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Malven (Gelesen 44242 mal)

Einjährige, Zweijährige, mehrjährige Stauden, Farne, Gräser, Zwiebelpflanzen ...

Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR

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Weidenkatz
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Re: Malven

Weidenkatz » Antwort #165 am:

Ich habe dieses Jahr ein kleines Malvenwunder erlebt :). Im Frühjahr habe ich in Töpfchen ausgesät es kamen leider nur 2 auf.
Während die eine Pflanze mit höchstens 30cm eher klein blieb, explodierte die andere geradezu und nahm fast 1m2 Umfang ein. Sie blühte unverfroren bis Ende November.
Der Standort beider liegt nur 3, 4 Meter auseinander und ich dachte, der Boden wäre der gleiche. Wohl nicht.
Leider ließ sich die ganze Pflanze vor dem Hintergrund schwer fotografieren. Sie steht, nur leicht angemerkt, jedoch immer noch ziemlich grün da.
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Acontraluz
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Re: Malven

Acontraluz » Antwort #166 am:

Okay, dann lass ich die Sämlinge drin. Das werden nächstes Jahr bestimmt kräftige Dinger sein.

Sorry, Weidenkatz, bin aus Versehen da rein gegrätscht...
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Starking007
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Re: Malven

Starking007 » Antwort #167 am:

Bei Charly sah ich etliche Jungpflanzen.
Die Erwachsenen bilden eine 2m-Kugel, wenn Platz ist, die aber luftig-durchsichtig ist.
Weder beschattet noch verdrängt sie!
Die muß her. Blos wohin?????
Gruß Arthur
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hobab
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Re: Malven

hobab » Antwort #168 am:

Bei mir ist die cannabina nur im Topf langlebig, ausgepflanzt geht sie regelmäßig ein. Aussaat ist eigentlich kein Problem. Im Lehmboden kann die schon fünf, sechs Jahre alt werden, auch länger. Da sät sie sich auch selbst gut aus.
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Acontraluz
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Re: Malven

Acontraluz » Antwort #169 am:

Was den Boden angeht, ist sie doch nicht anspruchsvoll, Starking. Und die Grundrosette ist sehr klein in Bezug auf die grosse hohe Staude.
Rokko21
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Re: Malven

Rokko21 » Antwort #170 am:

Bei mir steht sie ausgepflanzt schon länger als 5 Jahre.
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sempervirens
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Re: Malven

sempervirens » Antwort #171 am:

Diese Malva Sylvestris ist praktisch auf Steroiden und besitzt schon einen gefühlten Stamm
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Weidenkatz
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Re: Malven

Weidenkatz » Antwort #172 am:

Meine Monster-Malve aus einer Samentüte "Malva Sylvestris" stellt mich vor ein Rätsel.
Letztes Jahr, im Jahr ihrer Aussaat, war sie schon groß und ein Dauerblüher, aber in diesem stellt sie alle in den Schatten und blüht überreich.
Auf der Tüte stand 40-120cm.
Meine Ü 1,70m cm hat sie längst geknackt. Außer dem Kompost, den hier alle kriegen, gab es bestenfalls als Start etwas Kleedünger.

Nun frage ich mich, ob das evtl. doch eine andere Malve als auf der Tüte bezeichnet ist?

Zudem steht da "zwei-oder mehrjährig"?
Was bedeutet das? Wenn es ihr gefällt mehrjährig? ???
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sempervirens
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Re: Malven

sempervirens » Antwort #173 am:

Malva alcea 'Fastigiata' hat sich jetzt innerhalb eines Jahres zu einer stattlichen Pflanze entwickelt, und ich bin sehr zufrieden. Den Sortennamen „Fastigiata“ (säulenförmig/straff aufrecht) trägt sie aktuell völlig zu Recht, denn selbst trotz Starkregen, Hagel und anderer Stauden die sich an ihr angelehnt haben ist sie nie umgekippt.
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Die Standfestigkeit war mir beim Kauf besonders wichtig, da insbesondere Centranthus (Spornblume) und Nepeta (Katzenminze) gerne mal umkippen – auch wenn genau das bei ihnen einen Teil des Reizes ausmacht. Aber etwas „preußische Ordnung“ schadet im Beet ja nicht, und die Malve stabilisiert erfreicherweise sogar benachbarte Stauden.
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Mal schauen, wie es um ihre Standfestigkeit bestellt ist, wenn sie erst einmal zu blühen beginnt, da sie dem Wind dann natürlich noch mehr Angriffsfläche bietet.
Weidenkatz hat geschrieben: 22. Jun 2025, 18:27
Auf der Tüte stand 40-120cm.
Meine Ü 1,70m cm hat sie längst geknackt.

Zudem steht da "zwei-oder mehrjährig"?
Was bedeutet das? Wenn es ihr gefällt mehrjährig? ???
Die Höhenangaben auf den Samentüten sind oft sehr vorsichtige Durchschnittswerte. Wenn eine Malva sylvestris (besonders beliebte Sorten wie 'Mauretania') einen nährstoffreichen, sonnigen Platz und – wie bei dir – eine Portion Kompost und Kleedünger bekommt, mutiert sie gerne mal zum Riesen. 1,70 Meter und mehr sind für die Wilde Malve an optimalen Standorten tatsächlich keine Seltenheit!

Wenn die Blüten kräftig rosa-violett mit dunklen Streifen (Adern) sind, ist es sehr sicher die Wilde Malve, das ist bei deinem Exemplar der Fall.
Botanisch gesehen sind viele Wilde Malven eigentlich eher zweijährig - mehrjährig also eher kurzlebig als ausdauernd:
  • Jahr 1: Blattrosette (und bei früher Aussaat oft schon erste Blüten, wie bei dir).
  • Jahr 2: Die Hauptblüte. Danach ist die Pflanze oft erschöpft und stirbt ab, aber nicht immer
Denn wenn es ihr an einem Standort gut gefällt (Bodenstruktur, Nährstoffe) und der Winter mild war, kann sie mehrjährig werden . Sie treibt dann auch im dritten und vierten Jahr wieder aus, aber sie ist nicht so ausdauernd wie andere Stauden.
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sempervirens
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Re: Malven

sempervirens » Antwort #174 am:

Verwelkte Pflanze auf dem Bild ist Malva
Verwelkte Pflanze auf dem Bild ist Malva
Auf tonigem Boden grenzt die Fastigiata leider an einen Totalausfall – vielleicht auch dank des Malven-Erdflohs
Malven-Erdflohs
Malven-Erdflohs
, dessen Larven sich unterirdisch an der Malve laben und die erwachsenen Tiere an den Blättern. Vor ein paar Wochen sah sie noch halbwegs ok aus, aber jetzt ist die halbe Pflanze tot und die noch intakten Blätter sind voller Flecken. An einem Tag waren die Blätter komplett übersät mit den Flöhen, ich denke aber, das wird sich noch einpendeln.
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Die Fastigiata im Kies haben das Problem gar nicht. Es ist denkbar, dass den Flöhen das Substrat dort nicht behagt oder es an den Unterschieden in der Bodentemperatur liegt, da sich der Kies sehr aufheizt. Aber schade: Von insgesamt 6 gesetzten Pflanzen konnte ich nur noch 2 identifizieren. Davon ist eine halbtot und eine ok, aber eher kümmerlich – kein Vergleich zu den Pflanzen im Kiesbeet.
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