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Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen) (Gelesen 2699834 mal)
Moderator: cydorian
- thuja thujon
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Traubenteilen ist doch aber ein berühmter Arbeitsschritt, da wurde doch wie viel Marketing gemacht für qualitativ hochwertige Weine. Immer die Bilder vom Winzer der mit der spitzen Leseschere durch den Wingert geht und Trauben teilt. Macht heute kaum noch einer, kann man auch mit Kulturführung und besseren Klonen regeln.
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
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Amur
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Wenn Bilder helfen, bitte:
Hier die Einset Seedless. Die hat einiges an Blütenständen. Zur Zeit blühen sie.

Das ist die Kischmisch zitronii. Die hat viel später ausgetrieben. Von daher glaube ich nicht an ein Frostproblem. Sonst hätte die andere noch viel mehr Schäden.
Die einzelnen Triebe sind viel stärker im Wachstum und sind längerals die der Einset seedless. Gut haben ja auch keine Fruchtstände

Hier die Einset Seedless. Die hat einiges an Blütenständen. Zur Zeit blühen sie.

Das ist die Kischmisch zitronii. Die hat viel später ausgetrieben. Von daher glaube ich nicht an ein Frostproblem. Sonst hätte die andere noch viel mehr Schäden.
Die einzelnen Triebe sind viel stärker im Wachstum und sind längerals die der Einset seedless. Gut haben ja auch keine Fruchtstände

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- thuja thujon
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Ok, ich denke die Zitronii macht keine Gescheine, weil sie mehr oder weniger aus basalen Augen austreibt. Die sind bei manchen Sorten erstaunlich unfruchtbar.
Ich sehe nicht eine lang angeschnittene Ertragsrute, sondern Chaoserziehung. Man kann sich auch den Ertrag beim Winterschnitt wegschneiden, Chaoserziehung ist besonders anfällig für sowas, weil der klare Pflanzenaufbau fehlt. Da fangen die Leute an zu schnippeln und das passiert meist ohne Ziel.
Da hilft umbauen auf Stamm mit Kopf, Zapfen und Ertragsrute, klares, jedes Jahr wiederkehrendes Prinzip, einfach zu erlernen.
Der Wuchs der Zitronii ist übrigens normal, diese ewig langen Internodien der Osteuropäischen Wuchermonster sind bekannt und bei den mehr amerikanisch geprägten Sorten nicht so zu finden, sieht man auch an der Einsett, die ist vom Wuchs nah dran an Europäerreben.
Ich sehe nicht eine lang angeschnittene Ertragsrute, sondern Chaoserziehung. Man kann sich auch den Ertrag beim Winterschnitt wegschneiden, Chaoserziehung ist besonders anfällig für sowas, weil der klare Pflanzenaufbau fehlt. Da fangen die Leute an zu schnippeln und das passiert meist ohne Ziel.
Da hilft umbauen auf Stamm mit Kopf, Zapfen und Ertragsrute, klares, jedes Jahr wiederkehrendes Prinzip, einfach zu erlernen.
Der Wuchs der Zitronii ist übrigens normal, diese ewig langen Internodien der Osteuropäischen Wuchermonster sind bekannt und bei den mehr amerikanisch geprägten Sorten nicht so zu finden, sieht man auch an der Einsett, die ist vom Wuchs nah dran an Europäerreben.
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- cydorian
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
In der Mitte gibts mehrere Blätter, die gewellt aussehen. Sieht insgesamt etwas mastig aus. Wohl (zu) guter Boden. Lass die K.Z. ruhig etwas länger wachsen, die friert bei mir immer weiter zurück (egal welchen Behang sie hatte), sie hat etwas Probleme mit der Holzreife. Und nimm das Thema echten Mehltau ernst.
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Chaoserziehung ist gut
2024 wurden sie gepflanzt. Sie entwickelten in dem Jahr so gut 1m lange Triebe. Die hab ich im Frühjahr, als sie tatsächlich wieder austrieben nochmal etwas zurück genommen. Ich hab so lang gewartet weil ich schon mehrere Anläufe mit Trauben gemacht hatte, aber die meist nicht mal den ersten Winter überstanden. Nachdem die Winter nun ja schon lange recht harmlos sind hab ich es jetzt nochmal probiert.
2025 dann ein Austrieb der fast so aussah wie dieses Jahr. Die ganze Fläche Anfang Juni schon recht grün. Eher weiter, weil ich meine der Hagel war im Juni und hat mehr oder weniger alles zusammen gehauen. Egal ob Trauben, Obst oder Gemüse. Wir waren zwar nicht mitten drin (kam sogar im Fernsehen als es so 2km westlich Häuser übel zugerichtet hatte) aber für das meiste war das Jahr gelaufen. So auch für die Reben. Sie trieben nochmal aus und 5 Träubchen blieben sogar dran.
Dieses Jahr hab ich dann schon ne Menge raus genommen, sonst wären sie schon oben auf dem Dach vom Schuppen.
Für nächstes Jahr schau mer mal.Bei der Kischmisch haben ein paar Blätter wohl braune Flecken. Denen schien die vergangene Nasskalte Woche mehr geschadet zu haben als der E.S.
2024 wurden sie gepflanzt. Sie entwickelten in dem Jahr so gut 1m lange Triebe. Die hab ich im Frühjahr, als sie tatsächlich wieder austrieben nochmal etwas zurück genommen. Ich hab so lang gewartet weil ich schon mehrere Anläufe mit Trauben gemacht hatte, aber die meist nicht mal den ersten Winter überstanden. Nachdem die Winter nun ja schon lange recht harmlos sind hab ich es jetzt nochmal probiert.
2025 dann ein Austrieb der fast so aussah wie dieses Jahr. Die ganze Fläche Anfang Juni schon recht grün. Eher weiter, weil ich meine der Hagel war im Juni und hat mehr oder weniger alles zusammen gehauen. Egal ob Trauben, Obst oder Gemüse. Wir waren zwar nicht mitten drin (kam sogar im Fernsehen als es so 2km westlich Häuser übel zugerichtet hatte) aber für das meiste war das Jahr gelaufen. So auch für die Reben. Sie trieben nochmal aus und 5 Träubchen blieben sogar dran.
Dieses Jahr hab ich dann schon ne Menge raus genommen, sonst wären sie schon oben auf dem Dach vom Schuppen.
Für nächstes Jahr schau mer mal.Bei der Kischmisch haben ein paar Blätter wohl braune Flecken. Denen schien die vergangene Nasskalte Woche mehr geschadet zu haben als der E.S.
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- Starking007
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Im Nordosten Bayerns - kalt und Kalk.
Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Chaoserziehung - würde ich auch sagen.
Ein Trieb hoch, nix in Bodennähe. Diesen Trieb stark erziehen.
Dann Seitentriebe (wenn Begrünung erwünscht) waggerecht und nicht schief und krumm und doppelt.
Eine Blüte pro Neutrieb. Neutriebe mininmal in Handspreite Abstand.
Das ist eine Empfehlung, nicht der Weisheit letzter Schluß.
Manche lieben es wenn die Spatzen viele Brutmöglichkeiten haben.....
Am Winter lag es hier in Nordostbayern (!) noch nie!!!
Ein Trieb hoch, nix in Bodennähe. Diesen Trieb stark erziehen.
Dann Seitentriebe (wenn Begrünung erwünscht) waggerecht und nicht schief und krumm und doppelt.
Eine Blüte pro Neutrieb. Neutriebe mininmal in Handspreite Abstand.
Das ist eine Empfehlung, nicht der Weisheit letzter Schluß.
Manche lieben es wenn die Spatzen viele Brutmöglichkeiten haben.....
Am Winter lag es hier in Nordostbayern (!) noch nie!!!
Gruß Arthur
- cydorian
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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
Das ist alles überhaupt kein Problem. Nichts lässt sich so gut umbauen und neu führen wie Reben. Eine neue Erziehung: Abschneiden und Neutriebe neu führen. Herrlich im Vergleich zu Kernobst.
- Kürbisprinzessin
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