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Immer-grün hat geschrieben: ↑8. Mai 2026, 17:56
…Nylonsöckchen / Samen: Ersteres kommt einfach über den Samenstand nach der Blüte?
Ja.
Vorsicht mit einem ganz dünnen Blumendraht unter dem Samenstand zugebunden.
Da ich ja immer wieder länger nicht vor Ort bin, kann ich so sicher sein, alle Flattersamen einzufangen.
Nylon, weil sehr leicht und luftig und wenig Feuchtigkeit bei Regen aufsaugend.
Ich hadere, ob ich mal Samen in die Blumenwiese streuen soll, an den niedrigsten, konkurrenzschwächsten Stellen, unter den Obstbäumen
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Erich Kästner, (1933/46), Ein alter Mann geht vorüber
“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela
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Gestern hab ich den Blutstorchschnabel von den sprengeri getrennt, gottseidank haben sie unterschiedliche Wurzeltiefen. Nach der Blüte, beim Einziehen, werde ich die jahrzehntealten sprengeri aufnehmen und neu setzen. Das werden dann -zig sein, direkt ein Reichtum!
Die ersten blühen.
Immer-grün hat geschrieben: ↑9. Mai 2026, 20:08
Wenn du viele Samen hast, warum nicht?
Danke betr. Samen auffangen. Muss ich versuchen dran zu denken.
Sieht halt eine zeitlang etwas doof aus
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“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela
Der Zweck heiligt die Mittel. ( Modischere Farben würden es auch nicht besser machen. )
Danke für die Erinnerung, einsamer Strumpf ist eingepackt.
Wann ca. sind die Samen ausgefallen?
Immer-grün hat geschrieben: ↑3. Jun 2026, 17:37
…
Wann ca. sind die Samen ausgefallen?
Ich war wohl irgendwie nie konkret da, wenn’s soweit war, wie ich meinem Tagebuch entnehme….
Ich schätze anhand meiner Aufzeichnungen von wegen Samen verstreuen Anfang bis Mitte Juli.
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Danke für den zeitlichen Anhaltspunkt, Gartenplaner. Dann versuch`ich`s einfach mal. Kann ja nur soviel schief gehen, dass schlussendlich nichts keimt. (Smyrnum perfoliatum Samen im Waldzimmer; null und nix gekeimt vor wenigen Jahren. Und ihr hattet mich gewarnt vor Ausbreitung! Nun gut, die habe ich nun weder übermässig noch sonst. Sehr unzuverlässig hier betr. Keimung an manchen Stellen.)
Immer-grün hat geschrieben: ↑4. Jun 2026, 20:45
… (Smyrnum perfoliatum Samen im Waldzimmer; null und nix gekeimt vor wenigen Jahren. Und ihr hattet mich gewarnt vor Ausbreitung! …
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Ich glaube dem Smyrnum p. ist es zu dunkel bei mir "im Zimmer". Schade, das gäbe Licht.
Und bei T.sprengerii war ausser einer mitgenommenen Socke auch nichts, die Samenkapsel war nämlich weg. (Na dann halt nächstes Jahr. )
Zu dunkel gibt’s für Smyrnium meinem Empfinden nach fast nicht, allerdings brauchte es auch bei mir etwas Anlauf bis zu den dreijährigen blühenden Pflanzen.
Danach wurde er ein Selbstläufer, ich zieh die verblühten Stangen überall dort, wo es zuviel des Guten wird, aber entlang der Cornus sanguinea Hecke darf er.
Ich hab bei meinen Tulipa sprengeri festgestellt, dass fast die Hälfte der abgeblühten auch keine Samen entwickeln
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In fast allen Jahren haben die sich bei mir problemlos selbst bestäubt. Dieses Jahr wäre wohl etwas händische Bestäubung eine Verbesserung gewesen. Zur Blüte war gerade eine grauslige Hitzewelle.
Dennoch habe ich Samenansatz bei fast allen.
Sie gehört zu den wenigen Tulpen die zur Selbstbestäubung fähig sind. Vegetative Vermehrung findet bei mir kaum statt, die Stolonen kennen bei mir nur eine Richtung, unten. Sämlinge bleiben oft lange unentdeckt bis sie in die Nähe von Blühreife kommen oder bei mir einfach blühen. Können auch mal ein Jahr ganz aussetzen.
Die ersten Aussaaten im Topf vor vielen Jahren haben es in voller Sonne trotz gießen nicht überlebt. am schönsten werden sie bei mir im Halbschatten bis Schatten von Gehölz.
Im hiesigen Botanischen Garten haben sie einen größeren Fleck im Schatten von Bäumen. sicher mehr als 100 Blüten. Wegen der Hitze waren sie auch im Botanischen Garten heuer nicht mehr so schön wie sonst.
Liefen dort bis jetzt unter dem Namen Tulipa whittallii. dieses Jahr habe ich dem Chefgärtner die Info geben können was er da hat. Die Farbe ist ja ähnlich, aber Blütezeit und Pflanzenhöhe ist schon sehr verschieden.
Zudem kommen sie an "normalen" Wildtulpenstandorten eher schlecht bis gar nicht.
Die Kapseln lassen sich reichlich Zeit mit dem platzen. Wenn die Samenstände gelblich werden bekommen sie keinen Saft von unten und man kann sie einfach drinnen in der wasserlosen Vase fertigtrocknen. Da erspart man sich die hässlichen Verhüllungen.
In normalen Jahren drücken die Blütenblätter die reifen Pollenstände direkt auf die Narbe. Heuer sind sie auseinander gefallen bevor das so richtig effektiv wurde.
Es gibt übrigens auch eine etwas kräftigere Mutante. Vermutlich ist bei mir ein Teil von diesem Strain.
Unter günstigen Bedingungen soll sie nur 4 Jahre bis zur Blühreife brauchen.
Nicht blühende ziehen deutlich schneller ein.