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P. orientale 'Royal Wedding'
Die diesjährige Düngung hat ihm gut gefallen und er hat mehr Knospen als sonst, obwohl er sehr beengt in einem Pflanzstein steht.
Liebe Grüße!
Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her.
Granate hat geschrieben: ↑5. Mai 2026, 10:02
Ich würde gerne verschiedene Mohnpflanzen in meinem Garten anbauen.
Wie soll ich am besten vorgehen? Einfach die Samen dort verstreuen, wo sie sich ausbreiten dürfen? Oder lieber erstmal in kleine Kübel vorziehen, als kleine Sämlinge dann umsetzen? Sie sollen in den Vorgarten, dort sind aber leider viele Schnecken.
Ich habe verschiedene Sorten, teils auch aus dem STP.
Viele Mohne bilden eine Pfahlwurzel und sind daher schwer verpflanzbar. Im (tiefen) Topf vorkultivieren und dann auspflanzen geht bis zu einer gewissen (geringen) Größe, aber in der Größe sind sie immer noch klein genug, um gern von Schnecken verspeist zu werden. Am besten also tatsächlich die Samen am Endstandort verstreuen und darauf hoffen, daß so viele aufgehen, daß die Schnecken nicht alle fressen können und es wenigstens ein paar bis zur Blüte schaffen. Aussaat im Herbst hilft auch – dann wachsen die Pflanzen im Frühjahr schneller auf eine Größe, daß sie, wenn die Schneckenpopulation größere Ausnahme annimmt, schon zu groß sind, um komplett weggeputzt zu werden. (Achtung: Mohn braucht offenen Boden zum Keimen.)
Falls in Deinem Samenvorrat auch Papaver somniferum ist: Der sollte besser nicht in den Vorgarten. (Da könnten wissende Passanten unangenehme Fragen zu stellen beginnen )
Wer Saaten sät, wird Ernten ernten. (Sander Bittner)
Sieht man trotzdem ab und zu öffentlich zur Schau gestellt oder in der freien Natur.
Vor vielen Jahren, als ich noch meinen kleinen Schrebergarten hatte, war der Schlafmohn auch schon verboten. Damals habe ich zum Thema nachgelesen und da hieß es, die heimische Sonne und das Klima würden nicht ausreichen, um genug Inhaltsstoffe in den Pflanzen entstehen zu lassen. Durch das Anbauverbot wird ja eigentlich das genaue Gegenteil vermittelt.
Liebe Grüße!
Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her.
Hier genauso. War schon da und ist in 15 Jahren auch nur mal einem Passanten aufgefallen. Die Pflanzenkenntnis hier auf dem Land ist ja eher unterirdisch, hat auch mal Vorteile...
Der kam auch von selbst, und die ungebetenen Gäste natürlich ebenso.