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Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein (Gelesen 2055 mal)
Moderator: Nina
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein
".....etwas weniger als einen Meter den Hang hoch pflanzen, so dass sie grade noch an die feuchten Stellen im ‚Tal‘ wachsen können..."
Das kann bei uns anders rum sein, auf den Höhen kreidezeitlicher Lehm mit Wasserstellen,
im Tal Karst und Ponore, trocken. In der Grenzschicht selten Quellen.
Das kann bei uns anders rum sein, auf den Höhen kreidezeitlicher Lehm mit Wasserstellen,
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Gruß Arthur
- Mediterraneus
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein
Nein,im Winter ist der Schaden passiert und im Frühjahr fällt der Schaden auf, weil die Pflanze tot ist und deshalb braun wird.Drainagefan hat geschrieben: ↑1. Mai 2026, 18:13
Im Winter ist noch immer alles ok und im Februar, wenn es wärmer wird, beginnen die Probleme. Gefrorener Boden und am Tag Temperaturen, dass die Pflanze in der Sonne treiben möchte...
Wenn du eine Zimmerpflanze in die Kühltruhe stellst, sieht sie in der Kühltruhe immer noch gut aus. Auch kurz nach dem rausholen noch.
Wenn sie dann aufgetaut ist, tauchen die Schäden auf.
Jede Hanfpalme ist genetisch unterschiedlich hart, deshalb überlebt die eine besser, die andere nicht.
LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus
Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung
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- Drainagefan
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein
Danke für den sehr guten Vergleich. Letztlich ist es egal ob man in der Arktis verdurstet oder erfriert ;-)Mediterraneus hat geschrieben: ↑1. Mai 2026, 18:51 Wenn du eine Zimmerpflanze in die Kühltruhe stellst, sieht sie in der Kühltruhe immer noch gut aus. Auch kurz nach dem rausholen noch.
Wenn sie dann aufgetaut ist, tauchen die Schäden auf.
So sah die Hesperaloe auch noch nie aus.
HESPERALOE PARVIFLORA
Erfroren?
Diese Mittagsblume ist der Wahnsinn. Im Spätsommer nach Tagen aus einem übergegangenen Gartenkelch gerettet, achtlos in den Kübel gegeben, nicht mehr gegossen und nach dem strengen Winter im Kübel im Wasser schwimmend entdeckt.
DELOSPERMA COOPERI JEWEL
Die hat die -15° locker weggesteckt und ein 2. Mal das Wasserbad, vielleicht auch geschmolzenen Schnee, über längere Zeit. Keine Ahnung wie lange die im Wasser lag.
Eine im Garten gesetzte von diesen Mittagsblumen, hat heuer als 1. von den Mittagsblumen geblüht.
DELOSPERMA COOPERI JEWEL
Ich habe die vom Kübel heute in einen Balkontopf eingesetzt, Mal schauen, wie sie sich entwickelt.
LG Horst
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein
Die Hesperaloe ist auch einfach zu viel verwöhnt, das mastige Wachstum macht sie anfällig für Frost.
Die verfaulte Aloe im Topf auch, wenn Springkraut es bis zur Blüte und Samenreife schafft, dann steht die Agave zu nass. In meinen Sukkulententöpfen wächst in der Regel kein Unkraut, weil es vertrocknet, bevor es Fuß fassen kann. Regenschutz im Sommer hilft dabei.
Tag Nacht Unterschiede von 30 Grad sind für Wüstenpflanzen übrigens ziemlich wenig. 50 ist normal.
Die verfaulte Aloe im Topf auch, wenn Springkraut es bis zur Blüte und Samenreife schafft, dann steht die Agave zu nass. In meinen Sukkulententöpfen wächst in der Regel kein Unkraut, weil es vertrocknet, bevor es Fuß fassen kann. Regenschutz im Sommer hilft dabei.
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gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
- Drainagefan
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein
Wie kommst du darauf? Die sind seit über 10 Jahren dort und haben die ersten Jahre nach wochenlangem Regen sehr gekämpft. Die werden doch viel höher. Aber ich lasse mir gerne erklären warum du das annimmst. DIe Blüten wurden aber mehrmals an die 180cm hoch, das ist mehr als normal.thuja thujon hat geschrieben: ↑2. Mai 2026, 11:04 Die Hesperaloe ist auch einfach zu viel verwöhnt, das mastige Wachstum
Um wieder zurück zu den Clematis zu kommen. Ich finde diese im Schatten sieht problemlos aus und ich denke, die wird bald die Sonnenseite erreichen. Da sehe ich keine eingerollten Blätter.
CLEMATIS VITICELLA AVANT-GARDE
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein
Ist auch eine andere Sorte oder Art.
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein
Stimmt schon, aber beide Viticella.
Jetzt habe ich gerade entdeckt, dass eine Potentilla dort, die viele Blüten hatte, alle Blüten fallen lies und total vertrocknet ist, aber die anderen Potentilla (noch) nicht. Bei der Potentilla hätte ich das nie gedacht, die wächst ja auch in Mauerritzen.
Jetzt habe ich gerade entdeckt, dass eine Potentilla dort, die viele Blüten hatte, alle Blüten fallen lies und total vertrocknet ist, aber die anderen Potentilla (noch) nicht. Bei der Potentilla hätte ich das nie gedacht, die wächst ja auch in Mauerritzen.
LG Horst
Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein
Ich hatte es schonmal erwähnt: Der Schneckenschutz steckt zu tief im Boden - denn der Kragen berührt ja schon fast den Boden! Dann brauchst du dich mal nicht wundern...Drainagefan hat geschrieben: ↑2. Mai 2026, 14:56 CLEMATIS VITICELLA AVANT-GARDE.jpg
CLEMATIS VITICELLA AVANT-GARDE
Wer kontrolliert die Kontrolleure?
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein
Die Avantgarde ist die rechte, links ist die blattlose Tangutica, vermutlich tot.
Wenn du rechts meinst, dann ist der Schneckenschutz / das Plastik zu niedirg. Ich habe den rechts heraus gezogen, höher geht nicht. Links habe ich nichts gemacht. Aber ja, kann ich maximal rausziehen. Ohne Blätter wird da keine Schnecke rein wollen.
Bei der 1 Venosa habe ich versucht den Schneckenkragen weg vom Rosenbogen zurücken, ging nicht viel, dann steht der Schneckenkragen bei der Pflanze fest an.
Aber irritierend ist die
Wenn du rechts meinst, dann ist der Schneckenschutz / das Plastik zu niedirg. Ich habe den rechts heraus gezogen, höher geht nicht. Links habe ich nichts gemacht. Aber ja, kann ich maximal rausziehen. Ohne Blätter wird da keine Schnecke rein wollen.
Bei der 1 Venosa habe ich versucht den Schneckenkragen weg vom Rosenbogen zurücken, ging nicht viel, dann steht der Schneckenkragen bei der Pflanze fest an.
Aber irritierend ist die
Gestern war warm, aber heute war es in der Sonne heiß, morgen wird es noch heißer.Potentilla crantzii 'Goldrausch'
https://www.naturadb.de/pflanzen/potent ... oldrausch/
Boden: sandig bis lehmig
Wasser: trocken
Nährstoffe: nährstoffarmer Boden
Trocken: Der Boden trocknet nach Regen schnell wieder ab und speichert nur wenig Wasser. Besonders im Sommer kann er längere Zeit trocken sein. Hier wachsen Pflanzen, die mit wenig Wasser gut zurechtkommen.
LG Horst
- Drainagefan
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein
Ich beobachte zur Zeit die Vorhersage genau, die ändert sich alle paar Stunden deutlich. Aber ich habe jetzt mal eine Situation gesehen, die ich in Worten nie vermitteln konnte, die es bei mir aber sehr oft gibt. Das ist eine Vorhersage mit der DWD-Satellitenkarte und die stimmt eigentlich fast immer besser, als Zahlen.
Wir sind da also am Rande der Alpen und da schüttet es zum Teil gewaltig (gelbgrün mit Gewitter), dazwischen gibt es aber "weiße" Flächen, wo es nicht regnet. Die Vorhersage im TV macht natürlich einen ganz anderen Eindruck für Leute aus der Ferne. Wenn das Wetter immer wieder bei mir vorbeizieht, muss ich alles genau überdenken, ob ich gieße oder nicht. Ich habe jetzt vorsichtshalber den Phlox, die Hortensien, die vertrocknete Potentila und die vertrockneten Palmen gegossen. Da gingen an die 200l darauf, hätte ich nicht gedacht. Schon allein deswegen überlege ich sehr, was unbedingt gegossen werden muss. Wenn es in den nächsten Tagen nicht regnet, wird es knapp mit Regenwasser. Ich kann nur hoffen.
LG Horst
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein
Ich denke wir sind hier in einem Gartenforum wo es um Pflanzen geht, nicht in einem Mathematikforum, wo es um die Berechnung der besten Wettermodelle geht.
Für mich ist entscheidend, wenn die Finger dreckig sind und wichtig, die Knie auch, weil man muss runter, nicht nur von oben gucken, sondern runter in den Dreck, gucken, graben, fühlen, was ist los an der Wurzel, wie ist die Situation an der Bodenoberfläche, wie 3 Zentimeter tiefer, wie viel Wasser ist auf 10cm, was sagt der Wetterbericht, die Prognose, reichts noch aus die nächsten 3 Tage oder muss ich gleich 90mm Niederschlagsdefizit mit 20mm Bewässerung ausgleichen und kann eben nicht warten, bis der Terminkalender mir Zeit verspricht?
Das Bild vom Wetterbericht ist irrelevant im Garten, die Pflanze will an der Wurzelspitze Wasser und Luft. Dort wird entschieden was oberflächlich passiert. Nirgendwo anders.
Und das kann man lernen, Pflanzen durch angepasste Bewässerung so (mit dem Wurzelwachstum) erziehen, dass Palmen eben nicht in 6 Wochen am Alpenrand vertrocknen, wenn sie weiter südlich auch 9 Wochen ohne nennenswerte Niederschläge maximal problemlos überstehen. Die können auch 3 Monate mit ohne ohne das du eine Gießkanne von den 200 Litern dafür verbrauchen musst.
Für mich ist entscheidend, wenn die Finger dreckig sind und wichtig, die Knie auch, weil man muss runter, nicht nur von oben gucken, sondern runter in den Dreck, gucken, graben, fühlen, was ist los an der Wurzel, wie ist die Situation an der Bodenoberfläche, wie 3 Zentimeter tiefer, wie viel Wasser ist auf 10cm, was sagt der Wetterbericht, die Prognose, reichts noch aus die nächsten 3 Tage oder muss ich gleich 90mm Niederschlagsdefizit mit 20mm Bewässerung ausgleichen und kann eben nicht warten, bis der Terminkalender mir Zeit verspricht?
Das Bild vom Wetterbericht ist irrelevant im Garten, die Pflanze will an der Wurzelspitze Wasser und Luft. Dort wird entschieden was oberflächlich passiert. Nirgendwo anders.
Und das kann man lernen, Pflanzen durch angepasste Bewässerung so (mit dem Wurzelwachstum) erziehen, dass Palmen eben nicht in 6 Wochen am Alpenrand vertrocknen, wenn sie weiter südlich auch 9 Wochen ohne nennenswerte Niederschläge maximal problemlos überstehen. Die können auch 3 Monate mit ohne ohne das du eine Gießkanne von den 200 Litern dafür verbrauchen musst.
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein
Die Limitierung dieser Strategie könnte sein, dass in Drainagefan in seinem Garten Pflanzen nebeneinander pflegt, die nicht unbedingt über gleiche Bedürfnisse verfügen. Hortensien sind auch nach noch soviel angepasster Bewässerung immer noch keine Palmen.
Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein
Ich merke du hast mich noch immer nicht verstanden. Wettervorhersagen können ein Indiz sein, ob man sich das Gießen spart oder nicht, wenn die Bodenfeuchtigkeit grenzwertig ist.thuja thujon hat geschrieben: ↑3. Mai 2026, 02:59 Ich denke wir sind hier in einem Gartenforum wo es um Pflanzen geht, nicht in einem Mathematikforum, wo es um die Berechnung der besten Wettermodelle geht.
Der Screenshot soll jedoch was ganz anderes zeigen. Da ist eine Fläche von grob 100km x 100km, wo es fast überall regnet und dann gibt es da Löcher wo es aus Laiensicht unerwartet trocken bleibt. Ich beobachte das hier immer wieder, ein paar km südlich und ein paar km nördlich, regnet es laut Satellitenkarte und das berichten auch Leute, die auf Besuch kommen. Aus der Ferne bekommt man zu dieser Gegend einen Eindruck, dass es vergleichsweise viel regnet, weil die Ausnahmen kennt nur der, der dort wohnt.
Mir wird ja immer unterstellt, ich gieße zu viel. Gerade habe ich das Problem, dass der Phlox deutlich zu wenig Wasser ohne Gießen bekam und der mehr als Hortensien braucht, hätte ich nie gedacht.
Beim Potentilla weiß ich noch nicht was da los ist, vielleicht ein Tier. Die ganzen Blüten sind am Boden gelegen, aber nur bei 1 von ca. 14. Ich denke mir ein Tier hätte auch die anderen Pflanzen angeknabbert.
Du übersiehst dabei, dass auch im Süden junge Palmen intensiv bewässert werden. Das war einer meiner ersten gedanklichen Fehler, dass Palmen Hitze ohne Gießen aushalten müssen und der natürliche Regen reicht. Für junge Yuccas gilt das auch, alte gieße ich nie. Vielleicht war die vertrocknete Palme einfach noch zu jung. Die Bedingungen der großen Palme daneben sind ident. Aber beide jungen Palmen sind gleich alt und eine ist, wie gezeigt, schön grün. Es könnte schon genetisch bedingt sein, wie schon mal geschrieben wurde.thuja thujon hat geschrieben: ↑3. Mai 2026, 02:59 dass Palmen eben nicht in 6 Wochen am Alpenrand vertrocknen, wenn sie weiter südlich auch 9 Wochen ohne nennenswerte Niederschläge maximal problemlos überstehen.
Du liest nicht genau. Ich gieße die Palmen normalerweise nie. Es geht darum die vertrockneten Palmen zu retten. Palmen kann man wie Hortensien nicht zu viel gießen, dann wachsen sie eben stark und ob man das will, muss man sich gut überlegen. Je größer umso schwieriger wird es das Herz zu schützen und irgendwann geht das gar nicht mehr.thuja thujon hat geschrieben: ↑3. Mai 2026, 02:59 Die können auch 3 Monate mit ohne ohne das du eine Gießkanne von den 200 Litern dafür verbrauchen musst.
Die große hat den strengen Winter ohne jeden Schutz geschafft, wie die aktuelle Blüte zeigt, die jeden Tag größer wird. Die vertrocknete zeigt leider noch keine Anzeichen, dass sie treibt. Da bin ich wahrscheinlich zu ungeduldig.
TRACHYCARPUS FORTUNEI
Zuletzt geändert von Drainagefan am 3. Mai 2026, 12:34, insgesamt 2-mal geändert.
LG Horst
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein
Missverständnis, die Standorte sind alle schon überlegt. Die Hortensien sind weit weg. Aber eigentlich müsste Hortensie unter Palme möglich sein. Beide kommen mit viel Wasser klar. Nur bei der Palme hat man dann das Problem, dass die zu schnell wächst und wenn der Schutz des Hauses weg ist, dann wird es risikoreich. Die große Palme verliert immer mehr den Schutz des Hauses. Ich bin ein Fan von der Wagnerianus, die wächst zwar sehr langsam und haltet aber die Stürme besser aus. Nach 10 Jahren ist die Wagnerianus so ca. 1,8m hoch, während die Fortunei um die 5m ist. Bei der Fortunei knicken alle Blätter irgendwann nach Sturm oder Starkregen.Veilchen-im-Moose hat geschrieben: ↑3. Mai 2026, 07:00 Die Limitierung dieser Strategie könnte sein, dass in Drainagefan in seinem Garten Pflanzen nebeneinander pflegt
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Re: Was knabbert da an den Clematis-Blättern? Schnecken können es nicht sein
Der Vergleich von Hortensie und Phlox was den Wasseranspruch betrifft, ist aus mehreren Gründen falsch: einmal müssten sie dafür genau nebeneinander stehen, also auf vergleichbaren Lebensbereichen, dann ist das eine ein eingewachsener Strauch, das andere eine noch relatv junge Staude. Klar, beide brauchen viel Wasser und beiden wurzeln eher oberflächig, was bei Lehm eher ein Vorteil sein kann (geringere Anfälligkeit für Staunässe).
Und Palmen - und Kakteen - können viel Wasser trinken und vertragen, werden dadurch aber auch mastig und krankheits-, kälte- und dürreanfällig.
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