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Nisthilfen für Wildbienen (Gelesen 453351 mal)
Moderator: partisanengärtner
- Phalaina
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Re: Nisthilfen für Wildbienen
Nach meinen Beobachtungen hier nehmen zumindest Osmia-Arten einen entrindeten Stamm besser an. Das deckt sich auch mit dem, wie sie es mit angebohrten Stamm- und Aststücken halten: in Löchern auf entrindeten Astabschnitten am liebsten (ähnlich wie auch bei gehobelten Holzklötzen), in Löchern auf glatter Rinde (Buche) durchaus, in Löchern auf rauher Rinde (Eiche) eher nicht. Das kann anderswo natürlich abweichen. 
- DerTigga
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Balkongärtner
Re: Nisthilfen für Wildbienen
Du könntest doch auch nen Mittelweg gehen ? Mit ner Säge mehr oder weniger waagerecht die Rinde einmal um den Stamm rum durchtrennen, 30cm drüber dasselbe nochmal und dieses Teilstück raustrennen. Obendrüber 30-40cm Rinde dran lassen, erst darüber wieder auf dieselbe Art die Rinde ab ?Gartenplaner hat geschrieben: ↑10. Mai 2026, 02:52 *seufz*
Die Frage ist, ob die Rinde dran oder ab soll.
Gibt doch keinen Zwang, das für den gesamten Baum nur eins gemacht wird: Rinde noch komplett dran oder alles ab ? ;-)
Evt. noch ne Idee: Akku-Bohrmaschine + Bohrersammlung greifen und Löcher mit verschiedenen Durchmessern herstellen.. ?
- Staudo
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Re: Nisthilfen für Wildbienen
Mal zum Verständnis. Ist das Aufhängen von Insektenhotels nicht ähnlich sinnvoll wie die Vögelfütterung? Der Mensch macht es in erster Linie für sich. Die Tiere kämen auch gut ohne aus und obendrein werden vor allem sehr häufige Arten unterstützt.
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- hobab
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Re: Nisthilfen für Wildbienen
Bis Musk Blattlauspickdrohnen entwickelt hat, bin ich sehr froh über die meisenfütternden Nachbarn, so sind im Frühjahr wenigsten die unterwegs….
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- Phalaina
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Re: Nisthilfen für Wildbienen
Die Frage ist berechtigt. Mit diversen Nisthilfen finden sich, zum Beispiel bei einigen häufigen Osmia-Arten, mit der Zeit Bestandsdichten ein, die sehr deutlich höher sind als die natürlicherweise vorkommenden, und verschiebt dadurch die spezifische Individuenzahl im Artengefüge. Weißfaules, stehendes Totholz und senkrechte Lösslehmwände sind zumindest hier in der Gegend eher selten, und auch die Zahl der zufällig bereitstehenden Ersatznistplätze im urbanen Bereich, wie ungenutzte Bohrlöcher an Hauswänden oder die beliebten Entlüftungöffnungen an Fensterrahmen, ist begrenzt. Durch ihre Pollensammeltätigkeiten kompensieren die geförderten Wildbienen jedoch sowohl für Wild- als auch Nutzpflanzen (Obstbäume!) den - durch andere Gründe als die Insektenhotels bedingten - Rückgang anderer blütenbesuchenden Insektenarten. Zudem profitieren durch den steigenden Bestand an Nistplätzen hier zudem auch verschiedene Brutparasiten wie Sapygina, Chrysis, Cacoxenus, Anthrax oder Gasteruption.
Natürlich kommt es somit auch zu einem Nutzen/zur Freude für sich selbst (zumindest für an der Natur Interessierte), genauso wie durch einen (fischfreien) Gartenteich zur Förderung von Libellen und Amphibien usw.
- thuja thujon
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Re: Nisthilfen für Wildbienen
Wenn bis jetzt noch keine blauen Holzbienen an dem Stamm beobachtet werden konnten, hat die Rinde das Eigelege erfolgreich verhindert.
Der Baum sieht schon stark morsch aus, weswegen ich denke dass die Frage, ob Rinde dran oder ab, etwas zu spät kommt. Zu morsches Holz ist für die Bienen nicht mehr interessant.
Der Baum sieht schon stark morsch aus, weswegen ich denke dass die Frage, ob Rinde dran oder ab, etwas zu spät kommt. Zu morsches Holz ist für die Bienen nicht mehr interessant.
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- Staudo
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Re: Nisthilfen für Wildbienen
Aber sicher für andere Viecher. 
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- thuja thujon
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Re: Nisthilfen für Wildbienen
Ja klar, aber es ging ja darum, bewusst nur wenige Insektenarten zu fördern.
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- Hyla
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Re: Nisthilfen für Wildbienen
In und unter der Rinde leben aber auch Tiere. Ich finde es sinnlos, den Baum extra zu schälen.
Die Frage war ja nicht speziell auf Holzbienen bezogen. Die finden anscheinend immer was und haben sogar hier den Winter überlebt.
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- thuja thujon
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Re: Nisthilfen für Wildbienen
Nicht speziell Holzbienen, ja, aber im Strang über Nisthilfen für Wildbienen wären Käfer oder Asseln falsch aufgehoben. Auch das Wespen das Holz eher holen wenn die Rinde weg ist wäre OT.
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raiSCH
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Re: Nisthilfen für Wildbienen
Wo der Mensch eingreift, stiftet er meist mehr Chaos als echten Nutzen. In den letzten Wintern sind in meinem Garten ohne Fütterung keine Vögel verhungert, und sie haben schon Junge, und alle möglichen Wildbienen und Wespen muss ich jeden Tag aus meinem Wintergarten ins Freie befördern, die kommen dort schon gut zurecht.
- Hyla
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Re: Nisthilfen für Wildbienen
Ich weiß nicht, ob auch andere Wildbienenarten in oder unter der ziemlich rauhen Rinde eine Unterkunft finden, würde es aber nicht ausschließen. Hier nisten sie in allen möglichen und unmöglichen Ecken.
Die Vogelfutterstation wurde hier mit Beginn der Brutsaison bis auf zwei Gitterröhren mit Sonnenblumenkernen eingestellt. Die werden noch gut frequentiert.
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Liebe Grüße!
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- Immer-grün
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Re: Nisthilfen für Wildbienen
Die Käfer fressen doch Gänge ins tote Holz, was wiederum den Wildbienen nützlich sein kann. Ich würde den Baum so sein lassen wie er ist.thuja thujon hat geschrieben: ↑10. Mai 2026, 11:21 aber im Strang über Nisthilfen für Wildbienen wären Käfer oder Asseln falsch aufgehoben.
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