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Goldschakale (Gelesen 134 mal)

Natur und Umwelt erleben und schützen
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Rieke
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Goldschakale

Rieke »

Die Goldschakale breiten sich in Europa immer weiter aus. Eine interessante Studie dazu wurde kürzlich veröffentlicht:

https://www.nature.com/articles/s41559-026-03060-y (leider ist nur der Abstract zugänglich)
Hier sind die Abbildungen: https://www.researchgate.net/figure/Gol ... _405250024

Infos auf deutsch: https://www.pronatura.ch/de/2026/die-schakale-kommen


Am leichtesten bemerkt man ihre Anwesenheit durch ihre Rufe:
https://www.goldschakal.at/kriterien/ (etwas noch unten scrollen - Achtung, laut)

Ich habe sie vor 2 Jahren in Kroatien gehört, auf der Halbinsel Peljesac. Dort kommen sie schon länger vor. Sie haben meistens einmal am späten Abend gerufen, wahrscheinlich um das Rudel zu versammeln. Nach ein paar Minuten war der Gruppengesang vorbei. Manchmal klang es relativ nah, an anderen Tagen weiter entfernt.

In Griechenland sind sie mittlerweile weit verbreitet. Wir haben sie bei unserer Peloponnesreise Ende Mai bei Kalamata mehrmals gehört. Sie haben nicht nur einmal gerufen, sondern immer wieder, was dann die Hunde animiert hat und die Hähne konnten dann auch nicht ruhig bleiben …
Zum Glück war es nicht jede Nacht so laut. Südlich von Monemvasia habe ich sie auch mal gehört, aber wesentlich leiser. Dafür haben wir einen gesehen. Er hat am Vormittag vor uns die Straße überquert und verschwand dann zwischen den Olivenbäumen. Der nächste Ort dürfte 1-2 km entfernt gewesen sein.
Chlorophyllsüchtig
Rieke
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Re: Goldschakale

Rieke » Antwort #1 am:

Ein Artikel auf deutsch über die Studie:
https://web.de/magazine/wissen/tiere/go ... a-42316192

Bevorzugte Lebensräume der Schakale haben um die 50% Agrarflächen, Gewässer und möglichst wenig Tage mit Schnee. Die Gegend rund um Kalamata mit einem kleinen Fluß, der Ende Mai noch gut Wassser geführt hat, mit viel Schilf auf beiden Seiten, reichlich Olivenhainen (Kalamata ist bekannt für die Qualität seiner Oliven) und kleinen Äckern passt ins Schema. Brandenburg mit seinen Seen auch, die paar Tage mit Schnee im Januar dürften kein Problem sein. In den Küstenregionen von Estland haben sie sich jedenfalls etabliert.

Gesichtet wurden sie Brandenburg jedenfalls, dmks hat mal darüber geschrieben.
Chlorophyllsüchtig
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Cryptomeria
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Re: Goldschakale

Cryptomeria » Antwort #2 am:

Der in Sylt letztes Jahr ist ja relativ bekannt geworden. Bei uns in SH gibt es auch wieder Meldungen.
VG Wolfgang
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RosaRot
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Re: Goldschakale

RosaRot » Antwort #3 am:

Hier im Harzvorland wurden auch schon welche gesichtet, ob aktuell noch da, weiß ich nicht. Gehört habe ich noch keinen.
Viele Grüße von
RosaRot
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