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Tomaten 2026 (Gelesen 65133 mal)
- thuja thujon
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Re: Tomaten 2026
Ja, da sollte man drauf achten, in Töpfen kann man aber auch mal mit etwas mehr Gießwasser die Salze ausspülen. Bei jedem dritten gießen eben so viel geben, dass auch unten was aus dem Topf läuft. Und weil er weniger Salzfracht wie ein Volldünger hat, mit Harnstoff bzw AdBlue düngen.
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Re: Tomaten 2026
Da kenne ich so mind. drei Foren, wenn man dort sowas veröffentlicht, dann wird man direkt gesteinigt, gerädert und gevierteilt (hauptsächlich dort dann vom femininen Publikum) - no chance! Bis hin zum Rausschmiss!thuja thujon hat geschrieben: ↑2. Mai 2026, 10:53 Das war ja der Fehler. Die Tomatenerde frisst Stickstoff, Pflanzen verhungern. Anzuchterde ist genauso ungeeignet. Tomaten sind Starkzehrer, die Ergebnisse in Anzuchterde sind früher in Torfbasierter Anzuchterde immer schlechter gewesen als in normal aufgedüngter Erde.
Heute sind Tomatenerde und Anzuchterde auf Holzfaserbasis und oft Kompost drin, beide fressen Stickstoff und machen sie so zu ungeeigneten Substraten, wenn die Düngerflasche nicht danebensteht.
Na gut, dann werde ich nächste Saison die Samen direkt in einer 2 - 3 %igen Lösung vorziehen - Tomaten sind ja Lichteimer...
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- thuja thujon
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Re: Tomaten 2026
Wenn sie in den Mittelalterforen glücklich sind, können sie das ja weiterhin machen, den Scheiterhaufen für den Überbringer der Nachricht.
Ist mir egal, die Zeit der Aufklärung ist schon vorbei, ich möchte Tomaten haben die wachsen und reichlich geschmackvolle Früchte liefern. Diese zu erhalten ist das Ergebnis von Beobachtungen, die so auch durch die Versuche im Gartenbau regelmäßig bestätigt werden.
Wenns in den Mittelalterforen mal die angepasste gelbe Bonsai Sorte gibt, können sie die ja das Leben des brine nennen. Eine Hommage an die versalzene Suppe mit der Torfreduktion.
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Re: Tomaten 2026
Der Tomaten-Atlas ist übrigens immer noch offline. 
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Re: Tomaten 2026
Mal abgesehen davon, dass es tatsächlich "falsch" wäre in einen quer-liegenden Topf gießen zu wollen (mal abgesehen davon, dass das auch rein physikalisch recht schwierig zu organisieren ist...): Was ist denn nun dahinter die tiefere Weisheit, nicht so einen Topf (oder besser noch einen größeren) als kleine Infiltrations-Puffer-Station zu benutzen...?thuja thujon hat geschrieben: ↑2. Mai 2026, 10:13 Die Töpfe sind noch dort weil... (...) Das hat also nichts mit (falsch) gießen in den eingegrabenen Topf zu tun.
Du meinst also, dass die Erdhersteller den Zusatz-Stickstoff-Verbrauch der Holzzersetzung noch nicht "verstanden" haben, um den Substraten SO viel davon zuzusetzen, dass nach Abzug des "Zusatztverbrauchs" auch objektiv etwas für die Pflanzen übrig bliebe, so wie es auf der Verpackung versprochen wird...!?thuja thujon hat geschrieben: ↑2. Mai 2026, 10:53 (...) Die Tomatenerde frisst Stickstoff, Pflanzen verhungern. Anzuchterde ist genauso ungeeignet.
Demnach wäre der Verkauf solcher Erden als "vollgedüngt für Zeitraum X" ja quasi sowas wie Betrug...
P.S.:
SEHR treffend beschrieben...
Habe das ja gerade im 'Gartenforum' mit der Kälte-Resistenz-Theorie von TT mal wieder 1:1 erfahren dürfen...
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Wer einen Monat lang glücklich sein will, der schlachte ein Schwein und esse es auf.
Wer ein Jahr glücklich sein will, der heirate.
Wer ein Leben lang glücklich sein will, der werde Gärtner.
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- thuja thujon
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Re: Tomaten 2026
Die Hersteller haben das Problem, dass wenn sie mehr N reingeben die maximal erlaubten Salzwerte reißen und das Zeug sich schon zersetzt, bevor überhaupt ein Gärtner die Tüte aufmacht. Also da kann man keinen Vorwurf machen.
Gießen in eingegrabene Töpfe: der Boden als solches arbeitet, lebt und wird erst so zur Lebensquelle für die Pflanze. Dazu muss er gepflegt werden, bei echter Trockenheit auch gewässert. Wasser nur per Direktinjektion an die Wurzel geben, damit die Tomaten möglichst nicht den ausgetrockneten Boden und ganzen Standraum erschließen, sondern nur 3 Wasserwurzeln an dem eigegrabenen Topf haben, macht gärtnerisch betrachtet keinen Sinn.
Das oft angeführte Argument, es würden keine Braunfäulesporen vom Boden auf die Blätter spritzen, das passt weder im Freiland und unter Dach auch nicht richtig, da die Sporen eh in der ganzen Luft sind, also so oder so auf die Pflanzen kommen.
Gießen in eingegrabene Töpfe: der Boden als solches arbeitet, lebt und wird erst so zur Lebensquelle für die Pflanze. Dazu muss er gepflegt werden, bei echter Trockenheit auch gewässert. Wasser nur per Direktinjektion an die Wurzel geben, damit die Tomaten möglichst nicht den ausgetrockneten Boden und ganzen Standraum erschließen, sondern nur 3 Wasserwurzeln an dem eigegrabenen Topf haben, macht gärtnerisch betrachtet keinen Sinn.
Das oft angeführte Argument, es würden keine Braunfäulesporen vom Boden auf die Blätter spritzen, das passt weder im Freiland und unter Dach auch nicht richtig, da die Sporen eh in der ganzen Luft sind, also so oder so auf die Pflanzen kommen.
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Re: Tomaten 2026
@THG: kannst du im Gartenforum ja mal unter die Nase reiben, falls du Lebensmüde bist.
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Re: Tomaten 2026
Melde du dich doch dort an und erkläre ihnen, wie's läuft. 
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Re: Tomaten 2026
Das werden die im Gartenforum und z.B. auch im Hausgarten.net als Blasphemie einstufen...
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Re: Tomaten 2026
Ganz falsch, das mache ich über Nacht nie wieder! Tomaten ziehe ich seit den 90er Jahren selbst an. Dachte ich kenne mich aus. Wir hatten die Pflänzchen dieses Mal faulheitsbedingt nachts auch draußen auf dem Balkon gelassen. Schließlich sind sie rückwärts gewachsen, wurden fahlgelb und ich hatte Sorgen dass die Dinger bald abnippeln. Ich schob es zunächst auf die FloraGard-Anzuchterde, torffrei und habe mit ein paar Stickstoffkügelchen nachgedüngt. 1 Woche zuvor schon mit Neudorf-Flüssig-Tomatendünger. Jedoch wurden die Dinger immer mehr gelb. Bevor sie die Grätsche machten haben wir sie sie nachts wieder in die Wohnung gebracht. Die Jungpflanzen haben sich von Tag zu Tag besser erholt und gedeihen zu unserer großen Freude jetzt sehr prächtig. Dass die jungen Tomatenpflanzen so kälteempfindlich sind hätte ich nie für möglich gehalten.
- Hyla
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Re: Tomaten 2026
Da steht er doch drüber.
Da wäre eine Wärmematte besser, damit sie gleichmäßig keimen. Ich habe die immer schon früher im Jahr für die Auberginen und Paprika/Chilis gebraucht und nach den Tomaten für die Gurken und Melonen. Das war also keine extra Anschaffung, sondern nur ein Mehrwert.
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- thuja thujon
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Re: Tomaten 2026
Meinung ist mir tatsächlich nicht heilig, Fakten stehen bei mir drüber.
Wenn manche Samen erst so spät kommen, ist die Keimtemperatur oft am unteren Limit. Da kann Wärme helfen. Oder frischeres, keimfreudigeres Saatgut.
Wenn manche Samen erst so spät kommen, ist die Keimtemperatur oft am unteren Limit. Da kann Wärme helfen. Oder frischeres, keimfreudigeres Saatgut.
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Re: Tomaten 2026
Ich stelle die Aussaat ja anfangs auf die Heizung, da brauche ich nicht mal eine Heizmatte. Aber klar, mit so einer Matte ist die Temperatur wahrscheinlich gleichmäßiger und besser steuerbar. Ich finde eine Keimung ab 10 Tagen schon etwas langsam, hier keimen viele nach ungefähr 7 Tagen. Mehr als 14 Tage brauchen nur wenige Ausreißer. Dieses Jahr eine nach 18 und eine nach 22 Tagen, ziemliche Ausnahme. Ok, wer weiß, vielleicht würden ein paar einzelne Nichtkeimer auch noch nach Wochen keimen, aber so viel Geduld habe ich meist nicht...
Bei 3 Wochen ist es doch etwas schwer planbar, finde ich, wenn man ggf. auch nochmal nachsäen muss, weil einige Sorten gar nicht keimen.
Bei 3 Wochen ist es doch etwas schwer planbar, finde ich, wenn man ggf. auch nochmal nachsäen muss, weil einige Sorten gar nicht keimen.
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Re: Tomaten 2026
Eine Nachtabsenkung der Temperatur schadet eigentlich nicht oder kann sogar förderlich sein. Heizkörper finde ich schon sehr luxuriös oder auch eine Fußbodenheizung. 
Bei mir ist es so, daß ich es besser planbar finde, wenn sie gleichmäßig keimen. Theoretisch geht's auch ohne alles im großen Gwh, aber dort keimen sie gerade erst (Restsamen im Boden).
Bei mir ist es so, daß ich es besser planbar finde, wenn sie gleichmäßig keimen. Theoretisch geht's auch ohne alles im großen Gwh, aber dort keimen sie gerade erst (Restsamen im Boden).
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Re: Tomaten 2026
So, jetzt hamma den Salat: Mit dieser "traditionellen" Sicht / unkonformistischen Gegen-Erfahrung zum hier gerade gerne gesehenen Narrativ bist Du sozusagen voll im Mainstream der Mutigeren in den "Mittelalterforen" (wo ja bisweilen sogar Gefahr für Leib & Leben der Tommis gewittert wird, wenn die Nachttemperaturen nur einstellig zu werden drohen...).Obstliebhaber hat geschrieben: ↑2. Mai 2026, 14:21Ganz falsch, das mache ich über Nacht nie wieder! (...) Dass die jungen Tomatenpflanzen so kälteempfindlich sind hätte ich nie für möglich gehalten.
Wenn Fakten aber entsprechend dem Aufklärungs-Anspruch tatsächlich Fakten sind, dann müßten sie in der Vorderpfalz ebenso funzen wie auf der Fränkischen Platte und sie sich nicht beim einen im Verlauf des April bei Nachttemperaturen zwischen 5 & 0 Grad prächtig entwickeln und beim anderen in praeletale Zustände geraten... (aus denen sie durch das warme Nacht-Quartier zum Glück wieder gerettet werden konnten...).
Wo also liegt hier beim wem der Denk- oder Wahrnehmungs-Fehler?
Oder aber: Welches Parameter muss NOCH mitbedacht werden, damit Temperaturen von weniger als 5° nicht tatsächlich zur Wachstumsbremse werden...
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