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Wiesen - Wiesenpflanzen (Gelesen 175840 mal)

Einjährige, Zweijährige, mehrjährige Stauden, Farne, Gräser, Zwiebelpflanzen ...

Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR

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hobab
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Re: Wiesen - Wiesenpflanzen

hobab » Antwort #1155 am:

Chaerophyllum hirsutum ist toll, braucht es aber etwas frischer. Sanguisorba geht auch mit etwas Schatten, zu dunkel gibts aber keine Blüten, Trollblumen kann etwas Schatten, Angelica sylvestris, Campanula in Arten, rapunculus/patula wächst hier gerne halbschattig, Geranium natürlich.
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Konstantina
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Re: Wiesen - Wiesenpflanzen

Konstantina » Antwort #1156 am:

Teufelabbiss noch vergessen. Und Wirbeldost. Und Lichtnelke.
Odemering habe ich auch und finde ihm toll.
Ich habe einheimische Wasserdost, der wird von der Schnecken nicht gefressen. Bei mir in der Ecke, wo alle diese Pflanzen eingepflanzt sind, habe ich sehr hohe Schneckendruck.
Alle, die ich geschrieben habe können im Lehm auch Trockenheit.
Im Halbschatten können eigentlich einige, die blühen halt etwas weniger.
Vielleicht findest du hier was:
https://www.saatgut-vielfalt.de/advance ... lbschattig
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Immer-grün
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Re: Wiesen - Wiesenpflanzen

Immer-grün » Antwort #1157 am:

Konstantina hat geschrieben: 7. Jun 2026, 21:10 Ich habe einheimische Wasserdost, der wird von der Schnecken nicht gefressen.
Das ist gut zu wissen. Und danke für die Rückmeldungen, Vorschläge! ( Ich glaube, ich mache noch zwei Heuhaufen mehr. ;) )
Ich bin sehr gespannt, wer sich letztendlich etablieren können wird und natürlich wäre dann Ausbreitung gewünscht.
Sekundenglück
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Hyla
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Re: Wiesen - Wiesenpflanzen

Hyla » Antwort #1158 am:

Die Hornveilchen geben immer noch alles.

IMG_20260607_195341056_HDR.jpg
Liebe Grüße!


Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
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Lou-Thea
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Re: Wiesen - Wiesenpflanzen

Lou-Thea » Antwort #1159 am:

An dem Experiment arbeite ich ja schon seit 20 Jahren, in die fettfeuchte Wiese am Grundstücksende mehr Vielfalt zu bekommen, aber das ist extrem zäh.
Von wegen, heimischer Wasserdost wird nicht gefressen. ::) Die Töpfchen aus der Gärtnerei oder in Töpfen vorgezogene Sämlinge wurden ausgepflanzt sofort und vollständig von den Schnecken plattgemacht. Erst gestern wieder einen Blutweiderich gepflanzt, ich trau mich gar nicht nachsehen...
Auch Trollblumen hatten keine Chance, weder gepflanzt noch gesät. Klappertopf, zigmal gesät, auch von Saatgut aus feuchten Wiesen... nichts.

Angewachsen ist Lysimachia vulgaris, gar keine Probleme machten auch Iris sibirica.
Natürlich vorhanden ist Mädesüß, Filipendula ulmaria, die bringt nichts um, ebenso den Wiesenkerbel, der's auch gern üppig und frisch hat. Und Silene dioica.
Silene latifolium funktioniert gut, ist eher was für Randbereiche, ebenso wie Wiesen-Pippau, Crepis biennis. Auch von Schnecken verschmäht wird der Große Odermennig, Agrimonia procera.

In den Bereichen, die ab Juni regelmäßig gemäht werden (Wege) breitet sich Wiesenschaunkraut aus.

Die Ährige Teufelskralle wächst eher nicht in klassischen Wiesen, mehr an Wegrändern, an Böschungen, am Waldrand, auf Lichtungen. Bei uns ist der Bereich mit den Teufelskrallen halbschattig bis schattig. Mit dem eher niedrigen Gras/den Seggen dort kommen sie klar, in der Wiese, wo die Gräser schon ab Mai meterhoch sind, mögen sie es nicht.

Ich hätte noch gerne Baldrian, Sumpf-Ziest, Wasserdost und Kohl-Kratzdistel.
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Lou-Thea
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Re: Wiesen - Wiesenpflanzen

Lou-Thea » Antwort #1160 am:

Vergessen - Galium mollugo. Eine der wenigen Erfolgsgeschichten, die mögen es hier inzwischen sehr und duften gerade köstlich. Ein paar Centaurea jacea (vorne am Bildrand) halten sich auch, werden in feuchten Jahren allerdings teilweise von den Schleimern dezimiert.
20260606_223644_kl.jpg
Im Hintergrund kommen die wilden Karden hoch, die sind problemlos, aber man muss sie später einzeln rausschneiden, wenn man die Samen nicht komplett flächig überall verteilt haben will...
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hobab
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Re: Wiesen - Wiesenpflanzen

hobab » Antwort #1161 am:

Die Silene kommen hier von selber und sind willkommen, Filipendula ulmaria und die Lysimachia sind eher verhasst: wird man nie wieder los. Auch Eupatorium sät sich aggressiv aus.
Klappertopf hab ich statt Heuhaufen benutzt - funktioniert langfristig besser, wenn man weniger Gras und mehr auffälliger blühendes haben möchte. Vincetoxicum geht übrigens auch gut im Halbschatten und Tanacteum macrophyllum oder corymbosum.
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