News: Problem bei der Anmeldung? Bitte Mail über das Kontaktformular ganz unten! | garten-pur unterstützen mit einer Spende oder über das Partnerprogramm!
Wiesen - Wiesenpflanzen (Gelesen 175840 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR
- hobab
- Beiträge: 5366
- Registriert: 20. Apr 2008, 17:05
- Wohnort: Berlin
- Bodenart: Sand
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Wiesen - Wiesenpflanzen
Chaerophyllum hirsutum ist toll, braucht es aber etwas frischer. Sanguisorba geht auch mit etwas Schatten, zu dunkel gibts aber keine Blüten, Trollblumen kann etwas Schatten, Angelica sylvestris, Campanula in Arten, rapunculus/patula wächst hier gerne halbschattig, Geranium natürlich.
Berlin, 7b, Sand
- Konstantina
- Beiträge: 4271
- Registriert: 28. Okt 2021, 11:35
- Region: am Fuß der Schwäbischen Alb
- Bodenart: Lehmig
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Wiesen - Wiesenpflanzen
Teufelabbiss noch vergessen. Und Wirbeldost. Und Lichtnelke.
Odemering habe ich auch und finde ihm toll.
Ich habe einheimische Wasserdost, der wird von der Schnecken nicht gefressen. Bei mir in der Ecke, wo alle diese Pflanzen eingepflanzt sind, habe ich sehr hohe Schneckendruck.
Alle, die ich geschrieben habe können im Lehm auch Trockenheit.
Im Halbschatten können eigentlich einige, die blühen halt etwas weniger.
Vielleicht findest du hier was:
https://www.saatgut-vielfalt.de/advance ... lbschattig
Odemering habe ich auch und finde ihm toll.
Ich habe einheimische Wasserdost, der wird von der Schnecken nicht gefressen. Bei mir in der Ecke, wo alle diese Pflanzen eingepflanzt sind, habe ich sehr hohe Schneckendruck.
Alle, die ich geschrieben habe können im Lehm auch Trockenheit.
Im Halbschatten können eigentlich einige, die blühen halt etwas weniger.
Vielleicht findest du hier was:
https://www.saatgut-vielfalt.de/advance ... lbschattig
- Immer-grün
- Beiträge: 1928
- Registriert: 2. Jan 2023, 10:59
-
CH Aargauer Mittelland 7b/ F Sundgau 7b/ 8a
Re: Wiesen - Wiesenpflanzen
Das ist gut zu wissen. Und danke für die Rückmeldungen, Vorschläge! ( Ich glaube, ich mache noch zwei Heuhaufen mehr.Konstantina hat geschrieben: ↑7. Jun 2026, 21:10 Ich habe einheimische Wasserdost, der wird von der Schnecken nicht gefressen.
Ich bin sehr gespannt, wer sich letztendlich etablieren können wird und natürlich wäre dann Ausbreitung gewünscht.
Sekundenglück
- Hyla
- Beiträge: 6331
- Registriert: 4. Sep 2018, 14:57
- Wohnort: Östliches Niedersachsen
- Region: Norddeutsche Tiefebene
- Höhe über NHN: 43 m
- Bodenart: Lehmiger Sand
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
Re: Wiesen - Wiesenpflanzen
Die Hornveilchen geben immer noch alles.
Liebe Grüße!
Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
- Lou-Thea
- Beiträge: 2561
- Registriert: 27. Feb 2023, 20:14
- Wohnort: Bayern
- Region: nördl. Alpenvorland
- Höhe über NHN: 500m
- Bodenart: Braunerde+Pseudogley über Lösslehm
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
Re: Wiesen - Wiesenpflanzen
An dem Experiment arbeite ich ja schon seit 20 Jahren, in die fettfeuchte Wiese am Grundstücksende mehr Vielfalt zu bekommen, aber das ist extrem zäh.
Von wegen, heimischer Wasserdost wird nicht gefressen.
Die Töpfchen aus der Gärtnerei oder in Töpfen vorgezogene Sämlinge wurden ausgepflanzt sofort und vollständig von den Schnecken plattgemacht. Erst gestern wieder einen Blutweiderich gepflanzt, ich trau mich gar nicht nachsehen...
Auch Trollblumen hatten keine Chance, weder gepflanzt noch gesät. Klappertopf, zigmal gesät, auch von Saatgut aus feuchten Wiesen... nichts.
Angewachsen ist Lysimachia vulgaris, gar keine Probleme machten auch Iris sibirica.
Natürlich vorhanden ist Mädesüß, Filipendula ulmaria, die bringt nichts um, ebenso den Wiesenkerbel, der's auch gern üppig und frisch hat. Und Silene dioica.
Silene latifolium funktioniert gut, ist eher was für Randbereiche, ebenso wie Wiesen-Pippau, Crepis biennis. Auch von Schnecken verschmäht wird der Große Odermennig, Agrimonia procera.
In den Bereichen, die ab Juni regelmäßig gemäht werden (Wege) breitet sich Wiesenschaunkraut aus.
Die Ährige Teufelskralle wächst eher nicht in klassischen Wiesen, mehr an Wegrändern, an Böschungen, am Waldrand, auf Lichtungen. Bei uns ist der Bereich mit den Teufelskrallen halbschattig bis schattig. Mit dem eher niedrigen Gras/den Seggen dort kommen sie klar, in der Wiese, wo die Gräser schon ab Mai meterhoch sind, mögen sie es nicht.
Ich hätte noch gerne Baldrian, Sumpf-Ziest, Wasserdost und Kohl-Kratzdistel.
Von wegen, heimischer Wasserdost wird nicht gefressen.
Auch Trollblumen hatten keine Chance, weder gepflanzt noch gesät. Klappertopf, zigmal gesät, auch von Saatgut aus feuchten Wiesen... nichts.
Angewachsen ist Lysimachia vulgaris, gar keine Probleme machten auch Iris sibirica.
Natürlich vorhanden ist Mädesüß, Filipendula ulmaria, die bringt nichts um, ebenso den Wiesenkerbel, der's auch gern üppig und frisch hat. Und Silene dioica.
Silene latifolium funktioniert gut, ist eher was für Randbereiche, ebenso wie Wiesen-Pippau, Crepis biennis. Auch von Schnecken verschmäht wird der Große Odermennig, Agrimonia procera.
In den Bereichen, die ab Juni regelmäßig gemäht werden (Wege) breitet sich Wiesenschaunkraut aus.
Die Ährige Teufelskralle wächst eher nicht in klassischen Wiesen, mehr an Wegrändern, an Böschungen, am Waldrand, auf Lichtungen. Bei uns ist der Bereich mit den Teufelskrallen halbschattig bis schattig. Mit dem eher niedrigen Gras/den Seggen dort kommen sie klar, in der Wiese, wo die Gräser schon ab Mai meterhoch sind, mögen sie es nicht.
Ich hätte noch gerne Baldrian, Sumpf-Ziest, Wasserdost und Kohl-Kratzdistel.
...and it was all yellow
- Lou-Thea
- Beiträge: 2561
- Registriert: 27. Feb 2023, 20:14
- Wohnort: Bayern
- Region: nördl. Alpenvorland
- Höhe über NHN: 500m
- Bodenart: Braunerde+Pseudogley über Lösslehm
- Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C
Re: Wiesen - Wiesenpflanzen
Vergessen - Galium mollugo. Eine der wenigen Erfolgsgeschichten, die mögen es hier inzwischen sehr und duften gerade köstlich. Ein paar Centaurea jacea (vorne am Bildrand) halten sich auch, werden in feuchten Jahren allerdings teilweise von den Schleimern dezimiert.
Im Hintergrund kommen die wilden Karden hoch, die sind problemlos, aber man muss sie später einzeln rausschneiden, wenn man die Samen nicht komplett flächig überall verteilt haben will...
Im Hintergrund kommen die wilden Karden hoch, die sind problemlos, aber man muss sie später einzeln rausschneiden, wenn man die Samen nicht komplett flächig überall verteilt haben will...
...and it was all yellow
- hobab
- Beiträge: 5366
- Registriert: 20. Apr 2008, 17:05
- Wohnort: Berlin
- Bodenart: Sand
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Wiesen - Wiesenpflanzen
Die Silene kommen hier von selber und sind willkommen, Filipendula ulmaria und die Lysimachia sind eher verhasst: wird man nie wieder los. Auch Eupatorium sät sich aggressiv aus.
Klappertopf hab ich statt Heuhaufen benutzt - funktioniert langfristig besser, wenn man weniger Gras und mehr auffälliger blühendes haben möchte. Vincetoxicum geht übrigens auch gut im Halbschatten und Tanacteum macrophyllum oder corymbosum.
Klappertopf hab ich statt Heuhaufen benutzt - funktioniert langfristig besser, wenn man weniger Gras und mehr auffälliger blühendes haben möchte. Vincetoxicum geht übrigens auch gut im Halbschatten und Tanacteum macrophyllum oder corymbosum.
Berlin, 7b, Sand