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Seltene Mirabellen (Gelesen 244627 mal)
Moderator: cydorian
Re: Seltene Mirabellen
Zwergo, ich liebe Primitivpflaume 
Re: Seltene Mirabellen
Vermutlich ein Sämling, steht auf eigener Wurzel, vieleicht sind Gene von der Myrobalane vorhanden.Tara2 hat geschrieben: ↑27. Jun 2026, 23:25 Ich habe jetzt mal bei einem Kontakt nachgefragt: Es ist keine Myrobalane, sondern eine Mirabelle, die pomologisch unbekannt ist und genetisch eine eigenständige Sorte darstellt!
Wie ich schon bei meinem Post schrieb, man kann sich bei einem Foto täuschen!
Grün ist die Hoffnung
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Re: Seltene Mirabellen
Sehr unwahrscheinlich. Wegen Chromosomensatz und Blüte.
Re: Seltene Mirabellen
Meine Vermutung lag eher bei prunus insititia als „Beimischung“. Ich habe eine gelbe Haferpflaume dem ersten Augenschein nach oft mit Kirschpflaume verwechselt. Früher wurde vermutet, dass die Mirabelle eine Kreuzung aus diesen beiden sei.
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Re: Seltene Mirabellen
Man streitet sich ob es sich Prunus insititia nicht eher um prunus domestica subsp: insititia und umgekehrt handelt. Immerhin haben diese beide auch den selben, bei Pruni seltenen Chromosomensatz von 6 x 8 = 48. Daher sind beide Arten, wenn man sie als unterschiedliche Arten betrachten will, uneingeschränkt kreuzbar.
Wie auch immer man es sieht, ist die Kreuzung von P. insititia mit Kirschpflaume ist genauso schwer. Ihr Chromosomensatz ist ist 2 x 8 = 16.
Bei beiden Arten vermutet man ihren Ursprung bei der kreuzung von Kirschpflaume mit der tetraploiden Schlehe mit 4 x 8 = 32, wobei es dann eine seltene Chromosomenverdopplung des Embryos gab. So die Theorie. Diese Kreuzung schien nach meinem Wissen nur im Labor mit Chemikalien nachträglich künstlich gelungen zu sein, wobei das Ergebnis keiner P. domestica subspecies geglichen haben soll.
Wie auch immer man es sieht, ist die Kreuzung von P. insititia mit Kirschpflaume ist genauso schwer. Ihr Chromosomensatz ist ist 2 x 8 = 16.
Bei beiden Arten vermutet man ihren Ursprung bei der kreuzung von Kirschpflaume mit der tetraploiden Schlehe mit 4 x 8 = 32, wobei es dann eine seltene Chromosomenverdopplung des Embryos gab. So die Theorie. Diese Kreuzung schien nach meinem Wissen nur im Labor mit Chemikalien nachträglich künstlich gelungen zu sein, wobei das Ergebnis keiner P. domestica subspecies geglichen haben soll.
Re: Seltene Mirabellen
D‘accord.
Aber warten wir mal ab, wie sie schmeckt, statt über taxonomische Delikatessen zu diskutieren.
Aber warten wir mal ab, wie sie schmeckt, statt über taxonomische Delikatessen zu diskutieren.
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Re: Seltene Mirabellen
Der Punkt, den ich durch die Blume versuchte zu sagen, ist, dass man von den immer wieder leichfertig aber dennoch verständlichen postulierten Vermutungen abkehren sollte, dass Pflaume A eine Kreuzung mit Kirschpflaume sein könnte, weil diese eben mit Kirschpflaume Ähnlichkeiten hat.
Die Hexaploidie macht aus den Kreuzungen immer wieder eine überraschende Wundertüte. Irgendwo habe ich ein Bild gesehen wo die Früchte von Kreuzungen zweier bekannter Zwetschgensorten (blau) gezeigt wurde. Es gab gelbe, rote, blaue und grüne Zwetschgen aus der F1 Reihe.
Die Hexaploidie macht aus den Kreuzungen immer wieder eine überraschende Wundertüte. Irgendwo habe ich ein Bild gesehen wo die Früchte von Kreuzungen zweier bekannter Zwetschgensorten (blau) gezeigt wurde. Es gab gelbe, rote, blaue und grüne Zwetschgen aus der F1 Reihe.