfreuliche Verhalten hat es zumindest die vergangenen drei Jahre nicht gezeigt. Ich hätte keine Probleme damit das Bäumchen heuer erneut zu beernten, zumal es die Überladung vom letzten Jahr erstaunlich gut überstand. Williams auf Quitte A ohne Zwischenveredelung noch dazu auf Kalkboden, was will man da erwarten? Ersatzbäumchen, diesmal mit Zwischenveredelung auf BA29, ist bereits in Vorbereitung, die Veredelungen treiben aus. Die einzige Frage die sich aktuell stellt ist ob ich nach Insektizidbehandlung nach der Blattdüngung mit Fetrilon noch eine Woche oder weniger lang warte bis zur Folgebehandlung mit Fetrilon.
- thuja thujon
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Re: Anwendung von Fetrilon-13 bei Birne
Wirklich wachsen möchte Williams auch auf Sämling nicht immer. Ich habe die hier stehen mit der Kaiserbirne mit dem Eichenblatt, eine starkwüchsige Sorte, in der Mitte. Die ist anfänglich gewachsen, mittlerweile sind aber 4 von 5 Ästen davon tot. Also veredeln auf Williams macht meiner Meinung nach nur Sinn, wenn man die Sorten früh in Ertrag schicken möchte, um die Echtheit prüfen zu können.
Fetrilon, warte 4 Tage nach der Insektizidbehandlung ab, mehr ist selten nötig.
Fetrilon, warte 4 Tage nach der Insektizidbehandlung ab, mehr ist selten nötig.
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