Das ist ja in dem Fall irgendwie ein Widerspruch. Totholz wegschneiden ja, aber keine größeren Schnitte.
Ein großer Ast ist schon seit mehreren Jahren tot (rechts am Bild der große Schnitt), da haben wir zuletzt etwas nachgeschnitten, war vielleicht nicht gescheit.
den toten Ast sehr weit peripher an den dünnen Ästchen schneiden wird schwierig, das ist so hoch oben. Der baum ist ja an die 7m hoch.
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Aprikose - Schaden durch Monilia Rückschneiden (Gelesen 454 mal)
Moderator: cydorian
- hobab
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Re: Aprikose - Schaden durch Monilia Rückschneiden
Das ist kein Widerspruch - Totholz ist eh im Eimer, der wichtige Punkt ist das noch lebende Holz, in dem der Baum versucht den Pilz aufzuhalten. Und desto größer der Schnitt im lebendem Teil, desto schwerer fällt das vor allem den schlechten Kompartierern.
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kittekat
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Re: Aprikose - Schaden durch Monilia Rückschneiden
Diesen Stummel haben wir schon länger, haben jetzt mal nachgeschnitten, der ist schon länger tot u tlw durchlöchert.
- thuja thujon
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Re: Aprikose - Schaden durch Monilia Rückschneiden
Und was versprichst du dir davon? Also für was den Aufwand?
Totes Holz schottet nicht besser ab wenn man es neu ansägt. Wenn es schöner aussieht, ist das aber durchaus sinnvoll.
Der Karabiner an der Kronensicherung ist übrigens potentiell gefährlich. Die sind für Material gedacht, nicht für Menschen. Ich habe mal einem deutlich dickeren Modell zugesehen, wie er sich langsam aufbiegt, und da haben wir nur einen Motorblock aus dem Auto gehoben. Die blaue Banderole lässt auf Jahrgang 2021 schließen, jetzt nach 5 Jahren für den Zweck ist das noch ok. Den Materialkarabiner würde ich aber durch einen HMS oder anderen Schraubkarabiner ersetzen.
Totes Holz schottet nicht besser ab wenn man es neu ansägt. Wenn es schöner aussieht, ist das aber durchaus sinnvoll.
Der Karabiner an der Kronensicherung ist übrigens potentiell gefährlich. Die sind für Material gedacht, nicht für Menschen. Ich habe mal einem deutlich dickeren Modell zugesehen, wie er sich langsam aufbiegt, und da haben wir nur einen Motorblock aus dem Auto gehoben. Die blaue Banderole lässt auf Jahrgang 2021 schließen, jetzt nach 5 Jahren für den Zweck ist das noch ok. Den Materialkarabiner würde ich aber durch einen HMS oder anderen Schraubkarabiner ersetzen.
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- hobab
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Re: Aprikose - Schaden durch Monilia Rückschneiden
In der Ausbildung habe ich noch gelernt, dass man möglichst wenig Totholz stehen lässt, da sowohl Weißfäule als auch Braunfäule aus dem toten ins gesunde Holz überspringen können. Außer bei wenigen Ausnahmen wie Pflaume, sollten wir daher immer möglichst nah am Astring schneiden. Falls diese Regel nicht mehr gilt, ist das an mir vorbeigegangen.
Bei Kandidaten, die sowieso am Sterben sind, lass ich natürlich das Altholz gerne stehen, finde das durchaus schön.
Bei Kandidaten, die sowieso am Sterben sind, lass ich natürlich das Altholz gerne stehen, finde das durchaus schön.
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- thuja thujon
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Re: Aprikose - Schaden durch Monilia Rückschneiden
Ökostamm hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und eine Aprikose wird kaum an Baumpilzen sterben, da hat sie zu viele andere Möglichkeiten.
Aber es ist nicht falsch, was du gelernt hast. Ich würde es nur nicht überall anwenden. Wie bei jedem anderen Baum der geschnitten wird: Einzelfallbetrachtung.
Aber es ist nicht falsch, was du gelernt hast. Ich würde es nur nicht überall anwenden. Wie bei jedem anderen Baum der geschnitten wird: Einzelfallbetrachtung.
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- hobab
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Re: Aprikose - Schaden durch Monilia Rückschneiden
Ich hätte Prunus statt Pflaume schreiben sollen. Im Prinzip halte ich es auch so, das bei den schlechten Kompartierern eher mal mehr Holz stehen gelassen wird, auch weil der Pilz eben oft weit über die üblichen Barrieren reicht. Bissel mulmig ist mir aber trotzdem oft, angesichts des Resevoirs an Fäule. Aber gerade bei Pflaume scheint es mir oft egal, ob man schneidet oder nicht. Bei Pfirsich kann ich nicht mithalten, so ein großes Exemplar habe ich hier noch nie gesehen.
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