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Usambaraveilchen (Gelesen 111305 mal)
Moderator: Phalaina
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Wühlmaus
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Re: Usambaraveilchen
Das ist wohl wahr :o
Ob es heuer wieder so schön war/ist?
.
Eigentlich hab ich es nicht so sehr mit diesen Pflanzen, aber trotzdem stehen hier plötzlich drei Exemplare :-\
Zwei hatte GG irgendwann im Sommer von einer Veranstaltung mitgebracht. An die Farbe konnte ich mich garnicht mehr erinnern und bin jetzt richtig begeistert!
Ob es heuer wieder so schön war/ist?
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Eigentlich hab ich es nicht so sehr mit diesen Pflanzen, aber trotzdem stehen hier plötzlich drei Exemplare :-\
Zwei hatte GG irgendwann im Sommer von einer Veranstaltung mitgebracht. An die Farbe konnte ich mich garnicht mehr erinnern und bin jetzt richtig begeistert!
WühlmausGrüße
"Das Schiff ist sicherer, wenn es im Hafen liegt. Aber dafür wurde es nicht gebaut." Paulo Coelho
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Re: Usambaraveilchen
Guten Abend,
eins meiner Usambaraveilchen hat seltsame Blattverfärbungen. Kann mir jemand sagen, was ihm fehlt?
eins meiner Usambaraveilchen hat seltsame Blattverfärbungen. Kann mir jemand sagen, was ihm fehlt?
Viele Grüße
Brassica
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Re: Usambaraveilchen
Solche Flecken hat eins bei mir auch - rosa in der Mitte

Die Flecken werden mit der Zeit nekrotisch und vertrocknen. Ich dachte, die starke Sonne dafür verantwortlich sein könnte, sicher bin ich dennoch nicht. Warum haben die anderen nichts, sie stehen alle zusammen und werden gleich behandelt
Hoffentlich weiß jemand Rat.

Die Flecken werden mit der Zeit nekrotisch und vertrocknen. Ich dachte, die starke Sonne dafür verantwortlich sein könnte, sicher bin ich dennoch nicht. Warum haben die anderen nichts, sie stehen alle zusammen und werden gleich behandelt
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- Phalaina
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Re: Usambaraveilchen
Ein ganz einfache Erklärung habe ich leider nicht anzubieten, denn nach meinen Erfahrungen können solche Fleckenbildungen auf den Blättern bei Usambaraveilchen und verwandten Gesneriaceen unterschiedliche Gründe haben. Eine Möglichkeit sind primäre physiologische Schäden auf Grund zu starker Sonneneinstrahlung, vor allem nach einem Standortwechsel der Pflanzen an ein zu helles Fenster (das mögen sie nun einmal gar nicht). Wassertropfen, welche lange Zeit auf den Blättern stehen bleiben, quittieren die Pflanzen mit einer ähnlichen Reaktion. Ebenso traten hier solche Flecken nach Schädlingsbefall (Thrips!) auf, oft als Sekundärschäden.cat1 hat geschrieben: ↑28. Apr 2025, 10:56 Die Flecken werden mit der Zeit nekrotisch und vertrocknen. Ich dachte, die starke Sonne dafür verantwortlich sein könnte, sicher bin ich dennoch nicht. Warum haben die anderen nichts, sie stehen alle zusammen und werden gleich behandeltHoffentlich weiß jemand Rat.
Grundsätzlich ist in jedem Fall aber zusätzlich eine Kontrolle des Wurzelbereichs unerlässlich. Substratverdichtung oder -vernässung und nachfolgend Wurzel- und Rhizomschäden bringen die Pflanzen fast nie sofort um (es sei denn, die Töpfe stehen tagelang zur Hälfte im Wasser), reduzieren aber deren Abwehrkräfte gegenüber anderen negativen Einflüssen. Ein Umpflanzen in geeignetes, sauberes Substrat hat hier fast immer positive Effekte gehabt, zusammen mit einer angemessenen (!) Düngung.
Allerdings soll hier auch nicht verschwiegen werden, dass es wohl auch eine sortenabhängige Empfindlichkeit zu geben scheint. Deswegen hat's hier manche "Hochzucht"-Saintpaulia-Sorten in den Usambaraveilchenhimmel verschlagen, während die "klassische" Form direkt daneben, immer wieder verjüngt und umgetopft, hier schon viele Jahrzehnte auf dem Buckel hat.
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Re: Usambaraveilchen
Danke, @Phalaina!
Wasser auf den Blättern, bzw zu viel davon im Substrat, kann ich schon mal ausschließen. Thripse - dito. Es bleibt nur die plötzlich stärkere Sonneneinstrahlung im Frühling. Meine stehen jetzt am Westfenster, mangels Nordseite. Im alten Haus waren sie an hellen Nordfenster und hatten nie solche Flecken. Apropos andere Gesnerien - seit ich hier wohne, mit mehr Sonne, haben sich die Streptocarpen nacheinander verabschiedet
Wasser auf den Blättern, bzw zu viel davon im Substrat, kann ich schon mal ausschließen. Thripse - dito. Es bleibt nur die plötzlich stärkere Sonneneinstrahlung im Frühling. Meine stehen jetzt am Westfenster, mangels Nordseite. Im alten Haus waren sie an hellen Nordfenster und hatten nie solche Flecken. Apropos andere Gesnerien - seit ich hier wohne, mit mehr Sonne, haben sich die Streptocarpen nacheinander verabschiedet
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Re: Usambaraveilchen
Du könntest auf Seemannia oder Kohleria umsteigen. Beide kommen bei mir an einem Südwestfenster gut klar.
Wer Saaten sät, wird Ernten ernten. (Sander Bittner)
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Re: Usambaraveilchen
Danke, schaue mir an. Wahrscheinlich muss ich mich von denen trennen, zu viel Sonne hier.
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Re: Usambaraveilchen
Hier stehen etliche Streptocarpus-Hybriden meist mit Usambaraveilchen zusammen an den Nordfenstern, aber auch, zum Teil mit Phalaenopsis, an den Südfenstern - dort in zweiter Reihe bzw. an einem Fenster durch den Balkon darüber schattiert, wodurch sie nur im Winter Sonne abbekommen.
Einen einzelnen Streptocarpus habe ich jedoch direkt im Dachgeschoss am Südfenster stehen! Er entstammte einem abgerissenen Nebentrieb fast ohne Wurzeln, den ich beinahe aufgegeben hatte, aber dann im Herbst doch noch eingetopft und an den jetzigen Standort gestellt habe, weil dort gerade nach dem Einziehen der Mini-Hippeastrum etwas Platz war. Nach dem Einwurzeln blüht er seit dem Winter überreich. Er schlappt nach einem sonnigen Tag zwar ab und zu mal, aber erholt sich nach dem Gießen immer wieder. Die neugebildeten Blätter haben eine im Vergleich zu den anderen Exemplaren deutlich festere Textur und können mittlerweile - mit nur leichten Schäden am Rand - recht viel Sonnenlicht ab.
Allerdings ist diese Pflanze seit Frühjahrsbeginn sehr empfänglich für Blattläuse, die sich an diesem warmen Standort rasch vermehren und vor allem die Blütentriebe befallen. Da hilft nur tägliche Kontrolle, die ich leider nicht immer leisten kann.
Mein Fazit: bei allmählicher Umstellung können zumindest Streptocarpus-Hybriden - zu den Naturarten kann ich nichts sagen - durchaus einiges an Sonnenlicht vertragen. Im Gegensatz dazu würde ich einem Usambaraveilchen eine solche "Robustkultur" nie zumuten.
Einen einzelnen Streptocarpus habe ich jedoch direkt im Dachgeschoss am Südfenster stehen! Er entstammte einem abgerissenen Nebentrieb fast ohne Wurzeln, den ich beinahe aufgegeben hatte, aber dann im Herbst doch noch eingetopft und an den jetzigen Standort gestellt habe, weil dort gerade nach dem Einziehen der Mini-Hippeastrum etwas Platz war. Nach dem Einwurzeln blüht er seit dem Winter überreich. Er schlappt nach einem sonnigen Tag zwar ab und zu mal, aber erholt sich nach dem Gießen immer wieder. Die neugebildeten Blätter haben eine im Vergleich zu den anderen Exemplaren deutlich festere Textur und können mittlerweile - mit nur leichten Schäden am Rand - recht viel Sonnenlicht ab.
Mein Fazit: bei allmählicher Umstellung können zumindest Streptocarpus-Hybriden - zu den Naturarten kann ich nichts sagen - durchaus einiges an Sonnenlicht vertragen. Im Gegensatz dazu würde ich einem Usambaraveilchen eine solche "Robustkultur" nie zumuten.
- Aramisz78
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Re: Usambaraveilchen
Streptocarpus saxatilis (Blauer Paul) ist auf jeden Fall sonnenverträglich.
Ich könnte Schiefteller (Achimenes) empfehlen, die sind auch toll. Und Sinningias. Zwar andere Blütenform, aber die sind schön robust. Überwintern bei mir kalt, knapp über null, und von Anfang an sind draussen. Also ab jetzt. Die immerblühende Hybriden werden aber gross.
Ich könnte Schiefteller (Achimenes) empfehlen, die sind auch toll. Und Sinningias. Zwar andere Blütenform, aber die sind schön robust. Überwintern bei mir kalt, knapp über null, und von Anfang an sind draussen. Also ab jetzt. Die immerblühende Hybriden werden aber gross.
"Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt."
Mark Twain
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Re: Usambaraveilchen
Interessant, was ihr über Streptocarpus schreibt! Die einzigen mir verbliebenen Gesnerien sind die Usambaraveilchen. Ich habe Nordfenster nur im Bad und dort werden sie nun übersommern. Ich habe sie umgetopft und ausgeputzt, mal schauen wie es ihnen dort bekommt. Alternativ stelle ich sie zu den Phals, die am Sudfenster mit Balkon davor stehen und jetzt keine direkte Sonne mehr haben. Westfenster ist im Winter super, jetzt ist die Sonne bereits zu stark. Sogar die Adenium obesum haben etwas Sonnenbrand bekommen, seit sie dauerhaft draußen stehen!
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Qualitatives Wachstum hat keine Grenzen. 6b
Re: Usambaraveilchen
Bei mir haben einige Usambaraveilchen diverse Zeiträume der Vernachlässigung über einige Jahrzehnte überlebt.
Bis vor kurzem war die übliche Rettung ein Umtopfen in frische Erde oder Stecklinge aus den letzten Blättern in frischem Substrat.
Seit ich neuerdings aufgehört habe den kalten Kaffee bei uns zu trinken, bekamen die Pflanzen auch mal was davon ab.
Völlig ausgelaugte Erde und kaum noch vorhandene Wurzeln bewogen mich wieder ein mal ein paar Stecklinge zu machen.
Allerdings habe ich danach auch eben diese Pflanze in der alten Erde mit Kaffee gegossen.
Zu meiner Überraschung wurde der welke Stock wieder vital. Die Blätter wurden sehr üppig und dunkel und der eigentlich kompostreife Stock entwickelte eine sehr üppige Blüte. Ein Steckling den ich in einer Ecke des Topfes in die kaffegedopte Erde steckte wächst auch sehr rasch und gesund.
Seitdem verteile ich den Kaffee auf alle Zimmerpflanzen mit offensichtlichem Erfolg.
Dazu muss ich aber auch zugeben, daß ich drinnen selten bis gar nicht dünge. Da meine Liebste doch täglich einmal Kaffee trinkt bleibt regelmäßig etwa eine Tasse für alle Pflanzen übrig.
Vermutlich kann man die gleichen Ergebnisse mit einem ausreichend applizierten Volldünger erreichen.
Die Regelmäßigkeit des Kaffegenusses wird es wohl sein, daß sie in diesem Jahr so üppig sind wie sie es noch nie waren.
Von einem Freund bekam ich ein paar Stecklinge von einer Pflanze die seit wenigstens 50 Jahren in Familienbesitz sein soll.
Die steckte ich in ein wenig Sphagnum auf einer vliesbespannten Insel. Dort wurzelten sie und wurden zu Bonsai-Veilchen.
Blattdurchmesser war etwa 5mm maximal. Die ganzen Pflanzen hatten über ein Jahr lang kaum 2 cm Durchmesser.
Am Ende wurden die Blätter noch kleiner und ich hatte schon Sorge das eine davon ganz verschwinden würde.
Eine Begleitsegge die dort vorher schon wuchs war inszwischen verhungert.
Dann kam der Kaffee.
Sie haben mittlerweile angefangen zu blühen. Substrat außer dem mittlerweile toten Sphagnum haben sie gar keines.
Eigentlich nur ein Styroporwürfel mit etwas Mikrofaservlies drauf, das auf verdünntem kalten Kaffee schwimmt.
Muß sie langsam wohl etwas weniger sonnig stellen.
Bis vor kurzem war die übliche Rettung ein Umtopfen in frische Erde oder Stecklinge aus den letzten Blättern in frischem Substrat.
Seit ich neuerdings aufgehört habe den kalten Kaffee bei uns zu trinken, bekamen die Pflanzen auch mal was davon ab.
Völlig ausgelaugte Erde und kaum noch vorhandene Wurzeln bewogen mich wieder ein mal ein paar Stecklinge zu machen.
Allerdings habe ich danach auch eben diese Pflanze in der alten Erde mit Kaffee gegossen.
Zu meiner Überraschung wurde der welke Stock wieder vital. Die Blätter wurden sehr üppig und dunkel und der eigentlich kompostreife Stock entwickelte eine sehr üppige Blüte. Ein Steckling den ich in einer Ecke des Topfes in die kaffegedopte Erde steckte wächst auch sehr rasch und gesund.
Seitdem verteile ich den Kaffee auf alle Zimmerpflanzen mit offensichtlichem Erfolg.
Dazu muss ich aber auch zugeben, daß ich drinnen selten bis gar nicht dünge. Da meine Liebste doch täglich einmal Kaffee trinkt bleibt regelmäßig etwa eine Tasse für alle Pflanzen übrig.
Vermutlich kann man die gleichen Ergebnisse mit einem ausreichend applizierten Volldünger erreichen.
Die Regelmäßigkeit des Kaffegenusses wird es wohl sein, daß sie in diesem Jahr so üppig sind wie sie es noch nie waren.
Von einem Freund bekam ich ein paar Stecklinge von einer Pflanze die seit wenigstens 50 Jahren in Familienbesitz sein soll.
Die steckte ich in ein wenig Sphagnum auf einer vliesbespannten Insel. Dort wurzelten sie und wurden zu Bonsai-Veilchen.
Blattdurchmesser war etwa 5mm maximal. Die ganzen Pflanzen hatten über ein Jahr lang kaum 2 cm Durchmesser.
Am Ende wurden die Blätter noch kleiner und ich hatte schon Sorge das eine davon ganz verschwinden würde.
Eine Begleitsegge die dort vorher schon wuchs war inszwischen verhungert.
Dann kam der Kaffee.
Sie haben mittlerweile angefangen zu blühen. Substrat außer dem mittlerweile toten Sphagnum haben sie gar keines.
Eigentlich nur ein Styroporwürfel mit etwas Mikrofaservlies drauf, das auf verdünntem kalten Kaffee schwimmt.
Muß sie langsam wohl etwas weniger sonnig stellen.
Wer zuviel jätet raubt sich manche Überraschung.
Axel
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