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Hemerocallis 2026 (Gelesen 5049 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR
- Gersemi
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Re: Hemerocallis 2026
Danke Rheinmaid, das könnte gut passen, die steht nämlich auch in dem Bereich.
Forsythe Kate Update steht auch noch da, aber die ist heller und leicht grünlicher.
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LG
Gersemi
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Re: Hemerocallis 2026
Seit Tagen gehe ich an dieser wunderschönen Taglilie vorbei.
Wisst ihr zufällig, welche Sorte das ist?
Hab leider kein besseres Bild.
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- riegelrot
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Re: Hemerocallis 2026
M.E. Fulva, sieht man im Moment überall. Steht einiges über sie in diesem Faden.
Nicht alle Engel haben Flügel, manche haben Schnurrhaare - Kalenderspruch
- Aramisz78
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Re: Hemerocallis 2026
@ Rheinmaid: deine Bild von der invasiven Kwanzo ist sehr schön. Bestimmt geht es langfristig nicht gut aber dieser Anblick ist toll. 
"Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt."
Mark Twain
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Re: Hemerocallis 2026
Da schließe ich mich an - die Wirkung, auch im Kontrast zu der dunklen Taglilie, ist begeisternd!
´Where Eagles Soar´ ist große Klasse!
Dein eher kleiner Garten ist definitiv sehr detailreich, es hängt halt viel vom Geschick bei der Wahl des Standorts ab. Eine Freundin hatte uns zur Begrüßung bei einem Urlaubsbesuch einmal einen Strauß mit Fulva und Alchemilla in den Flur gestellt, daran denke ich noch immer gerne zurück.riegelrot hat geschrieben: ↑26. Jun 2026, 10:26 Ich bin nicht deiner Meining, hobab und staudo, dass Fulva nicht in detailreiche Privatgärten passt. Auch dort gibt es, wie bei mir, "Hinterhof"-Ecken, wo nicht viel blüht, ausser Fulva. Ich habe am Gartenzaun hinten so eine recht schattige Ecke, eben mein Hinterhof. Bin froh über die Fulva, gedeiht dort prächtig und die Ausbreitung ist minimal. Bevor alles verbruzzelt, noch 3. Where Eagles Soar mit sehr grosser Blüte...
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- Kürbisprinzessin
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Re: Hemerocallis 2026
Ich lache grad still vor mich hin - "für pflegeleichte Höfe, öffentliche Grünanlagen, aber nicht für detailreiche Privatgärten".
Ist das die vornehme Formulierung für "H. fulva pflanzen nur Garten-Idioten, die vornehme Gärter/in erfreut sich selbstverständlich an distinguierteren Gewächsen und auf keinen Fall an solch profanem Unkraut, das überlässt man den Proleten im öffentlichen Park"?
Ok, ich gebe zu, aus meinem Erst-Garten hab ich auch zwei große jeweils 1m² große Placken H. fulva komplett gerodet.
Nun ist im Zweitgarten auch wieder so ein großer Horst. Erst sollte der auf jeden Fall weg, aber nun denke ich, ob ich den Horst nicht aufnehme und einzelne Fächer neu pflanze? Der Horst blüht eh nur am Rand und ist durchsetzt mit Maiglöckchen.
Wäre das orange der H. fulva nicht auch hübsch kombiniert mit etwas in lila? Eventuell sogar mit Lavendel oder dem aktuell allseits sehr beliebtem Salvia nemorosa/Salvia pratense?
Und ja: Meine allerliebste Hemerocallis ist trotzdem auch so eine hübsche gelbe zierliche mit Duft (Geschenk hier aus dem Forum).
- Kürbisprinzessin
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Re: Hemerocallis 2026
Diese lieb ich gar sehr!
Ich habe noch eine andere zarte gelbe, die geringfügig später blüht und auch viel Freude macht
Ich habe noch eine andere zarte gelbe, die geringfügig später blüht und auch viel Freude macht
- hobab
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Re: Hemerocallis 2026
Die möglichst gehässigste Interpretation Kübisgärtnerin. Ich verwende fulva selber in Hinterhöfen, oder großen Gärten, wo entweder sonst nicht viel wächst im Schatten und dazu noch blüht, oder wo so viel Platz ist, oder die Konkurrenzstauden so viel Kraft haben, das nichts zarteres überollt wird.
Es macht einfach keinen Sinn neben abgestimmte Komposition aus Perovskia, Lavendel oder meinetwegen Tiarella die fulva zu setzen. Ist doch nicht so schwer nachzuvollziehen, oder?
Es macht einfach keinen Sinn neben abgestimmte Komposition aus Perovskia, Lavendel oder meinetwegen Tiarella die fulva zu setzen. Ist doch nicht so schwer nachzuvollziehen, oder?
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- Gersemi
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Re: Hemerocallis 2026
Heute Morgen kleine Runde, für die große wars mir schon zu heiß.
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Re: Hemerocallis 2026
Das trifft bei mir einen Nerv - ich erinnere mich noch lebhaft an die Klagen einiger Hemerocalliszüchter im Bekanntenkreis, dass ihre teuren Sorten mal wieder nicht blühen wollten. Mal war´s zu kalt im Frühjahr, mal zu nass, mal nicht nass genug... Beim Besuch eines Parks, in dem Züchtungen eines lokalen Züchterpaares aufgepflanzt waren, blühte keine davon, nur die bekannten alten Standardsorten glänzten in voller Pracht. Inzwischen hat sich auch dank europäischer Züchtungen da einiges geändert, was ich sehr begrüße. Letztlich ist für mich aber immer der Gartenwert einer Sorte entscheidend für meine Wahl. In der Staudengarten las ich vor vielen Jahren einmal einen Artikel über einen immer wundervoll blühenden Garten. Bis der Besitzer auf die Idee kam, seine effen alten Sorten durch modischere zu ersetzen. Danach war dieser Garten nur noch ein blütenarmes Trauerspiel.Kürbisprinzessin hat geschrieben: ↑27. Jun 2026, 09:54Ich lache grad still vor mich hin - "für pflegeleichte Höfe, öffentliche Grünanlagen, aber nicht für detailreiche Privatgärten".
Ist das die vornehme Formulierung für "H. fulva pflanzen nur Garten-Idioten, die vornehme Gärter/in erfreut sich selbstverständlich an distinguierteren Gewächsen und auf keinen Fall an solch profanem Unkraut, das überlässt man den Proleten im öffentlichen Park"?![]()
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Auch viele Neuzüchtungen haben jetzt dank ihrer Robustheit hohen Gartenwert. Ich fände es schön, wenn es hier auch dazu Informationen von den Sammlern und Züchtern gäbe.
- AndreasR
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Re: Hemerocallis 2026
Zarte Pflanzen haben bei mir höchstens in den Schattenbeeten eine Chance, daher ist H. fulva ein Segen, denn ihre dicht verflochtenen Rhizome lassen noch nicht einmal Schachtelhalm durch, das schafft eigentlich keine andere Staude. Wenn man wie hier nur im Frühling und im Herbst überhaupt mal die Möglichkeit hat, den Boden zu bearbeiten und zu jäten, braucht man auch einfach robuste, unempfindliche Stauden, die eine Chance haben, sich gegen Unkraut und Co. durchzusetzen.
- hobab
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Re: Hemerocallis 2026
Am besten und zuverlässigsten blühen immer noch die Wildformen und ich find sie meist schöner als die Züchtungen (mit Ausnshmen, wie viele Tambergs). Citrina, lilioasphodelus, minor - blühen zuverlässig und elegant.
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- Kürbisprinzessin
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Re: Hemerocallis 2026
Hobab, ich wollte dich nur necken, nicht ärgernhobab hat geschrieben: ↑27. Jun 2026, 10:05 Die möglichst gehässigste Interpretation Kübisgärtnerin. Ich verwende fulva selber in Hinterhöfen, oder großen Gärten, wo entweder sonst nicht viel wächst im Schatten und dazu noch blüht, oder wo so viel Platz ist, oder die Konkurrenzstauden so viel Kraft haben, das nichts zarteres überollt wird.
Es macht einfach keinen Sinn neben abgestimmte Komposition aus Perovskia, Lavendel oder meinetwegen Tiarella die fulva zu setzen. Ist doch nicht so schwer nachzuvollziehen, oder?
Warum würdest du sie nicht mit Lavendel kombinieren? Weil sie sich zu stark ausbreitet?
Ich muss zugeben, seit einer Woche steht sie hier in der Vase auf dem Küchentisch und irgendwie ist sie mir doch ein bisschen lieb geworden.
Und generell hätte ich im Zweitgarten gern ein paar mehr Staudenbeete angelegt, in denen auch Hemerocallis eine Rolle spielen darf (ich hab hier noch eine Sammlung von bunten Sämlingen in einem extra Beet stehen, aber die müssen perspektivisch mit mehr Platz umziehen).
- Kürbisprinzessin
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Re: Hemerocallis 2026
Lieber Hobab, auch wenn ich hier im Forum gern die Schönheit des Natternkopfes und der Färberkamille lobe, steckt insgeheim auch eine vornehme Gärtnerin mit Sammel-Wut in mir drin.
Das hier ist ein bisschen das "best of" meines kleinen Hemerocallis-Beetes vom letzten Jahr
Das hier ist ein bisschen das "best of" meines kleinen Hemerocallis-Beetes vom letzten Jahr